Rechtsprechung
   BFH, 28.08.2003 - VII B 260/02   

Volltextveröffentlichungen (3)




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Wird zitiert von ... (34)  

  • BFH, 16.11.2004 - I B 38/04  

    Rüge von Verfahrensmängeln

    Wird --wie vorliegend von der Klägerin-- gerügt, das Finanzgericht (FG) habe seiner Sachaufklärungspflicht i.S. des § 76 Abs. 1 Satz 1 FGO nicht genügt, indem es einem gestellten Beweisantrag nicht nachgekommen sei, muss der Beschwerdeführer, da es sich insoweit um eine Verfahrensvorschrift handelt, auf deren Beachtung er verzichten kann (§ 155 FGO i.V.m. § 295 der Zivilprozessordnung --ZPO--), vortragen, dass er den Verstoß in der Vorinstanz gerügt hat bzw. aus welchen entschuldbaren Gründen er an einer solchen Rüge vor dem FG gehindert gewesen ist (vgl. z.B. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69; vom 17. November 1997 VIII B 16/97, BFH/NV 1998, 608).

    Die schlüssige Rüge, das FG hätte den Sachverhalt auch von Amts wegen näher aufklären müssen, erfordert einen substantiierten Vortrag dazu, aus welchen Gründen sich dem FG die Notwendigkeit einer weiteren Sachaufklärung auch ohne entsprechenden Antrag aufdrängen musste, welche Tatsachen sich bei einer weiteren Sachaufklärung voraussichtlich ergeben hätten und inwiefern eine weitere Aufklärung des Sachverhalts auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung hätte führen können (vgl. BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2004, 69; vom 25. Juni 2002 X B 199/01, BFH/NV 2002, 1332).

    Soweit sich die Klägerin schließlich gegen die Würdigung des Ergebnisses des Verfahrens (§ 96 Abs. 1 FGO) und somit gegen die materielle Richtigkeit der Vorentscheidung wendet, wird kein Zulassungsgrund i.S. des § 115 Abs. 2 FGO dargetan (vgl. BFH-Beschlüsse vom 6. Oktober 2000 III B 16/00, BFH/NV 2001, 202; vom 4. Juli 2002 IX B 169/01, BFH/NV 2002, 1476; in BFH/NV 2004, 69).

  • BFH, 08.04.2004 - VII B 110/03  

    NZB: Klärungsfähigkeit einer Rechtsfrage, Sicherung einer einheitlichen Rspr.

    An der Klärungsfähigkeit einer Rechtsfrage fehlt es, wenn sie nach den für den BFH bindenden Feststellungen des FG (§ 118 Abs. 2 FGO) in dem erstrebten Revisionsverfahren nicht entscheidungserheblich wäre (vgl. BFH-Beschluss vom 15. September 1995 V B 59/95, BFH/NV 1996, 439, 440; Senatsbeschluss vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69, 71).
  • BFH, 10.08.2004 - I B 184/03  

    Rüge mangelnder Sachaufklärung; Rüge einer Abweichung der Vorentscheidung von der

    Wird die Verletzung der Sachaufklärungspflicht des FG (§ 76 Abs. 1 Satz 1 FGO) durch das Übergehen von Beweisanträgen gerügt, so muss der Beschwerdeführer vortragen, dass er den Verstoß bereits in der Vorinstanz gerügt habe bzw. aus welchen entschuldbaren Gründen er an einer solchen Rüge vor dem FG gehindert gewesen sei (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschluss vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69, m.w.N.).

    Eine schlüssige Rüge, das FG hätte den Sachverhalt auch ohne entsprechenden Beweisantritt von Amts wegen näher aufklären müssen, erfordert einen substantiierten Vortrag dazu, aus welchen Gründen sich dem FG die Notwendigkeit einer weiteren Sachaufklärung auch ohne entsprechenden Antrag aufdrängen musste, welche Tatsachen sich bei einer weiteren Sachaufklärung voraussichtlich ergeben hätten und inwiefern eine weitere Aufklärung des Sachverhalts auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung hätte führen können (BFH-Beschluss in BFH/NV 2004, 69).

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  • BFH, 09.09.2005 - I B 40/05  

    Verfahrensmängel; Rügeverzicht

    Zu diesen Mängeln gehört insbesondere die von der Klägerin gerügte Verletzung der Sachaufklärungspflicht durch Übergehen von Beweisanträgen (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69; vom 22. September 2004 X B 38/04, juris, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 21.11.2007 - XI B 101/06  

    Nichtzulassungsbeschwerde bei kumulativer Begründung des FG-Urteils -

    An der Klärungsbedürftigkeit fehlt es, wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Prüfung und Entscheidung durch den BFH geboten erscheinen lassen (vgl. z.B. Beschlüsse vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69, und vom 13. Juni 2005 I B 239/04, BFH/NV 2005, 1840, beide m.w.N.).
  • BFH, 28.10.2004 - VII B 293/03  

    NZB: Verfahrensfehler, Sachaufklärungspflicht

    An der Klärungsfähigkeit einer Rechtsfrage fehlt es, wenn sie nach den für den BFH bindenden Feststellungen des FG (§ 118 Abs. 2 FGO) in dem erstrebten Revisionsverfahren nicht entscheidungserheblich wäre (vgl. BFH-Beschluss vom 15. September 1995 V B 59/95, BFH/NV 1996, 439, 440; Senatsbeschluss vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69, 71).
  • BFH, 20.12.2006 - XI B 23/06  

    NZB: schwer wiegender Fehler des FG, Darlegungsanforderungen

    An der Klärungsbedürftigkeit fehlt es, wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Prüfung und Entscheidung der Rechtsfrage durch den BFH geboten erscheinen lassen (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69, und vom 13. Juni 2005 I B 239/04, BFH/NV 2005, 1840, beide m.w.N.; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 115 Rz 28).
  • BFH, 15.06.2007 - XI B 93/06  

    Häusliches Arbeitszimmer

    An der Klärungsbedürftigkeit fehlt es, wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Prüfung und Entscheidung der Rechtsfrage durch den BFH geboten erscheinen lassen (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69, und vom 13. Juni 2005 I B 239/04, BFH/NV 2005, 1840, beide m.w.N.; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 115 Rz 28, § 116 Rz 38).
  • BFH, 17.08.2007 - XI B 22/07  

    Erlass von Nachforderungszinsen; Rechtmäßigkeit der Festsetzung von

    An der Klärungsbedürftigkeit fehlt es, wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Prüfung und Entscheidung der Rechtsfrage durch den BFH geboten erscheinen lassen (vgl. z.B. Beschlüsse vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69, und vom 13. Juni 2005 I B 239/04, BFH/NV 2005, 1840, beide m.w.N.).
  • BFH, 30.08.2007 - XI B 1/07  

    Krankenpflegerabgrenzung freiberufliche; gewerbliche Tätigkeit

    An der Klärungsbedürftigkeit fehlt es, wenn die Rechtsfrage anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Prüfung und Entscheidung der Rechtsfrage durch den Bundesfinanzhof (BFH) geboten erscheinen lassen (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 28. August 2003 VII B 260/02, BFH/NV 2004, 69, und vom 13. Juni 2005 I B 239/04, BFH/NV 2005, 1840, beide m.w.N.).
  • BFH, 10.12.2007 - XI B 162/06  

    Personelle Verflechtung bei Betriebsaufspaltung - Einstimmigkeitserfordernis -

  • BFH, 04.03.2005 - VII B 154/04  

    Gesamtschuldner; Auswahlermessen Vorsatz

  • BFH, 15.07.2005 - I B 252/04  

    NZB: Rechtsfortbildung

  • BFH, 02.02.2007 - V B 90/05  

    Umsatzsteuer - Ermäßigung für Entnahmen einer gemeinnützigen Körperschaft?

  • BFH, 11.07.2007 - XI B 184/06  

    Verlust einer betrieblich veranlassten Darlehensforderung eines Freiberuflers als

  • BFH, 26.04.2004 - VII B 36/04  

    Akzessorietät von Haftungs- und Steuerschuld; Widerruf des Verzichts auf

  • BFH, 28.07.2004 - VII B 8/04  

    NZB: grundsätzliche Bedeutung, Divergenz

  • BFH, 23.02.2004 - VII B 162/03  

    NZB: Übergehen von Beweisanträgen; Präklusionsfrist gem. § 79 b FGO

  • BFH, 25.02.2008 - XI B 198/06  

    Rechtsfrage der Adressierung eines an eine GbR gerichteten Steuerbescheides nicht

  • BFH, 16.07.2004 - VII B 206/03  

    Reichweite der Bindungswirkung einer verbindlichen Zolltarifauskunft

  • BFH, 28.10.2004 - VII B 294/03  

    Verwertung strafgerichtlicher Feststellungen im finanzgerichtlichen Verfahren;

  • BFH, 20.07.2007 - XI B 25/07  

    Uneinbringliche Darlehensforderung eines Rechtsanwalts als notwendiges

  • BFH, 17.08.2007 - XI B 185/06  

    Ansparrücklage für Existenzgründer

  • BFH, 31.03.2008 - XI B 208/06  

    Grundsätzliche Bedeutung - Begriff der "nahestehenden Person" bei der Anwendung

  • BFH, 30.01.2004 - VII S 22/03  

    Keine PKH bei Vorliegen einer Deckungszusage einer Rechtsschutzversicherung für

  • BFH, 08.06.2004 - VII B 363/03  

    Vertreterhaftung: Inhaftungnahme einer Bank

  • BFH, 14.11.2005 - II B 118/04  

    NZB: Vertagung - Abwesenheit des Klägers wegen Haftbefehls

  • BFH, 26.03.2008 - XI B 203/07  

    Darlegungsanforderungen bei behaupteter grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache

  • BFH, 29.01.2004 - VI B 53/01  

    Verletzung der Sachaufklärungspflicht - Übergehen von Beweisanträgen

  • BFH, 07.04.2004 - I B 61/03  

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung und der Divergenz

  • BFH, 25.01.2005 - I B 147/04  

    NZB: Verletzung der Sachaufklärungspflicht

  • BFH, 19.10.2005 - II B 108/04  

    NZB: grundsätzliche Bedeutung, Rechtsfortbildung

  • BFH, 14.04.2004 - I B 51/03  

    Zulassung der Revision zur Rechtsfortbildung und Sicherung einer einheitlichen

  • BFH, 10.11.2004 - I B 69/04  

    Rüge der Verletzung der Sachaufklärungspflicht

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