Rechtsprechung
| BGH, 04.03.2004 - III ZR 96/03 |
Volltextveröffentlichungen (22)
- lexetius.com
TKV § 16 Abs. 3 Satz 3
- LawCommunity.de
Dialer-Risiko liegt beim Telefonnetzbetreiber
- Anwaltskanzlei von Olnhausen
Dialer, Kein Telefonentgeltanspruch
- bundesgerichtshof.de
- IWW
- JurPC
TKV § 16 Abs. 3 Satz 3
Heimlicher Dialer - aufrecht.de
Verantwortlichkeit für automatische Dialer
- rws-verlag.de
Keine Entgeltpflicht des Anschlussinhabers gegenüber Telefonnetzbetreiber für Mehrwertdienstnummer bei schuldlos installiertem unbemerkbaren Dialer
- Prof. Dr. Lorenz
Telefondienstvertrag, Mehrwertdienstvertrag und Vergütungspflicht für versteckte "Dialer": Ergänzende Vertragsauslegung
- Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)
Telefonnetzbetreiber trägt das Risiko einer heimlichen Installation eines Dialers
- stroemer.de
Auto-Dialer
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Telefonmehrwertdienste: Kein Anspruch des Netzbetreibers auf Zahlung von Gebühren bei heimlicher Installation eines Dialers durch Dritte
- dialerundrecht.de
- kanzlei.biz
Vom Kunden unbemerkte Dialer-Einwahl muss nicht bezahlt werden
- NWB SteuerXpert START
TKV § 16 Abs. 3 Satz 3
- Kanzlei Flick
Dialer-Programm
- zvi-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
TKV § 16 Abs. 3 Satz 3
Kein Anspruch des Telefonnetzbetreibers auf Verbindungskosten bei heimlicher Installation eines automatischen Einwahlprogrammes ("Dialer") - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
TKV § 16 Abs. 3 S. 3
Risikoverteilung bei unbemerkter Installation eines automatischen Einwählprogramms - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Telekommunikationsrecht - Wer haftet für "Dialer"?
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- Kommunikation & Recht(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sog. Dialer)
- ZIP-online.de
Risiko der heimlichen Installation eines Dialers beim Telefonnetzbetreiber
Kurzfassungen/Presse (20)
- bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen, durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sogenannter Dialer)
- lexetius.com (Pressemitteilung)
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen, durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sogenannter Dialer)
- meyer-koering.de (Zusammenfassung)
Keine Zahlungspflicht für Telefonverbindungen durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sog. Dialer)
- internetrecht-infos.de (Kurzinformation)
Der Telefonnetzbetreiber und nicht der Anschlußinhaber trägt das Risiko der heimlichen Installation eines automatischen Dialers
- 123recht.net (Pressemeldung, 5.3.2004)
Rechnung für heimlich installierte Dialer muss nicht gezahlt werden // Netzbetreiber trägt bei 0190er-Nummer Missbrauchsrisiko
- wkdis.de (Pressemitteilung)
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen über so genannte Dialer
- Benkelberg & Kollegen (Kurzmitteilung)
- Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. (Kurzmitteilung)
Heimlich installierte Dialer
- RA Kotz (Leitsatz und Zusammenfassung)
Dialer - Rechnungen müssen nur bei Verstoß gegen Sorgfaltspflichten bezahlt werden
- ra-staudte.de (Kurzinformation)
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen, die durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sog. Dialer) entstanden sind; Internetrecht
- jurawelt.com (Pressemitteilung)
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen, durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sogenannter Dialer)
- nomos.de
, S. 6 (Kurzinformation)
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen durch heimlich installiertes Anwahlprogramm (sog. Dialer)
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Keine Zahlungspflicht bei versteckten Dialern
- e-recht24.de (Kurzinformation)
Keine Zahlungspflicht bei heimlicher Dialer-Einwahl
- lawinfo.de (Pressemitteilung)
Kein Telefonentgeltanspruch bei heimlichen Dialern
- rp-online.de (Pressemeldung, 05.03.2004)
Kundenschutz erhöht: Abzocke per Dialer gebremst
- urheberrecht.org (Kurzinformation)
Kein Anspruch auf Verbindungsentgelt für Anwahl von 0190/0900-Nummer durch heimlichen Dialer
- law-blog.de (Kurzinformation)
Dialer
- rechtsanwaltdrach.de (Kurzinformation)
Heimliche Dialer muss man nicht bezahlen
- lto.de (Kurzinformation)
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen, die durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sogenannter Dialer) zustande kommen
Besprechungen u.ä. (7)
- czarnetzki.eu (Entscheidungsbesprechung)
Zahlungspflicht bei Dialer-Einsatz
- WEKA Datenschutz (Entscheidungsbesprechung)
Missbrauchsrisiko bei Dialern
- ja-aktuell.de
(Entscheidungsbesprechung)
Heimliche Installation eines Dialers (Daniel Buchinger, Gerd Pfeiffer; JA 2004, 589)
- klsal.de
(Entscheidungsbesprechung)
Verbrauchfreundliche Verteilung des Missbrauchsrisikos bei heimlicher Installation von Dialern (Bernhard Noreisch, LL.M.)
- ombudsmann.de (Kurzanmerkung)
Keine Telefongebühren für illegale Dialer
- ra-czarnetzki.de (Entscheidungsanmerkung)
Zahlungspflicht bei Dialer-Einsatz
- EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)
Kein Anspruch des Netzbetreibers auf Telefonkosten bei heimlicher Installation eines Dialers
Sonstiges (5)
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Dialer: Das Urteil fällt und viele Fragen offen" von Niko Härting und Martin Schirmbacher, original erschienen in: CR 5/2004, 334 - 338.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 4.3.2004, III ZR 96/03 (Schutz vor sog. 'Dialern')" von Prof. Dr. Gerald Spindler, original erschienen in: JZ 2004, 1124 - 1132.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 4.3.2004, III ZR 96/03 - Mehrwertdienste, Dialer" von Niclas Kunczik, original erschienen in: VuR 2004, 299 - 306.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Urteilsanmerkung zur Entscheidung des BGH v. 4.3.2004, III ZR 96/03 (Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sog. Dialer))" von Prof. Dr. Stefan Leible und Andreas Wildemann, original erschienen in: K&R 2004, 283 - 290.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Zur Zahlungspflicht für heimliche Dialereinwahlen" von Dr. Hannes Rösler, LL.M. (Harvard), original erschienen in: NJW 2004, 2566 - 2569.
Verfahrensgang
- LG Berlin - 18063/01
- LG Berlin, 11.07.2001 - 18 O 63/01
- KG, 27.01.2003 - 26 U 205/01
- BGH, 04.03.2004 - III ZR 96/03
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 158, 201
- NJW 2004, 1590
- ZIP 2004, 810
- MDR 2004, 620 (Ls.)
- NJ 2004, 322
- WM 2004, 1104
- MMR 2004, 308
- DVBl 2004, 842 (Ls.)
- DB 2004, 1205 (Ls.)
- K&R 2004, 283
- DÖV 2005, 350 (Ls.)
Wird zitiert von ... (46)
- BGH, 19.07.2012 - III ZR 71/12
Schadensrecht - Missbrauch eines Telekommunikationsanschlusses
Der noch zu § 16 Abs. 3 Satz 3 TKV 1997 aufgestellte Maßstab des § 276 Abs. 1 BGB (…BGH, Urteile vom 16. März 2006 - III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 20 und vom 4. März 2004 - III ZR 96/03, BGHZ 158, 201, 205 ff) gilt auch für § 45i Abs. 4 Satz 1 TKG.Zwar bleibt der Anschlussinhaber, wie sich aus § 45i Abs. 3 Satz 1, Abs. 4 TKG ergibt, grundsätzlich auch dann vergütungspflichtig, wenn Verbindungen ohne seine Billigung hergestellt werden, soweit die Ursachen hierfür in seiner technischen Sphäre liegen (vgl. auch Senatsurteil vom 4. März 2004 - III ZR 96/03, BGHZ 158, 201, 205 ff zu § 16 Abs. 3 Satz 3 der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung vom 11. Dezember 1997, BGBl. I S. 2910, TKV 1997, der Vorgängerregelung von § 45i TKG), wie dies auch im vorliegenden Sachverhalt der Fall ist, weil die Dauerverbindungen von dem Router des Klägers hergestellt wurden.
Der Anschlussinhaber muss nach dem Maßstab des § 276 Abs. 1 BGB (…Senatsurteil vom 16. März 2006 - III ZR 152/05, BGHZ 166, 369 Rn. 20; Senatsurteil vom 4. März 2004 aaO, S. 209) alle ihm zumutbaren geeigneten Vorkehrungen treffen, um eine von ihm nicht gebilligte Nutzung seines Anschlusses zu unterbinden.
An dem vom Senat (…Urteile vom 16. März 2006 aaO, Rn. 20 und vom 4. März 2004 aaO) noch zu § 16 Abs. 3 Satz 3 TKV 1997 aufgestellten Maßstab des § 276 Abs. 1 BGB ist auch für § 45i Abs. 4 Satz 1 TKG festzuhalten.
Solange der Kunde seinen Tarif, sein Nutzungsverhalten und seine technischen Einrichtungen nicht ändert, braucht er nicht damit zu rechnen, dass die Kosten wesentlich steigen und er sie unter seine fortlaufende aktive Kontrolle nehmen muss (vgl. hierzu Senatsurteil vom 4. März 2004 - III ZR 96/03, BGHZ 158, 201, 209 f).
Sobald der Teilnehmer konkrete Hinweise auf einen irregulären Kostenanstieg - sei es aufgrund des unautorisierten Zugriffs Dritter auf den Anschluss, sei es infolge einer Fehlfunktion seiner technischen Geräte - hat, obliegt es ihm, diese in seiner Sphäre liegenden Ursachen hierfür unverzüglich abzustellen (vgl. Senatsurteil vom 4. März 2004 aaO).
- BGH, 16.03.2006 - III ZR 152/05
Telekommunikationsrecht - Entgegennahme von R-Gesprächen durch Dritte
a) Ein Vertrag über die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen, durch den neben den als Dauerschuldverhältnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrag mit dem Teilnehmernetzbetreiber - hier mit der D. T. AG - ein weiteres Rechtsverhältnis mit einem anderen Anbieter hinzutritt (vgl. Senatsurteil BGHZ 158, 201, 203 f; Senatsurteile vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362 …und vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - NJW 2005, 3636, 3637, mit zustimmenden Besprechungen von Mankowski NJW 2005, 3614 ff und Tiedemann BGHReport 2005, 1362 f sowie ablehnender Anmerkung von Ditscheid MMR 2005, 599 f), kommt von Seiten des Nutzers regelmäßig über die Anwahl einer bestimmten Nummer am Telefongerät oder am Computer zustande (…Senatsurteil vom 28. Juli 2005 aaO). - BGH, 08.11.2007 - III ZR 102/07
Sittenwidrigkeit von Telefonsexdienstleistungen
Dies entspricht der in der Literatur herrschenden Meinung (Armbrüster NJW 2002, 2763, 2764;… ders. in MünchKommBGB, 5. Aufl., 2006, § 1 ProstG Rn. 25;… Staudinger/Sack [2003] § 138 Rn. 453 S. 411;… wohl auch Bamberger/Roth/Wendtland, BGB, 2. Aufl., 2007, § 138 Rn. 68;… Palandt/Heinrichs, 66. Aufl., 2007, § 138 Rn. 52a;… a.A: Erman/Palm, BGB, 11. Aufl., 2004, § 138 Rn. 158) und der bereits durch die Senatsentscheidungen vom 4. März 2004 (BGHZ 158, 201) und vom 16. November 2006 (III ZR 58/06 - NJW 2007, 438) vorgezeichneten Linie.Von der Wirksamkeit der im Zusammenhang mit sogenanntem Telefonsex begründeten Entgeltansprüche ist der Senat bereits in seinem Urteil vom 4. März 2004 (aaO S. 205) ausgegangen, ohne dies jedoch näher auszuführen.
- BGH, 11.10.2005 - XI ZR 395/04
Rechtsnatur von Briefmarken / Umtauschrecht nach Euro-Einführung
c) Diese richtet sich danach, was redliche und verständige Parteien bei Kenntnis der planwidrigen Regelungslücke nach dem Vertragszweck und sachgemäßer Abwägung ihrer beiderseitigen Interessen nach Treu und Glauben (§ 242 BGB) vereinbart hätten (st.Rspr., siehe etwa BGHZ 9, 273, 278 f.; 127, 138, 142; 158, 201, 207). - BGH, 16.11.2006 - III ZR 58/06
AGB - Vereinbarung in Telefonvertrag über Geltendmachung der Nutzungen Dritter
a) Zum einen besteht der als Dauerschuldverhältnis zu qualifizierende Telefondienstvertrag, durch den sich der Teilnehmernetzbetreiber - hier die Klägerin - verpflichtet, dem Kunden den Zugang zum öffentlichen Telekommunikationsnetz zu eröffnen und zu ermöglichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfest- oder Mobilfunknetzes Sprache oder sonstige Daten auszutauschen (vgl. Senatsurteil BGHZ 158, 201, 203; Senatsurteile vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362, vom 28. Juli 2005 - III ZR 3/05 - NJW 2005, 3636, 3637 …und vom 16. März 2006 - III 152/05 - NJW 2006, 1971, Rn. 10 mit Besprechung von Zagouras NJW 2006, 2368).Mit dieser Regelung sollten die Rechte des Verbrauchers gegenüber dem die Rechnung erstellenden Telekommunikationsunternehmen gerade mit Blick auf die Nutzung von Mehrwertdiensten in dem Sinne gestärkt werden, dass sich der Rechnungsersteller über begründete Einwendungen des Rechnungsempfängers nicht hinwegsetzen darf (vgl. BR-Drucks. 505/02, Begründung zum Verordnungsentwurf der Bundesregierung S. 3, 5; Senat in BGHZ 158, 201, 204 f).
- BGH, 28.07.2005 - III ZR 3/05
BGH entscheidet über Entgeltanspruch von Verbindungsnetz- und Plattformbetreibern …
Aus diesem Grund tritt neben den als Dauerschuldverhältnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrag mit dem Teilnehmernetzbetreiber ein weiteres Rechtsverhältnis mit dem Anbieter eines Mehrwertdienstes hinzu, wenn der Nutzer einen solchen Dienst anwählt (Senatsurteile BGHZ 158, 201, 203 f und vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362; vgl. auch Härting ITRB 2003, 103, 104). - BGH, 27.06.2007 - VIII ZR 202/06
Mietrecht - Geltendmachung von nicht vereinbarten Heizkosten durch den Vermieter
Bei der Schließung der Regelungslücke im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung ist jedoch darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (st. Rspr., siehe etwa BGHZ 127, 138, 142; 158, 201, 207; 165, 12, 27). - BGH, 23.03.2005 - III ZR 338/04
Rechtliche Einordnung eines Access-Provider-Vertrag
cc) Für die Zuordnung des Zugangsverschaffungsvertrags zum Dienstleistungsrecht spricht neben dem vorgenannten Aspekt die Parallele zu den Telefonfestnetz- und Mobilfunkverträgen, die der Senat als Dienstleistungsverträge qualifiziert (BGHZ 158, 201, 203; Urteil vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362; vgl. auch Urteil vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188, 3191 f). - BGH, 24.01.2008 - III ZR 79/07
Sperrung von Telefonkarten ohne Gültigkeitsvermerk
bb) Bei der demnach erforderlichen Ergänzung des Vertragsinhalts ist darauf abzustellen, was redliche und verständige Parteien in Kenntnis der Regelungslücke nach dem Vertragszweck und bei sachgemäßer Abwägung ihrer beiderseitigen Interessen nach Treu und Glauben vereinbart hätten (vgl. Senat BGHZ 158, 201, 207; BGHZ 84, 1, 7; 127, 138, 142; 164, 286, 292; jeweils m.w.N.). - BGH, 17.02.2011 - III ZR 35/10
Vertragsrecht - Klausel in Mobilfunktverträgen unwirksam
Vielmehr ist die Formulierung ersichtlich an den inzwischen außer Kraft getretenen § 16 Abs. 3 Satz 3 der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung (TKV) vom 11. Dezember 1997 (BGBl. I S. 2910) angelehnt, wonach Verbindungsentgelte vom Kunden nicht gefordert werden konnten, wenn der Netzzugang in einem vom Kunden nicht zu vertretenden Umfang benutzt wurde (vgl. auch Senatsurteil vom 4. März 2004 - III ZR 96/03, BGHZ 158, 201, 205). - LG Bonn, 02.07.2004 - 10 O 452/02
Telefonkarten, Telekom, Restguthaben, Gültigkeit
- BGH, 23.11.2006 - III ZR 65/06
Telekommunikationsrecht - Schadprogramm: Sachverständigengutachten nötig!
- BGH, 21.10.2009 - VIII ZR 286/07
Gesellschaftsrecht - AGB: Provisionsanspruch endet mit Vertragsbeendigung??
- OLG Frankfurt, 19.04.2004 - 1 U 235/03
Telefonrechnung für Mehrwertdienste: Verneinung eines Zahlungsanspruchs gegen …
- BGH, 08.03.2007 - III ZR 128/06
Formularmäßige Überbürdung des Risikos der Einbringlichkeit einer zum Inkasso …
- AG Gütersloh, 23.04.2004 - 10 C 906/03
- OLG Koblenz, 09.02.2006 - 2 U 42/05
Bürgerliches Recht
- BGH, 14.06.2012 - III ZR 227/11
Geltung des § 97 TKG für telekommunikationsgestützte Dienste
- AG Königswinter, 30.04.2004 - 10 C 136/03
Rechtspflege und Gerichtsverfahrensrecht
- LG Saarbrücken, 28.04.2009 - 9 O 312/08
- LG Augsburg, 24.04.2007 - 3 O 678/06
Mobilfunkbetreiber obliegt Darlegungs- und Beweislast für das Herstellen einer …
- AG Elmshorn, 24.05.2005 - 49 C 58/05
Mehrwertdienst - Nutzung durch Dritte - Zahlungsverpflichtung
- OLG Schleswig, 19.04.2006 - 3 W 28/06
Zahlungsklage aus einer Telefonrechnung: Beweislast des …
- OLG Köln, 13.03.2008 - 18 U 85/06
- BGH, 17.02.2011 - III ZR 36/10
Schadensrecht - Pauschalierung von Schadensersatz in Klausel?
- OLG Saarbrücken, 21.06.2011 - 4 U 161/10
Immobilien - Gewährleistungsausschluss beim Grundstückskaufvertrag
- AG Hamburg-Altona, 16.12.2004 - 316 C 369/04
Widerrufsrecht bei R-Gespräch im Festnetz
- OLG Frankfurt, 23.04.2010 - 25 U 58/08
Insolvenz des Darlehensnehmers: Tilgungsreihenfolge bei der Anrechnung des …
- OLG Stuttgart, 04.10.2007 - 19 U 173/06
Provisionsanspruch des ausgeschiedenen Unterhandelsvertreters: (Un-)Wirksamkeit …
- LG Karlsruhe, 10.03.2004 - 1 S 123/03
Einwendungen gegen die Abrechnung von Mehrwertdiensten in der Telefonrechnung: …
- LG Duisburg, 21.10.2004 - 5 S 77/04
Darlegungs- und Beweislast bei Inanspruchnahme von Mehrwertdiensten
- LG Paderborn, 30.11.2004 - 5 S 142/04
Zahlungspflicht für R-Gespräch
- OLG Koblenz, 05.04.2007 - 2 U 42/05
Geltendmachung von Ansprüchen wegen der Inanspruchnahme von Mehrwertdiensten …
- LG Saarbrücken, 22.06.2011 - 10 S 60/10
Vertrieb von Zusatzleistungen zu einem Internetspiel
- LG Gera, 24.03.2004 - 1 S 386/03
"Dialer"-Einwand gegen Telekomrechnung - § 241a BGB, richtlinienkonforme …
- LG Konstanz, 28.04.2004 - 11 S 3/04
Telefonrechnung für Internet-Verbindungen zu einem Mehrwertdienst: …
- LG Osnabrück, 27.08.2004 - 12 S 47/04
Zur Frage des Zahlungsanspruchs eines Telekommunikationsanbieters bei fehlendem …
- LG Saarbrücken, 22.06.2011 - 10 S 99/10
- LG Paderborn, 10.02.2005 - 5 S 142/04
- AG Waiblingen, 15.09.2005 - 8 C 2472/04
Verspätete technische Überprüfung
- OLG Hamburg, 09.06.2011 - 13 U 36/10
Verfahrenrecht - Zeuge wird ad hoc zum Sachverständigen: Ablehnung sofort!
- LG Bielefeld, 15.09.2004 - 22 S 162/04
- LG Stendal, 18.08.2005 - 22 S 51/05
Anforderungen an Telefonrechnung bei Mehrwertdiensten
- AG Wetter, 13.12.2005 - 3 C 207/05
- AG Singen, 04.05.2004 - 1 C 137/03
- LG Osnabrück, 20.09.2004 - 12 S 45/04
Beweislast, Dialer
