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   BFH, 26.01.2000 - II R 15/97   

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BewG § 11 Abs. 2 S. 2
    Bewertung von GmbH-Anteilen nach dem Stuttgarter Verfahren

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Anteilsbewertung

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    BewG § 11 Abs 2 S 2, VStR Abschn 77, VStR Abschn 78, VStR Abschn 81 Abs 1 Buchst a
    Anteilsbewertung; Ertragsaussichten; Holding; Kaskadeneffekt; Stuttgarter Verfahren; Vermögenswert

Verfahrensgang

  • FG Nürnberg, 14.11.1996 - IV 104/95
  • BFH, 26.01.2000 - II R 15/97

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 191, 393
  • BB 2000, 918
  • DB 2000, 1058
  • BStBl II 2000, 251



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Wird zitiert von ... (13)  

  • FG Rheinland-Pfalz, 24.04.2009 - 4 K 1274/05  

    Zur Frage, wie der Anteilswert einer nicht börsennotierten Kapitalgesellschaft im

    Insoweit liege auch nicht der dem Urteil vom 20. September 2000 (BFH/NV 2001 S. 747 ) zu Grunde liegende Sachverhalt vor, in dessen Rahmen der BFH das Urteil vom 26. Januar 2000 (BStBl II 2000 S. 251 ) nochmals bestätigt habe.

    Um diesen so genannten Kaskadeneffekt zu verhindern, lasse die Rechtsprechung und die Finanzverwaltung es zu, dass jedenfalls bei Holdinggesellschaften der Ertragswert der Untergesellschaft bei der Bewertung der Anteile der Obergesellschaft nicht zu berücksichtigen sei (mit Hinweis auf BFH vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BStBl II 2000 S. 251 ; R 103 Abs. 1 S. 2 ErbStR ).

    Das bedeute, dass Anteile an einer solchen Beteiligungsgesellschaft nur mit ihrem gekürzten Vermögenswert zu bewerten seien und eine nochmalige Korrektur aufgrund der Ertragsaussichten zu entfallen habe (mit Hinweis auf BFH vom 26. Januar 2000 II R 15/97, a.a.O.; BFH vom 13. April 1994 II R 57/90, BStBl II 1994 S. 505; BFH vom BFH vom 3. Dezember 1976 III R 98/74, BStBl II 1977 S. 235 ).

    Soweit er zu seiner Begründung Rechtsprechung des BFH anführe, handele es sich um Fälle, die den Kaskadeneffekt durch Beteiligung einer Kapitalgesellschaft an einer anderen beträfen (mit Hinweis auf BFH vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BStBl II 2000 S. 251 und BFH vom 3. Dezember 1976 III R. 98/74, BStBl II 1977 S. 235 ) bzw. um einen Fall, in dem der Bundesfinanzhof ausdrücklich festgestellt habe, dass der gemeine Wert der Anteile einer GmbH, die an einer KGaA beteiligt sei, gerade nicht unter Außerachtlassung der Ertragsaussichten der KGaA geschätzt werden dürfe (mit Hinweis auf BFH vom 13. April 1994 II R 57/90, BStBl II 1994 S. 505).

    Mit Rücksicht auf die Gleichmäßigkeit der Besteuerung ist von diesem Schätzungsverfahren nur abzuweichen, wenn es in Ausnahmefällen aus besonderen Gründen des Einzelfalles zu nicht tragbaren, d.h. offensichtlich unrichtigen Ergebnissen führt (vgl. z.B.: BFH vom 17. Mai 1974 III R 156/72, BStBl II 1974 S. 626 ; BFH vom 17. Juni 1998 II R 46/96, BFH/NV 1999 S. 17 ; BFH vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BStBl II 2000 S. 251 ; BFH vom 11. Januar 2006 II R 76/04, BFH/NV 2006 S. 1257 ; BFH vom 25. Oktober 2007 VIII B 109/06, BFH/NV 2008 S. 528 ).

    a) Zu einer als Kaskadeneffekt bezeichneten Kumulierung derselben Erträge kommt es, wenn bei einer Kapitalgesellschaft mit Beteiligungsbesitz an einer anderen Kapitalgesellschaft bei der Ermittlung des Ertragshundertsatzes der Ober-Kapitalgesellschaft die Erträge der Unter-Kapitalgesellschaft berücksichtigt werden, die über den Ertragshundertsatz der Unter-Kapitalgesellschaft bereits in deren Anteilswert und über diesen in den Vermögenswert der Ober-Kapitalgesellschaft eingegangen sind (vgl. z.B.: BFH vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BStBl II 2000 S. 251 ).

    Nach ständiger Rechtsprechung des 2. Senats des BFH setzt die Außerachtlassung der Ertragsaussichten der Unter-Gesellschaft voraus, dass der Anteil am Stammkapital der Unter-Gesellschaft mehr als 50% beträgt; andernfalls ist bei mehrstufigen Beteiligungsverhältnissen der Kaskadeneffekt regelmäßig hinzunehmen (vgl. z.B.: BFH vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BStBl II 2000 S. 251 ; BFH vom 20. September 2000 II R 61/98, BFH/NV 2001 S. 747 ; BFH vom 18. März 2005 II R 76/04, BFH/NV 2006 S. 1257 ; zustimmend: Gebel a.a.O., Rz 405 zu § 12 ErbStG ; Viskorf in Viskorf/Glier/Hübner/Knobel/Schuck, Kommentar zum Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz , Bewertungsgesetz , 2. A. 2004, Rz 91 zu § 11 BewG ; Mannek in Gürsching/Stenger, Kommentar zum Bewertungsrecht, Loseblatt Stand August 2007, 365 zu § 11 BewG ).

    Das in Abschnitt R 103 Abs. 4 S. 1 ErbStR geregelte Verfahren kann durch die Gerichte nicht auf weitere Fallgruppen ausgedehnt werden (BFH vom 16. Januar 2000 II R 15/97, a.a.O.; Viskorf a.a.O.).

    Denn im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben des § 11 Abs. 2 S. 2 BewG , demzufolge bei der Schätzung des gemeinen Werts auch die Ertragsaussichten zu berücksichtigen, fehlt es an einer Rechtfertigung für eine weitere Abstufung der Beteiligungsquote (BFH vom 26. Januar 2000 II R 15/97 a.a.O.).

  • BFH, 12.07.2006 - II R 75/04  

    Bewertung der Anteile an Organträgergesellschaften nach dem Stuttgarter Verfahren

    Mit Rücksicht auf die Gleichmäßigkeit der Besteuerung ist von diesem Verfahren nur abzuweichen, wenn es in Ausnahmefällen aus besonderen Gründen des Einzelfalls zu nicht tragbaren, d.h. offensichtlich unrichtigen Ergebnissen führt (BFH-Urteile vom 17. Mai 1974 III R 156/72, BFHE 112, 510, BStBl II 1974, 626, unter 2.; vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251, unter II.A.1.; zuletzt BFH-Urteil vom 11. Januar 2006 II R 76/04, BFH/NV 2006, 1257, unter II.1.a).

    Insbesondere ist Abschn. 11 Abs. 4 Satz 1 VStR 1993 dahin gehend zu verstehen, dass Maßstab für die dort genannten "Beteiligungen an anderen Kapitalgesellschaften von mehr als 50 v.H." die jeweiligen Kapitalbeteiligungen sind (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251, unter II.A.1.c: "mehr als 50 v.H. des Grund- oder Stammkapitals"), während es nicht darauf ankommt, ob eine davon abweichende Beteiligung am Gewinn vereinbart worden ist.

    Im Urteil in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251 ging es hingegen um die Bewertung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, die zu 33 v.H. an einer KG beteiligt war, die ihrerseits als Organträgerin für mehrere Organgesellschaften fungierte, an denen sie mit bis zu 100 v.H. beteiligt war.

    Indes hat sich der BFH bereits im Urteil in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251, an dem der Senat festhält, mit einer vergleichbaren Konstellation befasst und die Notwendigkeit einer Neutralisierung des Kaskadeneffekts für Beteiligungen von bis zu 50 v.H. verneint.

    Soweit der Senat in der Entscheidung in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251 offen gelassen hat, ob bei unmittelbaren Organschaftsverhältnissen etwas anderes gelten könnte, wird dies nunmehr verneint.

    Angesichts dieser gesetzlichen Vergröberung des Stuttgarter Verfahrens, die sich in aller Regel zugunsten der Steuerpflichtigen auswirkt (BFH-Beschluss vom 22. August 2002 II B 170/01, BFH/NV 2003, 11, unter II.1., m.w.N.), hat der Senat keine Bedenken, jedenfalls für Stichtage ab dem 31. Dezember 1992 grob typisierende Regelungen der jeweiligen Verwaltungsanweisungen --so sie sich im Allgemeinen als sachgerecht darstellen (vgl. dazu in Bezug auf die 50 v.H.-Grenze bereits BFH-Urteil in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251)-- selbst dann anzuwenden, wenn im konkreten Fall auch eine andere Lösung denkbar wäre.

  • BFH, 11.01.2006 - II R 76/04  

    Holdinggesellschaft - Stuttgarter Verfahren

    Mit Rücksicht auf die Gleichmäßigkeit der Besteuerung ist von diesem Verfahren nur abzuweichen, wenn es in Ausnahmefällen aus besonderen Gründen des Einzelfalls zu nicht tragbaren, d.h. offensichtlich unrichtigen Ergebnissen führt (BFH-Urteile vom 17. Mai 1974 III R 156/72, BFHE 112, 510, BStBl II 1974, 626, unter 2.; vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251, unter II.A.1.; zuletzt BFH-Beschluss vom 31. Oktober 2003 II B 72/02, BFH/NV 2004, 471).

    Bei Holdinggesellschaften ist der Kaskadeneffekt nicht hinzunehmen, weil in derartigen Fällen der Gesichtspunkt der Effektensubstitution zum Tragen kommt (vgl. BFH-Urteile vom 3. Dezember 1976 III R 98/74, BFHE 121, 93, BStBl II 1977, 235, unter 2.b; vom 17. September 1997 II R 74/94, BFH/NV 1998, 318, und in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251, unter II.A.1.b).

    Darüber hinaus hat der BFH die Regelung des Abschn. 81 Abs. 1 a VStR 1986/1989, wonach die Ertragsaussichten auch bei solchen Kapitalgesellschaften außer Acht zu lassen sind, die zwar keine "reinen Holdinggesellschaften" sind, deren Rohbetriebsvermögen aber zu mehr als 80 v.H. aus Anteilen an Kapitalgesellschaften besteht, unter dem Gesichtspunkt der Effektensubstitution als gerechtfertigt angesehen (BFH-Urteil in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251, unter II.A.1.b).

    Für einen solchen Fall hat der BFH im Urteil in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251 (unter II.A.2.) vielmehr ausgeführt, dass ein Absenken auf einen Satz von 43 v.H. --der dem Anteil der Beteiligungen am Rohbetriebsvermögen der Klägerin entspricht-- keinesfalls noch mit dem Gedanken der Effektensubstitution zu begründen wäre.

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  • BFH, 11.01.2006 - II B 76/04  
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  • FG Düsseldorf, 12.10.2004 - 6 K 876/02  

    Anteilsbewertung; Stuttgarter Verfahren; Organträger; Mehrmütterorganschaft;

    Diese Schätzung erfolgt nach dem so genannten Stuttgarter Verfahren, das der Bundesfinanzhof in ständiger Rechtsprechung als ein geeignetes Schätzungsverfahren anerkannt hat (vgl. BFH in BStBl II 1991, 558; Urteil vom 26.01.2000 II R 15/97, BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251).

    Denn grundsätzlich ist Voraussetzung für eine Anwendung des Abschnitt 11 Abs. 4 VStR 1993, dass sich die einzelne unmittelbare oder mittelbare Beteiligung auf mehr als 50 v.H. des Grund- oder Stammkapitals der jeweiligen Untergesellschaft beläuft (vgl. BFH in BStBl II 2000, 251 zur entsprechenden früheren Regelung in Abschnitt 83 Abs. 1 VStR 1986).

    Bei dieser Auslegung ist auch zu berücksichtigen, dass bei einer GmbH, die die Voraussetzungen des Abschnitt 11 Abs. 1 und 2 VStR 1993 nicht erfüllt und die unmittelbar oder mittelbar an anderen Kapitalgesellschaften zu weniger als 50 v.H. beteiligt ist, bei der Schätzung des gemeinen Werts der GmbH-Anteile nach den Regeln des Stuttgarter Verfahrens die Korrektur des Vermögenswerts ungeachtet des Gewichts des Beteiligungsbesitzes für das gesamte Betriebsvermögen der GmbH auf Grund der Ertragsaussichten unter Einschluss der Beteiligungserträge zu erfolgen hat (vgl. BFH in BStBl II 2000, 251 zur früheren Regelung gem. Abschnitt 81 Abs. 1 und 1a VStR 1986/1989).

    Nach der Rechtsprechung des BFH lässt sich die Sonderregelung des Abschnitt 11 Abs. 4 für Beteiligungsbesitz von mehr als 50 v.H. unter Berücksichtigung des pauschalierten Bewertungsverfahrens nach dem Stuttgarter Verfahren nicht - etwa durch Absenkung der Beteiligungsgrenze auf bis zu 50 v.H. - auf weitere Fallgruppen ausdehnen (vgl. BFH in BStBl II 2000, 251 m.w.N.).

  • BFH, 31.10.2003 - II B 72/02  

    Holding-Gesellschaft: Bewertung von Anteilen

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH sind Anteile an reinen Holding-Gesellschaften, die neben der Verwaltung ihrer Beteiligungen oder der Koordinierung der Beteiligungsgesellschaften keinen selbstständigen operativen Bereich haben, nur mit ihrem ungekürzten Vermögenswert zu bewerten; eine Korrektur aufgrund der Ertragsaussichten entfällt (vgl. BFH-Urteil vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251, 253; Abschn. 81 Abs. 1 VStR 1989; R 103 Abs. 1 Satz 1 und 2 ErbStR).

    Das FG hat vielmehr die Rechtsprechungsgrundsätze, die auch dem BFH-Urteil in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251 ff. zugrunde liegen, konsequent angewendet und den Aufwand der Klägerin für die Verwaltung ihrer Beteiligungen und die Koordinierung der Beteiligungsgesellschaften nicht als Korrekturposten berücksichtigt.

  • BFH, 26.02.2003 - II B 191/01  

    Stuttgarter Verfahren; Anteile an einer Holding-Gesellschaft

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH sind Anteile an reinen Holding-Gesellschaften, die neben der Verwaltung ihrer Beteiligungen oder der Koordinierung der Beteiligungsgesellschaften keinen selbstständigen operativen Bereich haben, nur mit ihrem ungekürzten Vermögenswert zu bewerten; eine Korrektur aufgrund der Ertragsaussichten entfällt (vgl. BFH-Urteil vom 26. Januar 2000 II R 15/97, BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251, 253; Abschn. 81 Abs. 1 VStR 1989; R 103 Abs. 1 Satz 1 und 2 ErbStR).

    Das FG hat vielmehr die Rechtsprechungsgrundsätze, die auch dem BFH-Urteil in BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251 ff. zugrunde liegen, konsequent angewendet und den Aufwand der Klägerin für die Verwaltung ihrer Beteiligungen und die Koordinierung der Beteiligungsgesellschaften nicht als Korrekturposten berücksichtigt.

  • FG Münster, 10.07.2003 - 3 K 295/99  

    Ermittlung des Ertragshundertsatzes einer Beteiligungseinkünfte erzielenden GmbH;

    Mit Rücksicht auf die Gleichmäßigkeit der Besteuerung ist von diesem Verfahren nur abzuweichen, wenn es in Ausnahmefällen aus besonderen Gründen des Einzelfalles zu nicht tragbaren, d. h. offensichtlich unrichtigen Ergebnissen führt (s. BFH-Urteil vom 26.01.2000 II R 15/97 in BStBl II 2000 S 251 m. Rechtsprechungshinweisen).

    In seinem Urteil vom 26.01.2000 II R 15/97 BStBl II 2000 S 251 hat der BFH ausgeführt, dass aus § 11 Abs. 2 Satz 2 BewG keine rechtliche Notwendigkeit folge, den systembedingten Kaskadeneffekt auch noch darüber hinaus zu neutralisieren.

  • BFH, 20.09.2000 - II R 61/98  

    Anteilsbewertung; sog. Kaskadeneffekt bei Beteiligungen von 50 v. H. und mehr

    Mit Urteil vom 26. Januar 2000 II R 15/97 (BFHE 191, 393, BStBl II 2000, 251) hat der erkennende Senat ausgeführt, dass die Regelungen in Abschn. 81 Abs. 1 und 1 a der Richtlinien zur Vermeidung des sog. Kaskadeneffektes rechtlich geboten seien, dass aber bereits fraglich sei, ob die Regelung in Abschn. 83 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 der Richtlinien gemessen am Zweck des Stuttgarter Verfahrens, eine einfache und gleichmäßig zu handhabende Schätzungsmethode bereitzustellen, erforderlich sei.
  • FG Hamburg, 29.01.2002 - II 290/97  

    Management-Holding: Keine Berücksichtigung des Aufwandes, der für die

    Dass Abschn. 81 Abs. 1a VStR diese Regelung auch auf solche Kapitalgesellschaften erstreckt, die zwar keine reinen Holdinggesellschaften sind, deren Aktien und Anteile aber mehr als 80 v.H. ihres Rohvermögens ausmachen, wird vom Bundesfinanzhof ebenfalls noch mit dem Gesichtspunkt der Effektensubstitution gerechtfertigt (vgl. BFH-Urteile vom 10. März 1993 II R 81/89, BFH/NV 1994, 361; vom 26.01.2000 II R 15/97 BFHE 191, 393 ; BStBl II 2000, 251 ).

    Der Gesichtspunkt der Effektensubstitution gilt auch für die sog. Management- Holding, die für ihre Beteiligungsgesellschaften geschäftsleitend tätig ist (so auch Gürsching/Stenger, Bewertungsgesetz 9. Auflage, § 11 Rz. 442 a.E., der im Urteil vom 26.01.2000 II R 15/97, BStBl 2000 II 251 ff. (253) bestätigend zitiert wird, ohne jedoch zwischen einer nur verwaltenden und einer geschäftsleitenden Holdinggesellschaft zu differenzieren).

  • FG Düsseldorf, 12.10.2004 - 6 K 2422/02  

    Anteilsbewertung; Holdinggesellschaft; Vermögenswert; Darlehensgewährung;

  • FG Baden-Württemberg, 28.11.2003 - 2 K 148/99  

    Übertragung einer wesentlichen Beteiligung ohne Gegenleistung; Entstehung eines

  • FG Saarland, 23.10.2007 - 1 K 2346/98  

    Zur Anerkennung eines Veräußerungsverlustes nach § 17 EStG bei

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