Rechtsprechung
   BFH, 12.10.1999 - VIII R 21/97   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 24 Nr. 1 Buchst. c, § 34; HGB § 89b

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Tarifbegünstigung für Ausgleichszahlungen an Kfz-Vertragshändler - Vom Wortsinn des § 24 Nr. 1 Buchst. c EStG nicht erfasst - Analoge Anwendung geboten bei wirtschaftlicher Gleichstellung des Händlers mit Handelsvertreter - Einbindung in Vertriebsorganisation des Herstellers und Überlassung des Kundenstamms bei Vertragsende

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausgleichszahlungen an Kfz-Vertragshändler

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  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Ausgleichszahlungen an Kfz-Vertragshändler nach § 89 b HGB

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 24 Nr 1 Buchst c, EStG § 34 Abs 1, EStG § 34 Abs 2 Nr 2, HGB § 89 b
    Ausgleich; Ermäßigter Steuersatz; Vertrag

Verfahrensgang

  • FG Düsseldorf, 04.09.1996 - 7 K 1725/91
  • BFH, 12.10.1999 - VIII R 21/97

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 190, 343
  • NJW-RR 2000, 913
  • BB 2000, 545
  • DB 2000, 552
  • BStBl II 2000, 220



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BFH, 29.03.2006 - X R 55/04  

    Ausgleichszahlungen an den Versicherungsvertreter - Bedeutende Bestandsabgabe und

    § 24 Nr. 1 Buchst. c EStG wird darüber hinaus auch bei Ausgleichszahlungen, die an Vertragshändler in sinngemäßer Anwendung des § 89b HGB geleistet werden, analog angewendet (BFH-Urteil vom 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, BFHE 190, 343, BStBl II 2000, 220).

    Ob es sich um eine Regelungslücke oder lediglich um einen sog. rechtspolitischen Fehler handelt, ist unter Heranziehung des Gleichheitsgrundsatzes zu ermitteln, wobei für den danach erforderlichen Vergleich auf die Wertungen des Gesetzes unter besonderer Berücksichtigung seiner Entstehungsgeschichte zurückzugreifen ist (BFH-Urteile vom 26. Juni 2002 IV R 39/01, BFHE 199, 374, BStBl II 2002, 697; in BFHE 190, 343, BStBl II 2000, 220).

    Im Übrigen steht Versicherungsvertretern, die Vertragsbeziehungen zu zwei oder mehreren Versicherungsgesellschaften unterhalten, --bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen-- ein gemäß § 24 Nr. 1 Buchst. c EStG i.V.m. § 34 EStG ermäßigt zu besteuernder Ausgleichsanspruch in unmittelbarer Anwendung des § 89b HGB zu, wenn die Verbindung mit einer Gesellschaft gelöst wird (vgl. BFH-Urteile in BFHE 95, 497, BStBl II 1969, 485; in BFHE 190, 343, BStBl 2000, 220).

  • BFH, 12.12.2002 - III R 33/01  

    Zeitliche Beschränkung in Investitionszulagengesetzen

    Davon zu unterscheiden ist ein sog. rechtspolitischer Fehler, der vorliegt, wenn sich eine gesetzliche Regelung zwar als rechtspolitisch verbesserungsbedürftig, aber --gemessen an dem mit ihr verfolgten Zweck-- nicht als planwidrig unvollständig und ergänzungsbedürftig erweist (vgl. BFH-Urteil vom 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, BFHE 190, 343, BStBl II 2000, 220, 221, m.w.N.; ferner Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 4 AO 1977 Tz. 345, m.umf.N.).
  • BFH, 11.02.2010 - V R 38/08  

    Keine Steuerberechnung nach vereinnahmten Entgelten aufgrund fehlender

    Dass eine gesetzliche Regelung nur rechtspolitisch als verbesserungsbedürftig anzusehen ist ("rechtspolitische Fehler"), reicht nicht aus (BFH-Urteil vom 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, BFHE 190, 343, BStBl II 2000, 220, unter II. 2. b aa; ebenso BFH-Urteile vom 24. Januar 1974 IV R 76/70, BFHE 111, 329, BStBl II 1974, 295, unter 2. a; vom 13. Juli 1989 V R 110/84, BFHE 158, 157, BStBl II 1989, 1036, unter II. 4. a; vom 14. September 1994 I R 136/93, BFHE 175, 406, BStBl II 1995, 382, unter II. 3.; vom 25. Juli 1995 VIII R 25/94, BFHE 178, 418, BStBl II 1996, 684, unter II. 2. a; vom 26. Februar 2002 IV R 39/01, BFHE 199, 374, BStBl II 2002, 697, unter 2. b aa, und vom 29. März 2006 X R 55/04, BFH/ NV 2006, 1641, unter II. 3. b aa).

    Ob eine Regelungslücke oder lediglich ein sog. rechtspolitischer Fehler vorliegt, ist unter Heranziehung des Gleichheitsgrundsatzes zu ermitteln, wobei auf die Wertungen und die Entstehungsgeschichte des Gesetzes zurückzugreifen ist (BFH-Urteil in BFHE 190, 343, BStBl II 2000, 220, unter II. 2. b aa; ebenso BFH-Urteile in BFHE 111, 329, BStBl II 1974, 295, unter 2. b; in BFHE 175, 406, BStBl II 1995, 382, unter II. 3.; in BFHE 199, 374, BStBl II 2002, 697, unter 2. b aa, und in BFH/ NV 2006, 1641, unter II. 3. b aa).

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  • BFH, 26.06.2002 - IV R 39/01  

    Existenzgründerzuschüsse nach dem ESF

    Ob es sich um eine Regelungslücke oder lediglich um einen sog. rechtspolitischen Fehler handelt, ist unter Heranziehung des Gleichheitsgrundsatzes zu ermitteln, wobei für den danach erforderlichen Vergleich auf die Wertungen des Gesetzes, insbesondere die Entstehungsgeschichte des Gesetzes zurückzugreifen ist (BFH-Urteil vom 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, BFHE 190, 343, BStBl II 2000, 220, m.w.N.; Canaris, Die Feststellung von Lücken im Gesetz, 2. Aufl., S. 71 f.).
  • BFH, 14.10.2003 - VIII R 38/02  

    Neue BFH-Rechtsprechung zu § 15a EStG

    Eine Weiterung dieser Rechtsfolge in dem Sinne, dass allein aufgrund der Übernahme der unbeschränkten gesellschaftsrechtlichen Haftung die Berücksichtigung der bisher als verrechenbar festgestellten Verluste insgesamt --d.h. selbst dann, wenn der Gesellschafter z.B. durch Einlagen in das Gesamthandsvermögen oder Tilgung der Gläubigerforderungen für sie einzustehen hat-- ausgeschlossen wäre, weil vom Wortlaut des § 15a EStG lediglich die Verlustnutzung durch einen beschränkt haftenden Gesellschafter (Kommanditist) erfasst werde, läge jedoch nicht nur außerhalb des Regelungsanliegens des § 15a EStG; sie wäre zudem mit dem Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes --GG--) nicht zu vereinbaren (zur Lückenfeststellung vgl. BFH-Urteile vom 26. Juni 2002 IV R 39/01, BFHE 199, 374, BStBl II 2002, 697; vom 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, BFHE 190, 343, BStBl II 2000, 220, jeweils m.w.N.).
  • BSG, 03.06.2004 - B 11 AL 71/03 R  

    Arbeitslosenhilfeanspruch - Erlöschen wegen Eintritt einer Sperrzeit -

    Der erkennende Senat kann deshalb den Vergleich selbst auslegen, da die zur Auslegung erforderlichen Tatsachen vom LSG festgestellt, oder aus den Akten ersichtlich sind (vgl zur Befugnis des Revisionsgerichts einen Vergleich bei fehlender oder widersprüchlicher Auslegung durch das Tatsachengericht selbst auszulegen Bundesgerichtshof Urteil vom 17. September 1980, IVb ZR 550/80 = NJW 1981, 51; Bundesfinanzhof Urteil vom 12. Oktober 1999, VIII R 21/97 = BFHE 190, 343).
  • FG Rheinland-Pfalz, 07.10.2010 - 4 K 1663/07  

    Haftung einer Bank bei Überweisung von Guthaben des Erblassers an den im Ausland

    Dass eine gesetzliche Regelung nur rechtspolitisch als verbesserungsbedürftig anzusehen ist ("rechtspolitische Fehler"), reicht nicht aus (vgl. z.B.: BFH vom 24. Januar 1974 IV R 76/70, BStBl II 1974, 295; BFH vom 13. Juli 1989 V R 110/84, BStBl II 1989 S. 1036; BFH vom 14. September 1994 I R 136/93, BStBl II 1995 S. 382; BFH vom 25. Juli 1995 VIII R 25/94, BStBl II 1996 S. 684; BFH vom 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, BStBl II 2000 S. 220; BFH vom 26. Februar 2002 IV R 39/01, BStBl II 2002 S. 697; BFH vom 29. März 2006 X R 55/04, BFH/NV 2006 S. 1641; BFH vom 11. Februar 2010 V R 38/08, BFH/NV 2010 S. 1376).

    Ob eine Regelungslücke oder lediglich ein sog. rechtspolitischer Fehler vorliegt, ist unter Heranziehung des Gleichheitsgrundsatzes zu ermitteln, wobei auf die Wertungen und die Entstehungsgeschichte des Gesetzes zurückzugreifen ist (BFH 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, a.a.O.; BFH vom 11. Februar 2010 V R 38/08, a.a.O.).

  • BFH, 04.02.2004 - X R 8/02  

    Verhältnis von EigZul und Steuerbegünstigung nach § 10 e EStG

    aa) Eine Gesetzeslücke liegt vor, wenn das Gesetz, gemessen an seinem eigenen Ziel und Zweck, unvollständig, also ergänzungsbedürftig ist und eine Ergänzung nicht einer vom Gesetz gewollten Beschränkung auf bestimmte Tatbestände widerspricht (BFH-Urteile vom 21. Oktober 1999 I R 66/98, BFHE 190, 390, BStBl II 2000, 288; vom 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, BFHE 190, 343, BStBl II 2000, 220).
  • FG Sachsen, 25.01.2005 - 1 K 1489/04  

    Keine Existenzgründer-Ansparrücklage für freiberuflich tätige GbR bei vorheriger

    Eine solche Lücke liegt vor, wenn eine Regelung gemessen an ihrem Zweck unvollständig, d. h. ergänzungsbedürftig ist und wenn ihre Ergänzung nicht einer vom Gesetzgeber beabsichtigten Beschränkung auf bestimmte Tatbestände widerspricht (BFH-Urteil vom 12. Oktober 1999 - VII R 21/97, BStBl II 2000, 220).
  • FG Niedersachsen, 22.12.2004 - 3 K 582/03  

    Pflegekind im Erbschaftsteuerrecht

    Ob es sich um eine Regelungslücke oder lediglich um einen so genannten rechtspolitischen Fehler handelt, ist unter Heranziehung des Gleichheitsgrundsatzes zu ermitteln, wobei für den danach erforderlichen Vergleich auf die Wertungen des Gesetzes, insbesondere die Entstehungsgeschichte des Gesetzes zurückzugreifen ist (BFH-Urteil vom 12. Oktober 1999 VIII R 21/97, BStBl II 2000, 220).
  • FG Nürnberg, 12.12.2008 - 7 K 1108/08  

    Kindergeldanspruch für Aspiranten auf eine Anerkennung als Vertriebene deutscher

  • FG Niedersachsen, 01.10.2003 - 3 K 338/02  

    Versorgungsfreibetrag nach § 17 Abs. 2 ErbStG

  • FG Rheinland-Pfalz, 19.01.2004 - 5 K 2882/02  

    Ausgleichsanspruch - Steuerbegünstigung auch bei Teilbestandsabgabe

  • BSG, 03.06.2004 - B 11 AL 71/03  
  • FG Düsseldorf, 02.02.2010 - 13 K 1245/07  

    Nacherklärung nicht versteuerter Zinseinnahmen in der strafbefreienden Erklärung;

  • FG Düsseldorf, 04.09.1996 - 7 K 1725/91  
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