Rechtsprechung
| BFH, 12.11.2008 - I R 77/07 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- lexetius.com
EStG 1997 § 50c Abs. 7, Abs. 8 und 11; UmwStG 1995 § 4 Abs. 4, Abs. 5, § 14
- openjur.de
Sperrbetrag gemäß § 50c EStG 1997 bei sog. Doppelumwandlungsmodell; Keine verfassungswidrige Rückwirkung; Missbrauchsabwehr durch den Gesetzgeber
- Bundesfinanzhof
Sperrbetrag gemäß § 50c EStG 1997 bei sog. Doppelumwandlungsmodell - Keine verfassungswidrige Rückwirkung - Missbrauchsabwehr durch den Gesetzgeber
- Simons & Moll-Simons
EStG 1997 § 50c Abs. 7, Abs. 8 und 11; UmwStG 1995 § 4 Abs. 4, Abs. 5, § 14
- IWW
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft - Ansatz eines sog. Sperrbetrags gem. § 50c EStG im Rahmen eines sog. Doppelumwandlungsmodells - Minderung eines Übernahmeverlusts um den Sperrbetrag i. S. des § 50c EStG 1997 - Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen rückwirkende Gesetzesanwendung
- NWB SteuerXpert START
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Ermittlung des Umwandlungsgewinns im Fall eines Doppelumwandlungsmodells; Weitergeltung des § 12 Abs. 2 Umwandlungssteuergesetz ( UmwStG 1995) sowie des § 50c Abs. 11 Einkommensteuergesetz ( EStG 1997); Zulässigkeit des § 50c Abs. 11 EStG 1997; Ausdehnung des Anwendungsbereichs einer Vorschrift der Missbrauchsabwehr auf im Zeitpunkt des Gesetzesbeschlusses bereits verwirklichte Fälle
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Sperrbetrag gemäß § 50c EStG 1997 bei sog. Doppelumwandlungsmodell - Keine verfassungswidrige Rückwirkung - Missbrauchsabwehr durch den Gesetzgeber
Kurzfassungen/Presse
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Sperrbetrag bei Doppelumwandlungsmodell
Sonstiges (2)
- nwb.de (Verfahrensmitteilung)
EStG § 50c, UmwStG § 4 Abs 5, UmwStG § 13 Abs 4
Formwechsel; Personengesellschaft; Sperrbetrag - wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkungen zur Entscheidung des BFH vom 12.11.2008, Az.: I R 77/07 (Sperrbetrag beim sog. Doppelumwandlungsmodell)" von RA/Dipl.-Kfm. Ludwig Görden, FASteuerR, original erschienen in: GmbH-StB 2009, 94.
Verfahrensgang
- FG Münster, 29.06.2007 - 14 K 1878/05
- BFH, 12.11.2008 - I R 77/07
- BFH, 11.12.2008 - I R 77/07
- BVerfG - 2 BvR 813/09 (anhängig)
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 224, 32
- DB 2009, 1273
- BStBl II 2009, 831
Wird zitiert von ... (4)
- BFH, 03.02.2010 - I R 21/06
Schlussurteil "Glaxo Wellcome": § 50c EStG a. F. verstößt nicht gegen das …
Kommt es schließlich zu einer formwechselnden Umwandlung der GmbH II in eine GmbH & Co. KG, sind bei der Ermittlung des Übernahmegewinns/ Übernahmeverlusts (§ 4 Abs. 4 und 5 UmwStG 1995) sowohl der mittelbare Sperrbetrag an den Anteilen der GmbH II als auch ein etwaiger unmittelbarer Sperrbetrag an den Anteilen der GmbH II zu berücksichtigen, der aus einem Anteilserwerb an der GmbH II durch eine weitere inländische Tochtergesellschaft von der ausländischen Muttergesellschaft herrührte (Bestätigung des Senatsurteils vom 12. November 2008 I R 77/07, BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831).Die Belastung der Erträge mit Körperschaftsteuer während der Besitzzeit des Nichtanrechnungsberechtigten wird dadurch bei dem (anrechnungsberechtigten) Anteilserwerber definitiv; eine "Einmalbesteuerung" im Inland wird sichergestellt (Senatsurteile vom 7. November 2007 I R 41/05, BFHE 219, 549, BStBl II 2008, 604; vom 12. November 2008 I R 77/07, BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831, je m. w. N.).
Dieser Auffassung hat sich der Senat in seinen Urteilen in BFHE 219, 549, BStBl II 2008, 604 und in BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831 angeschlossen.
- BFH, 19.08.2009 - I R 1/09
Wertaufholung nach nicht einkommenswirksamer ausschüttungsbedingter …
Sie soll vielmehr eine Einmalbesteuerung der im Inland erwirtschafteten Vermögensmehrungen der Kapitalgesellschaft im Inland sicherstellen (Senatsurteil vom 7. November 2007 I R 41/05, BFHE 219, 549, BStBl II 2008, 604; Senatsbeschluss vom 23. Januar 2008 I R 21/06, BFHE 220, 280; Senatsurteil vom 12. November 2008 I R 77/07, BFHE 224, 32). - BFH, 07.04.2010 - I R 42/09
Verfassungsmäßigkeit des § 8a GewStG 2003 - Voraussetzungen einer Vorlage …
Insoweit hat der erkennende Senat zu den gewerbesteuerrechtlichen Änderungen durch das Steuervergünstigungsabbaugesetz bereits entschieden, dass der Gesetzgeber berechtigt war, im Lauf des Erhebungszeitraums bis zum Entstehen des Steueranspruchs die gesetzlichen Grundlagen zu verändern (vgl. Senatsbeschluss vom 18. August 2004 I B 87/04, BFHE 206, 453, BStBl II 2005, 143; zur Rechtslage bei Vorschriften zur Missbrauchsbekämpfung vgl. auch Senatsurteil vom 12. November 2008 I R 77/07, BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831). - FG Schleswig-Holstein, 29.04.2009 - 3 K 224/06
Verfassungsmäßigkeit der Regelung des § 8a GewStG
Auch bei einer tatbestandlichen Rückanknüpfung müsse in jedem Einzelfall geprüft werden, inwieweit und mit welchem Gewicht das Vertrauen des Steuerpflichtigen in die bestehende (günstige) Rechtslage schützenswert sei und ob öffentliche Belange, die eine nachteilige Änderung rechtfertigten, dieses Vertrauen überwögen (vgl. BFH-Urteil vom 12. November 2008 I R 77/07, ZSteu 2009, 261).
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