Rechtsprechung
| BGH, 01.03.1982 - VIII ZR 63/81 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Jurion
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Keine Beurteilung einer sog. Einbeziehungsklausel nach den §§ 9-11 AGBG
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1982, 1388
- ZIP 1982, 446
- MDR 1982, 926
- WM 1982, 444
Wird zitiert von ... (16)
- BGH, 07.11.2001 - VIII ZR 13/01
Zum Zustandekommen eines Kaufvertrages bei einer Internet-Auktion
Daher kommen solche Erklärungen als Gegenstand einer Prüfung gemäß Vorschriften, die sich auf Allgemeine Geschäftsbedingungen beziehen, nicht in Betracht (vgl. Senatsurteil vom 1. März 1982 - VIII ZR 63/81, NJW 1982, 1388 = WM 1982, 444; ebenso BGH, Urteil vom 13. Februar 1985 - IVb ZR 72/83, NJW 1985, 1394 = WM 1985, 757 unter A II 2 a). - BGH, 11.11.2009 - VIII ZR 12/08
Happy Digits - Zur datenschutzrechtlichen Einwilligung in AGBs
Sie enthält nicht nur die Bestätigung einer für die Einbeziehung erforderlichen Tatsache, deren Vorliegen nicht zweifelhaft sein kann (vgl. Senatsurteil vom 1. März 1982 - VIII ZR 63/81, NJW 1982, 1388, unter 2 b), sondern soll die Einbeziehung - unter Zuhilfenahme einer gemäß § 308 Nr. 5 BGB unzulässigen Erklärungsfiktion - bewirken, ohne dass die dafür erforderlichen Voraussetzungen eingehalten sind (§ 305 Abs. 2 BGB). - BGH, 15.05.1991 - VIII ZR 38/90
Formularklauseln in Wohnungsmietvertrag
Soweit eine formularmäßige Erklärung, daß der Kunde von den auf der Rückseite des Formulars abgedruckten AGB Kenntnis genommen habe und mit deren Geltung einverstanden sei, nicht beanstandet worden ist (BGH, Urteil vom 1. März 1982 - VIII ZR 63/81 = WM 1982, 444 = NJW 1982, 1388 unter 2 b bb; kritisch hierzu Bohle, BB 1983, 16 ff.; Hensen, ZIP 1984, 145, 147), waren die dortigen AGB dem Kunden zweifelsfrei zugänglich, so daß damit lediglich deklaratorisch die unstreitig eröffnete Möglichkeit zur Kenntnisnahme gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 2 AGBG bestätigt wurde.
- BGH, 28.01.1987 - IVa ZR 173/85
Gültigkeit einer vorformulierten Aushandelnsbestätigung; Vorformulierte …
Vielmehr soll sie den rechtserheblichen Tatsachen eine bestimmte rechtliche Qualifizierung geben (BGH Urteil vom 1.3.1982 - VIII ZR 63/81 - LM AGBG § 1 Nr. 1 = NJW 1982, 1388). - BGH, 09.11.1989 - IX ZR 269/87
Kontrolle einzelner Klauseln der von einem Dachverband empfohlenen "Allgemeinen …
aa) Es mag zutreffen, daß die formularmäßige Erklärung, von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Kenntnis genommen zu haben, in den Fällen, in denen diese auf der Rückseite des formularmäßigen Vertrages abgedruckt sind, unbedenklich ist, weil außer Zweifel steht, daß nur eine für die Einbeziehung erforderliche Tatsache bestätigt wird, deren Vorliegen nicht zweifelhaft sein kann (so BGH, Urt. v. 1. März 1982 - VIII ZR 63/81, NJW 1982, 1388, 1389;… vgl. dazu Ulmer/Brandner/Hensen, § 13 AGB-Gesetz Rdnr. 8; Bohle BB 1983, 16, 17; Hensen ZIP 1984, 145, 147). - BGH, 23.03.1988 - VIII ZR 175/87
Zustandekommen eines Vertrages mit dem Abschlußvertreter
Dem kann nicht entgegengehalten werden, als Allgemeine Geschäftsbedingungen kämen nur Bestimmungen in Betracht, die den Inhalt eines Vertrages ergeben, nicht aber solche, die den Vertragsabschluß zum Gegenstand haben (so unter Bezugnahme auf das Senatsurteil vom 1. März 1982 VIII ZR 63/81, WM 1982, 444 unter 2 b der IVb-Zivilsenat in der Entscheidung vom 13. Februar 1985 - IVb ZR 72/83, WM 1985, 757 unter A. II. 2 a). - OLG Celle, 29.12.1989 - 2 U 200/88
AGBG § 2, § 4, § 5, § 6, § 8, § 9, § …
Von daher besteht eine andere Rechtslage als in Fällen, in denen die Vertragsbedingungen rückseitig abgedruckt sind, also dem Kunden bei Vertragsschluss zur Verfügung stehen (vgl. BGH, NJW 1982, 1388).Deshalb besteht eine andere Rechtslage als in Fällen, in denen die Vertragsbedingungen rückseitig abgedruckt waren, also dem Kunden bei Vertragsschluss zur Verfügung standen (vgl. BGH, NJW 1982, 1388).
- OLG Koblenz, 12.11.1993 - 2 U 366/92
Inhaltkontrolle von Klauseln eines Unternehmens für Breitbandkabelanschluß
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 30.06.1982 - VIII ZR 115/81 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- OLG Brandenburg, 03.04.2002 - 7 U 185/01
Prozessstandschaft bei Eigeninteresse an der Geltendmachung einer Forderung
Hierin liegt keine Erklärung, die über eine Einbeziehung der AGB hinaus deren inhaltliche Billigung durch den Kunden zum Ausdruck brächte; die Formulierungen, der Kunde erkenne die AGB an bzw. sei mit der Geltung der AGB einverstanden, erschöpfen sich - übereinstimmend - in einer bloßen Erklärung zur Einbeziehung der AGB in den Vertrag und sind als solche im Hinblick auf § 9 AGBG unbedenklich (vgl. BGH NJW 1982, 1388;… Palandt/Heinrichs, a. a. O., § 9, Rn. 80). - OLG München, 21.07.2011 - 6 U 4039/10
Allgemeine Geschäftsbedingungen: Kontrollfähigkeit des Hinweises auf eine …
- OLG Düsseldorf, 21.03.2002 - 6 U 122/01
Inhaltskontrolle einer Einverständniserklärung des Versenders mit den …
- OLG Brandenburg, 03.04.2002 - 7 U 198/01
HausTWG § 2; AGBG § 5 § 9 § 9 Abs. 1 § 11 Nr. 1 § 11 Nr. 15 b § 13 Abs. 1 § …
- LG Frankfurt/Oder, 22.02.2011 - 6a S 30/10
- OLG Köln, 29.03.1996 - 6 U 68/95
AGB für Rohrreinigungsverträge; Unterwerfung; Wegfall der Wiederholungsgefahr
- LG Düsseldorf, 28.11.2007 - 12 O 52/07
