Rechtsprechung
   ArbG Bochum, 08.07.2002 - 3 Ca 1287/02   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Vertragsstrafenabreden nach der Schuldrechtsreform

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Vertragsstrafenabreden in allgemeinen Vertragsbedingungen: Unzulässigkeit nach dem Schuldrechtsreformgesetz

  • RA Kotz

    Vertragstrafe für Nichtantritt des Arbeitsverhältnisses im Arbeitsvertrag - rechtmäßig?

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  • archive.org

    Zur Zulässigkeit von Vertragsstrafen im Arbeitsvertrag nach der Schuldrechtsreform

  • archive.org

    §§ 309 Nr. 6, 310 Abs. 4 Satz 2 BGB
    Vorformulierte Vertragsstrafenabrede unzulässig

Kurzfassungen/Presse (3)

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit von Vertragsstrafen nach der Schuldrechtsreform

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    Vor dem ersten Arbeitstag kündigen ist erlaubt

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Formularmäßig vereinbarte Vertragsstrafe für Nichtantritt einer Arbeitsstelle

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • DB 2002, 1659
  • NZA 2002, 978



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BAG, 04.03.2004 - 8 AZR 196/03  

    Zulässigkeit einer Vertragsstrafenabrede in einem Formulararbeitsvertrag

    Dies folge zum einen daraus, dass der Gesetzgeber - anders als in der Gesetzesbegründung vorgesehen - nicht mehr von den "besonderen Bedürfnissen eines Arbeitsverhältnisses", sondern von den "im Arbeitsrecht geltenden Besonderheiten" spreche (Hessisches LAG 7. Mai 2003 - 2 Sa 53/03 -); "gelten" könnten nicht tatsächliche, sondern nur rechtliche Momente (Hessisches LAG 7. Mai 2003 - 2 Sa 53/03 - LAG Hamm 24. Januar 2003 - 10 Sa 1158/02 - AP BGB 2002 § 309 Nr. 1; ArbG Bochum 8. Juli 2002 - 3 Ca 1287/02 - DB 2002, 1659 = NZA 2002, 978; Thüsing NZA 2002, 591, 592; derselbe BB 2002, 2666, 2673; Preis Sonderbeilage NZA 2003, 19, 26; aA dagegen wohl Joost FS Ulmer S. 1199, 1203; Leder/Morgenroth NZA 2002, 952, 956).
  • LAG Hamm, 24.01.2003 - 10 Sa 1158/02  

    Vertragsstrafenvereinbarung, Zulässigkeit in vorformulierten Verträgen nach der

    Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bochum vom 08.07.2002 - 3 Ca 1287/02 - wird auf Kosten der Klägerin zurückgewiesen.

    das Urteil des Arbeitsgerichts Bochum vom 08.07.2002 - 3 Ca 1287/02 - abzuändern und die Beklagte zu verurteilen, an die Klägerin 1.840,65 EUR nebst 5 % Zinsen seit dem 18.05.2002 zu zahlen.

    In der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung hat sich dieser Auffassung neben dem angefochtenen arbeitsgerichtlichen Urteil vom 08.07.2002 (DB 2002, 1659 - NZA 02, 978) auch das Arbeitsgericht Bielefeld (Urteil vom 02.12.2002 - 3 Ca 3733/02 - n.v.) angeschlossen.

  • BAG, 04.03.2004 - 8 AZR 344/03  

    Zulässigkeit einer Vertragsstrafenabrede in einem Formulararbeitsvertrag

    Dies folge zum einen daraus, dass der Gesetzgeber - anders als in der Gesetzesbegründung vorgesehen - nicht mehr von den "besonderen Bedürfnissen eines Arbeitsverhältnisses", sondern von den "im Arbeitsrecht geltenden Besonderheiten" spreche (Hessisches LAG 7. Mai 2003 - 2 Sa 53/03 -); "gelten" könnten nicht tatsächliche, sondern nur rechtliche Momente (Hessisches LAG 7. Mai 2003 - 2 Sa 53/03 - LAG Hamm 24. Januar 2003 - 10 Sa 1158/02 - AP BGB 2002 § 309 Nr. 1; ArbG Bochum 8. Juli 2002 - 3 Ca 1287/02 - DB 2002, 1659 = NZA 2002, 978; Thüsing NZA 2002, 591, 592; derselbe BB 2002, 2666, 2673; Preis Sonderbeilage NZA 2003, 19, 26; aA dagegen wohl Joost FS Ulmer S. 1199, 1203; Leder/ Morgenroth NZA 2002, 952, 956).
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  • LAG Düsseldorf, 08.01.2003 - 12 Sa 1301/02  

    Vertragsstrafen haben vor Gericht kaum Bestand

    Die erstinstanzliche Rechtsprechung ist ebenso kontrovers (dafür: ArbG Duisburg, Urteil vom 14.08.2002, NZA 02, 1038, dgg.: ArbG Bochum, Urteil vom 08.07.2002, DB 02, 1659).
  • BAG, 04.03.2004 - 8 AZR 328/03  

    Zulässigkeit einer Vertragsstrafenabrede in einem Formulararbeitsvertrag

    Dies folge zum einen daraus, dass der Gesetzgeber - anders als in der Gesetzesbegründung vorgesehen - nicht mehr von den "besonderen Bedürfnissen eines Arbeitsverhältnisses", sondern von den "im Arbeitsrecht geltenden Besonderheiten" spreche (Hessisches LAG 7. Mai 2003 - 2 Sa 53/03 -); "gelten" könnten nicht tatsächliche, sondern nur rechtliche Momente (Hessisches LAG 7. Mai 2003 - 2 Sa 53/03 - LAG Hamm 24. Januar 2003 - 10 Sa 1158/02 - AP BGB 2002 § 309 Nr. 1; ArbG Bochum 8. Juli 2002 - 3 Ca 1287/02 - DB 2002, 1659 = NZA 2002, 978; Thüsing NZA 2002, 591, 592; derselbe BB 2002, 2666, 2673; Preis Sonderbeilage NZA 2003, 19, 26; aA dagegen wohl Joost FS Ulmer S. 1199, 1203; Leder/ Morgenroth NZA 2002, 952, 956).
  • LAG Schleswig-Holstein, 24.09.2003 - 3 Sa 6/03  

    Kündigung, Krankengeld, Entgeltfortzahlung, Formular, AGB-Konrolle,

    Das ergibt sich aus der Verwendung des Begriffes "Arbeitsrecht" im Gesetzeswortlaut ( LAG Hamm vom 24.1.2003, 10 Sa 1158/02 - NZA 2003, 499 ff. ;ArbG Bochum vom 8.7.2002, 3 Ca 1387/02 - NZA 2002, 978 ff.; Preis, Arbeitsrecht, Verbraucherschutz..., a.a.O. S. 26).
  • ArbG Augsburg, 08.04.2003 - 8 Ca 1208/02  
    Die erstinstanzliche Rechtsprechung ist ebenso kontrovers (dafür Arbeitsgericht Duisburg NZA 2002, 1038; dagegen Arbeitsgericht Bochum NZA 2002, 978; offen gelassen von LAG Düsseldorf, NZA 2003, 382).

    Zum Einen handelt es sich um keine rechtliche Besonderheit (so, Arbeitsgericht Bochurn NZA 2002 978/979), zum Anderen führt ein Vertragsbruch nicht immer zu einem Schaden (so auch Arbeitsgericht Bochum NZA, 2002 978/980).

  • ArbG Duisburg, 14.08.2002 - 3 Ca 1676/02  
    Das Arbeitsgericht Bochum (Urteil vom 8.7.2002 - 3 Ca 1287/02) DB 2002, 1659 f hat unlängst erkannt, dass es an hinreichend gewichtigen arbeitsrechtlichen Besonderheiten fehle, die es als angemessen erschienen ließen, die als Regelfall angeordnete Anwendung des Klauselverbots gemäß § 309 Nr. 6 BGB auf Vertragsstrafenabreden in vorformulierten Arbeitsverträgen zu unterlassen.
  • LAG Baden-Württemberg, 10.04.2003 - 11 Sa 17/03  

    Vertragsstrafe -Herabsetzung -Besonderheiten des Arbeitsrechts -

    Ob die Vereinbarung einer Vertragsstrafe in vorformulierten Vertragsbedingungen eines Arbeitsvertrags trotz des Klauselverbots des § 309 Nr. 6 BGB im Hinblick auf eine angemessene Berücksichtigung der im Arbeitsrecht geltenden Besonderheiten nach § 310 Abs. 4 Satz 2 BGB zulässig ist, wird in den bisher vorliegenden Gerichtsentscheidungen (dafür: Arbeitsgericht Duisburg, 14.8.2002, 3 Ca 16767/02 = NZA 2002, 1038; dagegen: Arbeitsgericht Bochum, 8.7.2002, 3 Ca 1287/02, NZA 2002, 978; Landesarbeitsgericht Hamm, 24.1.2003, 10 Sa 1158/02, EzA Schnelldienst 6/03 S. 7 ff; LAG Düsseldorf, 8.1.2003,12 Sa 1301/02 = NZA 2003, 382) ebenso kontrovers diskutiert wie in der Literatur (für die weitere Zulässigkeit von Vertragsstrafenvereinbarungen: Annuß, BB 2002, 458; Gotthardt/Zipp, 2002, 277; Lingemann, NZA 2002, 181, Stoffels in Preis: Der Arbeitsvertrag 2002, 11 V 30 Rd. Nr. 27 ff. Für die Unwirksamkeit haben sich ausgesprochen: Däubler, NZA 2001, 1329, von Koppenfels, NZA 2002, 598; Loewisch, Arbeitsrecht, 6. Aufl., Rd.Nr. 865, Reinecke, DB 2002, 583, Thüsing, NZA 2002, 591).
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