Rechtsprechung zu Art. 2 GG
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2071
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2124
BVerfG, 28.10.1998 - 1 BvR 341/93

Gründe: Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Zulässigkeit des sogenannten Titel-Merchandising durch öffentlichrechtliche Rundfunkanstalten.

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2072
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2124
BSG, 08.10.1998 - B 10 LW 3/97 R

Alterssicherung der Landwirte - Beitragszuschuß - Anrechnung des Ehegatteneinkommens - eheliche Lebensgemeinschaft während des Bemessungszeitraums - Verfassungsmäßigkeit - Rücknahme des Bewilligungsbescheides - Vertrauensschutz - Fehlen der Ermächtigungsgrundlage - Nichtigkeit

Soweit ein Landwirt bei der Gewährung von Beitragszuschuß mit einer Anrechnung des Ehegatteneinkommens auch dann belastet wird, wenn die Ehe im Bemessungszeitraum noch nicht geschlossen war, werden Grundrechte nicht verletzt.

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2073
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2124
BVerfG, 18.09.1998 - 2 BvR 69/93

Gründe: I. Der Beschwerdeführer ist Angehöriger der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden. Er wandte sich im Ausgangsverfahren gegen die Wahl eines Mitglieds der Revisions- und Wahlkommission der Gemeinde. Die Wahl sei rechtsfehlerhaft erfolgt, da das Mitglied nach der Gemeindesatzung nicht wählbar gewesen ...

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2074
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2124
BSG, 09.09.1998 - B 13 RJ 5/98 R

Fremdrentenrecht - Kürzung von Entgeltpunkten - Verfassungsmäßigkeit

Die Vervielfältigung der Entgeltpunkte mit dem Faktor 0, 7 nach § 22 Abs. 4 FRG idF des Rü-ErgG vom 24. 6. 1993 ist mit dem GG vereinbar.

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2075
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2124
BSG, 03.09.1998 - B 12 KR 5/98 R

Vorlagebeschluß an das BVerfG - Zugang zur KVdR - Vorversicherungszeit - Pflichtversicherung - Ausschluß - Beschäftigter - freiwillige Versicherung - Beitragszuschuß - Gleichheitssatz

Tatbestand: I. Die vorgelegte Regelung betrifft den Zugang zur Krankenversicherung der versicherungspflichtigen Rentner (KVdR) und die Beitragsbemessung bei Rentnern.

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2076
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2124
BSG, 03.09.1998 - B 12 KR 23/97 R

Versicherungspflicht - soziale Pflegeversicherung - freiwillige Versicherung - gesetzliche Krankenversicherung - Beitragsbemessung - Mindesteinnahmen - hauptberuflich selbständig Erwerbstätiger - Verfassungsmäßigkeit

1. Bei freiwilligen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung ist für die Entscheidung über Versicherungspflicht und Beitragshöhe in der sozialen Pflegeversicherung die Pflegekasse, und nicht die Krankenkasse zuständig (Bestätigung von BSG vom 6. 11. 1997 - 12 RP 1/ 96 = BSGE 81, 168 = SozR 3-3300 § 20 Nr. 2).

2. Die Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung ist auch insoweit mit dem GG vereinbar, als sie für die in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig Versicherten angeordnet ist.

3. Die Beitragsbemessung nach den erhöhten Mindesteinnahmen für hauptberuflich selbständig Erwerbstätige in der sozialen Pflegeversicherung ist mit dem GG vereinbar (Fortführung von BSG vom 6. 11. 1997 - 12 RP 3/ 96 = SozR 3-3300 § 57 Nr. 1).

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2077
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2124
BSG, 27.08.1998 - B 10 KR 5/97 R

Freiwillige Krankenversicherung - Beitritt - Gestaltungsrecht - Ende - Tod - Berechtigter - Rechtsnachfolge - Hemmung - Geschäftsunfähigkeit - Aufgabe - Tätigkeit - landwirtschaftlicher Unternehmer - Willenserklärung - Verfahrenshandlung - Nichtigkeit - Unwirksamkeit - Rechtsposition des Erben - Realakt - Geschäftsunfähiger - Feststellung - Mitgliedschaft - Verpflichtung - Erlaß - Verwaltungsakt - Verfassungsmäßigkeit

1. Das Gestaltungsrecht, den Beitritt zur freiwilligen Krankenversicherung zu erklären, endet mit dem Tode des Berechtigten. Es geht auch dann nicht auf den Erben über, wenn der Lauf der Erklärungsfrist wegen Geschäftsunfähigkeit des Berechtigten gehemmt gewesen ist.

2. Die Pflichtmitgliedschaft in der Krankenversicherung der Landwirte endet nicht mit dem Tag der Aufgabe der Tätigkeit als landwirtschaftlicher Unternehmer, wenn die diesem "Realakt" zugrundeliegenden Willenserklärungen und Verfahrenshandlungen wegen Geschäftsunfähigkeit nichtig bzw unwirksam sind.

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2078
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2124
BVerfG, 11.08.1998 - 1 BvR 1362/98

Gründe: Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Zulässigkeit des sogenannten "allgemeinpolitischen Mandats" der Studierendenschaften an den Universitäten und Fachhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen.

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2079
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2124
BVerfG, 11.08.1998 - 1 BvR 1334/98

Gründe: Die Verfassungsbeschwerde betrifft die Zulässigkeit des sogenannten "allgemeinpolitischen Mandats" der Studierendenschaften an den Universitäten und Fachhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen.

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2080
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2124
BVerfG, 04.08.1998 - 1 BvR 1711/94

Gründe: I. Die Verfassungsbeschwerde betrifft ein Berufungsurteil in einem Verfahren, in dem um Mietminderung und Feststellung einer Schadensersatzpflicht wegen schadstoffbedingter Gesundheitsschäden gestritten worden ist. Die Beschwerdeführer rügen einen Verstoß gegen Art.

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