Rechtsprechung
   BGH, 07.07.1995 - V ZR 46/94   

Volltextveröffentlichungen (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • MDR 1996, 139
  • NJ 1996, 30
  • WM 1995, 1848



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Wird zitiert von ... (35)  

  • BVerwG, 20.03.1997 - 7 C 23.96  

    Bestandskraft eines DDR-Verwaltungsakts (Enteignung)

    Soweit die Revision im vorliegenden Zusammenhang auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 129, 112 und BGH, DtZ 1995, 360) zur Unwirksamkeit der dem Eigentümer nicht bekanntgegebenen Enteignungsbeschlüsse nach dem Baulandgesetz der DDR Bezug nehmen will, kann offenbleiben, ob dieser Rechtsprechung uneingeschränkt gefolgt werden könnte.
  • BGH, 13.10.1995 - V ZR 254/94  

    Begriff der Nutzung; Umfang des Besitzrechts

    Sachenrecht">233 § 2 a Abs. 1 Buchstabe b ist - wie im Sinne von Buchstabe a (Senatsurt. v. 2. Juni 1995, V ZR 304/93; v. 7. Juli 1995, V ZR 46/94) - auch die mittelbare Sachfruchtziehung durch Vermietung.

    Denn das hierdurch geschaffene gesetzliche Recht zum Besitz bezieht sich, wie der Senat inzwischen entschieden hat (Urt. v. 7. Juli 1995, V ZR 46/94, DtZ 1995, 360, 364), auch auf den Zeitraum vor Inkrafttreten des Moratoriums.

    Die Rückwirkung ist verfassungsrechtlich unbedenklich, weil die Rechtslage unsicher war, ein schützenswertes Vertrauen in ihren Fortbestand sich nicht entwickeln konnte und die vorläufige Regelung zur Herstellung von Sicherheit bis zur abschließenden Sachenrechtsbereinigung notwendig war (Senatsurt. v. 7. Juli 1995, V ZR 46/94, aaO.).

    Sachenrecht">233 § 2 a Abs. 1 Satz 1 lit. a EGBGB auch bei mittelbarer Nutzung durch Vermietung vor (Senatsurt. v. 2. Juni 1995, V ZR 304/93, WM 1995, 1589; Senatsurt. v. 7. Juli 1995, V ZR 46/94, aaO. S. 364).

  • BGH, 04.04.2003 - V ZR 314/02  

    Bodenreform - § 3a AusglLeistG ist verfassungskonform

    Allerdings begrenzen die auf dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) fußenden Grundsätze des Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit die Zulässigkeit rückwirkender belastender Gesetze (BVerfGE 94, 241, 258 f; 95, 64, 86 f; 97, 67, 78 f; 101, 239, 262 f; 103, 392, 403; 103, 271, 278; Senat, Urt. v. 7. Juli 1995, V ZR 46/94, WM 1995, 1848, 1853 m.w.N.).
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