Rechtsprechung
| BFH, 12.01.2001 - VI B 301/98 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- NWB SteuerXpert START
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Verfahrensgang
- BFH, 12.01.2001 - VI B 301/98
- BFH, 04.07.2001 - VI B 301/98
Wird zitiert von ... (2)
- BFH, 04.07.2001 - VI B 301/98
Beiladung bei Übertragung des Kinderfreibetrags
Gemäß § 11 Abs. 3 Satz 1 FGO hat der erkennende Senat mit Beschluss vom 12. Januar 2001 VI B 301/98 (BFH/NV 2001, 776) beim III. Senat angefragt, ob dieser an seiner Auffassung festhält. - FG Düsseldorf, 02.10.2001 - 9 K 3073/98
Kindergeld; Zahlungsberechtiger; Einheitliche Entscheidung; Beiladung - …
Eine Beiladung hat nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO - über den Wortlaut der Vorschrift hinaus - auch dann zu erfolgen, wenn die Entscheidung notwendigerweise und unmittelbar Rechte Dritter gestaltet, bestätigt, verändert oder zum Erlöschen bringt (vgl. BFH Urteile vom 27. Februar 1969 IV R 263/66, BFHE 95, 148, BStBl II 1969, 343 und vom 25. Februar 1993 III R 4/91, BFHE 171, 5, BStBl II 1993, 513; Beschlüsse vom 29. Januar 1980 VII B 34/79, BFHE 129, 536 , BStBl II 1980, 303 und vom 12. Januar 2001 VI B 301/98, BFH/NV 2001, 776).Anders als etwa bei dem Streit um die Übertragung eines Kinderfreibetrag (vgl. hierzu BFH Beschluss vom 12. Januar 2001, VI B 301/98 m.w.N. zum Streitstand) berührt die Entscheidung, ob einem Kindergeldberechtigten - hier dem Kläger - das Kindergeld zusteht, unmittelbar die Rechte des anderen Elternteils - hier der Beigeladenen.
