Rechtsprechung
   BGH, 08.02.2011 - X ZB 4/10   

Volltextveröffentlichungen (5)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwendung der Vergabevorschriften des Vierten Teils des GWB auf eine Erbringung gemeinwirtschaftlicher Leistungen durch Eisenbahnverkehrsunternehmen; Prüfung einer für eine Dienstleistungskonzession charakteristischen Übernahme zumindest eines wesentlichen Teils eines Betriebsrisikos; Beurteilung eines Betriebsrisikos durch eine Gesamtbetrachtung aller Einzelfallumstände unter Berücksichtigung von Marktbedingungen und bestehenden vertraglichen Vereinbarungen; Auswirkung einer neben einer Nutzung einer Dienstleistung vorgesehenen Zuzahlung auf die Einordnung als Dienstleistungskonzession

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vergabe - Vergabe von S-Bahn-Verkehrsleistungen muss ausgeschrieben werden!

Kurzfassungen/Presse (9)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    S-Bahn-Leistungen müssen ausgeschrieben werden

  • Betriebs-Berater (Pressemitteilung)

    S-Bahn-Leistungen müssen ausgeschrieben werden

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die S-Bahn fürs Ruhrgebiet

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  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Bundesgerichtshof kippt Direktvergabe an Deutsche Bahn // S-Bahnen an Rhein und Ruhr müssen ab 2019 ausgeschrieben werden

  • ax-schneider-gruppe.de (Kurzinformation)

    S-Bahn-Leistungen müssen ausgeschrieben werden

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Vergaberecht: S-Bahn-Leistungen müssen ausgeschrieben werden

  • lto.de (Kurzinformation)

    Jetzt kommt die Konkurrenz zum Zug

  • spiegel.de (Pressemeldung, 08.02.2011)

    Schlappe für die Bahn: BGH erzwingt mehr Wettbewerb im Nahverkehr

  • lto.de (Kurzinformation)

    Keine Dienstleistungskonzession, wenn Zuzahlung bloßen Zuschusscharakter hat oder mögliche Einkünfte keine äquivalente Gegenleistung bilden

Besprechungen u.ä. (6)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Heilung von Dokumentationsmängeln im Nachprüfungsverfahren möglich? (IBR 2011, 477)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    S-Bahn-Leistungen müssen ausgeschrieben werden! (IBR 2011, 225)

  • publicus-boorberg.de (Entscheidungsbesprechung)

    Mehr Wettbewerb im Eisenbahnverkehr - Allgemeine Ausschreibungspflicht für S-Bahnen und Regionalbahnen (RA Wolfgang Trautner)

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  • derenergieblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Beschluss könnte kommunale Verkehrsbetriebe bedrohen

  • vergabeblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGH stärkt Wettbewerb im Eisenbahnverkehr: Vergabe muss grundsätzlich ausgeschrieben werden

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung)

    Karlsruhe eröffnet mehr Wettbewerb auf Gleisen

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 08.02.2011, Az. X ZB 4/10 (SPNV; Geltung der §§ 97 ff. GWB; Abgrenzung Dienstleistungsauftrag/Dienstleistungskonzession; Vertragsänderung; freihändige Vergabe ...)" von RA Bernhard Stolz, original erschienen in: VergabeR 2011, 452 - 471.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 08.02.2011, Az.: X ZB 4/10 (Vergaberecht nimmt Bastion des Schienennahverkehrs)" von RA/FAVerwR Dr. Christoph Jahn, original erschienen in: BB 2011, 641.

Zeitschriftenfundstellen

  • NZBau 2011, 175
  • NJ 2011, 307
  • WM 2011, 1572
  • BauR 2011, 1220
  • IBR 2011, 225
  • IBR 2011, 477
  • NVwZ 2011, 1024
  • VergabeR 2011, 452



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Wird zitiert von ... (62)  

  • OLG Brandenburg, 28.08.2012 - Verg W 19/11  

    Vergabe - Dienstleistungskonzession ohne Aufgabenübertragung? Unzulässig!

    b) Nicht zu den öffentlich Aufträgen im Sinne von § 99 GWB zählen Dienstleistungskonzessionen, weil diese in der Vorschrift nicht erwähnt sind (vgl. BGH, Beschluss v. 08.02.2011, X ZB 4/10, BGHZ 188, 200; Beschluss v. 23.01.2012, X ZB 5/11, VergabeR 2012, 440; Beschluss v. 18.06.2012, X ZB 9/11, zitiert nach juris.de).

    Zutreffend hat die Vergabekammer der Beurteilung, ob eine Dienstleistungskonzession vorliegt, die Definition der Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates 2004/18/EG (Sektorenkoordinierungsrichtlinie) und 2004/18/EG (Vergaberechtskoordinierungsrichtlinie) zugrunde gelegt (vgl. EuGH, Urteil v. 10.03.2011, C-274/09; VergabeR 2011, 430; BGH, Beschluss v. 08.02.2011 a.a.O.).

    Danach ist eine Dienstleistungskonzession dann gegeben, wenn die Gegenleistung für die Erbringung der Dienstleistung ausschließlich in dem Recht zu deren Nutzung oder in diesem Verwertungsrecht zuzüglich der Zuzahlung eines Preises besteht und der Auftragnehmer das Betriebsrisiko zumindest zu einem wesentlichen Teil übernimmt (vgl. EuGH, Urteil v. 10.03.2011, a.a.O.; BGH, Beschluss v. 08.02.2011 a.a.O.; OLG München, Beschluss v. 25.03.2011, Verg 4/11, VergabeR 2011, 606; OLG Düsseldorf, Beschluss v. 19.10.2011, Verg 51/11, VergabeR 2012, 65).

    Die Frage, ob tatsächlich eine Dienstleistungskonzession vorliegt, ist nach den konkreten Umständen der Gestaltung von Leistung und Gegenleistung zu beurteilen (vgl. BGH, Beschluss v. 08.02.2011 a.a.O.).

  • OLG Naumburg, 22.12.2011 - 2 Verg 10/11  

    Vergabe - Rettungsdienstleistung nach RettDG LSA 2006: Vergabepflichtig?

    aa) Allerdings verweisen der Antragsgegner und insbesondere die Beigeladenen zu 1) und zu 5) zu Recht darauf, dass Dienstleistungskonzessionen auch nach dem nationalen Vergaberecht nicht dem Anwendungsbereich des GWB unterfallen (für das Unionsrecht vgl. Art. 17 RL 2004/18/EG; noch offen für das GWB a. F. BGH, Beschluss v. 01.12.2008, a. a. O. ; nunmehr jedoch für das GWB 2009 BGH, Beschluss v. 08.02.2011, X ZB 4/10 "S-Bahn-Verkehr Rhein-Ruhr I", BGHZ 188, 200 ; ebenso OLG München, Beschluss v. 30.06.2011, Verg 5/09 "Rettungsdienst Stadler", NZBau 2011, 505).

    Für die Abgrenzung der bloßen vorübergehenden Verwertungsmöglichkeit gegenüber einer direkten Vergütung ist wiederum maßgeblich, dass der für die Dienstleistungskonzession typischen (hier erstgenannten) Art der Bezahlung immanent ist, dass der Vertragspartner des öffentlichen Auftraggebers trotz der Vertragsbindungen in der Weise den Risiken des Marktes ausgesetzt bleibt, dass er das damit einhergehende Betriebsrisiko ganz oder zumindest zu einem wesentlichen Teil übernimmt (vgl. BGH, Beschluss v. 08.02.2011, a. a. O. ; EuGH, Urteil v. 10.09.2009, C-206/08 "WAZV Gotha ./. Eurawasser GmbH", VergabeR 2010, 48 ; Urteil v. 10.03.2011, C-274/09 "Privater Rettungsdienst und Krankentransport Stadler ./. Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau", VergabeR 2011, 430 ).

    Die Prüfung, ob die für die Annahme einer Dienstleistungskonzession erforderlichen Voraussetzungen vorliegen, erfordert eine Gesamtbetrachtung aller Umstände des Einzelfalls einschließlich der für den Vertragsgegenstand maßgeblichen Marktbedingungen und der gesamten vertraglichen Vereinbarungen (vgl. BGH, Beschluss v. 08.02.2011, a. a. O. ).

    (2) Ein typisches, mit der Gestaltung des Entgelts in Form einer bloßen Eigenverwertungsmöglichkeit verbundenes Marktrisiko besteht in der Gefahr, bei der Nutzung der Dienstleistung einem direkten Wettbewerb mit anderen Leistungserbringern ausgesetzt zu sein (vgl. EuGH, Urteil v. 10.03.2011, a. a. O., Tz. 37; BGH, Beschluss v. 08.02.2011, a. a. O., Tz. 43).

  • BGH, 19.04.2012 - I ZB 80/11  

    Alles kann besser werden

    Die vorrangig am objektiven Sinn und Zweck des Gesetzes zu orientierende Auslegung kann nicht durch Motive gebunden werden, die im Gesetzgebungsverfahren dargelegt wurden, im Gesetzeswortlaut aber keinen Ausdruck gefunden haben (BGH, Beschluss vom 8. Februar 2011 - X ZB 4/10, BGHZ 188, 200 Rn. 20 - S-Bahn-Verkehr Rhein/Ruhr I, mwN; vgl. auch BGH, Urteil vom 14. April 1983 - VII ZR 199/82, BGHZ 87, 191, 194 ff.; BGH, Beschluss vom 25. Juni 2008 - II ZB 39/07, BGHZ 177, 131 Rn. 17).
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  • OLG Düsseldorf, 02.03.2011 - Verg 48/10  

    Vergabe - Zu den Dienstleistungskonzessionen im ÖPNV

    Der Europäische Gerichtshof hat dem aus funktionellen Gründen die In-House-Vergabe im weiteren Sinne gleichgestellt, bei der der öffentliche Auftraggeber den Auftrag zwar einer anderen rechtsfähigen Person erteilt, diese aber funktional als eigene Dienststelle anzusehen ist (Lord Hope, para 13 ff. unter ausführlicher Analyse der Rechtsprechung des EuGH; vgl. auch BGH, Beschluss vom 08.02.2011 - X ZB 4/10 - Rdnr. 17: "Rechtsfortbildung im Sinne einer teleologischen Reduktion"; s. auch nachfolgend unter a).

    Auch bei einer Gesamtbetrachtung unter Berücksichtigung der Ausführungen des Bundesgerichtshofs in seinem Beschluss vom 08.02.2011 (X ZB 4/10 - Rdnrn. 32 ff.) liegt eine Dienstleistungskonzession vor.

    Der Senat hat dabei die mutmaßlichen Fahrgeldeinnahmen sowie die Ausgleichsleistungen zugrunde gelegt, bei der Zeitdauer jedoch die Kappungsvorschrift des § 3 Abs. 4 Nr. 2 VgV berücksichtigt (vgl. BGH, Beschluss vom 08. Februar 2011 - X ZB 4/10 - Rdnr. 80).

  • VK Baden-Württemberg, 25.07.2012 - 1 VK 20/12  

    Vergabe - Fahrrad-Vermietsystem: Dienstleistungsauftrag oder -konzession?

    Unbestrittener Maßen ist der 4. Teil des GWB nicht auf Dienstleistungskonzessionen anzuwenden (s. hierzu insbesondere BGH, Beschluss vom 23.01.2012 -X ZB 5/11 sowie vom 08.02.2011 -X ZB 4/10 und EuGH, Urteil vom 10.11.2011, C -348/10), sondern nur auf Dienstleistungsaufträge.

    Gegebenenfalls erhält er zusätzlich zu diesem Recht aber auch noch eine Vergütung (s. hierzu BGH, Beschluss vom 08.02.2011, X ZB 4/10, S. 21).

    Mit den Worten des BGH ausgedrückt, ist es "für die Dienstleistungskonzession charakteristisch, dass der Konzessionär bei der Verwertung der ihm übertragenen Leistung in der Weise den Risiken des Marktes ausgesetzt ist, dass er das damit einhergehende Betriebsrisiko ganz oder zumindest zu einem wesentlichen Teil übernimmt" (BGH, Beschluss vom 08.02.2011, X ZB 4/10 mit Verweis auf EuGH, Vergaberecht 2007, 604).

    Insoweit hat auch der BGH in seiner Entscheidung vom 08.02.2011 -X ZB 4/10 sowie das OLG Karlsruhe in seiner Entscheidung vom 13.07.2005, 6 W 35/05 zu Investitionszuschüssen bzw. Ausgleichszahlungen Stellung bezogen.

  • BGH, 23.01.2012 - X ZB 5/11  

    Rettungsdienstleistungen III

    Ob dieses Rechtsmittel der Divergenzvorlage nach § 124 Abs. 2 GWB unter Spezialitätsgesichtspunkten vorgeht, wie das Oberlandesgericht meint, bedarf keiner Entscheidung, weil das Oberlandesgericht eine entscheidungserhebliche Divergenz zu der Rechtsprechung eines anderen Oberlandesgerichts oder des Bundesgerichtshofs, die Zulässigkeitsvoraussetzung für eine solche Vorlage an den Bundesgerichtshof ist (st. Rspr., vgl. BGH, Beschluss vom 8. Februar 2011 X ZB 4/10, BGHZ 188, 200 Rn. 9 SBahnVerkehr Rhein/Ruhr I), im Streitfall verneint und selbst eine Entscheidung über den Rechtsweg getroffen hat.

    aa) Dass Dienstleistungskonzessionen nach § 99 Abs. 1 GWB in der durch das Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts vom 20. April 2009 (BGBl. I S. 790) geschaffenen Fassung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen nicht vom Begriff des Dienstleistungsauftrags umfasst sind, hat der Senat bereits entschieden (BGH, Beschluss vom 8. Februar 2011 X ZB 4/10, BGHZ 188, 200 Rn. 29 - S-Bahn-Verkehr Rhein/Ruhr I).

  • VK Baden-Württemberg, 25.07.2012 - 1 VK 21/12  

    Über 20% Zuschuss: Dienstleistungsauftrag!

    Unbestrittener Maßen ist der 4. Teil des GWB nicht auf Dienstleistungskonzessionen anzuwenden (s. hierzu insbesondere BGH, Beschluss vom 23.01.2012 -X ZB 5/11 sowie vom 08.02.2011 -X ZB 4/10 und EuGH, Urteil vom 10.11.2011, C -348/10), sondern nur auf Dienstleistungsaufträge.

    (s. hierzu BGH, Beschluss vom 08.02.2011, X ZB 4/10, S. 21).

    Mit den Worten des BGH ausgedrückt, ist es "für die Dienstleistungskonzession charakteristisch, dass der Konzessionär bei der Verwertung der ihm übertragenen Leistung in der Weise den Risiken des Marktes ausgesetzt ist, dass er das damit einhergehende Betriebsrisiko ganz oder zumindest zu einem wesentlichen Teil übernimmt" (BGH, Beschluss vom 08.02.2011, X ZB 4/10 mit Verweis auf EuGH, Vergaberecht 2007, 604).

    Insoweit hat auch der BGH in seiner Entscheidung vom 08.02.2011 -X ZB 4/10 sowie das OLG Karlsruhe in seiner Entscheidung vom 13.07.2005, 6 W 35/05 zu Investitionszuschüssen bzw. Ausgleichszahlungen Stellung bezogen.

  • OLG München, 25.03.2011 - Verg 4/11  

    Vergabe - Breitbandnetz: Dienstleistungsauftrag oder Dienstleistungskonzession?

    Unter einer Dienstleistungskonzession sind vertragliche Konstruktionen zu verstehen, die sich von einem Dienstleistungsauftrag nur insoweit unterscheiden, dass der Auftragnehmer das zeitweilige Recht zur Nutzung der ihm übertragenen Dienstleistung erhält (BGH vom 8.2.2011 - X ZB 4/10).

    Der BGH (Beschluss vom 8.2.2011 - X ZB 4/10) prüft die Frage, ob und inwieweit der Auftraggeber bei der Verwertung der ihm übertragenen Leistung den Risiken des Marktes ausgesetzt ist und er das Betriebsrisiko ganz oder zumindest zu einem wesentlichen Teil übernimmt, durch eine Gesamtbetrachtung der Umstände.

    Im Unterschied zur Fallkonstellation, welcher der Entscheidung des BGH vom 8.2.2011 (X ZB 4/10) zugrunde lag, ist hier die Beigeladene einem - wenn auch beschränktem - Wettbewerb ausgesetzt.

  • VG Aachen, 07.06.2011 - 7 L 154/11  
    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 7. Februar 2011 - 15 E 1485/10 - , Juris, Rn. 9 und BGH, Beschluss vom 8. Februar 2011 - X ZB 4/10 -, Juris, Rn. 30.

    Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes ist für eine Dienstleistungskonzession charakteristisch, dass der Konzessionär bei der Verwertung der ihm übertragenen Leistung in der Weise den Risiken des Marktes ausgesetzt ist, dass er das damit einhergehende Betriebsrisiko ganz oder zumindest zu einem wesentlichen Teil übernimmt, vgl. zuletzt: EuGH, Urteil vom 10. März 2011 - C 274-09 - (Privater Rettungsdienst und Krankentransport Stadler), Juris, Rn. 29 mit weiteren Nachweisen; BGH, Beschluss vom 8. Februar 2011 - X ZB 4/10 -, a.a.O., Rn. 32.

    vgl. BGH, Beschluss vom 8. Februar 2011 - X ZB 4/10 -, a.a.O., Rn. 33 und 35 und OVG NRW, Beschluss vom 30. März 2011 - 15 E 217/11 -, NRWE.

    vgl. zum Ganzen: BGH, Beschluss vom 8. Februar 2011 - X ZB 4/10 -, a.a.O., Rn. 37/38 und OVG NRW, Beschluss vom 30. März 2011 - 15 E 217/11 -, a.a.O., wonach der Annahme einer Dienstleistungskonzession nicht "überhaupt irgendeine Zuwendung an den Vertragspartner" entgegensteht, sondern nur eine Zuwendung, die ein solches Gewicht hat, dass ihr bei wertender Betrachtung kein bloßer Zuschusscharakter beigemessen werden kann.

  • OLG Düsseldorf, 23.03.2011 - Verg 63/10  

    Vergabe - Voraussetzungen an eine Gesamtvergabe

    Zum anderen erleichtert sie die Beteiligung möglichst vieler Unternehmen an dem Vergabeverfahren, was auch Ziel des § 97 Abs. 3 GWB ist (BGH, Beschluss vom 08.02.2011- X ZB 4/10 - S-Bahn-Verkehr Rhein/Ruhr, Rdnr. 51; Senat, Beschluss vom 21. Juli 2010 - VII-Verg 19/10, NZBau 2010, 582 = VergabeR 2010, 955).

    Auch der Bundesgerichtshof (Beschluss vom 08.02.2011 - X ZB 4/10 - S-Bahn-Verkehr Rhein/Ruhr, Rdnr. 75) geht davon aus, dass von der Vergabestelle im Nachprüfungsverfahren vorgebrachte Erwägungsgründe grundsätzlich zu berücksichtigen sind.

    Dabei ist berücksichtigt, dass die Antragstellerin ein Interesse lediglich an einem zu bildenden Los des Gesamtauftrages hatte (vgl. Wiese, a.a.O., § 128 Rdnr. 56; BGH, Beschluss vom 08.02.2011 - X ZB 4/10 - S-Bahn-Verkehr Rhein/Ruhr, Rdnr. 80).

  • BGH, 25.10.2011 - X ZB 5/10  

    Gebührenbeschwerde in Vergabesache

  • OLG Düsseldorf, 01.08.2012 - Verg 10/12  

    Vergabe - Auswahl des Beschaffungsgegenstands: Wie frei ist der Auftraggeber?

  • OLG Düsseldorf, 02.05.2011 - Verg 18/11  

    Vergabe - Wann trägt der unterliegene Auftraggeber die Kosten des Beigeladenen?

  • BGH, 18.06.2012 - X ZB 9/11  

    Abfallentsorgung II

  • OLG Düsseldorf, 07.11.2012 - Verg 11/12  

    Vergabe - Angebot 10% günstiger: Preis nicht ungewöhnlich niedrig!

  • BGH, 25.01.2012 - X ZB 3/11  

    Rettungsdienstleistungen IV

  • OLG Brandenburg, 07.08.2012 - Verg W 5/12  

    Vergabe - Mindestlohnerklärung kann nachgereicht werden!

  • OLG München, 22.11.2012 - Verg 22/12  

    Vergabe - Arbeitsentgelt veruntreut: Ausschluss wegen schwerer Verfehlung!

  • BGH, 19.04.2012 - I ZB 77/11  

    Urheberrecht - Ausfindigmachen von IP-Adressen (Kinofilme im Internet)

  • OLG Naumburg, 02.08.2012 - 2 Verg 3/12  

    Vergabe - Kenntnis des Konkurrenzangebots wettbewerbsbeschränkendes Verhalten?

  • OLG Naumburg, 26.07.2012 - 2 Verg 2/12  

    Vergabe - Wie wird das Nachprüfungsverfahren "in sonstiger Weise" erledigt?

  • OLG Düsseldorf, 31.10.2012 - Verg 14/12  

    Vergabe - Erledigtes Nachprüfungsverfahren: Wer trägt die Kosten?

  • OLG Düsseldorf, 11.05.2011 - Verg 1/11  

    Vergabe - Verbundene Unternehmen: Kein Geheimwettbewerb ohne "chinese walls"!

  • OLG Düsseldorf, 25.04.2012 - Verg 100/11  

    Vergabe - Voraussetzungen für Gesamt- statt Losvergabe?

  • OLG Düsseldorf, 08.06.2011 - Verg 55/10  

    Vergabe - Aufhebung der Ausschreibung wegen fehlender Haushaltsmittel?

  • OLG Düsseldorf, 03.08.2011 - Verg 16/11  

    Vergabe - Verhandlungsverfahren: Änderungen in der Person des Bieters möglich!

  • OLG Düsseldorf, 08.09.2011 - Verg 48/11  

    Vergabe - Gesamt- oder Losvergabe: Wann ist eine Teiltätigkeit ein Fachlos?

  • OLG Düsseldorf, 19.10.2011 - Verg 51/11  

    Vergabe - Dienstleistungskonzession: Vergabenachprüfungsinstanzen zuständig?

  • OLG Düsseldorf, 11.01.2012 - Verg 52/11  

    Vergabe - Gebäudereinigung: Bildung eines Fachloses "Glasreinigung" zulässig

  • OLG Düsseldorf, 06.07.2011 - Verg 39/11  

    Vergabe - Vertrag zwischen zwei Gebietskörperschaften: Öffentlicher Auftrag?

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2012 - Verg 78/11  

    Vergabe - Alttextilentsorgung als Dienstleistungskonzession

  • OLG Koblenz, 16.02.2011 - 1 Verg 2/10  

    Vergabe - Nachprüfungsantrag trotz Entscheidung des Preisgerichts möglich!

  • VK Düsseldorf, 16.05.2011 - VK-12/11  

    Vergabe - Konzessionsvergabe der Abfallbeseitigung

  • OLG Brandenburg, 13.09.2011 - Verg W 10/11  

    Vergabe - Unerfüllbare Anforderungen: Aufhebung!

  • OLG München, 05.04.2012 - Verg 3/12  

    Vergabe - Baukonzessionär ist öffentlicher Auftraggeber!

  • OLG Düsseldorf, 02.01.2012 - 7 Verg 70/11  

    Vergabe - Rechtsberatung: Vergabe nach VOL/A oder VOF?

  • VK Mecklenburg-Vorpommern, 21.02.2012 - 1 VK 7/11  

    Vergabe - Leistungsbeschreibung widersprüchlich: Was muss der Bieter tun?

  • OLG Düsseldorf, 28.03.2012 - Verg 37/11  

    Vergabe - Daseinsvorsorge und Vergaberecht können auch miteinander!

  • OLG Düsseldorf, 11.05.2011 - Verg 64/10  

    Vergabe - Zuschlagskriterium "Wirtschaftlichkeit": Nicht ohne Wertungsmatrix!

  • OLG München, 30.06.2011 - Verg 5/09  

    Vergabe - Vergabe von Rettungsdienstleistungen: Rechtsweg

  • VK Niedersachsen, 18.11.2011 - VgK-50/11  

    Vergabe - Architektenwettbewerb: Teilnahmevoraussetzungen beliebig?

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2011 - 15 E 217/11  

    Verpflichtung eines Gerichts zum Hinweis auf seine Rechtsauffassung oder auf die

  • OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - Verg 19/11  

    Vergabe - Vergabe wird wiederholt: Kostenteilung im Nachprüfungsverfahren!

  • OLG Düsseldorf, 12.05.2011 - Verg 32/11  

    Vergabe - Wann hat sich der Nachprüfungsantrag erledigt?

  • VK Niedersachsen, 27.09.2011 - VgK-40/11  

    Vergabe - Gebot der produktneutralen Ausschreibung: Welche Ausnahmen?

  • VK Niedersachsen, 13.02.2012 - VgK-02/12  

    Vergabe - Unzureichende Wertung von Bruttogrundfläche bei Referenzprojekten!

  • OLG Düsseldorf, 25.04.2012 - Verg 107/11  

    Vergabe

  • VK Bund, 06.07.2011 - VK 1-60/11  

    Vergabe - Wahl der Zuschlagskriterien: Sind die Gründe zu dokumentieren?

  • VK Münster, 13.07.2011 - VK 8/11  

    Vergabe - Abgrenzung zwischen Änderung und Aufhebung der Ausschreibung

  • VK Bund, 02.09.2011 - VK 1-108/11  

    Vergabe - Kartellrechtliche Fragen nicht im Nachprüfungsverfahren überprüfbar!

  • VK Münster, 24.06.2011 - VK 6/11  

    Vergabe - "Blaustein nur aus Irland": Produktneutrale Ausschreibung?

  • VK Münster, 08.04.2011 - VK 1/11  

    Vergabe - Zertifizierung gefordert: Wann ist Nachweis gleichwertig?

  • VK Sachsen, 10.02.2012 - 1/SVK/050-11  

    Vergabe - Straßenbau: Lärmschutzwandarbeiten sind Fachlos!

  • OLG Brandenburg, 21.06.2011 - Verg W 9/11  

    Vergabe - Abgrenzung Dienstleistungsauftrag/-konzession

  • VK Baden-Württemberg, 18.07.2011 - 1 VK 33/11  

    Projektleiter kann ohne persönliche Vorstellung nicht beurteilt werden: 0 Punkte!

  • VK Münster, 14.10.2011 - VK 14/11  

    Vergabe - Preisnachlässe sind keine Nebenangebote!

  • VK Sachsen, 11.11.2011 - 1/SVK/042-11  

    Vergabe - Angebot ungewöhnlich niedrig: § 19 EG Abs. 6 VOL/A

  • VK Baden-Württemberg, 18.07.2011 - 1 VK 34/11  

    Vergabe - Unsachliche Bewertung bei Beurteilung von Referenzprojekten

  • VK Münster, 19.10.2011 - VK 15/11  

    Vergabe - Prüfung der Vollständigkeit eines Angebotes

  • VK Bund, 19.04.2011 - VK 1-27/11  
  • VK Bund, 24.06.2011 - VK 1-63/11  
  • VK Nordbayern, 11.11.2011 - 21.VK-3194-33/11  

    Vergabe - Dienstleistungskonzessionen unterliegt nicht dem Vergaberecht!

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