Rechtsprechung zu Art. 34 EGBGB
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BAG, 03.05.2006 - 10 AZR 344/05

Urlaubskassenverfahren für Arbeitgeber aus der Schweiz

Tatbestand: Die Parteien streiten über die Verpflichtung des Beklagten zur Zahlung von Mindestbeiträgen zur Urlaubskasse für die Monate Januar 1997 bis Juni 2002 iHv. zuletzt 308. 869, 29 Euro.

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BAG, 28.09.2005 - 10 AZR 28/05

Arbeitnehmerentsendung - selbständige Betriebsabteilung

Tatbestand: Die Parteien streiten über die Verpflichtung der Beklagten zur Zahlung von Mindestbeiträgen zur Urlaubskasse für die Monate April 1999 bis Februar 2000 sowie April bis August 2000 in rechnerisch unstreitiger Höhe von insgesamt 42. 336, 96 Euro.

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BGH, 25.01.2005 - XI ZR 78/04

a) Zu den zwingenden Bestimmungen im Sinne des Art. 29 Abs. 1 EGBGB können auch richterrechtliche Regeln gehören.

b) Zur Frage, bis wann der Termin- und Differenzeinwand gemäß §§ 52 ff. BörsG a. F. und § 764 BGB a. F. zum deutschen ordre public gehörte.

BGB § 764 a. F.; EGBGB Art. 6, 29; BörsG §§ 52 ff. a. F.

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BAG, 25.06.2002 - 9 AZR 440/01

Arbeitnehmerentsendung - Urlaubskasse Baugewerbe - Slowakische Republik

Tatbestand: Die Parteien streiten darüber, ob der Kläger verpflichtet ist, dem Beklagten über die von ihm in Deutschland beschäftigten gewerblichen Arbeitnehmer Auskunft zu erteilen und Beiträge zu leisten.

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BAG, 25.06.2002 - 9 AZR 406/00

Arbeitnehmerentsendung - Urlaubskasse Baugewerbe - Rumänien

Tatbestand: Die Parteien streiten darüber, ob die Klägerin seit dem 1. Januar 1999 verpflichtet ist, an dem Urlaubskassenverfahren der Bauwirtschaft teilzunehmen.

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BAG, 25.06.2002 - 9 AZR 439/01

Arbeitnehmerentsendung - Urlaubskasse Baugewerbe - Slowakische Republik

1. § 1 Abs. 3 AEntG erstreckt die Normwirkung der tariflichen Regelungen über das Urlaubskassenverfahren in der Bauwirtschaft auf Arbeitgeber, die ihren Sitz in der Slowakischen Republik haben und Arbeitnehmer nach Deutschland entsenden. Das gilt auch, soweit die tariflichen Regelungen besondere Bestimmungen für ausländische Arbeitgeber treffen.

2. Die Herausnahme der Gruppe der Angestellten aus dem tarifvertraglich geregelten Urlaubskassenverfahren im Baugewerbe verstößt nicht gegen Art 3 Abs. 1 GG.

3. Das Revisionsgericht kann eine Widerklage als zugelassen behandeln, wenn das Berufungsgericht den Begriff Sachdienlichkeit verkannt hat.

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BAG, 14.08.2007 - 9 AZR 167/07

Baugewerbe - Arbeitnehmerentsendung - Entschädigung für verfallene Urlaubsabgeltung - Schadensersatz

Tatbestand: Der Kläger verlangt tarifliche Entschädigung für einen verfallenen Urlaubsabgeltungsanspruch.

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BAG, 25.01.2005 - 9 AZR 620/03

Urlaubskassenverfahren der Bauwirtschaft - tschechischer Bauarbeitgeber

Tatbestand: Die Parteien streiten darüber, ob die Klägerin gegenüber dem Beklagten für das Jahr 1999 verpflichtet ist, im Rahmen des Urlaubskassenverfahrens des Baugewerbes Auskünfte zu erteilen und Beiträge zu leisten.

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BAG, 12.01.2005 - 5 AZR 279/01

Bürgenhaftung bei Arbeitnehmerentsendung

Tatbestand: Die Parteien streiten über Arbeitsvergütung.

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BAG, 19.05.2004 - 5 AZR 449/03

Arbeitnehmerentsendung - Anspruch auf Überstundenzuschläge

Nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AEntG besteht ein Anspruch auf die Mindestentgelte einschließlich der Überstundensätze auch dann, wenn die Überstundensätze nicht in demselben Tarifvertrag wie die Mindestentgeltsätze, sondern in einem anderen für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrag geregelt sind.

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