Rechtsprechung
   BFH, 04.12.2007 - VII R 18/06   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Bundesfinanzhof

    Keine Berücksichtigung von hypothetischen Kausalverläufen bei der Geschäftsführerhaftung nach § 69 AO - Umfang der Mitwirkungspflicht des Haftungsschuldners - Festlegung der Haftungsquote durch das Finanzgericht im Wege der Schätzung

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einfluss von hypothetischen Kausalverläufen auf die Geschäftsführerhaftung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    SpruchG
    Anfechtbarkeit, Grundsatz der anteiligen Tilgung, Haftung für Steuerschulden, Kausalität, Pflichtverletzung und Kausalität, Tilgungsquote

Sonstiges (2)

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    AO 1977 § 69, AO 1977 § 34 Abs 1, AO 1977 § 162, InsO § 130 Abs 1 Nr 1, InsO § 142
    Geschäftsführerhaftung; Insolvenz; Kausalität; Pflichtverletzung; Schätzung

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BFH v. 04.12.2007, Az.: VII R 18/06 (Geschäftsführerhaftung für Steuerschulden)" von RA/Dipl.-Kfm. Ludwig Görden, FASteuerR, original erschienen in: GmbH-StB 2008, 2008.

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (17)  

  • FG Köln, 19.12.2008 - 4 K 3592/06  
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  • BFH, 11.11.2008 - VII R 19/08  

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers wegen Nichtabführung von Lohnsteuer -

    Der Senat kann offenlassen, ob diese zivilrechtlichen Erwägungen --anders als jene zur Berücksichtigung eines hypothetischen Kausalverlaufs (vgl. Senatsurteile vom 5. Juni 2007 VII R 65/05, BFHE 217, 233, BStBl II 2008, 273; in BFH/NV 2008, 1; vom 19. September 2007 VII R 39/05, BFH/NV 2008, 18; vom 4. Dezember 2007 VII R 18/06, BFH/NV 2008, 521) oder zur Anwendung der Mitverschuldensregelung des § 254 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB-- (vgl. Senatsbeschlüsse vom 11. Mai 2000 VII B 217/99, BFH/NV 2000, 1442; vom 2. November 2001 VII B 75/01, BFH/NV 2002, 310)-- uneingeschränkt auf die steuerrechtliche Haftung nach § 69 AO übertragen werden können, weil sie auch im Zivilrecht nicht auf das Deliktsrecht beschränkt, sondern für Schadensersatzansprüche aller Art anerkannt sind (vgl. Palandt/ Heinrichs, Bürgerliches Gesetzbuch, 67. Aufl., Vorbem. v. § 249 Rz 63 f.; zur Steuerberaterhaftung BGH-Urteil vom 18. Januar 2007 IX ZR 122/04, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 2007, 701; zur Anwaltshaftung BGH-Urteil in BGHZ 174, 205).
  • BGH, 02.12.2010 - IX ZR 247/09  

    Verfahrensrecht - Verjährung bei Anspruch auf Rechtsgrundfeststellung bei Delikt

    Auch aus der steuerlichen Vertreterhaftung nach den §§ 69, 34 AO trotz Anfechtbarkeit der unterbliebenen Lohnsteuerabführung (BFH, Urt. v. 4. Dezember 2007 - VII R 18/06, BFH/NV 2008, 386) kann nicht umgekehrt geschlossen werden, gerade wegen der Haftung müsse auch ein entsprechender Schaden eingetreten sein.
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