Rechtsprechung
   BGH, 04.12.1996 - VIII ZR 360/95   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Keine Rückabwicklung der Einzelkaufverträge bei Widerruf des Rahmenvertrags

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückabwicklung eines langjährig durchgeführten Getränkelieferungs- und Darlehensvertrages

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Rückabwicklung eines langjährig durchgeführten Getränkelieferungsund Darlehensvertrags nach Widerruf

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Rückabwicklung von Einzelverträgen über Getränkebezug nach Widerruf des Rahmenvertrages

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1997, 933
  • ZIP 1997, 593
  • MDR 1997, 329
  • WM 1997, 418
  • BB 1997, 383
  • DB 1997, 419



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Wird zitiert von ... (26)  

  • BGH, 24.09.2002 - KZR 10/01  

    Vertragsrecht - Bedeutung einer salvatorischen Klausel

    Diese Beurteilung salvatorischer Erhaltensklauseln entspricht nicht nur der Rechtsprechung anderer Zivilsenate des Bundesgerichtshofs (Urt. v. 11.10.1995 - VIII ZR 25/94, LM Nr. 83 zu § 139 BGB; Urt. v. 4.12.1996 - VIII ZR 360/95, LM Nr. 85 zu § 139 BGB; Urt. v. 30.1.1997 - IX ZR 133/96, LM Nr. 86 zu § 139 BGB; ferner OLG Stuttgart ZIP 1989, 60, 63 mit Nichtannahmebeschluß des Senats v. 10.10.1989 - KZR 26/88), sie wird auch ganz überwiegend vom Schrifttum vertreten (grundlegend Flume, Das Rechtsgeschäft, § 32, 3 S. 575; Ulmer FS Steindorff S. 799, 804 f.; MünchKomm. z. BGB/Mayer-Maly/Busche, 4. Aufl., § 139 Rdn. 5; Soergel/Hefermehl, BGB, 13. Aufl., § 139 Rdn. 36; Erman/Palm, BGB, 9. Aufl., § 139 Rdn. 10; zweifelnd nur Staudinger/Roth, BGB [1996], § 139 Rdn. 22).
  • BVerwG, 27.10.1998 - 1 C 38.97  

    Anfechtungsklage; Prozeßzinsen; öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch;

    Wenn Kapital in einer Art und Weise verwendet worden ist, die nach der Lebenserfahrung einen bestimmten wirtschaftlichen Vorteil erwarten läßt, ist nach der zivilgerichtlichen Rechtsprechung eine entsprechende Zinsziehung zu vermuten (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 1996 VIII ZR 360/95 - LM § 139 BGB Nr. 85, Bl. 4R = NJW 1997, 933 , m.w.N.).
  • BGH, 05.07.2006 - VIII ZR 172/05  

    Steuerberater - Herausgabe einer rechtsgrundlos erlangten Steuerberaterpraxis

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 4. Dezember 1996 - VIII ZR 360/95, NJW 1997, 933 unter II B 2 a aa; BGHZ 64, 322, 323 f.) kann zwar bei Verwendungen, die einen bestimmten wirtschaftlichen Vorteil nach der Lebenserfahrung vermuten lassen, der übliche Zinssatz als Wert der Nutzungen angesetzt werden.
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  • BGH, 06.03.1998 - V ZR 244/96  

    Herausgabe des durch ersparte Zinszahlungen Erlangten

    Der erkennende Senat hat unter Bezugnahme auf die letztgenannte Entscheidung eine Verpflichtung zum Ersatz des Wertes der Kapitalnutzung bejaht (Senatsurt. v. 30. November 1960, WM 1961, 177 = NJW 1961, 452); ihm ist der VIII. Zivilsenat gefolgt (Urt. v. 18. April 1962, VIII ZR 245/61, NJW 1962, 1148, 1149; Urt. v. 4. Dezember 1996, VIII ZR 360/95, NJW 1997, 993).
  • OLG Düsseldorf, 04.03.2011 - U (Kart) 3/10  

    Zulässige Höhe der Kosten für die Überlassung von Teilnehmerdaten eines Anbieters

    Für ihn streitet aber die tatsächliche Vermutung, dass es Nutzungen im Wert der sonst üblicherweise zu zahlenden Zinsen gab, wenn das Kapital - wie etwa bei dessen Einsatz als Betriebsmittel - in einer Art und Weise verwendet worden ist, die nach der Lebenserfahrung einen bestimmten wirtschaftlichen Vorteil erwarten lässt (vgl. BGH NJW 1997, 933, 935, m. w. Nachw.).

    Als Wert der ersparten Zinszahlungen wird mindestens der marktübliche Preis für die Überlassung von Fremdkapital vermutet (vgl. BGH NJW 1997, 933, 936).

    Zwar ist die Nutzung von Geld in der Regel in Form von Zinsen zu gewähren (Palandt-Sprau, BGB. 69. Aufl., § 818, Rdnr. 10 m.w. Nachw.), der Zins ist insoweit jedoch lediglich ein Berechnungsmodus, eine besondere Art der Entschädigungsbemessung für die entgangenen abstrakten Nutzungen (vgl. BGH, NJW 1964, 294; BGH WM 1997, 418, 422; OLG Hamm, WM 1988, 144 ff. OLG Frankfurt, ZIP 1997, 1740 ff.).

  • OLG Düsseldorf, 04.03.2011 - U (Kart) 9/06  

    Zulässige Höhe der Kosten für die Überlassung von Teilnehmerdaten eines Anbieters

    Für ihn streitet aber die tatsächliche Vermutung, dass es Nutzungen im Wert der sonst üblicherweise zu zahlenden Zinsen gab, wenn das Kapital - wie etwa bei dessen Einsatz als Betriebsmittel - in einer Art und Weise verwendet worden ist, die nach der Lebenserfahrung einen bestimmten wirtschaftlichen Vorteil erwarten lässt (vgl. BGH NJW 1997, 933, 935, m. w. N.).

    Als Wert der ersparten Zinszahlungen wird mindestens der marktübliche Preis für die Überlassung von Fremdkapital vermutet (vgl. BGH NJW 1997, 933, 936).

    Zwar ist die Nutzung von Geld in der Regel in Form von Zinsen zu gewähren ( Sprau, a.a.O. § 818, Rdnr. 10 m.w.N.), der Zins ist insoweit jedoch lediglich ein Berechnungsmodus, eine besondere Art der Entschädigungsbemessung für die entgangenen abstrakten Nutzungen (vgl. BGH, NJW 1964, 294; BGH, WM 1997, 418, 422; OLG Hamm, WM 1988, 144 ff. OLG Frankfurt, ZIP 1997, 1740 ff.).

  • BGH, 23.07.1997 - VIII ZR 130/96  

    Kein Schadensersatz für Benetton-Händler wegen "Schockwerbung"

    c) Zutreffend hat daher das Berufungsgericht die Folgen einer etwaigen kartellrechtlichen Teil- oder Gesamtnichtigkeit der Vertriebsvereinbarungen für die Wirksamkeit der Einzelkaufverträge nur danach beurteilt, ob die Vertriebsabreden und die Einzelkaufverträge trotz ihrer äußerlichen Trennung ein einheitliches Rechtsgeschäft im Sinne von § 139 BGB bilden, d.h. nach dem Willen der Parteien miteinander stehen und fallen sollten (BGHZ 50, 8, 13, BGH, Urteil vom 25. Mai 1983 - VIII ZR 51/82 = WM 1983, 788 = NJW 1983, 2027 unter III 5, Urteil vom 16. April 1986 - VIII ZR 79/85 = WM 1986, 795 = NJW 1986, 1988 unter II 2 b, insoweit in BGH 97, 351 nicht abgedruckt, BGH 112, 288, 293, BGH, Urteil vom 4. Dezember 1996 - VIII ZR 360/95 - WM 1997, 418 unter II A 2 b).
  • BGH, 10.02.1999 - VIII ZR 314/97  

    Darlegungs- und Beweislast bei Anwendung der Saldotheorie

    Deshalb besteht kein Anlaß, dem Bereicherungsschuldner die Beweislast für eine von ihm geltend gemachte Minderung des Saldos abzunehmen (Senatsurteil BGHZ 109, 139, 148 m.w.Nachw.; das vom Berufungsgericht zitierte Senatsurteil vom 4. Dezember 1996 - VIII ZR 360/95 = NJW 1997, 933 = WM 1997, 418 unter II B 2 besagt nichts anderes).
  • OLG Düsseldorf, 16.05.2007 - 2 U (Kart) 10/05  

    Behinderung anderer Marktteilnehmer wegen übersetzter Preise für die

    Insofern ist (tatsächlich) zu vermuten, dass Nutzungen im Wert der sonst üblicherweise zu zahlenden Zinsen gezogen worden sind, wenn das Kapital - wie etwa bei dessen Einsatz als Betriebsmittel - in einer Art und Weise verwendet worden ist, die nach der Lebenserfahrung einen bestimmten wirtschaftlichen Vorteil erwarten lässt (BGH NJW 1997, 933, 935).

    Für den Wert der gezogenen Nutzungen (§ 818 Abs. 2 BGB) ist zu vermuten, dass er mindestens dem marktüblichen Preis für die Überlassung von Fremdkapital entspricht (vgl. BGH NJW 1997, 933, 936).

  • BGH, 12.09.2006 - XI ZR 296/05  

    Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung eines Aktienkaufs auf Kredit

    Eine solche Vermutung hat die Rechtsprechung nur dann angenommen, wenn das Kapital in einer Art und Weise verwendet worden ist, die nach der Lebenserfahrung einen bestimmten wirtschaftlichen Vorteil erwarten lässt, wie etwa bei einem Betriebsmittelkredit (BGH, Urteil vom 4. Dezember 1996 - VIII ZR 360/95, WM 1997, 418, 421) oder bei einem Anspruch gegen eine Bank (Senatsurteil vom 12. Mai 1998 - XI ZR 79/97, WM 1998, 1325, 1326 f.).
  • OLG Düsseldorf, 06.07.2011 - U (Kart) 3/11  

    Rechtsfolgen der Vereinbarung überhöhter Preise für die Überlassung von

  • OLG Düsseldorf, 13.04.2011 - U (Kart) 1/11  

    Zulässige Höhe der Kosten für die Überlassung von Teilnehmerdaten eines Anbieters

  • BGH, 23.07.1997 - VIII ZR 134/96  

    Schadensersatzansprüche des Franchisenehmers wegen Schockwerbung; Wirksamkeit

  • OLG Düsseldorf, 27.06.2007 - 2 U (Kart) 9/05  

    Zur wettbewerbsrechtlichen Beeinträchtigung auf dem Markt des Betriebs von

  • OLG Brandenburg, 28.09.2005 - 4 U 37/05  

    Franchisevertrag: Umfang der vorvertraglichen Aufklärungspflichten des

  • OLG Düsseldorf, 13.04.2011 - U (Kart) 8/11  

    Ersatz von Nutzungen aus rechtsgrundlos erhaltenem Kapital

  • OLG Düsseldorf, 13.04.2011 - U (Kart) 9/11  

    Ersatz von Nutzungen aus rechtsgrundlos erhaltenem Kapital

  • OVG Thüringen, 07.12.1999 - 4 ZEO 931/97  

    Erschließungsbeiträge; Erschließungsbeiträge; Ablösevereinbarung;

  • OLG Düsseldorf, 16.01.2008 - U (Kart) 9/06  

    Nutzungsersatzanspruch: Nichtigkeit einer vertraglichen Entgeltabrede wegen des

  • LG Köln, 19.03.2008 - 90 O (Kart) 99/07  
  • OLG Düsseldorf, 21.10.1997 - 24 U 171/967  
  • OLG Düsseldorf, 22.07.2003 - 21 U 204/02  

    Verpflichtung zum Bereicherungsausgleich

  • OLG Düsseldorf, 15.12.2005 - 6 U 16/05  

    Zur Frage, wer bei Ausreichung eines Darlehens als Leistender zu gelten hat sowie

  • OLG Brandenburg, 19.10.2005 - 4 U 21/05  

    Zahlungen von Zinsen im Rahmen der ungerechtfertigten Bereicherung auch durch

  • OLG Düsseldorf, 16.01.2008 - U Kart 9/06  

    Nutzungsersatzanspruch: Nichtigkeit einer vertraglichen Entgeltabrede wegen des

  • OLG Nürnberg, 03.02.1998 - 3 U 3361/96  
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