Rechtsprechung
   BFH, 05.09.1978 - VII R 50/77   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse (2)

  • NWB SteuerXpert START (Leitsatz)

    StBerG (a.F.) § 14 Abs. 1 Nr. 2 StBerG (a.F.) § 22 Abs. 4 Nr. 2 StBerG (n.F.) § 46 Abs. 2 Nr. 2 StBerG (n.F.) § 57 Abs. 4 Nr. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 126, 346
  • NJW 1979, 672 (Ls.)
  • BStBl II 1979, 202



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BFH, 09.02.1993 - VII R 89/92  
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  • BFH, 13.06.2006 - VII B 13/06  

    Unvereinbarkeit des Steuerberaterberufs mit Angestelltentätigkeit;

    Dass die mit § 57 Abs. 4 StBerG getroffene Inkompatibilitätsregelung mit der durch Art. 12 Abs. 1 GG garantierten Freiheit der Berufswahl vereinbar ist, ist bereits höchstrichterlich entschieden (Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 15. Februar 1967 1 BvR 569, 589/62, BVerfGE 21, 173; vom 25. Juli 1967 1 BvR 585/62, BVerfGE 22, 275; Senatsurteile vom 5. September 1978 VII R 50/77, BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202; vom 4. August 1987 VII R 169/85, BFHE 150, 272, BStBl II 1987, 790; vom 9. Februar 1993 VII R 89/92, BFH/NV 1993, 693).

    Wenn ein Steuerberater sich neben diesem Beruf noch als Arbeitnehmer betätigt, so ist grundsätzlich nicht auszuschließen, dass er aufgrund seiner umfassenden Kenntnisse über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse seines Mandanten bei der Erledigung seiner Aufgaben als Arbeitnehmer in Interessenkollision gerät (Senatsurteile in BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202, und in BFH/NV 1993, 693).

    Unterschiedliche Regelungen über die Vereinbarkeit einer Arbeitnehmertätigkeit mit dem freien Beruf des Steuerberaters bzw. des Rechtsanwalts können deshalb --wie der Senat bereits mit seinen Urteilen in BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202, und in BFH/NV 1993, 693 ausgeführt hat-- nicht als willkürlich bezeichnet werden.

    Art. 3 Abs. 1 GG gibt dem Gesetzgeber einen weiten Gestaltungsspielraum (vgl. Senatsurteil in BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202, m.w.N.).

  • BFH, 04.08.1987 - VII R 169/85  

    Beruf des Steuerberaters mit Arbeitnehmertätigkeit im Regelfall nicht vereinbar

    Wegen der Begründung nimmt der Senat auf diese Entscheidung und auf sein Urteil vom 5. September 1978 VII R 50/75 (BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202) Bezug.

    Der Senat hat in seiner Entscheidung in BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202 gerade darauf abgestellt, daß i. d. R. die mit einem Arbeitsverhältnis verbundene zeitliche und örtliche Bindung des Arbeitnehmers der vom Gesetz (§ 57 Abs. 1 StBerG) gebotenen Unabhängigkeit der Berufsausübung des Steuerberaters entgegensteht und deshalb - abgesehen von den aus besonderen Gründen normierten Ausnahmefällen - beide Tätigkeiten nicht zu vereinbaren sind.

    Der Senat verweist insoweit auf die Beschlüsse des BVerfG vom 15. Februar 1967 1 BvR 569, 589/62 (BVerfGE 21, 173) und vom 25. Juli 1967 1 BvR 585/62 (BVerfGE 22, 275) und auf sein Urteil in BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202.

    Der Senat hält an seiner Auffassung fest, daß zwischen der Berufsausübung eines Rechtsanwalts und der eines Steuerberaters im allgemeinen wesentliche Unterschiede bestehen, die - wie der Senat bereits in seinem Urteil in BFHE 126, 346, 353, BStBl II 1979, 202, 206 ausgeführt hat - unterschiedliche Regelungen nicht als willkürlich erscheinen lassen.

mehr
  • BFH, 11.08.1998 - VII R 72/97  

    Wissenschaftlicher Assistent als Steuerberater

    Dem hat auch die Rechtsprechung des erkennenden Senats schon bisher Rechnung getragen und die durch ein Arbeitsverhältnis veranlaßte zeitliche und örtliche Bindung eines Arbeitnehmers als in der Regel mit der vom Gesetz geforderten Unabhängigkeit der Berufsausübung des Steuerberaters unvereinbar angesehen (Urteile des Senats vom 5. September 1978 VII R 50/77, BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202, und vom 4. August 1987 VII R 169/85, BFHE 150, 272, BStBl II 1987, 790, sowie in BFH/NV 1992, 840).
  • BFH, 17.05.2011 - VII R 47/10  

    Unvereinbarkeit der Tätigkeit als Vorstandsmitglied einer Genossenschaftsbank mit

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Inkompatibilitätsregelung des § 57 Abs. 4 Nr. 1 StBerG, die bis zum Inkrafttreten des Achten Gesetzes zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes (8. StBerÄndG) am 12. April 2008 keine Ausnahmegenehmigung beinhaltete, als mit Art. 12 GG vereinbar angesehen (Beschluss vom 15. Februar 1967 1 BvR 569, 589/62, BVerfGE 21, 173; so auch Senatsurteile vom 5. September 1978 VII R 50/77, BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202; vom 4. August 1987 VII R 169/85, BFHE 150, 272, BStBl II 1987, 790; vom 9. Februar 1993 VII R 89/92, BFH/ NV 1993, 693) und im Beschluss vom 4. November 1992 1 BvR 79/85, 643/87, 442/89, 238/90, 1258/90, 772/91, 909/91 (BVerfGE 87, 287) die Interessenkollision bei gewerblicher Tätigkeit eines Steuerberaters hervorgehoben und auf die andersartige Interessenlage des Rechtsanwalts hingewiesen.
  • BFH, 28.07.1992 - VII R 100/91  
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  • BGH, 04.03.1996 - StbSt (R) 4/95  

    Verbot der Tätigkeit eines Berufsangehörigen der steuerberatenden Berufe im

    Schon die Möglichkeit, Kenntnisse und Informationen aus der steuerberatenden Tätigkeit im Rahmen des eigenen Gewerbes zum eigenen Nutzen und zum Nachteil des Mandanten umzusetzen, könnte die vom Gesetzgeber gewollte Unparteilichkeit und Unabhängigkeit des Beraters gegenüber seinem Auftraggeber sowie das Vertrauensverhältnis zwischen diesen beeinträchtigen (ebenso: BGH NJW 1981, 399, 400; sowie zu § 57 Abs. 4 Nr. 2 StBerG: BFH BStBl II 1979, 202, 206; BStBl II 1987, 790; BFH/NV 1993, 693).
  • BFH, 28.04.2004 - VII B 44/04  

    Bestellung als Steuerberater; Inkompatibilitätsregelung

    Dass die mit § 57 Abs. 4 StBerG getroffene Inkompatibilitätsregelung mit der durch Art. 12 Abs. 1 GG garantierten Freiheit der Berufswahl vereinbar ist, ist bereits höchstrichterlich entschieden (BVerfG-Beschluss vom 15. Februar 1967 1 BvR 569, 589/62, BVerfGE 21, 173; Senats-Urteile vom 5. September 1978 VII R 50/77, BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202; vom 4. August 1987 VII R 169/85, BFHE 150, 272, BStBl II 1987, 790; vom 9. Februar 1993 VII R 89/92, BFH/NV 1993, 693).
  • FG Baden-Württemberg, 27.10.2010 - 2 K 1529/10  

    Voraussetzungen für die Zulassung als Syndikus-Steuerberater

    Dass die mit § 57 Abs. 4 StBerG getroffene Inkompatibilitätsregelung mit der durch Art. 12 Abs. 1 GG garantierten Freiheit der Berufswahl grundsätzlich vereinbar ist, ist bereits höchstrichterlich entschieden (BVerfG-Beschlüsse vom 15. Februar 1967 1 BvR 569, 589/62, BVerfGE 21, 173; vom 25. Juli 1967 1 BvR 585/62, BVerfGE 22, 275; BFH-Urteile vom 5. September 1978 VII R 50/77, BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202; vom 4. August 1987 VII R 169/85, BFHE 150, 272, BStBl II 1987, 790 und vom 9. Februar 1993 VII R 89/92, BFH/NV 1993, 693; BFH-Beschlüsse vom 28. April 2004 VII B 44/04 BFH/NV 2004, 1297; und vom 13. Juni 2006 VII B 13/06, BFH/NV 2006, 1888; Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 24. Juni 2010 6 K 349/09, EFG 2010, 1649 [Revision eingelegt, Az. des BFH: VII R 47/10]).

    Wenn ein Steuerberater sich neben diesem Beruf noch als Arbeitnehmer betätigt, so ist grundsätzlich nicht auszuschließen, dass er aufgrund seiner umfassenden Kenntnisse über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse seines Mandanten bei der Erledigung seiner Aufgaben als Arbeitnehmer in Interessenkollision gerät (BFH-Urteile vom 5. September 1978 VII R 50/77, BFHE 126, 346; und vom 9. Februar 1993 VII R 89/92, BFH/NV 1993, 693).

  • FG Münster, 20.07.2011 - 7 K 77/11  

    Vereinbarkeit einer Tätigkeit als Rechtsreferendar mit dem Beruf des

    Wesentlich für die Arbeitnehmertätigkeit i.S.d. StBerG ist dabei, dass der Arbeitnehmer in der Regel zeitlich und örtlich so gebunden ist, dass er in Folge der ihm vorgegebenen Gestaltung seiner Arbeit Aufgaben außerhalb seines Arbeitsverhältnisses nicht mehr ohne Rücksichtnahme auf die Verpflichtungen aus diesem Verhältnis vornehmen kann (BFH Urteil vom 05.09.1978 VIII R 50/77, BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202).

    Entsprechend der Rechtsprechung des BFH hat der erkennende Senat bei seiner Entscheidung bedacht, dass es einen für alle Bereiche verbindlichen Begriff des Arbeitnehmers nicht gibt (vgl. BFH Urteil vom 05.09.1978 VII R 50/77, BFHE 126, 346, BStBl II 1979, 202 m.w.N.), sodass dieser bei der Anwendung einer Vorschrift stets besonders bestimmt werden muss.

  • FG Baden-Württemberg, 28.10.2003 - 4 K 32/03  

    Keine Zulassung als Steuerberater für Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebs

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 20.07.2011 - VerfGH 32/08  
  • BGH, 15.12.1986 - StbSt (R) 2/86  

    Begriff der Arbeitnehmer-Tätigkeit

  • BFH, 14.03.1989 - VII R 46/88  

    Berufsverband darf keine Steuerberatungsgesellschaft für seine Mitglieder gründen

  • FG München, 19.11.2003 - 7 K 3723/03  

    Abzugsfähigkeit von auf den verbleibenden Gesellschafter einer

  • FG Köln, 18.05.2011 - 2 K 1765/09  

    Syndikus-Steuerberater darf nicht Geschäftsführer im Unternehmen seines

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