Rechtsprechung
| BFH, 30.10.2008 - III R 82/06 |
Volltextveröffentlichungen (9)
- lexetius.com
- Betriebs-Berater
Geopunkte - als immaterielle Wirtschaftsgüter
- openjur.de
Datensätze --Geopunkte-- als immaterielle Wirtschaftsgüter; Kriterien zur Einordnung von Wirtschaftsgütern mit materiellen und immateriellen Komponenten
- Bundesfinanzhof
Datensätze --Geopunkte-- als immaterielle Wirtschaftsgüter - Kriterien zur Einordnung von Wirtschaftsgütern mit materiellen und immateriellen Komponenten
- Simons & Moll-Simons
- IWW
- NWB SteuerXpert START
InvZulG 1999 § 2; EStG § 5 Abs. 2, § 6 Abs. 2
Datensätze (sog. Geopunkte) als immaterielle Wirtschaftsgüter - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Datensätze "Geopunkte" als immaterielle Wirtschaftsgüter
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Datensätze --Geopunkte-- als immaterielle Wirtschaftsgüter - Kriterien zur Einordnung von Wirtschaftsgütern mit materiellen und immateriellen Komponenten
Kurzfassungen/Presse (3)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Geopunkte - Datensätze als immaterielle Wirtschaftsgüter
- steuerberaten.de (Kurzinformation)
Für Geopunkte auf einer CD-ROM gibt es keine Investitionszulage
- ebnerstolz.de (Kurzinformation)
Keine Investitionszulage beim Kauf von gespeicherten Geopunkten
Besprechungen u.ä.
- haufe.de (Entscheidungsanmerkung)
"Geopunkte" sind immaterielle Wirtschaftsgüter: Keine Investitionszulage
Sonstiges
- nwb.de (Verfahrensmitteilung)
InvZulG § 2 Abs 1 S 1
Computerprogramm; Datenverarbeitung; Geodaten; Immaterielles Wirtschaftsgut; Nutzungsrecht
Verfahrensgang
- FG Thüringen, 18.07.2006 - II - 849/03
- BFH, 30.10.2008 - III R 82/06
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 223, 567
- BStBl II 2009, 421
Wird zitiert von ... (3)
- BFH, 18.05.2011 - X R 26/09
Keine Ansparabschreibung für Software
a) Beweglich oder unbeweglich können nach allgemeiner Auffassung nur materielle Wirtschaftsgüter sein (ständige Rechtsprechung, vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 22. Mai 1979 III R 129/74, BFHE 128, 289, BStBl II 1979, 634; vom 3. Juli 1987 III R 7/86, BFHE 150, 259, BStBl II 1987, 728, m. w. N.; vom 24. August 1989 IV R 38/88, BFHE 158, 250, BStBl II 1989, 1016; vom 28. Juli 1994 III R 47/92, BFHE 175, 184, BStBl II 1994, 873, sowie vom 30. Oktober 2008 III R 82/06, BFHE 223, 567, BStBl II 2009, 421; Nolde in Herrmann/ Heuer/ Raupach, § 7 EStG Rz 315; Blümich/ Schreiber, § 5 EStG Rz 335;… Schmidt/ Weber-Grellet, EStG, 30. Aufl., § 5 Rz 115).Entscheidend ist, ob es dem Erwerber überwiegend auf den materiellen oder den immateriellen Gehalt ankommt, ob der Verkörperung eine eigenständige Bedeutung zukommt oder ob sie lediglich als "Träger" den immateriellen Gehalt festhalten soll (vgl. BFH-Urteil in BFHE 223, 567, BStBl II 2009, 421).
c) Auch aus dem bereits genannten BFH-Urteil in BFHE 223, 567, BStBl II 2009, 421 ist nichts Gegenteiliges herzuleiten.
- FG Köln, 17.02.2009 - 1 K 1171/06
Standard-Softwareprogramme als bewegliche Wirtschaftsgüter
Auch eine ihrer Auffassung entgegenstehende BFH-Rechtsprechung sei bisher nicht gesichert, da die hier streitige Frage in dem Urteil des BFH vom 30.10.2008 (III R 82/06, BFH/NV 2009, 494) nicht entscheidungserheblich gewesen sei."Bewegliche Wirtschaftsgüter" i.S. des § 7 g EStG sind nur materielle, d.h. körperliche Wirtschaftsgüter, nicht hingegen immaterielle, also unkörperliche Wirtschaftsgüter (ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. Urteil vom 22.5.1979 III R 129/74, BStBl II 1979, 634 und vom 30.10.2008 III R 82/06, BFH/NV 2009, 494).
Der 3. Senat des BFH führt hierzu in seinem Urteil vom 30.10.2008 (III R 82/06, BFH/NV 2009, 494) - unter Verweis auf Rechtsprechung, unter anderem auch auf das Urteil des BFH vom 28.10.2008 IX R 22/08, und Literatur - aus, zur Einordnung von Wirtschaftsgütern mit materiellen und immateriellen Komponenten werde vorrangig auf das wirtschaftliche Interesse abgestellt, d.h. ob es dem Erwerber überwiegend auf den materiellen oder den immateriellen Gehalt ankomme.
- FG Rheinland-Pfalz, 29.03.2012 - 5 K 1815/10
Betriebsausgabenabzug für die Herstellung eines "Imagefilms"; …
Entscheidend ist insoweit, ob es dem Erwerber überwiegend auf den materiellen oder den immateriellen Gehalt ankommt, ob der Verkörperung eine eigenständige Bedeutung zukommt oder ob sie lediglich als "Träger" den immateriellen Gehalt festhalten soll (BFH-Urteile vom 18. Mai 2011 - X R 26/09, BFHE 234, 42, BStBl II 2011, 865; vom 30. Oktober 2008 - III R 82/06, BFHE 223, 567).
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