Rechtsprechung
   BGH, 11.04.1988 - II ZR 272/87   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Prof. Dr. Lorenz

    Übertragung des Wechsels durch Abtretung - Übergabeerfordernis?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Abbedingung des Wirkungsstatus des Zahlungsortes; Wirksamkeit der Abtretung der Forderung aus einem präjudizierten Wechsel

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Abbedingung des in Art. 93 Abs. 1 WG kodifizierten Wirkungsstatuts des Zahlungsortes

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 104, 145
  • NJW 1988, 1979
  • NJW-RR 1988, 1074 (Ls.)
  • ZIP 1988, 833
  • MDR 1988, 755
  • WM 1988, 816
  • DB 1988, 1440



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 14.05.2009 - IX ZR 63/08  

    Insolvenzrecht - Inkongruente Deckung

    Diese Abtretung ist jedoch unwirksam, weil es an der aus Rechtssicherheitsgründen außerdem erforderlichen Übergabe der Scheckurkunde wie auch einem Übergabeersatz fehlt (BGHZ 104, 145, 150 f m.w.N.; Nobbe in Schimansky/Bunte/Lwowski, aaO § 62 Rn. 14).
  • BGH, 06.02.1990 - XI ZR 184/88  

    Gerichtsstand des Begehungsortes bei einer unerlaubten Handlung von Mittätern;

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  • BGH, 05.10.1993 - XI ZR 200/92  

    Wechselakzept bei entgeltlichem Geschäft über öffentliche Ämter und Titel

    Art. 37 Ziff. 1 EGBGB 1986 schließt die wirksame Abbedingung des in Art. 93 Abs. 1 WG kodifizierten Wirkungsstatuts des Zahlungsortes durch Parteivereinbarung nicht aus (im Anschluß an BGHZ 104, 145 ff.).«.

    Das in Art. 93 Abs. 1 WG kodifizierte Wirkungsstatut des Zahlungsortes kann jedoch durch Vereinbarung der Parteien wirksam abbedungen werden (BGHZ 104, 145, 146 f. m.w.Nachw.).

mehr
  • BGH, 26.09.1989 - XI ZR 178/88  

    Erwerb des Eigentums an einem in der Schweiz übertragenen Orderscheck;

    Die in den Schecks verbrieften Rechte, nämlich die Ansprüche gegen die Sch Bankgesellschaft als Ausstellerin, unterstehen mangels einer abweichenden Parteivereinbarung (vgl. hierzu für das Wechselrecht BGHZ 104, 145 ) nach Art. 63 ScheckG ebenfalls schweizerischem Recht, weil die Schecks in Basel ausgestellt worden sind.

    Dasselbe gilt für die Abtretung dieser Forderungen, die von demselben Recht wie die abgetretenen Forderungen beherrscht wird (vgl. BGHZ 87, 19, 21; 104, 145, 149 m.w.Hinw.; Reithmann/Martiny, Internationales Vertragsrecht, 4. Aufl., Rdn. 214; seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuregelung des Internationalen Privatrechts vom 25. Juli 1986 (BGBl I 1142) nunmehr durch Art. 33 Abs. 2 EGBGB ausdrücklich so geregelt).

  • BGH, 20.06.1990 - VIII ZR 158/89  

    Rangverhältnis einer mehrfach abgetretenen Forderung

    Das ist das Recht, von dem das Rechtsverhältnis beherrscht wird, dem die Forderung entstammt (RGZ 65, 357, 358; BGH Urteile vom 28. Oktober 1957 - II ZR 99/56 = WM 1957, 1574, 1575, vom 23. Februar 1983 - IVa ZR 186/81 = BGHZ 87, 19, 21, vom 13. Juni 1984 - IVa ZR 186/82 = IPRax 1985, 221, 222, vom 11. April 1988 - II ZR 272/87 = BGHZ 104, 145, 149 und 28. April 1988 - I ZR 32/86 = RIW/AWD 1988, 649, 650; von Westphalen, Rechtsprobleme der Exportfinanzierung, 3. Aufl., S. 492; Ferid, Internationales Privatrecht, 3. Aufl., JA - Sonderheft 13 (1986), S. 238, Lüderitz, Internationales Privatrecht (1987), Rdnr. 298; Kegel, Internationales Privatrecht, 6. Aufl., S. 411 und 478; Martiny in Reithmann/Martiny, Internationales Vertragsrecht, 4. Aufl., Rdnr. 214; derselbe in MünchKomm, BGB , 2. Aufl., Art. 33 EGBGB Rdnr. 5; Palandt/Heldrich, BGB , 49. Aufl., Art. 33 EGBGB Anm. 2 b; von Bar, RabelsZ 1989, 462, 468).
  • OLG Düsseldorf, 17.08.2006 - 2 U 1/05  

    Unsubstantiierte Behauptung der Unechtheit der Unterschrift unter der

    Wechsel können als Orderpapiere zwar nicht nur durch Indossament, sondern auch durch Abtretung übertragen werden, zur Abtretung hinzu kommen muss aber dann die Übergabe des Papiers nebst Einigung über den Rechtsübergang nach §§ 929 ff. BGB (vgl. BGHZ 104, 145, 149, 150; Palandt/Heinrichs, BGB, 63 Aufl., § 398, Rdn. 8; Baumbach/Hefermehl, WG ScheckG, 22. Aufl., Art. 14 WG, Rdn. 2).

    Dafür, dass die Klagewechsel im Zeitpunkt der Abtretung präjudiziert, Wechselrechte also erloschen waren, weil eine zu ihrer Erhaltung notwendige Frist versäumt worden war (vgl. Baumbach/Hefermehl, a.a.O., § 89 WG, Rdn. 2) mit der Folge, dass eine Übergabe der Urkunden im Hinblick auf Art. 20 WG nicht erforderlich gewesen wäre (vgl. BGHZ 104, 145, 150), sind Umstände weder vorgetragen noch ersichtlich.

  • OLG Saarbrücken, 02.07.1997 - 1 U 847/96  
    a) Die Wirkungen der Verpflichtungserklärung des Ausstellers eines eigenen Wechsels (Solawechsel) bestimmen sich gemäß Art. 93 Abs. 1 WG nach dem Recht des Zahlungsorts (BGHZ 104, 145 f., 1979 = MDR 1988, 755; Senat OLGR Saarbrücken 1997, 41 f.).

    b) Die in Art. 93 Abs. 1 WG vorgesehene Regelung kann zwar durch eine Vereinbarung der Parteien wirksam abbedungen werden (BGHZ 104, 145 f. = MDR 1988, 755).

  • OLG Saarbrücken, 05.02.1997 - 1 U 468/96  
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  • KG, 20.12.2002 - 14 U 5141/00  

    Übertragung von Namensaktien

    Dementsprechend hat der BGH dann in seiner in BGHZ 104, 145 ff. veröffentlichten Entscheidung den Besitzübergang bei einem präjudizierten Wechsel abweichend vom sonstigen Wechselrecht als nicht wesentlich für die Abtretung der Wechselforderung angesehen, weil sachenrechtliches Traditionsprinzip und Rechtssicherheit einen Besitzübergang beim präjudizierten Wechsel nicht (mehr) notwendig machen.
  • LG Berlin, 11.03.1991 - 69 Js 152/90  

    BtMG § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 30 Abs. 2; StGB § 26, §

    Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. BGH MDR 1988, 755 m.w.N.) darf sich der Tatrichter mit einer behördlichen Sperrerklärung nicht ohne weiteres abfinden.
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