Rechtsprechung
   BGH, 08.04.2008 - VI ZR 49/07   

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • IWW
  • NWB SteuerXpert START

    SGB III § 126; SGB X § 116 Abs. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    SGB III § 126; SGB X § 116 Abs. 1
    Erwerbsschaden eines arbeitsunfähig gewordenen Arbeitslosengeldempfängers

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schadensrecht - Übergang d. Schadensersatzanspruchs auf Bundesagentur für Arbeit

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 08.04.2008, Az.: VI ZR 49/07 (Leistungsfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit)" von Ass. jur. Jörg Lang, original erschienen in: SVR 2008, 420 - 421.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 8.4.2008, Az.: VI ZR 49/07 (Regressanspruch der BfA im Fall der Verletzung eines Arbeitslosengeld I-Empfängers)" von Prof. Dr. Christian Huber, original erschienen in: JZ 2008, 1114 - 1116.

Verfahrensgang

  • AG Hannover, 20.06.2006 - 543 C 17024/05
  • LG Hannover, 26.01.2007 - 13 S 53/06
  • BGH, 08.04.2008 - VI ZR 49/07

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 176, 109
  • NJW 2008, 2185
  • MDR 2008, 798
  • NZV 2008, 402
  • VersR 2008, 824



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 20.10.2009 - VI ZB 53/08  

    Schadensrecht - Personenschaden: Schätzung des entgangenen Gewinns

    Der Begriff des Personenschadens bezieht sich somit auch auf den erlittenen Erwerbsschaden oder entgangenen Gewinn und erfasst alle wirtschaftlichen Beeinträchtigungen, die der Geschädigte erleidet, weil und soweit er seine Arbeitskraft verletzungsbedingt nicht verwerten kann, die also der Mangel der vollen Einsatzfähigkeit seiner Person mit sich bringt (vgl. Senat BGHZ 176, 109 Rn. 9; vgl. auch OLG Oldenburg VersR 1967, 900, 901; Erman/Ebert, BGB, 12. Aufl., § 252 Rn. 1 ff.; Geigel/Pardey, Der Haftpflichtprozess, 25. Aufl., Kap. 4 Rn. 1, 56 ff.; Küppersbusch, Ersatzansprüche bei Personenschäden, 8. Aufl., Rn. 1; Wussow/Schneider, Unfallhaftpflichtrecht, 15. Aufl., Kap. 80 Rn. 27).
  • OLG Jena, 28.02.2012 - 4 U 527/11  

    Kein Regress bei Ersatzleistungen für unfallbedingten Wegfall des

    Wenn der Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II - auch bei Gewährung von Arbeitslosengeld II - auf Grund des Wegfalls der Arbeitsfähigkeit als Grundvoraussetzung eintrete, handele es sich hierbei - die Klägerin bezieht sich hierbei auf eine Wertung des Urteils des BGH vom 08.04.2008 - VI ZR 49/07 - in BGH NJW 2008, 2185 - um einen ersatz-, also übergangsfähigen Schaden.

    Soweit die Klägerin - im vorliegenden, hier zu entscheidenden Fall - meint, die Entscheidung des BGH vom 08.04.2008 - VI ZR 49/07 (s. dazu Langtext in juris und in NJW 2008, 2185 f.) streite für ihre Ansicht auch im Fall des unfallbedingten Verlusts des ALG II, so teilt der Senat diese Auffassung nicht.

    Der BGH hat also die Leistungen der dortigen Klägerin nach § 126 SGB III als sachlich und zeitlich kongruent im Sinne des § 116 Abs. 1 SGB X zu dem Erwerbsschaden des Betroffenen wegen Wegfalls des bisherigen Anspruchs auf Arbeitslosengeld bewertet, diesem also Lohnersatzfunktion beigemessen (BGH v. 08.04.2008 - VI ZR 49/07, aaO s. Nr. 13 - 15 in juris).

  • OLG Köln, 27.01.2009 - 3 U 124/08  

    Ersatzfähigkeit des Verlustes des Anspruchs auf ALG II als Erwerbsschaden

    In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass sowohl das Arbeitslosengeld als auch die Arbeitslosenhilfe nach dem bis zum 31.12.2004 geltenden Recht (zunächst §§ 100 ff./ 134 ff. AFG, sodann §§ 117 ff./ 190 ff. SGB III) ersatzfähige Vermögenswerte im Sinne von § 842 BGB sind (BGH, Urteil vom 20.3.1984, VI ZR 14/82, BGHZ 90, 334 = NJW 1984, 1811, Rn. 9 und 18; BGH, Urteil vom 8.4.2008, VI ZR 49/07, BGHZ 176, 109 = NJW 2008, 2185, Rn. 9).

    Es ist indes anerkannt, dass dem Verlust der Arbeitsfähigkeit als solcher kein zu ersetzender Vermögenswert zukommt (st. Rspr. des BGH, zuletzt Urteil vom 8.4.2008, a.a.O., Rn. 9).

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  • BSG, 15.05.2012 - B 2 U 16/11 R  
    Es handelt sich aber nicht um einen Gesundheitsschaden iS des § 8 Abs. 1 Satz 2 SGB VII. Denn der natürliche Schadensbegriff bedarf hier einer wertenden Korrektur, die sich aus dem Zweck der den Versicherungsschutz begründenden Vorschrift ergibt (vgl stellv zu solchen Korrekturen BGH vom 8.4. 2008 - VI ZR 49/07 - BGHZ 176, 109, 114).
  • OLG Hamm, 26.11.2009 - 28 U 27/08  

    Pflichten eines Rechtsanwalts als Prozessbevollmächtigter eines Mandanten in

    Ob und in welchem Umfang ein Schaden eingetreten ist, ist durch einen rechnerischen Vergleich zu ermitteln, dessen Ergebnis einer normativen Wertung zu unterziehen ist (BGHZ 176, 109, Tz. 13, BGH, Urteile vom 15. November 2007 - IX ZR 34/04, NJW 2008, 440, Tz. 21; vom 17. Januar 2008 - IX ZR 172/06, NJW-RR 2008, 786, Tz. 13).
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