Rechtsprechung
   BFH, 15.04.2010 - VI R 51/09   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnlichen Belastungen - Zwangsläufigkeit i. S. des § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG - Keine Zwangsläufigkeit aufgrund ehelicher Gemeinschaft oder sittlicher Verpflichtung - Höhe der Heimunterbringungskosten - Berücksichtigung einer Haushaltsersparnis

  • openjur.de

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnlichen Belastungen; Zwangsläufigkeit i.S. des § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG; Keine Zwangsläufigkeit aufgrund ehelicher Gemeinschaft oder sittlicher Verpflichtung; Höhe der Heimunterbringungskosten; Berücksichtigung einer Haushaltser

  • Bundesfinanzhof

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnlichen Belastungen - Zwangsläufigkeit i.S. des § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG - Keine Zwangsläufigkeit aufgrund ehelicher Gemeinschaft oder sittlicher Verpflichtung - Höhe der Heimunterbringungskosten - Berücksichtigung einer Haushaltsersparnis

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  • IWW
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnlichen Belastungen

  • NWB SteuerXpert START
  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Heimkosten: Nur der pflegebedürftige Ehegatte ist steuerlich begünstigt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Heimkosten des nichtpflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnlichen Belastungen

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Bundesfinanzhof (Pressemitteilung)

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnlichen Belastungen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten

  • 123recht.net (Pressemeldung, 23.6.2010)

    Keine Steuervergünstigung für nichtbehinderten Ehepartner im Heim // Abzug nur für Pflegebedürftigen

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  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnlichen Belastungen

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnliche Belastung

  • lto.de (Kurzinformation)

    Heimkosten eines nicht pflegebedürftigen Ehegatten sind keine außergewöhnlichen Belastungen

Besprechungen u.ä.

  • steuerberaten.de (Entscheidungsbesprechung)

    Umzug mit krankem und pflegebedürftigen Ehegatten ins Heim

Sonstiges (2)

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 33, GG Art 6 Abs 1
    Außergewöhnliche Belastung; Ehe und Familie; Mittelbarkeit; Pflegeheim; Wohnsitz

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Behindertengerechter Umbau als "außergewöhnliche Belastung"" von RA/FAMietR Michael Drasdo, original erschienen in: NJW Spezial 2012, 545 - 546.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 229, 206
  • NJW 2010, 3054
  • DB 2010, 11
  • DB 2010, 1379
  • DB 2010, 6
  • BStBl II 2010, 794



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BFH, 12.05.2011 - VI R 42/10  

    Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastungen

    Die üblichen Aufwendungen der Lebensführung, die in Höhe des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind, sind aus dem Anwendungsbereich des § 33 EStG ausgeschlossen (z.B. BFH-Urteile vom 13. Oktober 2010 VI R 38/09, BFHE 231, 158, und vom 15. April 2010 VI R 51/09, BFHE 229, 206, BStBl II 2010, 794, m.w.N.).
  • BFH, 13.10.2010 - VI R 38/09  

    Heimkosten als außergewöhnliche Belastung

    Die üblichen Aufwendungen der Lebensführung, die in Höhe des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind, sind aus dem Anwendungsbereich des § 33 EStG ausgeschlossen (BFH-Urteil vom 15. April 2010 VI R 51/09, BFHE 229, 206, BStBl II 2010, 794, m. w. N.).

    Werden Kosten einer Heimunterbringung dem Grund nach als außergewöhnliche Belastung (Krankheitskosten) berücksichtigt, sind sie nur insoweit gemäß § 33 Abs. 1 EStG abziehbar, als sie die zumutbare Belastung (§ 33 Abs. 3 EStG) sowie die sog. Haushaltsersparnis übersteigen (BFH-Urteil in BFHE 229, 206, BStBl II 2010, 794).

  • FG Düsseldorf, 21.02.2012 - 10 K 2504/10  
    Die üblichen Aufwendungen der Lebensführung, die in Höhe des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind, sind aus dem Anwendungsbereich des § 33 EStG ausgeschlossen (vgl. hierzu z. B. BFH-Urteile vom 18. April 2002 III R 15/00, Bundessteuerblatt - BStBl - II 2003, 70; vom 10. Mai 2007 III R 39/05, BStBl II 2007, 764; vom 15. April 2010 VI R 51/09, BStBl II 2010, 794).

    Denn zu den Krankheitskosten gehören nicht nur die Aufwendungen für medizinische Leistungen im engeren Sinne, sondern auch solche für eine krankheitsbedingte Unterbringung (BFH-Urteil vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BStBl II 2000, 294), wenn der Betroffene infolge einer Krankheit pflegebedürftig geworden ist (BFH-Urteile vom 18. April 2002, a.a.O.; vom 15. April 2010, a.a.O.).

    Die Haushaltsersparnis schätzt der erkennende Senat entsprechend dem in § 33 a Abs. 1 EStG vorgesehenen Höchstbetrag für den Unterhalt unterhaltsbedürftiger Personen auf 7.680 EUR (BFH-Urteile vom 10. Mai 2007, a.a.O.; vom 15. April 2010, a.a.O.; vom 13. Oktober 2010, a.a.O.).

    Werden Pflegekosten und Kosten für Unterbringung und Verpflegung zum Abzug nach § 33 EStG zugelassen, ist in einem solchen Fall die Gewährung des Pauschbetrages nach § 33 b Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 EStG ausgeschlossen (vgl. BFH-Urteile vom 24. Februar 2000, a.a.O.; vom 15. April 2010, a.a.O.).

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  • FG Düsseldorf, 21.02.2012 - 10 K 2505/10  
    Die üblichen Aufwendungen der Lebensführung, die in Höhe des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind, sind aus dem Anwendungsbereich des § 33 EStG ausgeschlossen (vgl. hierzu z. B. BFH-Urteile vom 18. April 2002 III R 15/00, Bundessteuerblatt - BStBl - II 2003, 70; vom 10. Mai 2007 III R 39/05, BStBl II 2007, 764; vom 15. April 2010 VI R 51/09, BStBl II 2010, 794).

    Denn zu den Krankheitskosten gehören nicht nur die Aufwendungen für medizinische Leistungen im engeren Sinne, sondern auch solche für eine krankheitsbedingte Unterbringung (BFH-Urteil vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BStBl II 2000, 294), wenn der Betroffene infolge einer Krankheit pflegebedürftig geworden ist (BFH-Urteile vom 18. April 2002, a.a.O.; vom 15. April 2010, a.a.O.).

    Die Haushaltsersparnis schätzt der erkennende Senat entsprechend dem in § 33 a Abs. 1 EStG vorgesehenen Höchstbetrag für den Unterhalt unterhaltsbedürftiger Personen auf 7.680 EUR (BFH-Urteile vom 10. Mai 2007, a.a.O.; vom 15. April 2010, a.a.O.; vom 13. Oktober 2010, a.a.O.).

    Werden Pflegekosten und Kosten für Unterbringung und Verpflegung zum Abzug nach § 33 EStG zugelassen, ist in einem solchen Fall die Gewährung des Pauschbetrages nach § 33 b Abs. 2 Nr. 1, Abs. 3 EStG ausgeschlossen (vgl. BFH-Urteile vom 24. Februar 2000, a.a.O; vom 15. April 2010, a.a.O.).

  • BFH, 09.12.2010 - VI R 14/09  

    Kosten behinderungsbedingter Heimunterbringung als außergewöhnliche Belastungen

    Die üblichen Aufwendungen der Lebensführung, die in Höhe des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind, können nicht nochmals nach § 33 EStG berücksichtigt werden (BFH-Urteil vom 15. April 2010 VI R 51/09, BFHE 229, 206, BStBl II 2010, 794, m. w. N.).
  • FG Münster, 16.11.2011 - 10 K 200/10  

    Kosten einer Diätverpflegung, Fahrkostenerstattung an Verlobte, Kosten einer

    Sittlich zu billigende oder besonders anerkennenswerte Gründe allein reichen nicht aus (BFH-Urteil vom 15.04.2010 VI R 51/09, BStBl. II 2010, 794).
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