Rechtsprechung
   BFH, 23.10.2003 - V R 48/01   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    UStG 1980/1991/1993 § 18 Abs. 9; UStDV 1980/1991/1993 § 61 Abs. 1 Satz 2; UStR 1988/1992 Abschn. 243 Abs. 5; Richtlinie 79/1072/EWG Art. 7 Abs. 1 Satz 4

  • Simons & Moll-Simons
  • IWW
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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Umsätze einer in Großbritannien ansässigen Firma in Deutschland - Verspäteter Antrag auf Vergütung der Umsatzsteuer - Frist (§ 61 Abs. 1 Satz 2 UStDV, jetzt § 18 Abs. 9 Satz 3 UStG) nicht verlängerbar

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Frist für Antrag auf Vorsteuer-Vergütung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Vorsteuervergütung an im Ausland ansässigen Unternehmer: Antragsfrist ist nicht verlängerbare Ausschlussfrist

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    UStG § 18 Abs 9, UStDV § 61 Abs 1, AO 1977 § 109 Abs 1
    Ablehnung; Fristverlängerung; Vorsteuervergütung

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 203, 531
  • BB 2004, 147
  • DB 2004, 170
  • BStBl II 2004, 196



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BFH, 18.01.2007 - V R 23/05  

    Vorsteuervergütungsantrag: Vorlage der Original-Rechnung, Ausschlussfrist,

    Vielmehr wollte der Gesetzgeber die bisherige Regelung des § 61 Abs. 1 Satz 5 UStDV ohne inhaltliche Änderung in § 18 Abs. 9 UStG übernehmen (vgl. Gesetzentwurf zum Jahressteuergesetz 1996, BTDrucks 13/901, 86, 89, 153; BFH-Urteil vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFHE 203, 531, BStBl II 2004, 196, unter II. 2. e).

    Diese Auslegung ist auch gemeinschaftsrechtlich geboten (vgl. zur richtlinienkonformen Auslegung der nationalen Vorschriften über das Vorsteuer-Vergütungsverfahren: BFH-Urteile vom 22. Mai 2003 V R 97/01, BFHE 203, 193, BStBl II 2003, 819; vom 22. Oktober 2003 V R 95/01, BFH/NV 2004, 828; in BFHE 203, 531, BStBl II 2004, 196; vom 10. Februar 2005 V R 56/03, HFR 2005, 1208; FG Köln, Vorlagebeschluss vom 19. Januar 2006 2 K 5044/03, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2006, 612).

    Die Frist für den Vergütungsantrag nach § 18 Abs. 9 Satz 3 UStG ist eine Ausschlussfrist und kann nicht rückwirkend verlängert werden (vgl. BFH-Urteile vom 21. Oktober 1999 V R 76/98, BFHE 190, 239, BStBl II 2000, 214; in BFHE 203, 531, BStBl II 2004, 196).

  • BFH, 05.07.2007 - VI R 58/05  

    Keine Lohnsteuererstattung wegen Verlustes des Bezugsrechts bei

    Im Übrigen besteht für den Senat keine Bindung an norminterpretierende Regelungen der Verwaltung (BFH-Urteil vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFHE 203, 531, BStBl II 2004, 196).
  • FG Saarland, 13.04.2004 - 1 K 277/00  

    Umsatzsteuerveranlagung oder Vergütungsverfahren bei Werklieferungen eines

    Er kann auch nicht bei der Versäumung der Antragsfrist des Vergütungsverfahrens (nach § 18 Abs. 9 S. 3 UStG binnen sechs Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Vergütungsanspruch entstanden ist), die Vorsteuerbeträge, die eigentlich dem Vergütungsverfahren unterliegen, stattdessen im Veranlagungsverfahren geltend machen (allgemeine Auffassung im Anschluss an FG Saarland vom 7. Dezember 1984 I 216/83, EFG 1985, 316: BFH vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFH/NV 2004, 301; Bülow in Vogel/Schwarz, Kommentar zum UStG 2002, § 18 Rdn. 265; Mößlang in Sölch/Ringleb, Kommentar zum UStG 2002, § 18 Rdn. 176; Stadie in Rau/Dürrwächter , Kommentar zum UStG 2002, § 18 Rdn. 884).

    Diese Frist steht aber - wie der BFH eingehend in seinem Urteil vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFH/NV 2004, 301 dargelegt hat - nicht in Widerspruch zum europäischen Recht, sondern wird zur Verhinderung von Missbräuchen geradezu von diesem gefordert.

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  • FG Saarland, 07.12.2010 - 1 K 1237/07  

    Im Inland erbrachte Leistungen eines ausländischen Unternehmers Unberechtigter

    Er kann auch nicht bei der Versäumung der Antragsfrist des Vergütungsverfahrens, die Vorsteuerbeträge, die eigentlich dem Vergütungsverfahren unterliegen, stattdessen im Veranlagungsverfahren geltend machen (BFH vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFH/NV 2004, 301; FG des Saarlandes vom 14. April 2004 1 K 277/00, EFG 2004, 1486; FG München vom 4. Februar 2010 14 K 2800/08, EFG 2010, 1267; ebenso Bülow in Vogel/Schwarz, UStG, § 13b, Rz. 125; Maunz in Hartmann/Metzenmacher, UStG, § 18 E, Rz. 187; Stadie in Rau/Dürrwächter, UStG, § 18, Rz. 603 und 729; Treiber in Sölch/Ringleb, UStG, § 18, Rz. 127).

    In seiner bisherigen Rechtsprechung hat der Bundesfinanzhof zwar klargestellt, dass der Auslandsunternehmer nicht bei der Versäumung der Antragsfrist des Vergütungsverfahrens, die Vorsteuerbeträge, die eigentlich dem Vergütungsverfahren unterliegen, stattdessen im Veranlagungsverfahren geltend machen (BFH vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFH/NV 2004, 301).

  • FG Baden-Württemberg, 26.11.2004 - 9 K 110/02  

    Durchschnittsbesteuerung für Umsätze aus Grabpflegeleistungen eines

    Den erkennenden Senat trifft als nationaler Richter bei der richtlinienkonformen Auslegung die Verpflichtung, das zur Durchführung der Richtlinie der Europäischen Gemeinschaften (EG-Richtlinie) erlassene Gesetz (hier: § 24 UStG) "unter voller Ausschöpfung des Beurteilungsspielraums, den ihm das nationale Recht einräumt in Übereinstimmung mit den Anforderungen des Gemeinschaftsrechts auszulegen und anzuwenden (BFH-Urteil vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFH/NV 2004, 301).
  • FG München, 04.02.2010 - 14 K 2800/08  

    Verhältnis von Besteuerungs- und Vorsteuervergütungsverfahren

    Der Unternehmer hat nach Ablauf eines Kalenderjahres kein Wahlrecht, ob er die Erstattung seiner Vorsteuerbeträge in dem einen oder dem anderen Verfahren verfolgt, wenn lediglich die Voraussetzungen des Vorsteuervergütungsverfahrens im abgelaufenen Jahr vorgelegen haben, so dass er nicht bei der Versäumung der Antragsfrist des Vergütungsverfahrens (nach § 18 Abs. 9 S. 3 UStG binnen sechs Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Vergütungsanspruch entstanden ist), die Vorsteuerbeträge, die eigentlich dem Vergütungsverfahren unterlegen haben, stattdessen im Veranlagungsverfahren geltend machen kann (vgl. BFH-Urteil vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFH/NV 2004, 301).
  • FG München, 21.11.2011 - 8 K 628/08  

    Vorzugsbesteuerung AStG Remittance-Base

    Davon abgesehen handelt es sich bei Tz. 2.2.2 des AEAStG1994 um eine norminterpretierende Verwaltungsvorschrift, die aufgrund ihres fehlenden Normcharakters das Gericht nicht, auch nicht aus etwaigen Gründen der Gleichbehandlung, bindet (BFH-Urteil vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BStBl II 2004, 196; Tipke/Kruse, Abgabenordnung/Finanzgerichtsordnung, § 4 AO, Rz. 84, m.w.N.).
  • FG Köln, 24.02.2011 - 2 K 4627/06  

    Ordnungsgemäßer Vorsteuervergütungsantrag

    cc) Diese Auslegung ist auch gemeinschaftsrechtlich geboten (vgl. zur richtlinienkonformen Auslegung der nationalen Vorschriften über das Vorsteuer-Vergütungsver-fahren: BFH-Urteile vom 22. Mai 2003 V R 97/01, BFHE 203, 193, BStBl II 2003, 819; vom 22. Oktober 2003 V R 95/01, BFH/NV 2004, 828; vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFHE 203, 531, BStBl II 2004, 196; vom 10. Februar 2005 V R 56/03, HFR 2005, 1208 und vom 18. Januar 2007 V R 23/05, BFHE 217, 32, BStBl II 2007, 430).
  • FG Sachsen-Anhalt, 20.04.2011 - 3 K 631/10  

    Anspruch eines ausländischen Unternehmers auf Erteilung einer Steuernummer

    Der Unternehmer hat nach Ablauf eines Kalenderjahres kein Wahlrecht, ob er die Erstattung seiner Vorsteuerbeträge in dem einen oder dem anderen Verfahren verfolgt, wenn lediglich die Voraussetzungen des Vorsteuer-Vergütungsverfahrens im abgelaufenen Jahr vorgelegen haben, so dass er nicht bei der Versäumung der Antragsfrist des Vergütungsverfahrens (nach § 18 Abs. 9 Satz 2 Nr. 2 UStG i.V.m. § 61 a Abs. 2 UStDV binnen sechs Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Vergütungsanspruch entstanden ist), die Vorsteuerbeträge, die eigentlich dem Vergütungsverfahren unterlegen haben, stattdessen im Veranlagungsverfahren geltend machen kann (vgl. BFH-Urteil vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFH/NV 2004, 301 ).
  • FG Köln, 18.05.2011 - 2 K 1177/06  

    Vorsteuervergütung, Antragstellung, Verfahren, Drittstaatenansässigkeit des

    c) Diese Auslegung ist auch gemeinschaftsrechtlich geboten (vgl. zur richtlinienkonformen Auslegung der nationalen Vorschriften über das Vorsteuer-Vergütungsverfahren: BFH-Urteile vom 22. Mai 2003 V R 97/01, BFHE 203, 193, BStBl II 2003, 819; vom 22. Oktober 2003 V R 95/01, BFH/NV 2004, 828; vom 23. Oktober 2003 V R 48/01, BFHE 203, 531, BStBl II 2004, 196; vom 10. Februar 2005 V R 56/03, HFR 2005, 1208 und vom 18. Januar 2007 V R 23/05, BFHE 217, 32, BStBl II 2007, 430).
  • FG Köln, 15.09.2011 - 2 K 4510/05  

    Antragsverfahren auf Vergütung von Vorsteuerbeträgen; Vollständigkeit der Angaben

  • FG Köln, 14.03.2012 - 2 K 508/11  

    Vorsteuervergütungsverfahren; Verwendung des amtlichen Vordruckformulars

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