Rechtsprechung
   BGH, 10.01.2000 - II ZB 14/99   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • JurPC

    ZPO § 233
    Telefax-Verkehr eines Rechtsanwalts

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Sorgfaltspflichten des Rechtsanwalts beim Telefax-Verkehr mit den Gerichten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wiedereinsetzung bei Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Rechtsmitteleinlegung per Telefax: Sicherheitsvorkehrungen im Anwaltsbüro

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Pflicht des Anwalts zur Kontrolle der in Computeranlage programmierten Faxnummer des Rechtsmittelgerichts

Kurzfassungen/Presse

  • Hahn Rechtsanwälte (Kurzinformation)

    Anwaltshaftung / Faxdaten aus Stammdatenblatt übernommen

Besprechungen u.ä.

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Pflicht des Anwalts zur Kontrolle der in Computeranlage programmierten Faxnummer des Rechtsmittelgerichts

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2000, 1043
  • ZIP 2000, 335
  • MDR 2000, 416
  • BB 2000, 432
  • DB 2000, 972
  • AnwBl 2000, 373



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BFH, 24.04.2003 - VII R 47/02  

    Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Sowohl der Bundesgerichtshof --BGH--(Beschlüsse vom 23. März 1995 VII ZB 19.94, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1995, 2105, und vom 20. Dezember 1999 II ZB 7/99, NJW 2000, 1043) als auch das Bundesverwaltungsgericht (Beschluss vom 6. August 1997 4 B 124.97, NJW 1998, 398) und die anderen obersten Bundesgerichte (vgl. dazu die Hinweise im Senatsbeschluss in BFH/NV 1999, 1655, 1656) vertreten die Auffassung, dass sich der Anwalt bei der Übermittlung eines fristgebundenen Schriftsatzes durch Telefax grundsätzlich darauf verlassen darf, dass sein zuverlässiges Büropersonal bei einem richtig adressierten Schreiben die zutreffende Telefaxnummer ermittelt und in das Gerät eingibt.

    Er darf sich insoweit darauf beschränken, seinem Personal entsprechende Weisungen, auch über die notwendige Kontrolle dieser Vorgänge, zu erteilen und deren Beachtung stichprobenweise zu überwachen (vgl. dazu auch den BGH-Beschluss vom 10. Januar 2000 II ZB 14/99, NJW 2000, 1043, 1044).

  • BGH, 06.06.2005 - II ZB 9/04  

    Anforderungen an die Büroorganisation bei Übermittlung fristgebundener

    In Einklang hiermit hat der Senat wiederholt eine gezielte Kontrolle und gegebenenfalls Korrektur der Telefaxnummer durch das Büropersonal gefordert (Beschl. v. 7. Mai 2001 - II ZB 16/00, BGHReport 2001, 809 f.; Beschl. v. 20. Dezember 1999 - II ZB 7/99, NJW 2000, 1043; Beschl. v. 10. Januar 2000 - II ZB 14/99, NJW 2000, 1043 f.).
  • BGH, 14.10.2010 - IX ZB 34/10  

    Verfahrensrecht - Ausgangskontrolle erfordert Kontrolle der richtigen Faxnummer!

    Bei dem Heraussuchen und Eingeben der Faxnummer in das Faxgerät handelt es sich vielmehr um Hilfstätigkeiten, die in jedem Fall dem geschulten Kanzleipersonal eigenverantwortlich überlassen werden können (BGH, Beschl. v. 23. März 1995 - VII ZB 19/94, NJW 1995, 2105, 2106; Beschl. v. 20. Dezember 1999 - II ZB 7/99, NJW 2000, 1043; BFH, NJW 2003, 2559, 2560).

    Die Richtigkeit der Empfängernummer ist von den Mitarbeitern abschließend und selbständig zu prüfen (BGH, Beschl. v. 10. Januar 2000 - II ZB 14/99, NJW 2000, 1043, 1044; BGH, Beschl. v. 22. Juni 2004, aaO S. 3492).

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  • BVerwG, 18.03.2004 - 6 PB 16.03  

    Rechtsmittelbegründung per Telefax; Verwechslung der Faxnummern; Verschulden des

    Das vom Oberverwaltungsgericht an die Rechtsanwälte gerichtete Gebot, durch generelle Maßnahmen der Büroorganisation für eine effiziente Ausgangskontrolle zu sorgen, damit Fehler bei der Verwendung der Faxnummern nach Möglichkeit vermieden werden, steht im Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. Beschluss vom 3. Dezember 1996 - XI ZB 20/96 - NJW 1997, 948; Beschluss vom 20. Dezember 1999 - II ZB 7/99 - NJW 2000, 1043; Beschluss vom 10. Januar 2000 - II ZB 14/99 - NJW 2000, 1043, 1044; Beschluss vom 28. März 2001 - XII ZB 32/01 - NJW-RR 2001, 1071; Beschluss vom 7. Mai 2001 - II ZB 16/00 - BGH-Report 2001, 809; Beschluss vom 12. März 2002 - IX ZR 220/01 - NJW-RR 2002, 860, 861; Beschluss vom 24. April 2002 - AnwZ 7/01 -) und des Bundesarbeitsgerichts (Urteil vom 30. März 1995 - 2 AZR 1020/94 - BAGE 79, 379, 382 f.; Urteil vom 25. Januar 2001 - 8 AZR 525/00 - AP Nr. 71 zu § 233 ZPO 1977; ebenso jetzt auch BFH, Urteil vom 24. April 2003 - VII R 47/02 - BFHE 202, 44, 48).
  • BGH, 01.03.2005 - VI ZB 65/04  

    Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Die Rechtsbeschwerde zeigt nämlich keinen Vortrag des Klägers vor dem Tatrichter dazu auf, welche Anweisungen zur Prüfung der in einem Schriftsatz angegebenen Empfängernummer bestanden oder daß nach allgemeiner Anweisung des Prozeßbevollmächtigten die Richtigkeit der Empfängernummer anhand eines Verzeichnisses abschließend und selbständig zu prüfen (vgl. BGH, Beschluß vom 10. Januar 2000 - II ZB 14/99 - NJW 2000, 1043, 1044; BAGE 79, 379, 381 ff.) und sie nicht nur mit der in dem selbst gefertigten Schriftsatz angegebenen (hier: unrichtigen) Empfängernummer zu vergleichen war.
  • BGH, 18.05.2004 - VI ZB 12/03  
    Dabei muß zur erforderlichen Ausgangskontrolle in der Regel ein Sendebericht ausgedruckt und entsprechend überprüft werden (vgl. BGH, Beschluß vom 18. Oktober 1995 - XII ZB 123/95 - VersR 1996, 778; Beschluß vom 20. Dezember 1999 - II ZB 7/99 - NJW 2000, 1043, 1044; Beschluß vom 10. Januar 2000 - II ZB 14/99 - NJW 2000, 1043; Beschluß vom 12. März 2002 - IX ZR 220/01 - VersR 2002, 1577; Beschluß vom 24. April 2002 - AnwZ 7/01 - BRAK-Mitt. 2002, 171).
  • BGH, 24.04.2002 - AnwZ 7/01  

    Verfahrensrecht - Wiedereinsetzung: Kontrolle der Faxnummer im Empfangsbericht

    Es entspricht gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung, daß ein Rechtsanwalt, der fristgebundene Schriftsätze zulässigerweise per Telefax einreicht, gehalten ist, durch organisatorische Anweisungen sicherzustellen, daß die für das angeschriebene Gericht zutreffende Telefaxnummer verwendet wird (BGH, Beschl. v. 3. Dezember 1996 - XI ZB 20/96, NJW 1997, 948; v. 20. Dezember 1999 - II ZB 7/99, NJW 2000, 1043; v. 10. Januar 2000 - II ZB 14/99, NJW 2000, 1043, 1044; v. 28. März 2001 - XII ZB 32/01, NJW-RR 2001, 1071; v. 7. Mai 2001 - II ZB 16/00, BGH-Report 2001, 809; v. 12. März 2002 - IX ZR 220/01, z.V.b.; ebenso BAGE 79, 379; BAG NJW 2001, 1594, 1595; OLG Stuttgart OLGR Stuttgart 2000, 332).
  • LAG Bremen, 28.04.2000 - 3 Sa 284/99  

    Arbeitsgerichtsverfahren: Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Die Übermittlung fristwahrender Schriftsätze an die Gerichte per Telefax wird in der höchstrichterlichen Rechtsprechung des BGH und des BAG allgemein anerkannt (vgl. z. B. BGH, 10.01.2000, NJW 2000, 1043 ; 19.04.1994, NJW 1994, 1881 ; BAG, 19.01.1999, NZA 1999, 925 ).

    Auch hat der Rechtsanwalt durch organisatorische Vorkehrungen dafür zu sorgen, dass die Eintragung der Telefaxnummer in das Stammdatenblatt kontrolliert wird oder aber, dass jede einzelne Sendung z.B. anhand des Sendeberichts auf die Richtigkeit des Adressaten und der Telefaxnummer überprüft wird, wenn beim Telefaxverkehr mit den Gerichten die Telefaxnummer des Adressaten von der Computeranlage im Büro des Rechtsanwalts automatisch aus einem Stammdatenblatt übernommen wird (BGH, 10.01.2000, NJW 2000, 1043 ).

  • BGH, 21.07.2008 - II ZA 4/08  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung einer Rechtsmittelfrist

    Ein Rechtsanwalt hat durch organisatorische Vorkehrungen dafür zu sorgen, dass die Eintragung der Telefaxnummer in ein Stammdatenblatt einer Computeranlage, aus dem sie zur Versendung an das Gericht übernommen wird, kontrolliert wird oder dass jede einzelne Sendung beispielsweise anhand des Sendeberichts auf die Richtigkeit des Adressaten und der Telefaxnummer überprüft wird (Sen.Beschl. v. 10. Januar 2000 - II ZB 14/99, ZIP 2000, 335).
  • BGH, 20.11.2007 - XI ZB 30/06  

    Rechtsanwälte - Verschulden bei der Ausgangskontrolle von Telefaxschreiben

    Dabei muss zur erforderlichen Ausgangskontrolle in der Regel ein Sendebericht ausgedruckt und entsprechend überprüft werden (vgl. BGH, Beschlüsse vom 18. Oktober 1995 - XII ZB 123/95, VersR 1996, 778, vom 20. Dezember 1999 - II ZB 7/99, NJW 2000, 1043, vom 10. Januar 2000 - II ZB 14/99, NJW 2000, 1043, 1044, vom 12. März 2002 - IX ZR 220/01, VersR 2002, 1577, vom 24. April 2002 - AnwZ 7/01, BRAK-Mitt. 2002, 171 und vom 18. Mai 2004 - VI ZB 12/03, FamRZ 2004, 1275 f.).
  • OLG Düsseldorf, 01.02.2010 - 24 U 214/09  

    Verfahrensrecht - Verspätete Berufungsbegründung: Unzureichend überwachter Azubi

  • BGH, 20.11.2007 - XI ZB 29/06  

    Rechtsanwälte - Verschulden bei der Ausgangskontrolle von Telefaxschreiben

  • BGH, 20.11.2007 - XI ZB 31/06  

    Rechtsanwälte - Verschulden bei der Ausgangskontrolle von Telefaxschreiben

  • OLG Köln, 05.08.2005 - 3 U 67/05  

    Darlegungen zur anwaltlichen Organisation der Ausgangskontrolle in

  • LAG Rheinland-Pfalz, 19.06.2009 - 9 Sa 143/09  

    Arbeitsvergütung - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

  • LAG Sachsen, 23.02.2007 - 4 Ta 8/07  

    nachträgliche Klagezulassung

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