Rechtsprechung
| BFH, 12.10.2005 - XI B 204/04 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- NWB SteuerXpert START
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FGO § 115 Abs. 2
NZB: Zulassungsgründe - Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Verfahrensgang
- FG Thüringen, 28.07.2004 - IV 81/00
- BFH, 12.10.2005 - XI B 204/04
Wird zitiert von ... (3)
- BFH, 22.01.2007 - VI B 98/06
NZB: Verfahrensmangel
Verfahrensmängel i.S. des § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO sind (nur) Verstöße des FG gegen Vorschriften des Gerichtsverfahrensrechts (…vgl. u.a. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 26. Juni 2006 XI B 154/05, BFH/NV 2006, 1862;… vom 25. Januar 2006 VIII B 45/05, BFH/NV 2006, 961; vom 12. Oktober 2005 XI B 204/04, BFH/NV 2006, 327;… vom 17. Januar 2006 IX B 79/05, BFH/NV 2006, 802;… vom 9. Dezember 2003 III B 135/03, BFH/NV 2004, 339). - BFH, 23.06.2006 - XI B 145/05
Verletzung des Rechts auf Gehör; Vorliegen einer Überraschungsentscheidung
a) Verfahrensfehler in diesem Sinne sind Verstöße gegen das Gerichtsverfahrensrecht, die das FG bei der Handhabung seines Verfahrens begeht und die zur Folge haben, dass eine ordnungsgemäße Grundlage für die Entscheidung im Urteil fehlt (…z.B. BFH-Beschlüsse vom 30. Juni 1999 XI B 66/98, BFH/NV 1999, 1620, und vom 12. Oktober 2005 XI B 204/04, BFH/NV 2006, 327;… Gräber/ Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 115 Rz 76), z.B. ein Verstoß gegen § 76 FGO (Verletzung der Sachaufklärungspflicht) oder gegen § 96 FGO (Nichtberücksichtigung des Gesamtergebnisses des Verfahrens; Verstoß gegen den klaren Inhalt der Akten; Verletzung des rechtlichen Gehörs, die Vorwegnahme der Beweiswürdigung oder die vermeintliche Bindung an nicht bestehende Beweisregeln). - BFH, 20.06.2006 - XI B 2/06
Gewerbliche Tätigkeit eines auf dem Gebiet der Unternehmensberatung tätigen …
Bei den Zulassungsgründen des § 115 Abs. 2 Nr. 1 und 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sind substantielle und konkrete Angaben darüber erforderlich, weshalb eine Entscheidung des Revisionsgerichts über eine bestimmte Rechtsfrage aus Gründen der Rechtsklarheit, der Rechtsfortbildung oder der Einheitlichkeit der Rechtsprechung im allgemeinen Interesse liegt, insbesondere auch, warum auf der Grundlage der bisherigen Rechtsprechung die Rechtsfrage nicht beantwortet werden kann (Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 12. Oktober 2005 XI B 204/04, BFH/NV 2006, 327).
