Rechtsprechung
   BFH, 31.03.2004 - II R 54/01   

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Übertragung sämtlicher Anteile an einer GmbH mit Grundbesitz an andere GmbH - Kläger als Alleingesellschafter - Gesonderte Feststellung - Auswahl unter den Gesamtschuldnern

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Gesonderte Feststellung bei der Grunderwerbsteuer

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Auswahl zwischen mehreren Steuerschuldnern im Feststellungsbescheid nach § 17 Abs. 2 und 3 GrEStG - Erwerberidentität

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Auswahlermessen bei Gesamtschuldnern

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    GrEStG § 1 Abs 3 Nr 3, GrEStG § 1 Abs 6
    Grundbesitz; Grunderwerbsteuer; Konzern; Tochtergesellschaft; Übertragung

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 205, 314
  • BB 2004, 1380
  • DB 2004, 1406
  • BStBl II 2004, 658



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BFH, 06.07.2005 - II R 9/04  

    Immobilien - Verletzung von Anzeigepflichten

    Dazu gehört in den Fällen des § 1 Abs. 3 GrEStG die verbindliche Entscheidung über die Steuerpflicht dem Grunde nach, über die als Steuerschuldner in Betracht kommenden Personen, über die nach § 8 i.V.m. §§ 9 und 10 GrEStG anzusetzende Bemessungsgrundlage sowie über die Finanzämter, die zur Steuerfestsetzung berufen sind (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658; vom 20. Oktober 2004 II R 32/02, BFH/NV 2005, 574).

    b) Schulden mehrere Personen nebeneinander als Gesamtschuldner (§ 44 Abs. 1 AO 1977) dieselbe Leistung aus dem Steuerschuldverhältnis, hat das FA bereits im Feststellungsbescheid eine die zur Steuerfestsetzung zuständigen Finanzämter bindende Entscheidung über die Auswahl des in Anspruch zu nehmenden Steuerschuldners zu treffen (BFH-Urteil in BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658).

    Die F-GmbH als Erwerberin und die Treuhandanstalt bzw. Klägerin als Veräußerin schuldeten nach § 44 Abs. 1 AO 1977 als Gesamtschuldner die ganze Leistung, weil bei einer nach § 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG zu besteuernden Übertragung aller Anteile an einer Gesellschaft Steuerschuldner gemäß § 13 Nr. 1 GrEStG sowohl der bisherige Inhaber als auch der Erwerber der Anteile ist (BFH-Urteile vom 3. April 1974 II 186/65, BFHE 112, 531, BStBl II 1974, 643; in BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658).

    Die alleinige Heranziehung der Klägerin als Steuerschuldnerin entsprach aufgrund der Eröffnung des Konkursverfahrens über das Vermögen der F-GmbH pflichtgemäßem Ermessen (§ 5 AO 1977; vgl. BFH-Urteile vom 12. Mai 1976 II R 187/72, BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579, und in BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658; Boeker in Hübschmann/ Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, § 44 AO 1977 Rz. 50).

    b) Zur Anzeige des Anteilskaufvertrags waren zum einen gemäß § 18 Abs. 2 Satz 2 GrEStG die den Anteilskaufvertrag beurkundende Notarin und zum anderen gemäß § 19 Abs. 1 Nr. 6 i.V.m. § 13 Nr. 1 GrEStG die F-GmbH als Anteilserwerberin und die Treuhandanstalt als bisherige Inhaberin der Anteile verpflichtet (BFH-Urteil in BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658).

  • BFH, 01.12.2004 - II R 10/02  

    Anteilsvereinigung; Gesellschaften mit demselben Alleingesellschafter

    Die Tatsache, dass der alle Anteile an einer Gesellschaft übertragende Rechtsträger zugleich Alleingesellschafter der die Anteile erwerbenden Gesellschaft ist, steht einer Besteuerung nach § 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG nicht entgegen (BFH-Urteil vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658, m.w.N.).

    § 1 Abs. 6 GrEStG setzt voraus, dass an den aufeinander folgenden Erwerbsvorgängen auf der Erwerberseite dieselbe Person beteiligt ist --Erwerberidentität-- (BFH-Urteile vom 27. Oktober 1970 II 72/65, BFHE 101, 126, BStBl II 1971, 278, und in BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658).

    Eine analoge Anwendung des § 1 Abs. 6 GrEStG scheidet mangels einer dazu erforderlichen Regelungslücke aus (BFH-Urteile vom 5. November 2002 II R 23/00, BFH/NV 2003, 505, und in BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658).

  • BFH, 19.12.2007 - II R 65/06  

    § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG verstößt nicht gegen europäisches

    Zu diesen gehört in den Fällen des § 1 Abs. 3 GrEStG auch die verbindliche Entscheidung über die Steuerpflicht dem Grunde nach (vgl. BFH-Urteile vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658; vom 20. Oktober 2004 II R 27/03, BFHE 207, 368, BStBl II 2005, 105; vom 20. Oktober 2004 II R 32/02, BFH/NV 2005, 574).
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  • BFH, 18.03.2005 - II R 21/03  

    GrESt: PersG als alleinige GmbH-Gesellschafterin

    Daher unterliegen Eigentumsübertragungen an Grundstücken i.S. des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG zwischen Untergesellschaften der Grunderwerbsteuer, und zwar selbst dann, wenn sich beide Gesellschaften in der Hand eines Alleingesellschafters --sei es einer natürlichen Person, einer Personengesellschaft oder einer Kapitalgesellschaft-- befinden und diese jeweiligen Alleingesellschafter identisch sind (BFH-Urteile vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658; in BFHE 200, 430, BStBl II 2003, 320).

    Die Vorschrift setzt voraus, dass an den aufeinander folgenden Rechtsvorgängen auf der Erwerberseite dieselbe Person beteiligt ist (BFH-Urteil in BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658, m.w.N.).

  • BFH, 15.12.2010 - II R 45/08  

    Anfall von Grunderwerbsteuer bei mittelbarer Anteilsvereinigung trotz

    Selbst wenn die Voraussetzungen für eine Anwendung dieser Vorschrift erfüllt sind, nämlich wenn in § 1 Abs. 1, 2 oder 3 GrEStG bezeichnete Rechtsvorgänge aufeinander folgen und Erwerberidentität besteht (vgl. BFH-Urteile in BFHE 200, 430, BStBl II 2003, 320, unter II.4., und vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658, unter II.3.b), bleibt die Besteuerung des ersten Rechtsvorgangs unberührt.
  • BFH, 29.02.2012 - II R 57/09  

    Änderung im Gesellschafterbestand einer grundbesitzenden Personengesellschaft

    Der Steuerbarkeit der Anteilsübertragung nach § 1 Abs. 3 Nrn. 3 und 4 GrEStG steht ebenfalls nicht entgegen, dass die Anteile vor der Übertragung unmittelbar oder mittelbar in der Hand des Übertragenden vereinigt waren und nach der Anteilsübertragung mittelbar vereinigt blieben (BFH-Urteile vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658, unter II. 3., und vom 1. Dezember 2004 II R 10/02, BFH/NV 2005, 1365).
  • BFH, 20.10.2004 - II R 27/03  

    Steuerrecht - Grundstückswertfeststellungen in Fällen des § 17 Abs. 2, 3

    Zu diesen gehört in den Fällen des § 1 Abs. 3 GrEStG die verbindliche Entscheidung über die Steuerpflicht dem Grunde nach, über die als Steuerschuldner in Betracht kommenden Personen, über die nach § 8 Abs. 2 Nr. 3 GrEStG (in seiner nach dem 31. Dezember 1996 anzuwendenden Fassung) als Bemessungsgrundlage anzusetzenden Werte nach § 138 Abs. 2 oder 3 BewG sowie über die Finanzämter, die zur Steuerfestsetzung berufen sind (vgl. auch Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658).
  • BFH, 02.03.2011 - II R 64/08  

    Vorlage an BVerfG: Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten

    Die Besteuerung nach § 1 Abs. 3 Nr. 3 GrEStG ist daher nicht ausgeschlossen, wenn der alle Anteile an einer Gesellschaft Übertragende zugleich Alleingesellschafter der die Anteile erwerbenden Gesellschaft ist (BFH-Urteile vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658, und vom 1. Dezember 2004 II R 10/02, BFH/ NV 2005, 1365).
  • FG Düsseldorf, 10.03.2004 - 7 K 5365/01  

    Grunderwerbsteuer; Grundbesitz haltende Gesellschaft; Mittelbarer Anteilserwerb;

    Voraussetzung für diese Form der begrenzten Steuererhebung ist - unter anderem - jedoch, dass auf Erwerberseite dieselbe Person in den aufeinanderfolgenden Erwerbsvorgängen beteiligt ist (Urteil des Sächsischen Finanzgerichts vom 13. April 2000 2 K 1610/98, EFG 2002, 488, Revision anhängig unter dem Az.: II R 54/01).

    Ebenso ist die Frage der analogen Anwendung des § 1 Abs. 6 S. 2 GrEStG bei Umstrukturierungen innerhalb eines Konzerns noch nicht abschließend geklärt (vgl. anhängiges Verfahren Az. II R 54/01).

  • BFH, 20.10.2004 - II R 32/02  

    Verhältnis gesonderter Feststellungsbescheid nach § 17 Abs. 3 GrEStG zum

    Zu diesen gehört in den Fällen des § 1 Abs. 3 GrEStG die verbindliche Entscheidung über die Steuerpflicht dem Grunde nach, über die als Steuerschuldner in Betracht kommenden Personen, über die nach § 8 Abs. 2 Nr. 3 GrEStG (in seiner nach dem 31. Dezember 1996 anzuwendenden Fassung) als Bemessungsgrundlage anzusetzenden Werte nach § 138 Abs. 2 oder 3 BewG sowie über die Finanzämter, die zur Steuerfestsetzung berufen sind (vgl. auch Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 31. März 2004 II R 54/01, BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658).
  • FG Münster, 23.01.2002 - 8 K 2924/00  

    Zwischenschaltung einer weiteren Tochtergesellschaft

  • FG Münster, 17.09.2008 - 8 K 4809/06  

    Abstandnahme von der Besteuerung eines Erwerbsvorgangs i.S.d. § 1 Abs. 3

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