Rechtsprechung
| BFH, 15.03.1995 - II R 24/91 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Simons & Moll-Simons
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Zulässigkeit einer Klage auch bei einer Verneinung der Vermögensteuerpflicht - Niederländische Vennootschap onder Firma (VoF) entspricht OHG - OHG als solche nicht vermögensteuerpflichtig - VoF nicht beschränkt vermögensteuerpflichtig
- riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Beschränkte Vermögensteuerpflicht einer Personenvereinigung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Beschränkte Vermögensteuerpflicht einer Personenvereinigung ohne Sitz oder Geschäftsleitung im Inland
- Betriebs-Berater
Beschränkte Vermögensteuerpflicht einer Personenvereinigung
- Betriebs-Berater
Keine beschränkte Vermögensteuerpflicht für Gesellschaft ausländischen Rechts, die deutscher OHG entspricht
Kurzfassungen/Presse
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
FGO § 40 Abs. 2 VStG § 2
Keine beschränkte Vermögensteuerpflicht einer ausländischen Personenvereinigung, die im Inland weder Geschäftsleitung noch Sitz hat
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 177, 497
- BB 1995, 1578
- BB 1995, 1730
- BB 1995, 790
- DB 1995, 1792
- BStBl II 1995, 653
Wird zitiert von ... (9)
- BFH, 15.04.2010 - V R 11/09
Klage gegen Nullfestsetzung - Auslegung eines Verwaltungsakts
Weiter hat der BFH eine Personengesellschaft, die im Inland weder Geschäftsleitung noch Sitz unterhält durch einen auf 0 DM lautenden Vermögensteuerbescheid als beschwert angesehen, da ausländische Personengesellschaften bereits abstrakt nicht beschränkt vermögensteuerpflichtig sein können (BFH-Urteil vom 15. März 1995 II R 24/91, BFHE 177, 497, BStBl II 1995, 653).Der Senat hat im Übrigen nicht zu entscheiden, ob im Hinblick auf das zur Vermögensteuer ergangene BFH-Urteil in BFHE 177, 497, BStBl II 1995, 653 eine Beschwer auch bei einer Umsatzsteuerfestsetzung von 0 EUR zu bejahen sein könnte, wenn entsprechend diesem Urteil geltend gemacht wird, dass eine Person bereits abstrakt nicht unternehmerfähig ist.
Denn selbst wenn die Grundsätze des zur Vermögensteuer ergangenen BFH-Urteils in BFHE 177, 497, BStBl II 1995, 653 umsatzsteuerrechtlich von Bedeutung wären, könnte sich die Klägerin hierauf nicht mit Erfolg berufen, da sie als Gesellschaft bürgerlichen Rechts grundsätzlich Unternehmer i. S. von § 2 Abs. 1 UStG sein kann.
- BFH, 04.04.2007 - I R 110/05
Progressionsvorbehalt: abkommensrechtlich steuerfreie Einkünfte einer im …
a) Es entspricht ständiger BFH-Rechtsprechung, dass die Beteiligung an einer im Ausland ansässigen und gewerblich tätigen Gesellschaft ausländischen Rechts bei den inländischen Gesellschaftern zur Annahme von Einkünften gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG führt, wenn die Gesellschaft nach ihrer wirtschaftlichen und rechtlichen Struktur einer deutschen Personengesellschaft entspricht (sogenannter Typenvergleich; z.B. Senatsurteil vom 3. Februar 1988 I R 134/84, BFHE 153, 14, BStBl II 1988, 588; BFH-Urteil vom 15. März 1995 II R 24/91, BFHE 177, 497, BStBl II 1995, 653). - BFH, 15.03.1995 - II R 25/91 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- OVG Rheinland-Pfalz, 03.11.2010 - 6 A 10884/10
Beurteilung der Veranlagung zur Gewerbesteuer i.S.d. § 2 Abs. 1 Gesetz zur …
Bis dahin bliebe zu Lasten der Klägerin offen, ob sie zur Abgabe einer Vermögensteuererklärung verpflichtet sei (Urteil vom 15. März 1995 - II R 24/91 - BFHE 177, 497). - FG Hessen, 18.02.2008 - 10 K 2317/07
Zulässigkeit einer Feststellungsklage zur Feststellung des Nichtbestehens von …
Das wäre trotz Nullanmeldung möglich, wenn sie geltend macht, insoweit unterläge sie nicht der inländischen Lohnsteuerabzugspflicht (vgl. FG Berlin, Urteil vom 11.04.2005 9 K 4184/01, EFG 2005, 1689; FG Rheinland- Pfalz, Urteil vom 10.10.2002 6 K 1991/00, DStRE 2003, 1167; BFH, Urteil vom 15.03.1995 II R 24/91, BStBl II 1995, 653). - FG Nürnberg, 08.10.2003 - V 373/01
Gewerblicher Grundstückshandel bei Veräußerung von weniger als vier Objekten
Für die Darlegung einer Rechtsverletzung i.S. des § 40 Abs. 2 FGO durch solche Bescheide, reicht es aus, wenn geltend gemacht wird, dass keine Gewerbesteuerpflicht besteht (z.B. BFH-Urteil vom 15.03.1995 II R 24/91, BStBl II 1995, 653 ). - FG Rheinland-Pfalz, 10.10.2002 - 6 K 1991/00
Zur Steuerpflicht eines portugiesischen Subunternehmers
(vgl. BFH-Urteil vom 15. März 1995 II R 24/91, BStBl II 1995, 653 ). - FG Sachsen-Anhalt, 08.12.2005 - 1 K 166/01
Klagebefugnis bei Ausweis einer Grundstücksgemeinschaft als Steuerschuldnerin in …
Soweit es den Nullbescheid 1996 betrifft, folgt der Senat aus grundsätzlichen Erwägungen der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, wonach die Beschwer in derartigen Fällen in der grundsätzlichen Bejahung der Steuerschuldnerschaft liege (so Urteil vom 15. März 1995, II R 24/91, BStBl. 1995 II 653, 654), und behandelt die Klage ebenfalls als zulässig. - FG Düsseldorf, 04.05.2011 - 4 K 3700/10 Zwar ist in der Rechtsprechung des BFH anerkannt, dass auch die Festsetzung einer Steuer auf Null und demzufolge auch eine zu niedrige Steuerfestsetzung dann eine Rechtsverletzung sein kann, wenn die damit verbundene Beeinträchtigung nicht in der Steuerfestsetzung selbst, sondern in einer damit verbundenen anderen Aussage der Finanzbehörde liegt, ohne dass anders Rechtsschutz erlangt werden könnte (BFH Urteil v. 13.07.1994 I R 5/93, BStBl. II. 1995, 134 ff., 136; Urteil v. 15.03.1995 II R 24/91, BStBl. II 1995, 653 ff., 654; Urteil v. 21.10.1999 I R 14/98, BStBl. II 2000, 325) oder einzelnen Besteuerungsgrundlagen Tatbestandswirkung für ein Rechtsverhältnis des Steuerpflichtigen zu anderen Behörden zukommt (BFH Urteil v. 20.12.1994 IX R 80/92, BStBl. II, 1995, 537 ff., 539; Urteil v. 29.05.1996 III R 49/93, BStBl. II 1996, 654 f.).
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