Rechtsprechung
   BFH, 31.07.1979 - VII B 11/79   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 128, 338
  • BStBl II 1979, 756



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BVerwG, 18.04.1997 - 8 C 43.95  

    AO (1977) § 1 Abs. 2, § 93 Abs. 1, § 119 Abs. 1, §§ 122,

    Es drängt sich auf, an den notwendigen Inhalt und die Bestimmtheit eines solchen Duldungsbescheides dieselben Anforderungen zu stellen, die das Gesetz als Zulässigkeitsvoraussetzung der zivilrechtlichen Anfechtungsklage auferlegt (vgl. FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 8. Februar 1977 - II 103/76 - EFG 77, 294; vgl. a. BFH, Beschluß vom 31. Juli 1979 - VII B 11/79 - BFHE 128, 338 [340]).

    Ein Duldungsbescheid muß mit Blick hierauf die zu befriedigende Forderung, den Anfechtungsgrund, den zurückzugewährenden Gegenstand und die Art und Weise angeben, wie die Rückgewähr erfolgen soll (BFH, Beschluß vom 31. Juli 1979, a.a.O.; vgl. auch Boeker, in: Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO/FGO, § 191 AO Rn. 147; Tipke/Kruse, AO/FGO, 16. Aufl. Stand August 1996, § 191 AO Rn. 27; jeweils m.w.N.).

  • BFH, 14.07.1981 - VII R 49/80  

    AO (1977) § 348 Abs. 1 Nr. 4 AnfG § 1, § 2, § 3, §

    Die Änderung der Rechtsgrundlage zwischen dem Bescheid vom 26. September 1975 und der Einspruchsentscheidung vom 23. November 1977 hat jedoch keine Auswirkung, da sich durch die Abgabenordnung die materielle Rechtslage insoweit nicht geändert hat (vgl. Entscheidungen des erkennenden Senats vom 8. August 1978 VII R 125/74, BFHE 125, 500, BStBl II 1978, 663, und vom 31. Juli 1979 VII B 11/79, BFHE 128, 338, BStBl II 1979, 756).

    Der Anfechtungsgegner hat sich daher so behandeln zu lassen, als gehörte der weggegebene Gegenstand noch zum Vermögen des Schuldners, d. h., er hat die Zwangsvollstreckung in den Gegenstand wegen der Steuerverpflichtungen des Schuldners zu dulden (BFHE 128, 338, 340, BStBl II 1979, 756).

    Dem widerspricht nicht die Entscheidung des erkennenden Senats in BFHE 128, 338, BStBl II 1979, 756.

  • BFH, 18.12.2001 - VII R 56/99  

    Vollstreckungsmaßnahmen bei Vermögensverschiebungen zwischen Ehegatten sind nicht

    In beiden Fällen bewirkt die gesetzliche Verpflichtung, dass sich der Duldungsverpflichtete vom Gläubiger so behandeln lassen muss, als gehöre der weggegebene Gegenstand selbst oder jedenfalls dem Werte nach noch zum Vermögen des Schuldners (vgl. Beschluss des erkennenden Senats vom 31. Juli 1979 VII B 11/79, BFHE 128, 338, BStBl II 1979, 756).
mehr
  • BFH, 24.08.1998 - VII B 151/98  
    Es fehlt bereits an einer Gegenüberstellung von abstrakten Rechtssätzen aus dem angefochtenen FG-Urteil mit solchen aus den als Divergenzentscheidungen in Anspruch genommenen beiden Senatsentscheidungen, dem Beschluß vom 31. Juli 1979 VII B 11/79 (BFHE 128, 338, BStBl II 1979, 756) und dem Urteil vom 14. Juli 1981 VII R 49/80 (BFHE 133, 501, BStBl II 1981, 751), aus denen sich eine solche Abweichung ergeben könnte.

    In seinem Beschluß in BFHE 128, 338, BStBl II 1979, 756 hat der Senat verlangt, daß der Duldungsbescheid entsprechend § 9 AnfG u.a. den zurückzugewährenden Gegenstand bezeichnen muß.

  • BFH, 10.02.1987 - VII R 122/84  

    Das Finanzamt darf Rechte aus dem Anfechtungsgesetz durch Duldungsbescheid

    Es trifft auch nicht zu, daß aus dem gesetzlichen Schuldverhältnis - dem Rückgewähranspruch nach § 7 AnfG - kein steuerliches Duldungsverhältnis hergeleitet werden dürfe, denn es entspricht gerade dem Inhalt des Rückgewähranspruchs, daß der Anfechtungsgegner sich vom Gläubiger so behandeln lassen muß (Duldungs-, nicht Haftungspflicht), als gehöre der weggegebene Gegenstand noch zum Vermögen des Schuldners (Urteil in BFHE 138, 10, 12, BStBl II 1983, 398, und BFH-Beschluß vom 31. Juli 1979 VII B 11/79, BFHE 128, 338, 340, BStBl II 1979, 756).
  • BFH, 02.03.1983 - VII R 120/82  
    Diese gesetzliche Pflicht bewirkt, daß der Anfechtungsgegner sich vom Gläubiger so behandeln lassen muß, als gehöre der weggegebene Gegenstand noch zum Vermögen des Schuldners (Beschluß des erkennenden Senats vom 31. Juli 1979 VII B 11/79, BFHE 128, 338, BStBl II 1979, 756).
  • OLG München, 21.09.2012 - 34 Wx 202/12  

    Das Grundbuchamt darf die Eintragung eines Rangrücktritts nicht von der

    Das Finanzamt ist als Gläubiger nach § 2 AnfG zur Anfechtung berechtigt und - jedenfalls nach § 191 Abs. 1 Satz 2 AO - auch selbst befugt, diese mittels Verwaltungsakts durchzusetzen (BVerwG aaO.; BFHE 128, 338).
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