Rechtsprechung
   BFH, 20.04.1999 - VIII R 58/97   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 17 Abs. 1 Satz 1

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Veräußerung einer wesentlichen Beteiligung - Zur Bedeutung der 5-Jahresfrist - Keine einschränkende Auslegung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Veräußerung einer nicht wesentlichen Beteiligung

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  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Veräußerung einer neu erworbenen nicht wesentlichen Beteiligung nach Veräußerung einer wesentlichen Beteiligung

  • Betriebs-Berater

    Veräußerung einer neu erworbenen nicht wesentlichen Beteiligung nach Veräußerung einer wesentlichen Beteiligung

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 17 Abs 1, EStG § 17 Abs 2
    Anteilsveräußerung; Fünfjahreszeitraum; Veräußerung; Wesentliche Beteiligung; Zeitpunkt

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 188, 362
  • NJW-RR 1999, 1121
  • BB 1999, 1205
  • BB 1999, 1363
  • BB 1999, 1369
  • DB 1999, 1195
  • BStBl II 1999, 650



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BFH, 01.03.2005 - VIII R 25/02  

    Wesentliche Beteiligung innerhalb der letzten fünf Jahre i.S. des § 17 Abs.

    Er hat darüber hinaus innerhalb des Fünfjahreszeitraums den Gewinn aus der Veräußerung einer nicht wesentlichen Beteiligung selbst dann berücksichtigt, wenn eine wesentliche Beteiligung vollständig veräußert wurde und die unwesentliche Beteiligung danach erworben worden ist (Senatsurteil vom 20. April 1999 VIII R 58/97, BFHE 188, 362, BStBl II 1999, 650; vom BVerfG nicht zur Entscheidung angenommen, vgl. BVerfG-Beschluss vom 12. Oktober 1999 2 BvR 1198/99, Steuer-Eildienst --StEd-- 2000, 18; vgl. hierzu auch Gosch, Die Steuerliche Betriebsprüfung --StBp-- 1999, 219; Ott, StuB 1999, 837; Paus, Deutsche Steuer-Zeitung --DStZ-- 1999, 752; Weber-Grellet, FR 1999, 760).
  • BFH, 24.06.2008 - IX R 58/05  

    Ursprünglich einbringungsgeborene GmbH-Anteile in der

    Als Folge insbesondere des letzteren Maßstabs hält die Rechtsprechung § 17 Abs. 1 EStG sogar dann für anwendbar, wenn eine wesentliche Beteiligung insgesamt veräußert und anschließend innerhalb des Fünfjahreszeitraums eine weitere (Minderheits-)Beteiligung erworben und veräußert wird (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 58/97, BFHE 188, 362, BStBl II 1999, 650; zustimmend Blümich/Ebling, § 17 EStG Rz 109; a.A. Schmidt/Weber-Grellet, EStG, 26. Aufl., § 17 Rz 77, m.w.N.).

    Der Gesetzgeber verwirklicht sein Ziel, Umgehungen zu vermeiden, indes unabhängig von der jeweiligen Fallkonstellation in typisierender Weise durch einen fest bestimmten Zeitrahmen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 188, 362, BStBl II 1999, 650, unter 2. a, zur Typisierungswirkung der Spekulationsfrist vgl. BFH-Urteile vom 1. Juni 2004 IX R 35/01, BFHE 206, 273, BStBl II 2005, 26, unter II. 2. c bb (1); vom 2. Mai 2000 IX R 74/96, BFHE 192, 88, BStBl II 2000, 469).

  • FG Baden-Württemberg, 20.03.2003 - 6 K 188/01  

    Besteuerung des Gewinns aus der Veräußerung von nach § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr.

    Nach Schilderung des Sachverhaltes kam ... zum Ergebnis, dass die Handhabung des Finanzamts zwar vom Wortlaut des § 17 EStG und einer BFH-Entscheidung vom 20. April 1999 VIII R 58/97, BStBl II 1999, 650 gedeckt sei, dass jedoch die Urteilsbegründung des BFH nicht überzeugend und auch ein anderes Ergebnis möglich sei.

    Der Senat wies darauf hin, dass das Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde gegen das BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 58/97 BStBl II 1999, 650 durch Beschluss vom 12.10.1999, Az. 2 BvR 1198/99 nicht zur Entscheidung angenommen habe (Juris-Dokumentation zum Urteil VIII R 58/97).

    Der BFH hat keinen Anlass gesehen, davon abzuweichen (vgl. auch Söffing in der früheren Kommentierung von Lademann/Söffing/Brockhoff, a.a.O., § 17 Rdnr. 30-35; ferner jedenfalls für die hier zu entscheidende Rechtsfrage, Blümich, a.a.O., § 17 Rdnr. 110, BFH-Urteil vom 10. November 1992 VIII R 40/89 BStBl II 1994, 222; bestätigt durch BFH-Urteile vom 20. April 1999 VIII R 58/97 BStBl II 1999, 650 und vom 11. Februar 1998 1 R 82/97 BStBl II 1998, 552).

    Soweit die Klägerin beantragt, das Bundesverfassungsgericht anzurufen, weist der Senat darauf hin, dass gegen die Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 20. April 1999 VIII R 58/97 BStBl II 1999, 650 Verfassungsbeschwerde eingelegt wurde, die jedoch durch Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12.10.1999 2 BvR 11/98/99 nicht zur Entscheidung angenommen wurde (vgl. juris-Datenbank unter VIII R 58/97).

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  • FG Baden-Württemberg, 20.03.2003 - 6 K 187/01  

    Besteuerung des Gewinns aus der Veräußerung von nach § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr.

    Nach Schilderung des Sachverhaltes kam der Gutachter zum Ergebnis, dass die Handhabung des Finanzamts zwar vom Wortlaut des § 17 EStG und einer BFH-Entscheidung vom 20. April 1999 VIII R 58/97, BStBl II 1999, 650 gedeckt sei, dass jedoch die Urteilsbegründung des BFH nicht überzeugend und auch ein anderes Ergebnis möglich sei.

    Der Senat wies darauf hin, dass das Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde gegen das BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 58/97 BStBl II 1999, 650 durch Beschluss vom 12.10.1999, Az. 2 BvR 1198/99 nicht zur Entscheidung angenommen habe (juris-Dokumentation zum Urteil VIII R 58/97).

    Der BFH hat keinen Anlass gesehen, davon abzuweichen (vgl. auch Söffing in der früheren Kommentierung von Lademann/Söffing/Brockhoff, a.a.O., § 17 Rdnr. 30-35; ferner jedenfalls für die hier zu entscheidende Rechtsfrage, Blümich, a.a.O., § 17 Rdnr. 110, BFH-Urteil vom 10. November 1992 VIII R 40/89 BStBl II 1994, 222; bestätigt durch BFH-Urteile vom 20. April 1999 VIII R 58/97 BStBl II 1999, 650 und vom 11. Februar 1998 1 R 82/97 BStBl II 1998, 552).

    Soweit der Kläger beantragt, das Bundesverfassungsgericht anzurufen, weist der Senat darauf hin, dass gegen die Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 20. April 1999 VIII R 58/97 BStBl II 1999, 650 Verfassungsbeschwerde eingelegt wurde, die jedoch durch Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 12.10.1999 2 BvR 11/98/99 nicht zur Entscheidung angenommen wurde (vgl. juris-Datenbank unter VIII R 58/97).

  • FG Sachsen, 21.01.2004 - 7 K 58/99  

    Anwendung und -verfassungsmäßigkeit der Verlustabzugsbeschränkung nach § 17

    bb) Mit den Klägern ist zwar davon auszugehen, dass demgegenüber der Besteuerung eines Gewinns nach § 17 Abs. 1 EStG im Streitjahr weder entgegenstanden hätte, dass der Kläger nicht bis zur Veräußerung der Beteiligung im Jahre 1997 wesentlich beteiligt (vgl. BFH-Urteil vom 24. April 1997 VIII R 23/93, BStBl II 1999, 342) und die Beteiligung aufgrund von Kapitalerhöhungen unter die Wesentlichkeitsschwelle abgesunken war (vgl. BFH-Urteil vom 24. April 1997 VIII R 23/93, a.a.O. m.H. auf BFH-Urteil vom 10. November 1992 VIII R 40/89, BStBl II 1994, 222; vgl. auch BFH-Beschluss vom 18. Januar 1999 VIII B 80/98, BStBl II 1999, 486 und BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 58/97, BStBl II 1999, 650).

    Der BFH sieht diese Besteuerung von Mehrwerten aus der Zeit nach Absinken der Beteiligung unter die Wesentlichkeitsschwelle jedoch dadurch als gerechtfertigt an, als nach Ablauf der Fünfjahresfrist dieselbe vollständig entfällt (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 58/97, BStBl II 1999, 650 sowie BFH-Beschluss vom 18. Januar 1999 VIII B 80/98, BStBl II 1999, 486).

  • FG Münster, 31.03.2004 - 8 K 7113/01  

    Verlustfeststellung/Wesentliche Beteiligung

    Nach der zu § 17 Abs. 1 EStG in der bis 1998 geltenden Fassung wird eine wesentliche Beteiligung bereits dann angenommen, wenn die (damals geltende Beteiligungshöhe von mehr als 25 v. H.) zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Veräußerung erreicht oder überschritten worden ist (vgl. z. B. BFH-Beschluss vom 18. Januar 1999, VIII B 80/98, BFHE 187, 565, BStBl. II 1999 486 und BFH-Urteile vom 20. April 1999, VIII R 58/97, BFHE 158, 362, BStBl. II 1999, 650 und vom 10. November 1992, VIII R 40/89, BFHE 173, 17, BStBl. II 1994, 222, 224 m. w. N).
  • BFH, 01.08.2001 - VIII B 80/00  
    Zum anderen wäre in der Beschwerdeschrift zu berücksichtigen gewesen, dass der erkennende Senat diese Auslegungsgrundsätze mit seinem Urteil vom 20. April 1999 VIII R 58/97 (BFHE 188, 362, BStBl II 1999, 650; vgl. hierzu auch Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Oktober 1999 2 BvR 1198/99, Steuer-Eildienst 2000, 18) nicht nur ausdrücklich bekräftigt, sondern zugleich entschieden hat, dass die Steuerverhaftung des § 17 Abs. 1 EStG auch den Sachverhalt erfasst, dass der Steuerpflichtige seine wesentliche Beteiligung insgesamt veräußert, er jedoch innerhalb der Fünfjahresfrist des Satzes 1 der Vorschrift eine nicht wesentliche Beteiligung erwirbt und im Anschluss hieran Gewinne (oder Verluste) aus der Veräußerung dieser --für sich betrachtet nicht wesentlichen-- Anteilsrechte erzielt.
  • FG Niedersachsen, 14.02.2005 - 3 K 679/04  

    Wesentlichkeitsgrenze nach § 17 Abs. 1 Satz 4 EStG

    Nach der zu § 17 Abs. 1 EStG in der bis 1998 geltenden Fassung wird eine wesentliche Beteiligung bereits dann angenommen, wenn die (damals geltenden Beteiligungshöhe von mehr als 25 v. H) zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb der letzten 5 Jahre vor der Veräußerung erreicht oder überschritten worden ist (BFH-Beschluss vom 18. Januar 1999 VIII B 80/98, BStBl. II 1999, 486; BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 58/97, BStBl. II 1999, 650).
  • FG Nürnberg, 31.10.2007 - III 177/05  

    Prüfung des Vorliegens eines steuerpflichtigen Gewinns nach § 17

    Der Gewinn aus der Veräußerung einer nicht wesentlichen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft sei auch dann nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG zu erfassen, wenn der Gesellschafter die Beteiligung erst neu erworben hat, nachdem er zuvor innerhalb des Fünf-Jahres-Zeitraums eine wesentliche Beteiligung insgesamt veräußert habe und mithin vorübergehend überhaupt nicht an der Kapitalgesellschaft beteiligt gewesen sei (Hinweis auf BFH-Urteil vom 20.04.1999 VIII R 58/97, BStBl. II 1999, 650).
  • FG Hamburg, 01.03.2004 - III 440/03  
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