Rechtsprechung zu Art. 231 EGBGB
bei lexetius.com (Sortierung: relevantere zuerst)

31
von
50

BGH, 05.06.2002 - XII ZR 194/00

a) Zur Verjährung des Ausgleichsanspruchs nach § 40 FGB-DDR bei Scheidung der Ehe nach dem Beitritt (im Anschluß an die Senatsurteile vom 5. Mai 1993 - XII ZR 38/ 92 - FamRZ 1993, 1048 ff. und vom 5. Mai 1999 - XII ZR 184/ 97 - FamRZ 1999, 1197 ff.).

b) Zur Unzulässigkeit eines Teilurteils, wenn neben dem Zugewinnausgleich auch ein Ausgleichsanspruch nach § 40 FGB-DDR geltend gemacht wird.

FGB-DDR § 40; BGB § 1378; ZPO § 301

Volltext bei lexetius.com

32
von
50

BVerwG, 29.05.2002 - 8 C 16.01

Rückgabe nach dem Unternehmensgesetz der DDR; Anpassungs- und Überprüfungsanspruch; Antragsberechtigung; Quorum; Berücksichtigung der Geschäftsanteile früherer Gesellschafter; Rückgabe von Geschäftsanteilen nach der Rückkehrerverordnung der DDR; Fehlen eines vermögensrechtlichen Rückübertragungsantrags; Ausschlussgründe; redlicher Erwerb nach dem Unternehmensgesetz der DDR; Umfang des Restitutionsanspruchs.

1. Antragsberechtigter bei der Geltendmachung des Anspruchs aus § 6 Abs. 8 VermG ist nicht der frühere Gesellschafter, sondern der durch die Umwandlung entstandene neue Rechtsträger des Unternehmens, wenn die Umwandlung rechtmäßig war.

2. Bei der Berechnung des Quorums (§ 6 Abs. 1 a Satz 2 VermG) ist ein früherer Gesellschafter, der Geschäftsanteile nach der Rückkehrerverordnung der DDR vom 11. Juli 1953 zurückerhalten sollte, aber keinen vermögensrechtlichen Rückübertragungsantrag gestellt hat, nicht so zu behandeln, als sei er in seine Rechte wieder eingesetzt.

3. Das Ausschlussmerkmal der "Veräußerung" des Unternehmens in § 4 Abs. 1 Satz 3 VermG liegt auch dann vor, wenn die Rückgabe durch "Umwandlung" nach §§ 17 bis 19 des Unternehmensgesetzes der DDR vom 7. März 1990 erfolgt war.

VermG § 1 Abs. 1 d, § 4 Abs. 1 Sätze 2 ff., Abs. 3, § 6 Abs. 1, 1 a, Abs. 5 bis 6, Abs. 8; URüV §§ 1 ff.; Unternehmensgesetz der DDR vom 7. März 1990 §§ 17 ff.; Rückkehrerverordnung der DDR vom 11. Juni 1953 § 1

Volltext bei lexetius.com

33
von
50

BVerfG, 07.05.2002 - 1 BvR 1699/01

Gründe: Die Verfassungsbeschwerde betrifft ein Prozesskostenhilfeverfahren.

Volltext bei lexetius.com

34
von
50

BGH, 22.06.2001 - V ZR 202/00

Der Käufer eines ehedem volkseigenen Miteigentumsbruchteils an einem mit einem Eigenheim bebauten Grundstück kann nach § 121 Abs. 2 SachenRBerG zum Ankauf des Bruchteils von dessen jetzigem Inhaber berechtigt sein.

SachenRBerG § 121 Abs. 2; DDR: VerkaufsG § 5

Volltext bei lexetius.com

35
von
50

BGH, 12.06.2001 - XI ZR 283/00

a) Bei Annuitätendarlehen findet § 197 BGB auch auf den Tilgungsanteil der Zins- und Tilgungsraten Anwendung.

b) Zur Anwendung des § 202 BGB auf Forderungen der ehemaligen DDR gegen Schuldner, die Opfer von Enteignungsmaßnahmen waren.

BGB §§ 197, 202, 607

Volltext bei lexetius.com

36
von
50

BVerfG, 13.03.2001 - 1 BvR 1974/98

Gründe: Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Frage der Verfassungsmäßigkeit von Art. 233 § 2 a Abs. 1 Satz 1, 3 und 4 EGBGB in der Fassung des Sachenrechtsänderungsgesetzes (SachenRÄndG) vom ...

Volltext bei lexetius.com

37
von
50

BVerwG, 23.11.2000 - 3 C 27.00

Vermögenszuordnungsrecht

Sondervermögen Reichsbahn; Reichsbahn, Sondervermögen; Verwaltungsnutzung (i. S. d. Art. 21 Abs. 1 Satz 1 EV); Funktionsprinzip; Eigentumsübergang, gesetzlicher -; gesetzlicher Eigentumsübergang zum Beitrittszeitpunkt; Beitrittszeit, Zuordnungskonkurrenz zum -; Grundstück (§ 1 a Abs. 1 Satz 1 VZOG); Baulichkeit, rechtlich selbständige -; rechtlich selbständige Baulichkeit; Stichtage, für Vermögenszuordnung; kommunale Verwaltungsnutzung; Bahnbetriebsgrundstück; Nutzung, unterirdische bzw. oberirdische - eines Grundstücks; Tunnel; S-Bahn-Tunnelanlage; Vermögensgegenstand; Sache, öffentliche; öffentliche Sache


Die Zuordnung eines für Verwaltungsaufgaben genutzten Grundstücks muss nicht notwendigerweise eine unterirdisch verlaufende S-Bahn-Tunnelanlage umfassen; diese kann neben dem Grundstück selbständiges Zuordnungsobjekt sein.

BGB § 94 Abs. 1 Satz 1, § 95 Abs. 1 Satz 2, § 905; EV Art. 21 Abs. 1 Satz 1, Art. 26 Abs. 1 Satz 1; VZOG § 1 a Abs. 1 Satz 1

Volltext bei lexetius.com

38
von
50

BGH, 17.11.2000 - V ZR 318/99

Tatbestand: Die Klägerin ist Rechtsnachfolgerin des früheren VEB K. (VEB). Dieser beabsichtigte Ende der achtziger Jahre, seinen Kohleumschlagplatz nach H. zu verlegen. Die hierfür benötigten Grundstücke wurden bis dahin von der LPG Pflanzenproduktion "S." H. (LPG) landwirtschaftlich genutzt. Sie ...

Volltext bei lexetius.com

39
von
50

BGH, 07.07.2000 - V ZR 287/99

Der Herausgabeanspruch des eingetragenen Eigentümers gegen den unberechtigten Besitzer unterliegt auch nach dem Zivilgesetzbuch nicht der Verjährung.

Die Verjährung des Anspruchs der Miterben wegen einer Störung des gemeinschaftlichen Eigentums beginnt nicht, bevor nicht jeder Miterbe Kenntnis vom Entstehen des Anspruchs hat.

DDR: ZGB § 400, § 475 Nr. 2 Satz 1, § 479 Abs. 1 Satz 1

Volltext bei lexetius.com

40
von
50

BGH, 04.02.2000 - V ZR 146/98

Die Rechtsprechung des Senats zum sog. wucherähnlichen Rechtsgeschäft (§ 138 Abs. 1 BGB) ist grundsätzlich auch auf Kaufverträge über Grundstücke in der DDR anwendbar, die unmittelbar nach Aufhebung der Preisvorschriften (hier 9. Juli 1990) geschlossen worden sind. Ob ein besonders grobes Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung den Schluß auf eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten zuläßt, bedarf kritischer tatrichterlicher Würdigung.

BGB § 138 Bc

Volltext bei lexetius.com

Nächste Seite
Seiten:
1 2 3 4 5
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht