Rechtsprechung
| BFH, 07.03.2001 - X R 192/96 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- lexetius.com
AO 1977 § 42; BerlinFG § 17 Abs. 2 und 3
- Simons & Moll-Simons
AO 1977 § 42; BerlinFG § 17 Abs. 2 und 3
- IWW
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Vergabe von Berlin-Darlehen unter verbundenen Unternehmen stellt keinen Gestaltungsmissbrauch dar
- NWB SteuerXpert START
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Berlin-Darlehen; Vergabe unter verbundenen Unternehmen; Gestaltungsmissbrauch
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Voraussetzungen der Rückzahlung eines Berlin-Darlehens
- Betriebs-Berater
Voraussetzungen der Rückzahlung eines Berlin-Darlehens
Sonstiges
Verfahrensgang
- FG Berlin, 14.03.1995 - V 26/92
- BFH, 07.03.2001 - X R 192/96
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 196, 414
- BB 2002, 1030
- BB 2002, 450
- DB 2002, 619
- BStBl II 2002, 126
Wird zitiert von ... (2)
- BFH, 12.07.2012 - I R 23/11
Abtretung der Besserungsanwartschaft auf eine Gesellschafterforderung an einen …
Als missbräuchlich i. S. des § 42 AO a. F. könnte die Gestaltung nach den vom BFH entwickelten Kriterien dabei nur dann angesehen werden, wenn sie erstens im Hinblick auf das erstrebte Ziel unangemessen wäre, zweitens der Steuerminderung dienen sollte und drittens nicht durch beachtliche außersteuerliche Gründe gerechtfertigt würde (z. B. BFH-Urteile vom 7. März 2001 X R 192/96, BFHE 196, 414, BStBl II 2002, 126; vom 11. März 2003 IX R 55/01, BFHE 202, 15, BStBl II 2003, 627; Senatsurteil vom 29. Januar 2008 I R 26/06, BFHE 220, 392, BStBl II 2008, 978; vgl. auch die jetzige Legaldefinition in § 42 Abs. 2 AO i. d. F. des Jahressteuergesetzes 2008 vom 20. Dezember 2007, BGBl I 2007, 3150, BStBl I 2008, 218). - BFH, 31.03.2004 - I R 38/03 Die hierauf abzielende vertragliche Gestaltung könnte nach den vom BFH entwickelten Kriterien nur dann als mißbräuchlich i.S.d. § 42 AO 1977 bewertet werden, wenn sie erstens im Hinblick auf das erstrebte Ziel unangemessen wäre, zweitens der Steuerminderung dienen sollte und drittens nicht durch beachtliche außersteuerliche Gründe gerechtfertigt würde (BFH v. 7.3.2001 -- X R 192/96, BFHE 196, 414 = BStBl. II 2002, 126; v. 11.3.2003 -- IX R 55/01, BFHE 202, 15 = BStBl. II 2003, 627;… Brockmeyer in Klein, AO, 8. Aufl., § 42 Rz. 11, m.w.N.).
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