Rechtsprechung
   BGH, 11.07.2006 - VI ZR 341/04   

Volltextveröffentlichungen (7)

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  • IWW
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatzpflicht des Betreibers von Bankgeschäften ohne Erlaubnis

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bankrecht - § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG als Schutzgesetz

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Kapitalanleger und Kreditwesengesetz

  • NWB SteuerXpert START (Leitsatz)

    BGB § 823 Abs. 2 Bf; KWG § 32 Abs. 1 Satz 1 i.d.F. v. 9. September 1998

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 05.10.2010 - VI ZR 159/09  

    Verfahrensrecht - Zuständigkeit für Verbrauchersachen nach Lugano-Übereinkommen

    Dem übereinkommensautonom gewonnenem Ergebnis steht mithin nicht entgegen, dass es sich nach deutschem und damit nationalem Recht beim Zahlungsverlangen in Höhe des verlorenen Geldes gemäß § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 32 KWG um einen deliktischen Schadensersatzanspruch handelt (vgl. Senat, Urteile vom 11. Juni 2005 - VI ZR 339/04, aaO; - VI ZR 340/04, WM 2006, 1896, 1897; - VI ZR 341/04, [...]).
  • OLG Schleswig, 21.12.2011 - 9 U 57/11  

    Begriff des erlaubnispflichtigen Einlagengeschäfts i.S. von § 1 Abs. 1 KWG;

    Es entspricht einhelliger Auffassung in der Rechtsprechung, dass § 32 KWG ein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB zugunsten des einzelnen Kapitalanlegers ist, so dass das unerlaubte Betreiben von Bankgeschäften Schadensersatzansprüche begründen kann (vgl. BGH, Urteil vom 23. November 2010, VI ZR 244/09, Juris, Rn. 10; Urteil vom 11. Juli 2006, VI ZR 341/04, Juris, Rn. 12 f.; Urteil vom 21. April 2005, III ZR 238/03, Juris, Rn. 15 ff.; Fischer aaO. § 32 Rn. 17 m.w.N.).

    Schon aus dem Nichteinholen einer solchen Auskunft folgt ein Fahrlässigkeitsvorwurf (vgl. BGH, Urteil vom 21. April 2005, III ZR 238/03, Juris, Rn. 23; Urteil vom 11. Juli 2006, VI ZR 341/04, Juris, Rn. 24).

  • OLG Dresden, 16.04.2008 - 8 U 1543/07  

    Kein Schadenersatz für BFI-Kunden

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  • OLG Dresden, 20.06.2007 - 8 U 328/07  

    Internat. Zuständigkeit deutscher Gerichte nach Lugano-Übereinkommen -

    a) Ungeachtet der Einfügung des § 6 Abs. 3, später Abs. 4 KWG in der bis zum 30.04.2002 geltenden Fassung und des mit Wirkung vom 01.05.2002 für die zu diesem Zeitpunkt errichtete Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht an dessen Stelle getretenen, hier maßgeblichen § 4 Abs. 4 FinDAG, die allesamt vorsahen bzw. vorsehen, dass das entsprechende Aufsichtsamt seine Aufgaben und Befugnisse nur im öffentlichen Interesse wahrnimmt, ist § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG Schutzgesetz zu Gunsten des einzelnen Kapitalanlegers (BGH, Urteil vom 21.04.2005 - III ZR 238/03, NJW 2005, 2703; Urteil vom 19.01.2006 - III ZR 105/05, ZIP 2006, 382; zuletzt Urteile vom 11.07.2006 - VI ZR 339/04, WM 2006, 1898 und VI ZR 340/04 sowie VI ZR 341/04, www.bundesgerichtshof.de; vgl. auch bereits in Abgrenzung zum verneinten Drittschutz von Amtspflichten der Aufsichtsbehörde BGH, Urteil vom 20.01.2005 -III ZR 48/01, BGHZ 162, 49, 57 f.).
  • OLG Dresden, 16.04.2008 - 8 U 1544/07  

    Kein Schadenersatz für BFI-Kunden

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  • OLG München, 05.11.2008 - 20 U 2734/08  

    Deliktshaftung bzw. Haftung wegen nicht erlaubten Bankgeschäfts:

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG Schutzgesetz iSv § 823 Abs. 2 BGB zugunsten der einzelnen Kapitalanleger (BGH vom 11.07.2006, VI ZR 341/04, m.w.Nw.).
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