Rechtsprechung
   BFH, 15.09.1994 - XI R 20/93   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 58 Abs. 2 Satz 2; EStG DDR § 15 Nr. 2; GewStG 1936 § 8 Nr. 5; GewStG DDR § 2 Abs. 1, § 7 Abs. 1, § 8 Nr. 5, § 22 Abs. 1; StÄndG DDR § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 3 Abs. 2; StAnpG DDR § 20 Abs. 3; HdwStG vom 16. März 1966 § 1 Abs. 1; Besteuerungsrichtlinie DDR § 7; GG Art. 6 Abs. 1, Art. 100 Abs. 1; Einigungsvertrag Art. 8 i.V.m. Anlage I Kapitel IV Sachgebiet B Abschn. II Nr. 14 Abs. 1

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Neue Bundesländer - Gewerbesteuer und Einkommensteuer in der Übergangszeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Gewerbesteuerpflicht der Handwerksbetriebe im Beitrittsgebiet ab 1.7.1990

  • Betriebs-Berater

    Handwerksbetriebe im Beitrittsgebiet ab 1.7.1990 gewerbesteuerpflichtig

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 176, 130
  • BB 1995, 500
  • BB 1995, 85
  • DB 1995, 123
  • BStBl II 1996, 609



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BFH, 14.12.1994 - XI R 37/94  

    Gewerbesteuerfreibetrag im Beitrittsgebiet nur bis 1. Halbjahr 1990

    Wie sich aus dem zur amtlichen Veröffentlichung vorgesehenen Senatsurteil vom 15. September 1994 XI R 20/93 ergibt, unterliegen im Beitrittsgebiet unterhaltene Handwerksbetriebe im 2. Halbjahr des Jahres 1990 der Gewerbesteuer.

    Von einem solchen Verstoß ist auch dann nicht auszugehen, wenn die Vorschrift des § 8 Nr. 6 GewStG DDR, wonach die genannten Vergütungen dem Gewinn hinzuzurechnen sind und damit der Abzug der Vergütungen bei der Ermittlung des Gewerbeertrages im Ergebnis rückgängig gemacht wird, ihrerseits gegen Art. 3 Abs. 1 GG verstoßen sollte (s. - zu § 8 Nr. 6 GewStG 1936 - Bundesverfassungsgericht - BVerfG -, Urteil vom 24. Januar 1962 1 BvR 845/58, BVerfGE 13, 331, BStBl I 1962, 500); § 8 Nr. 6 GewStG DDR wäre dann nicht anzuwenden (so die Finanzverwaltung, vgl. Erlaß vom 9. September 1991, Steuererlasse in Karteiform, Gewerbesteuergesetz, Vor § 1 Nr. 4; zur Verfassungswidrigkeit von Regelungen des Gewerbesteuergesetzes 1936 i. d. F. der Bekanntmachung des Gewerbesteuergesetzes der DDR s. das zur amtlichen Veröffentlichung vorgesehene Senatsurteil vom 15. September 1994 XI R 20/93 sowie das Senatsurteil vom 15. September 1994 XI R 44/93, nicht veröffentlicht).

  • BFH, 24.10.2006 - I B 41/06  

    NZB: grundsätzliche Bedeutung, Vorbehalt der Nachprüfung

    Ebenso wenig liegt eine Divergenz zum BFH-Urteil vom 15. September 1994 XI R 20/93 (BFHE 176, 130, BStBl II 1996, 609) vor.

    Da das BFH-Urteil in BFHE 176, 130, BStBl II 1996, 609 keine entscheidungserheblichen Aussagen dazu enthält, wie der Gewerbeertrag 1990 nach § 10 Abs. 4 GewStG DDR zu ermitteln ist, streitig aber allein der Veranlagungszeitraum 1990 war, liegt eine Abweichung nicht vor.

  • BFH, 04.06.1997 - X R 12/94  

    Gewerbesteuer 1990 im Beitrittsgebiet

    War ein Gewerbebetrieb nach den Vorschriften der DDR im ersten Halbjahr von der Gewerbesteuer befreit und ist - wie im Streitfall - die Gewerbesteuerbefreiung mit Inkrafttreten des StAnpG DDR weggefallen, ist deshalb ab dem 1. Juli 1990 Gewerbesteuer zu erheben (BFH-Urteile in BFHE 174, 241, BStBl II 1994, 813; vom 30. März 1994 I R 124/93, BFHE 175, 46, BStBl II 1994, 852; vom 2. Februar 1995 III R 179/94, BFH/ NV 1995, 923, m. w. N.; vom 12. Oktober 1995 I R 154/94, BFH/ NV 1996, 408; vom 15. September 1994 XI R 20/93, BFHE 176, 130, BStBl II 1996, 609; in BFH/ NV 1996, 550).
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  • LSG Berlin-Brandenburg, 15.06.2007 - L 4 RA 95/03  

    Entgeltpunkte für Beitragszeiten im Beitrittsgebiet - Berücksichtigung von

    Etwas anderes galt nur dann, wenn lediglich der eine Ehegatte als Inhaber tätig war und der andere in nur untergeordnetem Umfang mithalf oder einen anderen Beruf ausübte (vgl. Urteil des BFH vom 15.09.1994 - XI R 20/93 -, zitiert nach juris, dort zu IV 2.).

    Dabei ist es unerheblich, ob man - wie der BFH, Urteil vom 15.09.1994, XI R 20/93, zitiert nach juris, dort zu IV 2., und Hahn, Einkommenssteuerrechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Eigentums- und Vermögensgemeinschaft nach dem Recht der ehemaligen DDR, DStZ 1992, 362 ff, S. 363 unter Hinweis auf die in der DDR herrschende Rechtsmeinung - darauf abstellt, dass an den Netto-Erträgnissen aus Handwerksunternehmen beide Ehegatten unmittelbar Eigentum erwerben, wenn ihnen der Betrieb entweder gemeinsam gehört oder wenn ein Ehegatte zwar nicht Teilhaber ist, jedoch in ihm in beachtlicher Weise mitarbeitet, oder aber davon ausgeht, dass auch in Fällen, in denen aus gemeinschaftlichen Mitteln ein Betrieb gegründet wird, dieser nach § 13 Abs. 2 Satz 2 Teilsatz 1 2.

  • BFH, 26.10.1995 - IV R 86/93  

    Berücksichtigung der Akkumulationsrücklage beim Gewerbeertrag einer

    Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf diese Entscheidung, an der der XI. Senat wiederholt festgehalten hat (Urteile vom 15. September 1994 XI R 20/93, BFHE 176, 130, und XI R 44/93, BFH/ NV 1995, 393), Bezug genommen.
  • BFH, 02.02.1995 - III R 179/94  
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  • BFH, 13.11.1996 - X R 214/93  
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  • BFH, 06.09.1995 - XI R 9/95  
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  • BFH, 26.10.1995 - IV R 23/94  
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  • FG Sachsen-Anhalt, 18.05.2000 - 3 K 1807/97  

    Steuererhebung für das Kalenderjahr 1990 im Beitrittsgebiet;

    Nach der Entscheidung des BFH vom 15. September 1994 (BFHE 176, 130 m. w. N.) ist das Gewerbesteuergesetz der DDR auf private Handwerksbetriebe im Beitrittsgebiet im 2. Halbjahr 1990 anwendbar.
  • FG Sachsen, 18.05.2000 - 3 K 1807/97  
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