Rechtsprechung
   BGH, 05.10.2006 - I ZR 7/04   

Volltextveröffentlichungen (14)

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  • IWW
  • rws-verlag.de

    Anwendung des RBerG auf ausländischen Rechtsbesorger bei Rechtsdienstleistung im Inland ("Schulden Hulp")

  • NWB SteuerXpert START

    UWG § 3, § 4 Nr. 11; RBerG Art. 1 § 1

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    §§ 3, 4 Nr. 11 UWG; Art. 1 § 1 RBerG
    Anwendbarkeit des RBerG auf vom Ausland aus erfolgende Rechtsdienstleistungen mit Wirkungen im Inland

  • zvi-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    UWG §§ 3, 4 Nr. 11; RBerG Art. 1 § 1; InsO §§ 305 ff.
    Unzulässige Rechtsberatung auch bei aus dem Ausland erbrachter Rechtsdienstleistung (hier: Schulden-Bereinigung) für inländische Parteien ("Schulden Hulp")

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "Schulden Hulp"; Zulässigkeit einer aus dem Ausland erbrachten Rechtsdienstleistung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Rechtsanwälte - Zulässigkeit einer Rechtsdienstleistung aus dem Ausland

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Anwendbarkeit des RBerG auf vom Ausland aus erfolgende Rechtsdienstleistungen mit Wirkungen im Inland

  • Betriebs-Berater

    Anwendbarkeit des RBerG auf vom Ausland aus erfolgende Rechtsdienstleistungen mit Wirkungen im Inland

  • ZIP-online.de

    Anwendung des RBerG auf ausländischen Rechtsbesorger bei Rechtsdienstleistung im Inland ("Schulden Hulp")

Kurzfassungen/Presse (4)

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Zulässigkeit von aus dem Ausland erbrachten Rechtsdienstleistungen und Schuldnerberatung

  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Im Ausland ansässige und in Deutschland rechtsberatend tätige Schuldenberater müssen über eine Erlaubnis nach dem RBerG verfügen

  • Schuldnerfachberatungszentrum Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Leitsatz)

    Unzulässige Rechtsberatung auch bei aus dem Ausland erbrachter Rechtsdienstleistung für inländische Parteien

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Im Ausland ansässige und in Deutschland rechtsberatend tätige Schuldenberater müssen über eine Erlaubnis nach dem RBerG verfügen

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Unerlaubte Rechtsberatung nach Deutschland hinein!" von Dr. Oliver L. Knöfel, original erschienen in: AnwBl 2007, 264 - 265.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2007, 596
  • ZIP 2007, 282
  • MDR 2007, 536
  • GRUR 2007, 245
  • WM 2007, 231
  • WM 2007, 2321
  • BB 2007, 123
  • BB 2007, 134



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 29.07.2009 - I ZR 166/06  

    Finanz-Sanierung

    Das Berufungsgericht hat zwar mit Recht angenommen, dass die Klageanträge nicht unbestimmt sind, weil sie allein auf das Verbot der konkreten Verhaltensweisen der Beklagten gerichtet sind, der Kläger die erhobenen Unterlassungsansprüche gemäß § 8 Abs. 3 Nr. 3 UWG i.V. mit § 4 UKlaG geltend machen kann und auf die beanstandete Verhaltensweise der Beklagten deutsches Wettbewerbsrecht anzuwenden ist (vgl. BGH, Urt. v. 5.10.2006 - I ZR 7/04, GRUR 2007, 245 Tz. 11 = WRP 2007, 174 - Schulden Hulp).

    Zu Recht ist es auch davon ausgegangen, dass das beanstandete Verhalten der Beklagten ungeachtet dessen, dass diese von Österreich aus tätig wird, dem Anwendungsbereich des Rechtsberatungsgesetzes unterfällt (vgl. BGH GRUR 2007, 245 Tz. 18 ff. - Schulden Hulp).

    c) Die Bestimmung des Art. 1 § 1 RBerG zählt zu den Vorschriften, die dazu bestimmt sind, im Interesse der Marktteilnehmer, insbesondere der Verbraucher, das Marktverhalten zu regeln (BGH GRUR 2007, 245 Tz. 15 - Schulden Hulp; BGH, Urt. v. 3.5.2007 - I ZR 19/05, GRUR 2007, 978 Tz. 19 = WRP 2007, 1334 - Rechtsberatung durch Haftpflichtversicherer, jeweils m.w.N.).

  • BGH, 03.05.2007 - I ZR 19/05  

    Rechtsberatung durch Haftpflichtversicherer

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs liegt eine erlaubnispflichtige Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten i.S. des Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG vor, wenn eine geschäftsmäßige Tätigkeit darauf gerichtet und geeignet ist, konkrete fremde Rechtsangelegenheiten zu verwirklichen oder konkrete fremde Rechtsverhältnisse zu gestalten (BGH, Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 182/02, GRUR 2005, 355, 356 = WRP 2005, 330 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater; Urt. v. 5.10.2006 - I ZR 7/04, GRUR 2007, 245 Tz 16 = WRP 2007, 174 - Schulden Hulp).
  • BGH, 12.05.2011 - III ZR 107/10  

    Steuerberater - Nichtigkeit eines "Beratungsvertrag Sanierung"

    Es ist daher zu fragen, ob die Tätigkeit überwiegend auf wirtschaftlichem Gebiet liegt und die Wahrnehmung wirtschaftlicher Belange bezweckt oder ob die rechtliche Seite der Angelegenheit im Vordergrund steht und es wesentlich um die Klärung rechtlicher Verhältnisse geht (s. Senatsurteil vom 18. Mai 1995 - III ZR 109/94, NJW 1995, 3122 mwN; BGH, Urteile vom 6. Dezember 2001 - I ZR 316/98, NJW 2002, 2877 f und vom 5. Oktober 2006 - I ZR 7/04, NJW 2007, 596, 597 Rn. 16; Beschluss vom 15. Dezember 2009 - VIII ZR 296/08, BeckRS 2010, 04003 Rn. 2; BVerfG NJW 2002, 3531, 3532).

    Es bedarf vielmehr einer abwägenden Beurteilung, die insbesondere auch den Zweck des Rechtsberatungsgesetzes berücksichtigt, den Einzelnen und die Allgemeinheit vor ungeeigneten Rechtsberatern zu schützen und die Funktionsfähigkeit der Rechtspflege nicht zu gefährden (s. BGH, Urteile vom 6. Dezember 2001 aaO S. 2878 mwN; ferner BGH, Urteile vom 17. Februar 2000 aaO und vom 5. Oktober 2006 aaO S. 598 Rn. 22 mwN).

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  • BGH, 11.02.2010 - I ZR 85/08  

    Ausschreibung in Bulgarien

    Die für das allgemeine Deliktsrecht in Art. 40 Abs. 2 EGBGB vorgesehene Sonderanknüpfung an das gemeinsame Heimatrecht von Verletzer und Verletztem gilt im Bereich des Wettbewerbsrechts nicht (BGH, Urt. v. 13.5.2004 - I ZR 264/00, GRUR 2004, 1035, 1036 = WRP 2004, 1484 - Rotpreis-Revolution; Urt. v. 5.10.2006 - I ZR 7/04, GRUR 2007, 245 Tz. 11 = WRP 2007, 174 - Schulden Hulp, m.w.N.; Fezer/Koos in Staudinger, BGB, September 2006, 1ntWirtschR Rdn. 396 f.).

    Nach dem Marktortprinzip setzt die Anwendung deutschen Wettbewerbsrechts voraus, dass die wettbewerbsrechtlichen Interessen der Mitbewerber im Inland aufeinandertreffen (BGH GRUR 2007, 245 Tz. 11 - Schulden Hulp, m.w.N.).

  • BGH, 15.12.2009 - VIII ZR 296/08  

    Einhaltung der Grenze einer erlaubnispflichtigen Besorgung fremder

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs liegt eine erlaubnispflichtige geschäftsmäßige Rechtsbesorgung im Sinne des Art. 1 § 1 RBerG vor, wenn eine geschäftsmäßige Tätigkeit darauf gerichtet und geeignet ist, konkrete fremde Rechtsangelegenheiten zu verwirklichen oder konkrete fremde Rechtsverhältnisse zu gestalten (st. Rspr.; vgl. BGHZ 38, 71, 75; BGHZ 48, 12, 18 f.; BGH, Urteil vom 18. Mai 1995 - III ZR 109/94, NJW 1995, 3122, unter II 2 a; Urteil vom 6. Dezember 2001 - I ZR 14/99, WM 2002, 2022, unter II 2 b; Urteil vom 5. Oktober 2006 - I ZR 7/04, NJW 2007, 596, Tz. 16).

    Daher ist zu fragen, ob die Tätigkeit überwiegend auf wirtschaftlichem Gebiet liegt und die Wahrnehmung wirtschaftlicher Belange bezweckt oder ob die rechtliche Seite der Angelegenheit im Vordergrund steht und es wesentlich um die Klärung rechtlicher Verhältnisse geht (BGH, Urteil vom 5. Oktober 2006, aaO.; Urteil vom 6. Dezember 2001, aaO.).

    Von einer Schuldenregulierung in dem vorgenannten Sinne ist etwa auszugehen im Falle einer inhaltlichen Prüfung der gegen den Schuldner gerichteten Forderungen, der Vorbereitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens nach den §§ 305 ff. InsO sowie der Geltendmachung eigener Forderungen des Schuldners gegen seine Gläubiger (BGH, Urteil vom 5. Oktober 2006, aaO.).

  • OLG Karlsruhe, 09.07.2008 - 6 U 51/08  

    Unerlaubte Rechtsberatung: Anfrage einer Bank an andere Gläubiger, im Rahmen

    Es ist daher zu fragen, ob die Tätigkeit überwiegend auf wirtschaftlichem Gebiet liegt und die Wahrnehmung wirtschaftlicher Belange bezweckt oder ob die rechtliche Seite der Angelegenheit im Vordergrund steht und es wesentlich um die Klärung rechtlicher Verhältnisse geht (BGH GRUR 2007, 245 Rn. 16 - Schulden Hulp mwN; vgl. auch OLG Karlsruhe GRUR-RR 2007, 51, 52).

    Letztere war vom Rechtsberatungsgesetz nicht berührt (BGH GRUR 2007, 245 Rn. 16 - Schulden Hulp; BVerwG NJW 2005, 1293, 1296 f.).

  • AG Berlin-Charlottenburg, 26.02.2008 - 206 C 491/07  
    Es ist daher zu fragen, ob die Tätigkeit überwiegend auf wirtschaftlichem Gebiet liegt und die Wahrnehmung wirt- schaftlicher Belange bezweckt oder ob die rechtliche Seite der Angelegenheit im Vordergrund steht und es wesentlich um die Klärung rechtlicher Verhältnisse geht (BGH, GRUR 2007, 245 Rdnr. 16 ­ Schulden Hulp, m.w.N.; vgl. auch OLG Karlsruhe, GRUR-RR 2007, 51, 52).

    Letztere war vom RBerG nicht berührt (BGH, GRUR 2007, 245 Rdnr. 16 ­ Schulden Hulp; BVerwG, NJW 2005, 1293, 1296 f.).

  • OLG Düsseldorf, 15.06.2010 - 20 U 175/09  

    Sachverständige - Unzulässige Rechtsdienstleistung eines Sachverständigenbüros?

    Eine solche im Inland wirkende Rechtsbesorgung unterfällt dem Rechtsdienstleistungsgesetz (vgl. BGH, GRUR 2007, 245 Tz. 24 - Schulden Hulp).

    Die Zulassungsbeschränkungen des Rechtsdienstleistungsgesetzes sind durch ausreichende Belange des Allgemeinwohls gedeckte Berufsausübungsregeln i.S. des Art. 12 Abs. 1 S. 2 GG und daher mit dem Grundrecht auf freie Berufsausübung zu vereinbaren (BVerfG, NJW 2004 2662; BGH, GRUR 2007, 245 Tz. 26 - Schulden Hulp; BGH, GRUR 2009, 1077 Tz. 24 - Finanz-Sanierung).

  • BGH, 06.08.2010 - I ZR 85/08  

    Beurteilungen von marktbezogenen Wettbewerbshandlungen nach dem Recht des

    Die für das allgemeine Deliktsrecht in Art. 40 Abs. 2 EGBGB vorgesehene Sonderanknüpfung an das gemeinsame Heimatrecht von Verletzer und Verletztem gilt im Bereich des Wettbewerbsrechts nicht (BGH, Urt. v. 13.5.2004 - I ZR 264/00, GRUR 2004, 1035, 1036 = WRP 2004, 1484 - Rotpreis-Revolution; Urt. v. 5.10.2006 - I ZR 7/04, GRUR 2007, 245 Tz. 11 = WRP 2007, 174 - Schulden Hulp, m.w.N.; Fezer/Koos in Staudinger, BGB, September 2006, 1ntWirtschR Rdn. 396 f.).

    Nach dem Marktortprinzip setzt die Anwendung deutschen Wettbewerbsrechts voraus, dass die wettbewerbsrechtlichen Interessen der Mitbewerber im Inland aufeinandertreffen (BGH GRUR 2007, 245 Tz. 11 - Schulden Hulp, m.w.N.).

  • OLG München, 02.07.2009 - 29 U 3992/08  

    Wettbewerbsverstoß beim Internet-Handel mit Arzneimitteln: Anwendbarkeit der

    a) Nach dem Marktortprinzip ist deutsches Wettbewerbsrecht anzuwenden, wenn die wettbewerblichen Interessen der Mitbewerber im Inland aufeinander treffen (vgl. BGH GRUR 2007, 245 - Schulden Hulp Tz. 11 m. w. N.).
  • OLG München, 02.07.2009 - 29 U 4587/08  

    Unlauterer Wettbewerb: Bonusversprechen einer Versandapotheke für zuzahlungsfreie

  • OLG München, 02.07.2009 - 29 U 3648/08  

    Wettbewerbsverstoß beim Internet-Handel mit Arzneimitteln: Anwendbarkeit der

  • OLG Köln, 27.02.2008 - 6 U 177/07  

    "Der günstige Weg zur GmbH" - Angebot der individuellen Gründung einer

  • OLG Köln, 08.05.2009 - 6 U 213/08  

    Zulässigkeit der Internetapothekenwerbung mit einem 10%-Preisvorteil für

  • OLG München, 02.07.2009 - 29 U 3744/08  

    Wettbewerbsverstoß beim Internet-Handel mit Arzneimitteln: Anwendbarkeit der

  • OLG München, 27.01.2011 - 29 U 3012/10  

    Anspruch auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz gegen Äußerungen eines

  • LG Coburg, 12.10.2007 - 33 S 74/07  

    Zur Frage, wann eine Finanzberatung erlaubnispflichtig nach dem

  • KG, 21.10.2011 - 5 U 56/10  
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