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   BGH, 04.11.1998 - VIII ZR 318/97   

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Wird zitiert von ... (2)  

  • BGH, 21.05.2003 - VIII ZR 57/02  

    Handelsrecht - Handelsvertretervertrag: Wirksamkeit einer Klausel

    a) Zwar verbietet § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB, wonach der Anspruch des Handelsvertreters auf Ausgleich nicht im voraus ausgeschlossen werden kann, nicht nur Abreden, die den Ausgleichsanspruch ganz ausschließen, sondern auch solche, durch die er im Ergebnis mehr oder weniger eingeschränkt wird (BGHZ 55, 124, 126; BGH, Urteil vom 10. Juli 2002 - VIII ZR 58/00, WM 2003, 491 = NJW-RR 2002, 1548 unter B II 2 a; BGH, Urteil vom 20. November 2002 - VIII ZR 146/01, WM 2003, 687 = NJW 2003, 1241 unter II 2 a, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen); die Vorschrift erfaßt auch solche Vereinbarungen, durch die der Ausgleichsanspruch von weiteren, vom Gesetz nicht vorgesehenen Voraussetzungen abhängig gemacht wird (BGH, Beschluß vom 4. November 1998 - VIII ZR 318/89, BGHR AGBG § 9 Gesetzesverstoß 2).
  • OLG Stuttgart, 30.11.2009 - 5 U 52/09  

    Versicherungsvertreter: Zumutbarkeitsprüfung bei außerordentlicher Kündigung

    Gründe für eine Nichtigkeit von §§ 4 Ziff. 1, 11 Ziff. 3 des Agenturvertrags, etwa wegen Umgehung der Mindestanforderungen des § 89 HGB (dazu BGH vom 06.12.1956, HVR Nr. 203: vertragliche Vereinbarung, dass jedes geringfügige Vorkommnis von vornherein als wichtiger Grund gelten soll) oder wegen unangemessener Benachteiligung des Handelsvertreters durch übermäßige Einschränkung des Ausgleichsanspruchs aus § 89 b HGB (§ 307 BGB; vgl. dazu BGHR AGBG § 9 Abs. 2 Nr. 1 - Handelsvertretervertrag 5) oder auch gem. § 242 BGB (dazu von Heyningen-Huene in Münchener Kommentar zum HGB, a.a.O., § 89 a Rdnr. 28: "wenn der vereinbarte wichtige Grund in seiner Qualität einem objektiv wesentlichen Grund nicht entspricht, weil dann die Vereinbarung zu einer Umgehung der in § 89 HGB gesetzlich geregelten Mindestkündigungsfristen führt") sind nicht ersichtlich.
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