Rechtsprechung
   BGH, 09.09.2008 - VI ZR 279/06   

Volltextveröffentlichungen (10)

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  • IWW
  • Institut für Deutsches und Europäisches Unternehmensrecht

    Verkehrssicherungspflicht bei Fahrten mit einem Quad

  • NWB SteuerXpert START

    BGB § 823 Dc

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Inhalt und Umfang deliktischer Verkehrssicherungspflichten; Haftung wegen Verletzung vertraglicher Schutzpflichten nach §§ 280 I, 241 II BGB; Beweislast bzgl. der Kausalität, Anscheinsbeweis

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823
    Umfang der Verkehrssicherungspflicht des Veranstalters von Fahrten mit einem sog. Quad in einem Erlebnispark

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verkehrssicherungspflicht - Fahrten mit einem Quad in einem Erlebnispark

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Der Anbieter von Quadfahrten im Gelände muss die Teilnehmer nicht mit einem Integralhelm ausstatten; dies ergibt sich schon daraus, dass der Gesetzgeber die Pflicht zum Tragen eines offenen Helms für Quadfahrer erst zum 01.01.2006 eingeführt hat

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Unfall bei Quad-Fahrt in Freizeitpark

  • lp-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Haftung bei Quad-Fahrt in einem Erlebnispark

Besprechungen u.ä.

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Inhalt und Umfang deliktischer Verkehrssicherungspflichten; Haftung wegen Verletzung vertraglicher Schutzpflichten nach §§ 280 I, 241 II BGB; Beweislast bzgl. der Kausalität, Anscheinsbeweis

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 09.09.2008, Az.: VI ZR 279/06 (Zur Verkehrssicherungspflicht (Tragen eines Schutzhelms) bei Fahrten mit einem Quad in einem Erlebnispark)" von RA Dr. Ilkka-Peter Ahlhorn, LL.M. und RA Ulf Stuckenberg, FAVerkR, original erschienen in: SVR 2009, 300 - 302.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 09.09.2008, Az.: VI ZR 279/06 (Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht durch angeordnetes Tragen eines Integralhelmes bei Fahren mit dem Quad in eiem Erlebnispark)" von RiOLG Heinz Diehl, original erschienen in: ZfS 2009, 13 - 14.

Verfahrensgang

  • LG Potsdam, 10.11.2005 - 11 O 223/03
  • OLG Brandenburg, 18.05.2006 - 12 U 186/05
  • BGH, 09.09.2008 - VI ZR 279/06

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2008, 3778
  • MDR 2008, 1392
  • NZV 2009, 29
  • VersR 2008, 1551



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 02.10.2012 - VI ZR 311/11  

    Haftung des Waldbesitzers für Verletzung eines Spaziergängers durch

    Die rechtlich gebotene Verkehrssicherung umfasst diejenigen Maßnahmen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend hält, um andere vor Schäden zu bewahren (Senatsurteile vom 6. März 1990 - VI ZR 246/89, VersR 1990, 796, 797; vom 8. November 2005 - VI ZR 332/04, VersR 2006, 233 Rn. 9; vom 6. Februar 2007 - VI ZR 274/05, VersR 2007, 659 Rn. 14; vom 3. Juni 2008 - VI ZR 223/07, VersR 2008, 1083 Rn. 9; vom 9. September 2008 - VI ZR 279/06, VersR 2008, 1551 Rn. 10; vom 2. März 2010 - VI ZR 223/09, VersR 2010, 544 Rn. 5 und vom 15. Februar 2011 - VI ZR 176/10, VersR 2011, 546 Rn. 8, jeweils mwN).

    Daher reicht es anerkanntermaßen aus, diejenigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, die ein verständiger, umsichtiger, vorsichtiger und gewissenhafter Angehöriger der betroffenen Verkehrskreise für ausreichend halten darf, um andere Personen vor Schäden zu bewahren, und die den Umständen nach zuzumuten sind (Senatsurteile vom 6. März 1990 - VI ZR 246/89, aaO; vom 8. November 2005 - VI ZR 332/04, aaO Rn. 10; vom 6. Februar 2007 - VI ZR 274/05, aaO Rn. 15; vom 3. Juni 2008 - VI ZR 223/07, aaO; vom 9. September 2008 - VI ZR 279/06, aaO; vom 2. März 2010 - VI ZR 223/09, aaO Rn. 6; vom 15. Februar 2011 - VI ZR 176/10, aaO Rn. 9, jeweils mwN).

  • OLG München, 03.02.2009 - 5 U 5270/08  

    Verkehrssicherungspflichtverletzung eines Hotelbetreibers: Haftung bei

    Sie entsprechen inhaltlich den Verkehrssicherungspflichten, § 823 Abs. 1 BGB, weshalb die hierzu entwickelten Grundsätze anwendbar sind (BGH, Urteil vom 09.09.2008 - VI ZR 279/06, NJW 2008, 3778).

    Gefahren, die über das übliche Risiko bei der Sachnutzung hinausgehen, vom Benutzer nicht vorhersehbar und für ihn nicht ohne weiteres erkennbar sind, ist in geeigneter und angemessener Weise zu begegnen (BGH, Urteil vom 09.09.2008 - VI ZR 279/06, a.a.O; BGH, Urteil vom 03.06.2008 - VI ZR 223/07, a.a.O.).

    Der zur Verkehrssicherung Verpflichtete hat vielmehr selbständig zu prüfen, ob und welche Sicherungsmaßnahmen zur Vermeidung von Schädigungen notwendig sind, auch wenn gesetzliche oder sonstige Anordnungen, Unfallverhütungsvorschriften oder technische Regeln geeignet sich, die Sorgfaltspflicht zu konkretisieren (BGH, Urteil vom 09.09.2008 - VI ZR 279/06, a.a.O.).

  • BGH, 10.03.2010 - IV ZR 264/08  

    Erbrecht - Anspruch auf Zahlung des Pflichtteils

    Hier greift zugunsten des Geschädigten zumindest der Beweis des ersten Anscheins ein (BGH, Urteil vom 9. September 2008 - VI ZR 279/06 - VersR 2008, 1551 Tz. 20).
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  • OLG Saarbrücken, 11.09.2012 - 4 U 193/11  

    Verkehrssicherungspflicht - Feuchte Stellen bei Essensausgabe nicht vermeidbar!

    Vielmehr löst eine Gefahr erst dann haftungsbegründende Versicherungspflichten aus, wenn sich für ein sachkundiges Urteil die nahe liegende Möglichkeit ergibt, dass Rechtsgüter anderer verletzt werden können (st. Rspr. BGH, statt aller: Urt. v. 9.9.2008 - VI ZR 279/06, NJW 2008, 3778; Urt. v. 3.6.2008 - VI ZR 223/07, NJW 2008, 3775; BGH, Urt. v. 6.2.2007 - VI ZR 274/05, VersR 2007, 659; vgl. BGH, Urt. v. 31.10.2006 - VI ZR 223/05, VersR 2007, 72; Urt. v. 16.5.2006 - VI ZR 189/05, NJW 2006, 2326; MünchKomm(BGB)/Wagner, aaO, Rdnr. 259).

    Dieses Schutzniveau ist dann erreicht, wenn diejenigen zumutbaren Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, die ein verständiger, umsichtiger, vorsichtiger und gewissenhafter Angehöriger der betroffenen Verkehrskreise für ausreichend halten darf, um andere Personen vor Schäden zu bewahren (BGH, NJW 2008, 3778; VersR 2007, 659; NJW 2006, 2326).

  • OLG Nürnberg, 30.12.2011 - 14 U 852/10  

    Haftung des Bahnbetreibers: Überwiegendes Mitverschulden des Fahrgasts bei

    Grundsätzlich spricht zwar dann, wenn die durch Gesetz oder technische Normen gebotenen Schutzvorkehrungen nicht getroffen werden und sich die Gefahr verwirklicht, die durch die Schutzmaßnahme verhindert werden soll, der Anscheinsbeweis dafür, dass der Schaden bei Beachtung der maßgeblichen Vorschriften vermieden worden wäre, (vgl. - zur Verletzung von Unfallverhütungsvorschriften - BGH NJW 1983, 1380; NJW 2008, 3778 Rn. 20 nach juris; s.a. - zur Verletzung der Verkehrssicherungspflicht - BGH NJW 1994, 945; OLG Saarbrücken, NJW-RR 2000, 243; Palandt/Grüneberg, BGB 71. Aufl. Vor § 249 Rn. 132).

    Im vorliegenden Fall ist der Anscheinsbeweis jedoch durch die ernsthafte Möglichkeit eines Geschehensablaufes, bei dem die Verletzung der Unfallverhütungsvorschriften für die erlittenen Unfallverletzungen nicht hätte ursächlich sein können, erschüttert (vgl. hierzu BGH NJW 1983, 1380, Rn. 16 nach juris; NJW 2008, 3778, Rn. 21 nach juris; NJW-RR 2010, 1331, Rn. 17 nach juris; s.a. OLG Oldenburg, OLGReport 2007, 903, Rn. 50 f. nach juris; Palandt/Grüneberg, aaO., Vor § 249 Rn. 130).

  • OLG Karlsruhe, 29.02.2012 - 7 U 92/11  

    Verkehrssicherungspflicht: Haftung für einen Drosselschacht mit einer nicht gegen

    Welche Maßnahmen zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht erforderlich sind, hängt von den tatsächlichen Umständen des Einzelfalls ab (BGH, NJW 2008, 3778 f., Tz. 16 m.w.N.).

    Zwar konkretisieren diese nach dem o. G. die im Verkehr erforderliche Sorgfalt (BGH, NJW 2008, 3778 f., Tz. 16; OLG Zweibrücken, NJW-RR 2012, 94 ff., juris Tz. 22; OLG Stuttgart, NJW-RR 2010, 451 ff., juris Tz. 57; NJW-RR 2000, 752 ff., juris Tz. 48).

  • OLG Saarbrücken, 08.09.2009 - 4 U 43/09  

    Zu den Verkehrspflichten eines Gastwirtes

    Vielmehr löst eine Gefahr erst dann haftungsbegründende Versicherungspflichten aus, wenn sich für ein sachkundiges Urteil die nahe liegende Möglichkeit ergibt, dass Rechtsgüter anderer verletzt werden können (st. Rspr. BGH, statt aller: Urt. v. 9.9.2008 - VI ZR 279/06, NJW 2008, 3778 ; Urt. v. 3.6.2008 - VI ZR 223/07, NJW 2008, 3775; BGH, Urt. v. 6.2.2007 - VI ZR 274/05, VersR 2007, 659; vgl. BGH, VersR 2007, 72; NJW 2006, 2326).
  • OLG Saarbrücken, 27.10.2009 - 4 U 96/09  

    Verkehrssicherungspflichten des Straßenbaulastträgers bei Ausbesserung eines

    Der Anscheinsbeweis ist darüber hinaus auch bei der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten anwendbar, die wie Schutzgesetze oder Unfallverhütungsvorschriften typischen Gefährdungen entgegenwirken sollen, wenn sich in dem Schadensfall gerade diejenige Gefahr verwirklicht hat, der durch die Auferlegung der Verhaltenspflichten begegnet werden soll (BGH, Urt. v. 3.6.2008 - VI ZR 223/07, NJW 2008, 3775; Urt. v. 9.9.2008 - VI ZR 279/06, NJW 2008, 3778; Bamberger/Roth/Spindler, aaO., § 823 Rdnr. 280 f.; P/W/W/Schaub, aaO., § 823 Rdnr. 130).
  • OLG Düsseldorf, 28.02.2012 - 24 U 193/11  

    Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen wegen

    Hier greift zugunsten des Geschädigten zumindest der Beweis des ersten Anscheins ein (BGH, NJW 2008, 3778 mwN).
  • OLG München, 08.07.2011 - 10 U 5433/08  

    Haftungsverteilung bei Skiunfall: Verletzung der Verkehrssicherungspflicht beim

    Zum Umfang der Verkehrssicherungspflicht führt der BGH in VersR 2008, 1551 u.a. aus, dass dieser "freilich nicht alleine durch gesetzliche Vorgaben bestimmt [wird].
  • OLG Köln, 20.12.2011 - 9 U 122/11  
  • OLG Koblenz, 08.02.2012 - 5 U 109/12  

    Verkehrssicherungspflicht ggü. unbefugtem Wegenutzer?

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