Rechtsprechung
   BFH, 06.04.1993 - XI B 94/92   

Volltextveröffentlichungen (2)




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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 20.02.2003 - IX ZR 384/99  

    Steuerberater - Entfallen der Haftung für falsche Belehrung

    Diese Regelung läuft auf eine Art Gefährdungshaftung hinaus (vgl. BFH/NV 1993, 633, 634).

    Im Regelfall ist es daher erforderlich, daß der zutreffende (volle) Name und die richtige Adresse angegeben werden, so daß der Empfänger ohne weiteres erreicht werden kann (BFH/NV 1993, 633, 634; 1996, 801, 802).

    Berücksichtigungsfähig können daher überhaupt nur tatsächlich erbrachte Aufwendungen ("gezahlte Ausgaben") sein (vgl. BFH BStBl. II 1981, 333, 336; BFH/NV 1993, 633, 634; Schmidt/Heinicke, EStG 20. Aufl. § 4 Rn. 472, § 11 Rn. 12 und Rn. 30 Stichwort "Barzahlung").

    Die Zedentin hätte deshalb, nachdem der Betriebsprüfer die Rechnungserstellung in der Schlußbesprechung der Außenprüfung vom 11. Dezember 1996 beanstandet hatte (vgl. S. 9 und 19 des vom Kläger mit der Klageschrift vorgelegten Berichts über die Außenprüfung vom 13. Dezember 1996), die Empfänger der Betriebsausgaben auf das Verlangen der Finanzbehörde hin mit vollem Namen und der Adresse so genau bezeichnen müssen, daß sie ohne eigene (zusätzliche) Ermittlungen der Finanzbehörde hätten festgestellt werden können (vgl. BFH/NV 1993, 633, 634; 1996, 801, 802; BFH BStBl. II 1996, 51, 52; Klein/Rüsken aaO § 160 Rn. 7; Tipke/Kruse aaO § 160 AO Rn. 16).

    Nach der danach einschlägigen ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, die schon zu der Vorgängervorschrift des § 205a RAO entwickelt wurde (vgl. BFHE 70, 447, 448 f; 128, 1, 4; BFH BStBl. II 1981, 333, 336), ist es für die Anwendung des § 160 AO unerheblich, ob das Finanzamt oder das Finanzgericht von der Verausgabung der geltend gemachten Aufwendungen überzeugt ist oder nicht (vgl. BFHE 128, 1, 4; BFH BStBl. II 1989, 995, 996; 1998, 51, 53; BFH/NV 1993, 633, 634; BT-Drucks. VI 1982 S. 146; Kruse/Tipke aaO § 160 Rn. 4).

  • BFH, 10.03.1999 - XI R 10/98  

    Empfängerbenennung bei Betriebsausgaben

    Dabei kann nur auf den Zeitpunkt der entsprechenden Zahlung abgestellt werden (BFH-Beschluß vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/NV 1993, 633).

    Ein Verzicht auf die Anwendung des § 160 AO 1977 setzt aber voraus, daß der Steuerpflichtige seine Erkenntnismöglichkeiten zur Ermittlung der zutreffenden Identität eines Empfängers jedenfalls im Zeitpunkt der Zahlung ausgeschöpft hat (BFH-Beschluß in BFH/NV 1993, 633).

  • BFH, 15.03.1995 - I R 46/94  

    Rechtmäßige Aufforderung zur Benennung der Privatanschriften von

    Da § 160 AO 1977 vorrangig bezweckt, die Besteuerung der Zahlungen beim Empfänger sicherzustellen (vgl. Gesetzesbegründung BTDrucks VI/ 1982 zu § 141 AO-Entwurf; BFH-Urteil in BFHE 138, 317, BStBl II 1983, 654; BFH-Urteil vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/ NV 1993, 633; Tipke/ Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 160 AO 1977 Tz. 3 m. w. N.), kann die Finanzbehörde grundsätzlich alle zu diesem Zweck notwendigen Angaben verlangen.

    Auch der XI. Senat nimmt in seiner Entscheidung vom 6. April 1993 XI B 94/92 (BFH/ NV 1993, 633) auf die bezeichnete Rechtsprechung Bezug.

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  • BFH, 04.04.1996 - IV R 55/94  

    Benennung von Zahlungsempfängern

    Die Bezeichnung ist nicht "genau", wenn sich herausstellt, dass der Empfänger zwar existiert, dass aber der mitgeteilte Name fingiert, also falsch ist (BFH-Beschluss vom 6. April 1993 - XI B 94/92 -, BFH/NV 1993, 633).
  • BFH, 17.10.2001 - I R 19/01  

    Benennungsverlangen gem. § 160 AO

    Dabei kann nur auf den Zeitpunkt der entsprechenden Zahlung abgestellt werden (BFH-Beschluss vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/NV 1993, 633).
  • FG Hamburg, 11.04.2000 - II 14/97  

    Benennungsverlangen - Zahlungen an eine Domizilgesellschaft

    Ebensowenig wie die Benennung (selbst für die Vergangenheit) nicht ermittelbarer Personen genügt auch die Benennung inzwischen nicht mehr existierender Beteiligter einer Domizilgesellschaft nicht den Anforderungen des § 160 AO (vgl. Entscheidungen des FG München vom 20. Oktober 1995 8 K 1429/89, EFG 1996, 659, rechtskräftig durch BFH-Beschluss vom 24. April 1997 IV B 11/96 gemäß Art. 1 Nr. 6 BFHEntlG , n.v.; des Niedersächsischen FG vom 15. Februar 1990 VI 62/88, GmbH-Rundschau - GmbHR - 1991, 136; ferner des BFH vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/NV 1993, 633).

    Nach diesem Zweck kann die Klägerin wie ein Haftender für die fremde Steuer in Anspruch genommen werden (BFH-Entscheidungen vom 24. Juni 1997 VIII R 9/96, BFHE 183, 358 , BStBl II 1998, 51 ; vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/NV 1993, 633).

  • BFH, 05.11.2001 - VIII B 16/01  
    Sie hätte hier von der Rechtsprechung ausgehen müssen, dass vor allem bei Domizilgesellschaften für den Steuerpflichtigen ein hinreichender Anlass besteht, sich bei Aufnahme der Geschäftsbeziehungen über den Vertragspartner (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 15. März 1995 I R 46/94, BFHE 178, 99, BStBl II 1996, 51, unter II. B. 1. b der Gründe; in BFH/NV 1996, 267, unter II. 2. c der Gründe; in BFH/NV 1996, 801) oder bei Zahlung der Gelder über den wahren Zahlungsempfänger zu erkundigen (vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/NV 1993, 633, und Urteil in BFHE 188, 280, BStBl II 1999, 434, unter II. 2. der Gründe; zu gewissen Einschränkungen der Mitwirkungspflicht bei Domizilgesellschaften im Einzelfall vgl. u.a. Gosch, StBp 1999, S. 81, 82; Höppner, JbFSt 1996/1997, S. 189).
  • FG Hamburg, 11.04.2000 - II 15/97  

    Rechnungen einer ausländischen Briefkastenfirma

    Ebensowenig wie die Benennung (selbst für die Vergangenheit) nicht ermittelbarer Personen genügt auch die Benennung inzwischen nicht mehr existierender Beteiligter einer Domizilgesellschaft nicht den Anforderungen des § 160 AO (vgl. Entscheidungen des FG München vom 20. Oktober 1995 8 K 1429/89, EFG 1996, 659, rechtskräftig durch BFH-Beschluss vom 24. April 1997 IV B 11/96 gemäß Art. 1 Nr. 6 BFHEntlG , n.v.; des Niedersächsischen FG vom 15. Februar 1990 VI 62/88, GmbH-Rundschau -GmbHR- 1991, 136; ferner des BFH vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/NV 1993, 633).

    Nach diesem Zweck kann die Klägerin wie ein Haftender für die fremde Steuer in Anspruch genommen werden (BFH-Entscheidungen vom 24. Juni 1997 VIII R 9/96, BFHE 183, 358 , BStBl II 1998, 51 ; vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/NV 1993, 633).

  • BFH, 25.02.2004 - I B 66/02  

    Benennungsverlangen gem. § 160 AO

    Nach dieser Vorschrift kann sich der Steuerpflichtige in Fällen wie dem Streitfall nicht darauf berufen, dass er Sachverhalte nicht mehr aufklären oder Beweismittel nicht mehr beschaffen kann, wenn er sich zeitnah zu seiner Leistung und somit in der Regel schon lange vor dem Benennungsverlangen die Möglichkeit dazu hätte beschaffen oder einräumen lassen können (s. BFH-Entscheidungen vom 6. April 1993 XI B 94/92, BFH/NV 1993, 633; vom 27. Juni 2001 I R 46/00, BFH/NV 2002, 1; in BFH/NV 2002, 609).
  • FG Köln, 08.11.1995 - 11 K 2169/93  
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  • FG Düsseldorf, 15.07.1999 - 3 V 3741/98  

    Vollziehungsaussetzung; Benennung des Zahlungsempfängers; Zahlungsempfänger;

  • FG Köln, 31.01.2007 - 12 K 4095/03  

    Steuerliche Anerkennung eines Treuhandverhältnisses zwischen einer

  • FG Düsseldorf, 05.03.2008 - 6 V 4329/07  

    Anforderungen an die Benennung von Gläubigern und Zahlungsempfängern i.R.e.

  • FG Münster, 18.09.2002 - 9 K 5593/98  

    Versagung des Betriebsausgabenabzugs nach § 160 Abs. 1 AO

  • FG Köln, 12.01.1999 - 14 K 8784/97  

    Obliegenheitspflichten des späteren Vorsteuerabzugsberechtigten

  • FG München, 11.03.2004 - 5 K 3038/01  

    Anforderungen an das Benennungsverlangen; Zumutbarkeit der Überprüfung der

  • FG Brandenburg, 21.04.2004 - 2 K 1434/02  

    Kein Scheingeschäft bei unzweifelhafter Leistungserbringung;

  • FG Münster, 26.02.1998 - 8 K 4318/95  

    AO § 160

  • FG Düsseldorf, 15.07.1999 - 3 V 3741/98 A (G  
  • FG Düsseldorf, 05.03.2008 - 6 V 4329/07 A (K  
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