Rechtsprechung
   BGH, 10.01.1996 - VIII ZR 327/94   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Schadensersatzanspruch eines früheren DDR- Außenhandelsbetriebs wegen Abbruchs von Vertragsverhandlungen kurz vor Inkrafttreten der Wirtschafts- und Währungsunion?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276
    Ansprüche des Außenhandelsbetriebes der ehemaligen DDR gegen einen inländischen Importbetrieb wegen Abbruchs von Vertragsverhandlungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Triftiger Grund für Abbruch von Vertragsverhandlungen

Zeitschriftenfundstellen

  • MDR 1996, 538
  • WM 1996, 738
  • DB 1996, 777



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 06.07.2004 - XI ZR 254/02  

    Bürgschaft - Bürgschaftsgläubiger: Verwirkung des Anspruchs gegen den Bürgen

    Ein Schadensersatzanspruch aus Verschulden bei Vertragsschluß wegen Abbruchs von Vertragsverhandlungen kommt nur dann in Betracht, wenn ein Verhandlungspartner bei der Gegenseite zurechenbar das aus deren Sicht berechtigte Vertrauen erweckt hat, der Vertrag werde mit Sicherheit zustande kommen, dann aber die Vertragsverhandlungen ohne triftigen Grund abbricht (st.Rspr., vgl. BGH, Urteile vom 22. Februar 1989 - VIII ZR 4/88, WM 1989, 685, 687, vom 10. Januar 1996 - VIII ZR 327/94, WM 1996, 738, 740 und vom 7. Dezember 2000 - VII ZR 360/98, WM 2001, 684, 685; jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 07.12.2000 - VII ZR 360/98  

    Bauvertrag

    Ein Schadensersatzanspruch aus Verschulden bei Vertragsschluß, der wegen Abbruch von Vertragsverhandlungen geltend gemacht wird, kommt erst dann in Betracht, wenn ein Verhandlungspartner bei der Gegenseite zurechenbar das aus deren Sicht berechtigte Vertrauen erweckt hat, der Vertrag werde mit Sicherheit zustande kommen, dann aber die Vertragsverhandlungen ohne triftigen Grund abbricht (st. Rspr., z.B. BGH, Urteil vom 22. Februar 1989 - VIII ZR 4/88, ZIP 1989, 514 = NJW-RR 1989, 627 m.w.N.; Urteil vom 10. Januar 1996 - VIII ZR 327/94, WM 1996, 738 m.w.N.).
  • BGH, 24.01.2006 - XI ZR 405/04  

    Haftung einer Bank wegen Verletzung vorvertraglicher Aufklärungs- und

    Insoweit kommt ein Anspruch aus Verschulden bei Vertragsverhandlungen auf Ersatz des Vertrauensschadens, d.h. aller Aufwendungen in Betracht, die der Zedent im Vertrauen auf das Zustandekommen der Finanzierung des Hotelneubaus gemacht hat (vgl. BGHZ 71, 386, 395; 76, 343, 349; BGH, Beschluss vom 20. Oktober 1983 - III ZR 32/83, WM 1984, 205; BGH, Urteile vom 10. Januar 1996 - VIII ZR 327/94, WM 1996, 738, 740 und vom 29. März 1996 - V ZR 332/94, WM 1996, 1728, 1729).

    Auch die Frage, ob die Beklagte im September 1993 einen triftigen Grund - an einen solchen dürfen keine zu hohen Anforderungen gestellt werden (BGH, Urteil vom 10. Januar 1996 - VIII ZR 327/94, WM 1996, 738, 740) - hatte, den Abschluss eines weiteren Kreditvertrages abzulehnen, hat das Berufungsgericht nicht rechtsfehlerfrei geklärt.

mehr
  • OLG Koblenz, 25.02.1997 - 3 U 477/96  

    Aufwendungsersatz bei gescheiterten Grundstücksverkauf

    Ein solches Verschulden kann einmal darin bestehen, daß der eine Teil schuldhaft - etwa dadurch, daß er eine in Wirklichkeit fehlende Entschlossenheit zum Vertragsschluß zum Ausdruck bringt oder gegen Aufklärungspflichten verstößt - im anderen Teil das Vertrauen auf das bevorstehende Zustandekommen eines später nicht abgeschlossenen Vertrags erweckt und ihn dadurch zu Aufwendungen veranlaßt (BGH, DtZ 1996, 113 = DB 1996, 777).

    Zwar kommt eine Schadensersatzpflicht grundsätzlich auch dann in Betracht, wenn ein Verhandlungspartner bei der Gegenseite zurechenbar das aus deren Sicht berechtigte Vertrauen erweckt hat, der Vertrag werde mit Sicherheit zustandekommen, sodann aber die Vertragsverhandlungen ohne triftigen Grund abbricht (BGH, DtZ 1996, 113 = DB 1996, 777; NJW 1975, 17'74; NJW-RR 1989, 627).

  • BGH, 15.01.2001 - II ZR 127/99  

    Grundlagenvertrag nach 1jähriger Verhandlung gescheitert

    Dies gilt erst recht, wenn die Abschlußbereitschaft von vorneherein nur vorgetäuscht war (vgl. MüKo-Emmerich, BGB 3. Aufl. vor § 275 Rdn. 161 m.w.N.) oder wenn sich im Laufe der Verhandlungen die feste Entschlossenheit des Verhandlungspartners, den Vertrag abzuschließen, verflüchtigt, er jedoch der Gegenseite weiterhin seine unbedingte Bereitschaft vorspiegelt und sie damit täuscht (vgl. auch BGH, Urt. v. 10. Januar 1996 - VIII ZR 327/94, WM 1996, 738, 740 m.w.N.).
  • BGH, 10.07.1996 - VIII ZR 132/95  

    Einstandspflicht des Freistaats Sachsen für Verbindlichkeiten der aufgelösten

    Das Berufungsgericht hat, von seinem Rechtsstandpunkt aus folgerichtig, nicht geprüft, ob der Klägerin - worauf sie ihr Klagebegehren hilfsweise gestützt hat - Aufwendungsersatz wegen Schadensverursachung der Hochschule bei Vertragsschluß (§ 34 GW) bzw. Ansprüche aus culpa in contrahendo zustehen (vgl. dazu insbesondere Senatsurteil vom 10. Januar 1996 - VIII ZR 327/94 - WM 1996, 738 ff - DtZ 1996, 113 ff).
  • BGH, 15.10.2003 - VIII ZR 329/02  

    GW-Handel - Bestellung alleine ist noch kein Kaufvertrag

    Ein Schadensersatzanspruch wegen Abbruchs von Vertragsverhandlungen kommt dann in Betracht, wenn ein Vertragspartner bei der Gegenseite zurechenbar das aus dessen Sicht berechtigte Vertrauen erweckt hat, der Vertrag werde mit Sicherheit zustande kommen, sodann aber die Vertragsverhandlungen ohne triftigen Grund abbricht (vgl. Senatsurteil vom 10. Januar 1996 - VIII ZR 327/94, WM 1996, 738 unter II 3 b bb; BGH, Urteil vom 7. Dezember 2000 - VII ZR 360/98, WM 2001, 684 = NJW-RR 2001, 381 unter II 2 a, jew. m.w.Nachw.).
  • OLG Celle, 08.02.2012 - 14 U 139/11  

    Vertragsverhandlung abgebrochen: Kein Schadensersatz!

    Hat der Verhandlungspartner den Vertragsschluss als sicher hingestellt, kommt es auf ein Verschulden dabei nicht an (BGH, WM 1996, 738 - juris-Rdnr. 17).

    Unschädlich ist es auch, ob die veränderten Umstände der Risikosphäre der Beklagten zuzurechnen sind (BGH, WM 1996, 738 - juris Rn. 18).

  • LG Karlsruhe, 31.01.2007 - 3 O 465/06  

    Zeitpunkt des wirksamen Vertragsschlusses bei im Vertragsentwurf vorgesehener

    Unschädlich ist es auch, dass die veränderten Umstände der Risikosphäre des Beklagten zuzurechnen sind (BGH, Urteil vom 10.01.1996, Az.: VIII ZR 327/94 = DTZ 1996, 113, 114/115).
  • OLG Hamm, 09.11.1998 - 2 U 73/98  
    Dabei sind an das Vorliegen eines triftigen Grundes keine zu hohen Anforderungen zu stellen (BGH, DtZ 1996, 113, 114).
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