Rechtsprechung
   BFH, 16.10.2002 - I R 17/01   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    EStG 1985 § 15 Abs. 1 Nr. 2; DBA-USA 1954/65 Art. III, Art. VII Abs. 1 und 3, Art. XV Abs. 1

  • Simons & Moll-Simons

    EStG 1985 § 15 Abs. 1 Nr. 2; DBA-USA 1954/65 Art. III, Art. VII Abs. 1 und 3, Art. XV Abs. 1

  • IWW
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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Betriebsstättengewinnermittlung - Zuordnung von Sondervergütungen - Einnahme- und aufwandsmäßige Behandlung - Besonderheiten bei doppelstöckiger Personengesellschaft

  • Deutsches Notarinstitut

    EStG 1985 § 15 Abs. 1 Nr. 2; DBA-USA 1954/65 Art. III, Art. VII Abs. 1 und 3, Art. XV Abs. 1

  • NWB SteuerXpert START

    EStG 1985 § 15 Abs. 1 Nr. 2 DBA USA 1954/65 Art. III DBA USA 1954/65 Art. VII Abs. 1 und 3 DBA USA 1954/65 Art. XV Abs. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Darlehensgewährung durch Kommanditisten an seine KG

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Darlehnszinsen an Gesellschafter für Erwerb von Anteilen an amerikanischer Personengesellschaft können Sonderbetriebseinnahmen sein

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsanmerkung)

    Besteuerungsrecht für Zinsen nach dem DBA-USA

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    DBA-USA Art 15, DBA-USA Art 7, EStG § 15 Abs 1 S 1 Nr 2
    Betriebstätte; Mitunternehmer; Sonderbetriebseinnahmen; USA; Zinsen

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 200, 521
  • BB 2003, 461
  • DB 2003, 1422
  • BStBl II 2003, 631



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Wird zitiert von ... (48)  

  • BFH, 17.10.2007 - I R 5/06  

    Besteuerungsrecht bei Gesellschafterdarlehen aus den USA

    Dem entsprechend hat der Senat schon bei der Auslegung des bis 1989 anzuwendenden Doppelbesteuerungsabkommens mit den USA (DBA-USA 1954/1965) Entgelte für die Überlassung von Kapital, die eine Personengesellschaft an ihren Gesellschafter zahlte, als "Zinsen" im Sinne jenes Abkommens angesehen (Senatsurteile vom 27. Februar 1991 I R 15/89, BFHE 164, 38, BStBl II 1991, 444; vom 31. Mai 1995 I R 74/93, BFHE 178, 74, BStBl II 1995, 683; vom 16. Oktober 2002 I R 17/01, BFHE 200, 521, BStBl II 2003, 631).

    Denn A und B waren nach den Feststellungen des FG Gesellschafter der Klägerin, und die Betriebsstätten einer Personengesellschaft sind abkommensrechtlich deren Gesellschaftern als eigene zuzurechnen (vgl. dazu Senatsurteil in BFHE 200, 521, 528, BStBl II 2003, 631, 635, m.w.N.).

  • BFH, 09.08.2006 - II R 59/05  

    Beurteilung von Sonderbetriebseinnahmen aus Gesellschafterdarlehen nach den DBA

    Wegen des Vorrangs der im DBA enthaltenen Abgrenzung der Einkunftsarten kommt es nicht darauf an, dass die Zinsen nach deutschem Steuerrecht als Sondervergütungen (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Halbsatz 2 des Einkommensteuergesetzes --EStG-- 1987; zur parallelen Rechtslage im Bewertungsrecht vgl. § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Satz 2 BewG a.F.) zu behandeln sind (BFH-Urteile vom 27. Februar 1991 I R 15/89, BFHE 164, 38, BStBl II 1991, 444, unter II.B.2.b, und vom 16. Oktober 2002 I R 17/01, BFHE 200, 521, BStBl II 2003, 631, unter III.2.c, jeweils zum DBA USA 1954/1965; zustimmend Schmidt, Internationales Steuerrecht --IStR-- 1996, 213, 216 f.; Weggenmann, IStR 2002, 1, 12; Gosch in Festschrift für Wassermeyer, 2005, S. 263, 276 Fn. 48).

    Zwar gilt abkommensrechtlich die Betriebsstätte einer Personengesellschaft zugleich als Betriebsstätte jedes ihrer Gesellschafter (BFH-Urteil vom 26. Februar 1992 I R 85/91, BFHE 168, 52, BStBl II 1992, 937, unter II.3.c bb, und in BFHE 200, 521, BStBl II 2003, 631, unter III.3.b bb aaa) --die von der Klägerin gewählte Formulierung, die Gesellschaft selbst sei eine Betriebsstätte ihrer Gesellschafter, ist demgegenüber etwas ungenau und verkürzt--; gleichwohl werden die Beziehungen zwischen Stammhaus und Betriebsstätte einerseits und zwischen Gesellschafter und Personengesellschaft andererseits abkommensrechtlich differenziert behandelt (Gosch, Die steuerliche Betriebsprüfung --StBp-- 2003, 92, 96; Fischer-Zernin, Recht der internationalen Wirtschaft --RIW-- 1991, 493, 494).

    Daran fehlt es, wenn das Darlehen nicht aus Mitteln der ausländischen Personengesellschaft gewährt, sondern ihr umgekehrt als Fremdkapital überlassen wurde (BFH-Urteile in BFHE 164, 38, BStBl II 1991, 444, unter II.B.4.b; in BFHE 178, 74, BStBl II 1995, 683, unter II.C.2.b, und in BFHE 200, 521, BStBl II 2003, 631, unter III.2.d).

  • BFH, 03.04.2008 - IV R 54/04  

    Gewinn aus der Veräußerung von Sonderbetriebsvermögen II gehört zum Gewerbeertrag

    Wird nach Erhebung der Klage statt der beklagten eine andere Finanzbehörde für den Steuerfall zuständig, so bleibt die prozessuale Stellung der beklagten Behörde hiervon zwar grundsätzlich unberührt (vgl. BFH-Urteil vom 16. Oktober 2002 I R 17/01, BFHE 200, 521, BStBl II 2003, 631, m.w.N.).

    In der zuerst genannten Fallgestaltung tritt das neu zuständig gewordene FA, im letztgenannten Fall das FA, das den Änderungsbescheid erlassen hat, ohne Verfahrensunterbrechung auf der Beklagtenseite in den anhängigen Rechtsstreit ein (vgl. BFH-Urteil in BFHE 200, 521, BStBl II 2003, 631; BFH-Beschluss in BFHE 207, 511, BStBl II 2005, 101; FG Hamburg, Urteil vom 30. September 2004 III 445/01, EFG 2005, 923; Gräber/ von Groll, a.a.O., § 63 Rz 6).

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