Rechtsprechung
   BFH, 18.08.2005 - V R 42/03   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    UStG 1999 § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c; Richtlinie 77/388/EWG Art. 12 Abs. 3 Buchst. a Unterabs. 3, Anhang H Nr. 8; UrhG § 2 Abs. 1 Nr. 6, § 3 Satz 1, § 20, § 49 Abs. 2; BGG § 6 Abs. 1

  • Simons & Moll-Simons

    UStG 1999 § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c; Richtlinie 77/388/EWG Art. 12 Abs. 3 Buchst. a Unterabs. 3, Anhang H Nr. 8; UrhG § 2 Abs. 1 Nr. 6, § 3 Satz 1, § 20, § 49 Abs. 2; BGG § 6 Abs. 1

  • IWW
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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Übersetzung von Nachrichtensendungen durch Gebärdensprach-Dolmetscherinnen in eine für Gehörlose verständliche Gebärdensprache - Übersetzte Nachrichten als Filmwerke - Übertragung an Fernsehanstalt - Ermäßigter Steuersatz

  • NWB SteuerXpert START
  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Übersetzungen von Nachrichtensendungen in Gebärdensprache als Werke im Sinne des UrhG; keine Bindung bei zugelassener Revision

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Übersetzungen von Nachrichtensendungen in Gebärdensprache als Werke im Sinne des UrhG - keine Bindung bei zugelassener Revision

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    UStG § 12 Abs 2 Nr 7 J: 1999, EWGRL 388/77 Art 12 Abs 3 Buchst a, Richtlinie 77/388/EWG Art 12 Abs 3 Buchst a
    Ermäßigter Steuersatz; Urheberrecht

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 211, 537
  • BB 2005, 2677
  • DB 2005, 2674
  • BStBl II 2006, 44



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Wird zitiert von ... (7)  

  • FG Köln, 18.10.2006 - 4 K 3006/04  

    Schaffung urheberrechtlich geschützter Werke bei der Konzeption und der

    Der BFH habe im Urteil vom 18.08.2005 (V R 42/03, BStBl II 2006, S. 44) entschieden, dass dann, wenn der Erwerb von Senderechten unabdingbare Voraussetzung für den Leistungsempfänger sei, die Rechteübertragung einer gemischten Leistung das Gepräge gebe.

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem Urteil vom 18.08.2005 (V R 42/03, BStBl II 2006, 44) unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Gerichtshofes des europäischen Gemeinschaften (vgl. z. B. EuGH-Urteil vom 25.02.1999 C-349/96, Slg. 1999, I-973) zutreffend erkannt, dass eine wirtschaftlich einheitliche Dienstleistung nicht künstlich in Teilleistungen aufgespalten werden darf.

    Liegt ein Leistungsbündel vor, ist nach der maßgeblichen Sicht des Durchschnittsverbrauchers - so der BFH im Urteil vom 18.08.2005 V R 42/03 (a. a. O.) - zu prüfen, ob es sich um eine einheitliche Leistung handelt.

    Der BFH hat in seiner Entscheidung vom 18.08.2005 V R 42/03 (a. a. O.) hervorgehoben, dass der ermäßigte Steuersatz nur dann gewährt werden kann, wenn der wirtschaftliche Gehalt des Vorgangs auf die Verwertung des Werkes gerichtet sei, nicht hingegen, wenn nur dessen Anwendung durch den Leistungsempfänger beabsichtigt sei.

    Eine Versagung des ermäßigten Steuersatzes auf Grund einer etwaigen engeren Fassung des Anhangs H Nr. 8 der Richtlinie 77/388/EWG im Vergleich zu § 12 Abs. 2 Nr. 7 c UStG kann dem Kläger nicht entgegengehalten werden, da sich der Kläger auf das für ihn günstigere nationale Recht berufen darf (vgl. z. B. BFH-Urteile vom 18.08.2005, V R 42/03, a. a. O.; vom 25.11.2004 V R 25, 26/04, BStBl II 2005, 419).

  • BFH, 27.04.2006 - V R 53/04  

    Tanzkurse eines gemeinnützigen Vereins

    Denn selbst wenn § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a UStG nicht gemeinschaftsrechtskonform sein sollte, ginge das für den Kläger günstigere nationale Recht vor (vgl. BFH-Urteile vom 8. Oktober 1991 V R 95/89, BFHE 166, 191, BStBl II 1992, 209, unter II. 2. d; vom 19. Mai 1993 V R 110/88, BFHE 172, 163, BStBl II 1993, 779, unter II. B. 2. c; vom 25. November 2004 V R 25, 26/04, V R 25/05, BFHE 208, 479, BStBl II 2005, 419, unter II.5.; vom 18. August 2005 V R 42/03, BStBl II 2006, 44, unter II. 4.).
  • BFH, 18.01.2007 - V R 22/05  

    Bescheinigung für Vorsteuervergütungsverfahren - Bindung des BFH an

    Die --mithin den Senat bindende-- Zulassung der Revision durch das FG eröffnet nach dem Grundsatz der Vollrevision das Rechtsmittel in vollem Umfang (vgl. BFH-Urteile vom 18. August 2005 V R 42/03, BFHE 211, 537, BStBl II 2006, 44, unter II. 1.; vom 2. März 2006 II R 47/04, BFH/NV 2006, 1509; Ruban in Gräber, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 115 Rz 115).
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