Rechtsprechung
   BGH, 06.10.2005 - III ZR 367/04   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • IWW
  • NWB SteuerXpert START

    ZPO § 288 Abs. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 288 Abs. 1
    Rechtsfolgen der Vorlage eines Vertrages im Prozess

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Geständnis muss Tatsache betreffen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Geständnis des Beklagten aufgrund Klägervortrags unter Vorlage eines auslegungsbedürftigen Vertrages

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Geständnis muss Tatsache betreffen! (IBR 2006, 1000)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2006, 281
  • MDR 2006, 408
  • BB 2005, 2776 (Ls.)
  • IBR 2006, 1000



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 18.06.2007 - II ZR 89/06  

    Verfahrensrecht - Vortrag von Partei als Gegenstand von gerichtlichem Geständnis

    Das Berufungsgericht hat in diesem Zusammenhang schon verkannt, dass bei der Auslegung vorrangig der von den Parteien selbst vorgetragene Wille zu berücksichtigen ist (BGH, Urt. v. 6. Oktober 2005 - III ZR 367/04, NJW-RR 2006, 281, 282).

    Einem Geständnis zugänglich sind darüber hinaus auch juristisch eingekleidete Tatsachen (BGH, Urt. v. 6. Oktober 2005 - III ZR 367/04, NJW-RR 2006, 281, 282; Urt. v. 16. Juli 2003 - XII ZR 100/00, NJW-RR 2003, 1578, 1579; BGHZ 135, 92, 95; Sen.Urt. v. 4. November 1991 - II ZR 26/91, WM 1992, 610, 611).

  • BGH, 22.02.2011 - XI ZR 261/09  

    Bankrecht - Beweislast für Fehlen der Lastschriftgenehmigung bei der Bank

    Darin hat das Berufungsgericht rechtsfehlerfrei ein Geständnis nach § 288 Abs. 1 ZPO gesehen, das sich auch auf eine juristisch eingekleidete Tatsache beziehen kann (BGH, Urteile vom 6. Oktober 2005 - III ZR 367/04, NJW-RR 2006, 281, 282 und vom 18. Juni 2007 - II ZR 89/06, WM 2007, 1662 Rn. 16).
  • OLG Hamm, 15.11.2011 - 28 U 73/11  

    Prüfungspflichten des Rechtsanwalts hinsichtlich der Passivlegitimation des

    Der Bundesgerichtshof führte durch Urteil vom 6. Oktober 2005 (III ZR 367/04, NJW-RR 2006, 281) aus, dass von einem Provisionsversprechen des Regressklägers gegenüber K auszugehen sei.

    Danach ist der übereinstimmende Wille der Vertragsparteien bei Vertragsschluss selbst dann maßgeblich, wenn er im Vertragstext keinen oder nur einen unvollkommenen Ausdruck gefunden hat (grundlegend BGH, Urteil vom 23. Februar 1956 - II ZR 207/54, BGHZ 20, 109, 110; siehe auch BGH, Urteile vom 17. März 2008 - II ZR 239/06, NJW-RR 2008, 1488, Rn. 17; vom 25. Januar 2005 - XI ZR 325/03, NJW 2005, 973, unter II 1 a; Palandt/ Grüneberg, BGB, 70. Aufl., § 133 Rn. 8; Gsell, Anmerkung zum Urteil des BGH vom 16. Oktober 2005 - III ZR 367/04, jurisPR-BGH ZivilR 49/2005).

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  • LAG Rheinland-Pfalz, 10.09.2009 - 11 Sa 663/08  

    Unwirksame Verdachtkündigung bei fehlender Anhörung des Arbeitnehmers und des

    Was sie über ihren übereinstimmenden Willen vortragen, steht im Zivilprozess zur Disposition der Parteien (BGH, Urteil vom 06.10.2005, III ZR 367/04; BGH, Urteil vom 16.07.2003, XII ZR 100/00).

    Hierzu ist auch der Vortrag zu rechnen, wer Vertragspartei geworden sei (BGH, Urteil vom 06.10.2005, III ZR 367/04; BGH, Urteil vom 16.07.2003, XII ZR 100/00).

  • BGH, 16.10.2008 - IX ZR 108/06  

    Zurückweisung verspäteten Vorbringens in der Berufungsinstanz

    Gegenstand eines Geständnisses können Tatsachen sein, auch juristisch eingekleidete Tatsachen (BGH, Urteil vom 6. Oktober 2005 - III ZR 367/04, NJW-RR 2006, 281, 282; vom 18. Juni 2007 - II ZR 89/06, WM 2007, 1662, 1664 Rn. 16).
  • OLG Düsseldorf, 16.08.2007 - 10 U 6/07  

    Abgrenzung zwischen Vertragsstrafe und Schadenspauschalierung - Auslegung

    Soweit danach das Geständnis eine Tatsache betreffen muss, zählen dazu nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs indessen auch juristisch eingekleidete Tatsachen (BGH, Urt. v. 18.06.2007, II ZR 89/06; NJW-RR 2006, 281; NJW-RR 2003, 1578).
  • OLG Brandenburg, 24.03.2010 - 3 U 117/09  

    Mietrecht - Gewerberaum: Anforderungen an die Form des Vermieterwechsels

    Die Vertragsstellung einer Mietvertragspartei ist geständnisfähig (vgl. BGH, Urteil vom 16.07.2003 - XII ZR 100/00, juris-Tz 17, 18 = NZM 2003, 851; BGH, Urteil vom 06.10.2005 - III ZR 367/04, juris-Tz 20 = NJW-RR 2006, 281).
  • OLG Köln, 27.04.2010 - 9 U 128/08  

    Umfang der Aufklärungsobliegenheit nach Entwendung eines Pkw

    Denn jedenfalls seine zitierte Einlassung in der Replik zu der in der Klageerwiderung eingeführten Darstellung eines ganz bestimmten Unfallschadens hat Geständniswirkung i.S. des § 288 ZPO (vgl. BGH NJW-RR 2007, 1563; NJW-RR 2006, 281 und 2005, 1297) und führt unabhängig davon zumindest dazu, dass die Kenntnis des Klägers von dem Vorschaden als unstreitig zu behandeln ist.
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