Rechtsprechung
   BGH, 03.04.2006 - II ZR 40/05   

Volltextveröffentlichungen (13)

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  • IWW
  • rws-verlag.de

    Keine Durchsetzungssperre für Drittgläubigeranspruch des Gesellschafters in Auseinandersetzung der GbR

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Forderung eines Gesellschafters gegen eine GbR aus Dienstvertrag - Geltendmachung gegen die Gesellschafter - Keine Durchsetzungssperre wegen der Auseinandersetzung der Gesellschaft

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 730; HGB §§ 128, 129
    Keine Durchsetzungssperre des Drittgläubigeranspruchs eines Gesellschafters in der Auseinandersetzung der Gesellschaft

  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 730; HGB § 128, § 129

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Durchsetzung von Ansprüchen eines Gesellschafters aus einem Dienstvertrag in der Auseinandersetzung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gesellschaftsrecht - Durchsetzungssperre für Drittgläubigeranspruch

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Mit der Auflösung der Gesellschaft ist keine Durchsetzungssperre gegenüber dem titulierten Drittgläubigeranspruch des Gesellschafters verbunden

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Durchsetzungssperre für Drittgläubigeranspruch des Gesellschafters in Auseinandersetzung der GbR

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Geschäftsführervergütung und GmbH-Abwicklung

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    Auseinandersetzung, Auseinandersetzungsbilanz, Durchsetzungssperre, unselbständiger Rechnungsposten

  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Drittgläubigeransprüche von GmbH-Gesellschaftern unterliegen in der Auseinandersetzung der Gesellschaft keiner Durchsetzungssperre

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  • wgk.eu (Leitsatz und Auszüge)

    Keine Durchsetzungssperre bei Drittgläubigeransprüchen des Gesellschafters

  • lto.de (Kurzinformation)

    Der Drittgläubigeranspruch des Gesellschafters einer GbR unterliegt in der Auseinandersetzung der Gesellschaft keiner Durchsetzungssperre (Aufgabe älterer Rechtsprechung)

Verfahrensgang

  • LG Oldenburg, 09.09.2004 - 5 O 1600/04
  • OLG Oldenburg, 17.01.2005 - 11 U 79/04
  • BGH, 03.04.2006 - II ZR 40/05

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2006, 1268
  • ZIP 2006, 994
  • MDR 2006, 1242
  • DNotZ 2006, 775
  • WM 2006, 1076
  • BB 2006, 1240
  • DB 2006, 1150



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Wird zitiert von ... (21)  

  • BGH, 15.10.2007 - II ZR 136/06  

    ARGE - Innengesellschaftlicher Haftungsausgleich

    In diesem Fall kann der Freistellungsanspruch nach § 426 Abs. 1 BGB grundsätzlich nicht mehr selbständig geltend gemacht werden; er ist dann nur noch ein unselbständiger Rechnungsposten in der Auseinandersetzungsbilanz (st.Rspr., vgl. nur Sen.Urt. v. 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994, 996 m.w.Nachw.).
  • BGH, 19.06.2008 - III ZR 46/06  

    Gesellschaftsrecht - Vertrag mit mehreren Gesellschaftern einer GbR

    Hinzu tritt, dass die zu §§ 128 f HGB entwickelten Grundsätze auch für Gesellschafter einer BGB-Außengesellschaft gelten (BGHZ 146, 341, 358; BGH, Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05 - ZIP 2006, 994, 995 Rn. 10, 14).
  • KG, 05.03.2007 - 23 U 113/06  

    Gesellschaftsrecht: Durchsetzungssperre bei isolierter Geltendmachung eines

    Denn dies ist eine Frage der Begründetheit der Klage, wie dies zum Beispiel dem Tatbestand des Urteils des BGH vom 3.4.2006 (II ZR 40/05) zu entnehmen ist.

    Richtig ist zwar, dass nach der ständigen Rechtsprechung des BGH grundsätzlich - von zahllosen Ausnahmen abgesehen - die gegenseitigen Ansprüche als unselbständige Rechnungsposten in die Schlussrechnung oder Auseinandersetzungsbilanz einzubringen (BGH Urteil vom 03.04.2006 - II ZR 40/05; BGH NJW 1995, 843 ff.; ZIP 1993, 1307).

    Denn maßgeblich ist, dass nach der ständigen Rechtsprechung des BGH einzelne Zahlungsansprüche dann isoliert geltend gemacht werden können, wenn feststeht, dass dem Gesellschafter ein dem geforderten Betrag entsprechender Mindestbetrag aus dem Gesellschaftsvermögen in jedem Fall zusteht, um der Gefahr von Hin- und Herzahlungen zu begegnen (BGH Urteil vom 03.04.2006 - II ZR 40/05; BGH DStR 2005, 1235; BGH NJW-RR 1993, 1187; vgl. auch Palandt/Sprau, BGB, 65. Aufl., § 730 Rz. 5).

    Wie der BGH in seinem Urteil vom 3.04.2006 - II ZR 40/05, auf das der Beklagte selbst Bezug nimmt, ausführt, können gesellschaftsrechtliche Beschränkungen dem Anspruch eines Gesellschafters nur dann entgegengehalten werden, wenn und soweit die Ansprüche auf dem gesellschafterlichen Verhältnis beruhen.

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  • BGH, 22.03.2011 - II ZR 249/09  

    Gesellschaftsrecht - Rechtswirkung eines Urteils gegen GbR für Gesellschafter?

    a) § 129 Abs. 1 HGB gilt sinngemäß für die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGH, Urteil vom 29. Januar 2001 - II ZR 331/00, BGHZ 146, 341, 358; Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994 Rn. 15).

    Ein solches Urteil wirkt nach § 129 Abs. 1 HGB auch gegen die Gesellschafter, indem es ihnen die Einwendungen nimmt, die schon der Gesellschaft abgesprochen wurden (BGH, Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994 Rn. 15).

    Ob man § 129 Abs. 1 HGB als Rechtskrafterstreckung (so z.B. Zöller/Vollkommer, ZPO, 28. Aufl., § 325 Rn. 35; Baumbach/Hopt, HGB, 34. Aufl., § 129 Rn. 7; § 128 Rn. 43) oder als Einwendungsausschluss ähnlich wie § 767 Abs. 2 ZPO versteht (Staub/Habersack, HGB, 5. Aufl., § 129 Rn. 11; offen gelassen von BGH, Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994 Rn. 15), ist ohne Bedeutung.

  • BGH, 10.05.2012 - IX ZR 125/10  

    Rechtsanwälte - Auch der Rechtsanwalt als Mandant muss belehrt werden!

    aa) Die Hemmung der Verjährung gegenüber der Gesellschaft erfasst nach § 129 HGB grundsätzlich auch die akzessorische Haftung der Gesellschafter (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1978 - II ZR 235/77, BGHZ 73, 217, 223 f; vom 22. September 1980 - II ZR 204/79, BGHZ 78, 114, 119 f; vom 22. März 1988 - X ZR 64/87, BGHZ 104, 76, 81 f; vom 9. Juli 1998 - IX ZR 272/96, BGHZ 139, 214, 217 f [jeweils zur Verjährungsunterbrechung]; vgl. auch BGH, Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994 Rn. 15; vom 12. Januar 2010 - XI ZR 37/09, WM 2010, 308 Rn. 41 f; vom 29. November 2011 - X ZR 23/11, ZIP 2012, 698 Rn. 12).
  • BGH, 19.07.2011 - II ZR 300/08  

    Gesellschaftsrecht - Beschränktes Treuhandverhältnis und Außenhaftung

    Mit Einwendungen aus dem Recht der GbR gegen die Wirksamkeit der Darlehensverträge sind die Kläger gemäß § 129 HGB analog infolge des rechtskräftigen Urteils des Landgerichts Berlin vom 12. September 2005 (4a O 612/05), mit dem im Verhältnis zur GbR festgestellt worden ist, dass die Darlehensverträge wirksam sind und der Beklagten Rückzahlungsansprüche zustehen, ausgeschlossen (vgl. BGH, Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994 Rn. 10).
  • BGH, 07.04.2008 - II ZR 181/04  

    Gesellschaftsrecht - Gesellschaftsvertragliche Fortsetzungsklausel

    Diese sind vielmehr als unselbständige Rechnungsposten in die Schlussrechnung aufzunehmen, deren Saldo ergibt, wer von wem noch etwas zu fordern hat (st. Rspr., vgl. nur Sen.Urt. v. 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994, 996 Tz. 18 m.Nachw.).
  • BGH, 12.11.2007 - II ZR 183/06  

    Gesellschaftsrecht - Wann liegt eine GbR in Form einer Innengesellschaft vor?

    Ebenso wie andere gesellschaftsrechtliche Beschränkungen kann die Durchsetzungssperre den Ansprüchen eines Gesellschafters nur entgegengehalten werden, wenn und soweit die Ansprüche auf dem gesellschafterlichen Verhältnis beruhen (Sen.Urt. v. 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994, 996 Tz. 18 ff.; Sen.Urt. v. 16. September 1985 - II ZR 41/85, WM 1986, 68).
  • BGH, 17.05.2011 - II ZR 285/09  

    Gesellschaftsrecht - Klage des ausgeschiedenen Gesellschafters auf Abfindung

    Diese sind vielmehr als unselbständige Rechnungsposten in die Schlussrechnung aufzunehmen, deren Saldo ergibt, wer von wem noch etwas zu fordern hat (vgl. BGH, Urteil vom 7. März 2005 - II ZR 194/03, ZIP 2005, 1068, 1070; Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994 Rn. 17; Urteil vom 7. April 2008 - II ZR 181/04, ZIP 2008, 1276 Rn. 30, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 22.02.2011 - II ZR 158/09  

    Gesellschaftsrecht - Aufwendungsersatzansprüche gegen GbR-Gesellschafter

    Zwar würde die Auflösung der Gesellschaft dazu führen, dass die Gesellschafter die ihnen gegen die Gesellschaft und die Mitgesellschafter zustehenden Ansprüche nicht mehr selbständig im Wege der Leistungsklage durchsetzen könnten, diese Ansprüche vielmehr als unselbständige Rechnungsposten in die Schlussrechnung aufzunehmen wären (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 3. April 2006 - II ZR 40/05, ZIP 2006, 994 Rn. 17 m.w.N.).
  • BFH, 15.11.2011 - VIII R 12/09  

    Personengesellschaft - Auseinandersetzung - Gewinnzurechnung

  • OLG Düsseldorf, 30.10.2007 - 23 U 199/06  

    Schadensersatzansprüche gegen StB-, WP- und Anwaltssozietät wegen mangelhafter

  • BGH, 19.06.2007 - XI ZR 375/06  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Haftung der

  • BGH, 17.07.2007 - XI ZR 70/07  

    Zulassung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Haftung der Gesellschafter

  • BGH, 17.07.2007 - XI ZR 77/07  

    Gesellschaftsrecht - Aufklärungspflicht gegenüber einzelnen Gesellschaftern?

  • BGH, 17.07.2007 - XI ZR 161/07  

    Zulassung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die Haftung der Gesellschafter

  • KG, 11.11.2008 - 4 U 12/07  

    BGB-Gesellschaft: Akzessorische Haftung der Gesellschafter bei quotaler

  • OLG Düsseldorf, 27.04.2012 - 16 U 34/11  

    ARGE - Fehlende Bestimmtheit einer Bürgschaft auf erstes Anfordern

  • BGH, 07.10.2008 - XI ZR 519/07  

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend Gesellschafterhaftung

  • OLG Düsseldorf, 30.12.2008 - 15 U 64/07  
  • KG, 16.01.2007 - 14 U 60/05  
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