Rechtsprechung
| BAG, 08.03.1995 - 5 AZR 869/93 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Vertragliche Abfindungen bei Betriebsverlegung: Kein Gleichbehandlungsanspruch von Arbeitnehmern, die vor dem Umzugstermin kündigen
- betriebsraete.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Gleichbehandlung bei Abfindungszahlungen auf einzelvertraglicher Grundlage
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Gleichbehandlung bei einzelvertraglicher Abfindung
- Betriebs-Berater
Gleichbehandlung bei einzelvertraglicher Abfindung
Kurzfassungen/Presse
- BetriebsratsZentrum (Leitsatz)
§ 112 BetrVG
Verlegung
Verfahrensgang
- ArbG Darmstadt, 30.10.1992 - 1 Ca 193/92
- LAG Hessen, 05.07.1993 - 16 Sa 368/93
- BAG, 08.03.1995 - 5 AZR 869/93
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1995, 3140
- BB 1995, 1196
- BB 1995, 1851
- DB 1995, 1239
- NZA 1995, 675
Wird zitiert von ... (13)
- BAG, 18.09.2001 - 3 AZR 656/00
Gleichbehandlung - Anreize zum vorzeitigen Ausscheiden
Die Leistungsvoraussetzungen müssen jedoch dem Gleichbehandlungsgrundsatz Rechnung tragen (vgl. ua. BAG 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 - AP BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 123 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 62, zu II 1 der Gründe; 11. Februar 1998 - 10 AZR 22/97 - AP BetrVG 1972 § 112 Nr. 121 = EzA BetrVG 1972 § 112 Nr. 97, zu II 1 und 2 der Gründe). - BAG, 23.04.1997 - 10 AZR 603/96
Funktions- und Leistungszulage für Schreibkräfte - Gleichbehandlung
aa) Der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz verlangt vom Arbeitgeber die Gleichbehandlung der Arbeitnehmer in vergleichbarer Lage; er verbietet nicht nur die willkürliche Schlechterstellung einzelner Arbeitnehmer in der Gruppe, sondern auch eine sachfremde Gruppenbildung (BAG Urteile vom 20. November 1996 - 5 AZR 645/95 - zur Veröffentlichung vorgesehen; vom 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 - AP Nr. 123 zu § 242 BGB Gleichbehandlung).Eine unterschiedliche Behandlung der Arbeitnehmer ist dann mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar wenn die Unterscheidung gerade nach dem Zweck der Leistung gerechtfertigt ist (BAG Urteil vom 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 -aaO.; BAG Urteil vom 25. November 1993 - 2 AZR 324/93 - BAGE 75, 143 = AP Nr. 114 zu § 242 BGB Gleichbehandlung).
- BAG, 20.11.1996 - 5 AZR 645/95
Gleichbehandlung bei der betrieblichen Altersversorgung
a) Der arbeitsrechtliche Grundsatz der Gleichbehandlung verlangt vom Arbeitgeber die Gleichbehandlung von Arbeitnehmern in vergleichbarer Lage; er verbietet nicht nur die willkürliche Schlechterstellung einzelner Arbeitnehmer in der Gruppe, sondern auch eine sachfremde Gruppenbildung (BAG Urteil vom 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 - AP Nr. 123 zu § 242 BGB Gleichbehandlung, m.w.N.).b) Geht es - wie hier - um die Gewährung von Leistungen, so ist eine unterschiedliche Behandlung dann mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar, wenn die Unterscheidung nach dem Zweck der Leistung gerechtfertigt ist (BAG Urteil vom 8. März 1995, aaO; BAG Urteil vom 25. November 1993 - 2 AZR 324/93 - AP Nr. 114 zu § 242 BGB Gleichbehandlung, m.w.N.; BAG Urteil vom 11. September 1985 - 7 AZR 371/83 - AP Nr. 76 zu § 242 BGB Gleichbehandlung, m.w.N.).
- BAG, 21.03.2002 - 6 AZR 144/01
Tarifgeltung im Beitrittsgebiet - Gleichbehandlung
(1) Die Ungleichbehandlung verschiedener Arbeitnehmergruppen bei freiwilligen übertariflichen Leistungen ist mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar, wenn die Unterscheidung nach dem Zweck der Leistung gerechtfertigt ist (BAG 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 - AP BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 123 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 62, zu II 1 der Gründe; 20. Juli 1993 - 3 AZR 52/93 - BAGE 73, 343, 347; 23. April 1997 - 10 AZR 603/96 - AP BAT §§ 22, 23 Zulagen Nr. 22 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 72). - BAG, 11.10.2006 - 4 AZR 354/05
Gleichbehandlung bei Vergütung
Eine Ungleichbehandlung ist jedoch nicht schlechthin verboten, sondern mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar, wenn dafür ein sachlicher Grund vorliegt, insbesondere die Unterscheidung nach dem Zweck der Leistung (BAG 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 - AP BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 123 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 62; 20. Juli 1993 - 3 AZR 52/93 - BAGE 73, 343, 347; 23. April 1997 - 10 AZR 603/96 - AP BAT §§ 22, 23 Zulagen Nr. 22 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 72) oder dem Zweck des Vertragsverhältnisses (BAG 18. Juni 1997 - 5 AZR 259/96 - BAGE 86, 136, 142) gerechtfertigt ist. - BAG, 27.09.2001 - 6 AZR 462/00
Tarifgeltung im Beitrittsgebiet - Gleichbehandlung
aa) Die Ungleichbehandlung verschiedener Arbeitnehmergruppen bei freiwilligen übertariflichen Leistungen ist grundsätzlich mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar, wenn die Unterscheidung nach dem Zweck der Leistung gerechtfertigt ist (BAG 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 - AP BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 123 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 62, zu II 1 der Gründe; 20. Juli 1993 - 3 AZR 52/93 - BAGE 73, 343, zu 2 c der Gründe; 23. April 1997 - 10 AZR 603/96 - AP BAT §§ 22, 23 Zulagen Nr. 22 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 72). - BAG, 27.09.2001 - 6 AZR 308/00
Tarifgeltung im Beitrittsgebiet - Gleichbehandlung
(1) Die Ungleichbehandlung verschiedener Arbeitnehmergruppen bei freiwilligen übertariflichen Leistungen ist grundsätzlich mit dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar, wenn die Unterscheidung nach dem Zweck der Leistung gerechtfertigt ist (BAG 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 - AP BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 123 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 62, zu II 1 der Gründe; 20. Juli 1993 - 3 AZR 52/93 - BAGE 73, 343, 347; 23. April 1997 - 10 AZR 603/96 - AP BAT §§ 22, 23 Zulage Nr. 22 = EzA BGB § 242 Gleichbehandlung Nr. 72). - LAG Düsseldorf, 27.09.2012 - 15 Sa 920/12
AVR, Sonderzahlung
Die Leistungsvoraussetzungen müssen so abgegrenzt werden, dass nicht sachwidrig oder willkürlich ein Teil der Arbeitnehmer von der Vergünstigung ausgeschlossen wird (BAG vom 18.09.2001 - 3 AZR 656/00 - BAG vom 08.03.1995 - 5 AZR 869/93 -). - BAG, 29.10.1997 - 5 AZR 425/96
Zulagen: Gleichbehandlungsgrundsatz
Die Prüfung des sachlichen Grundes für eine Ausnahme von allgemein begünstigenden Leistungen muss sich an deren Zwecken orientieren (ständige Rechtsprechung, vgl. BAG Urteil vom 8. März 1995 - 5 AZR 869/93 - AP Nr. 123 zu § 242 BGB Gleichbehandlung). - LAG Schleswig-Holstein, 26.08.2008 - 5 Sa 153/08
Sozialplanleistungen aufgrund einer Nachbesserungsklausel
Die Klägerin könne sich auch nicht auf die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 08.03.1995 - 5 AZR 869/93 - berufen. - LAG Köln, 10.08.1995 - 10 Sa 445/95
Sozialplanabfindung: Stichtagsregelung - Eigenkündigung
- BAG, 22.10.1997 - 10 AZR 807/96
- BAG, 23.10.1996 - 4 AZR 254/95
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