Rechtsprechung
   BGH, 11.11.2004 - I ZR 182/02   

Volltextveröffentlichungen (12)

mehr
  • bundesgerichtshof.de
  • IWW
  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Vorschriften zur Regelung des Marktverhaltens - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Zulässige Werbung eines Steuerberaters für die Übernahme von Testamentsvollstreckungen

  • NWB SteuerXpert START

    UWG § 3, § 4 Nr. 11; RBerG Art. 1 § 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "Testamentsvollstreckung durch Steuerberater"; Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Das Anbieten geschäftsmäßiger Testamentsvollstreckung verstößt nicht gegen das Rechtsberatungsgesetz

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zulässigkeit der Testamentsvollstreckung durch Steuerberater

Kurzfassungen/Presse (3)

  • IWW (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrecht - Steuerberater dürfen ab sofort mit Testamentsvollstreckung werben

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Verstoß gegen RBerG ist Wettbewerbswidrigkeit

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    Steuerberater darf Testamentsvollstreckung anbieten

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Testamentsvollstreckung - Der Steuerberater als Testamentsvollstrecker

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Zulässigkeit der Testamentsvollstreckung durch Steuerberater

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 11.11.2004, I ZR 182/02 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater" von RA Dr. Martin Stracke, original erschienen in: ZEV 2005, 123 - 126.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Ist der Steuerberater von heute Testamentsvollstrecker von morgen?" von RA Eberhard Rott, FA SteuerR und ErbR, original erschienen in: Stbg 2007, 415 - 430.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2005, 968
  • ZIP 2005, 460
  • MDR 2005, 703
  • GRUR 2005, 355
  • WM 2005, 436
  • BB 2005, 510
  • DB 2005, 945
  • AnwBl 2005, 287



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Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 24.02.2005 - I ZR 128/02  

    Fördermittelberatung

    Insoweit kommt vorliegend ein Verstoß gegen § 1 UWG a.F., § 4 Nr. 11 UWG in Betracht, weil Art. 1 § 1 RBerG zu den Vorschriften zählt, die dazu bestimmt sind, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln (vgl. BGH, Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 182/02, WRP 2005, 330, 331 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater; Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 213/01, WRP 2005, 333, 334 - Testamentsvollstreckung durch Banken, jeweils m.w.N.).

    a) Für die Beurteilung, ob eine geschäftsmäßige Tätigkeit unter die Erlaubnispflicht des Art. 1 § 1 RBerG fällt, ist zu fragen, ob die Tätigkeit überwiegend auf wirtschaftlichem Gebiet liegt und die Wahrnehmung wirtschaftlicher Belange bezweckt oder aber die rechtliche Seite der Angelegenheit im Vordergrund steht und es im wesentlichen um die Klärung rechtlicher Verhältnisse geht (BGH GRUR 2003, 886, 887 - Erbenermittler; WRP 2005, 330, 332 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater; WRP 2005, 333, 335 - Testamentsvollstreckung durch Banken).

  • BGH, 05.10.2006 - I ZR 7/04  

    SchuldenHulp

    a) Die Bestimmung des Art. 1 § 1 RBerG zählt zu den Vorschriften, die dazu bestimmt sind, im Interesse der Marktteilnehmer, insbesondere der Verbraucher, das Marktverhalten zu regeln (BGH, Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 182/02, GRUR 2005, 355, 356 = WRP 2005, 330 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater).

    Es ist daher zu fragen, ob die Tätigkeit überwiegend auf wirtschaftlichem Gebiet liegt und die Wahrnehmung wirtschaftlicher Belange bezweckt oder ob die rechtliche Seite der Angelegenheit im Vordergrund steht und es wesentlich um die Klärung rechtlicher Verhältnisse geht (BVerfG WRP 2002, 1423, 1425; BGH GRUR 2005, 355, 356 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater, m.w.N.).

  • BFH, 03.04.2008 - V R 62/05  

    Umsatzsteuer: Leistungsort bei der Tätigkeit eines Steuerberaters als

    Dem entspricht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH), wonach die Testamentsvollstreckung keine Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten ist (Urteile vom 11. November 2004 I ZR 213/01, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2005, 969, Monatsschrift für Deutsches Recht --MDR-- 2005, 703, und I ZR 182/02, NJW 2005, 968, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 2005, 701, jeweils unter II.3. der Entscheidungsgründe; anders noch das vom Kläger zitierte Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 30. Mai 2000 20 U 41/00, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 2002, 280, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 2000, 2006).
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  • BGH, 03.05.2007 - I ZR 19/05  

    Rechtsberatung durch Haftpflichtversicherer

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs liegt eine erlaubnispflichtige Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten i.S. des Art. 1 § 1 Abs. 1 RBerG vor, wenn eine geschäftsmäßige Tätigkeit darauf gerichtet und geeignet ist, konkrete fremde Rechtsangelegenheiten zu verwirklichen oder konkrete fremde Rechtsverhältnisse zu gestalten (BGH, Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 182/02, GRUR 2005, 355, 356 = WRP 2005, 330 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater; Urt. v. 5.10.2006 - I ZR 7/04, GRUR 2007, 245 Tz 16 = WRP 2007, 174 - Schulden Hulp).
  • BGH, 24.02.2005 - I ZR 129/02  

    Fördermittelberatung durch Unternehmensberater unterfällt grundsätzlich nicht dem

    Insoweit kommt vorliegend ein Verstoß gegen § 1 UWG a.F., § 4 Nr. 11 UWG in Betracht, weil Art. 1 § 1 RBerG zu den Vorschriften zählt, die dazu bestimmt sind, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln (vgl. BGH, Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 182/02, WRP 2005, 330, 331 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater; Urt. v. 11.11.2004 - I ZR 213/01, WRP 2005, 333, 334 - Testamentsvollstreckung durch Banken, jeweils m.w.N.).

    a) Für die Beurteilung, ob eine geschäftsmäßige Tätigkeit unter die Erlaubnispflicht des Art. 1 § 1 RBerG fällt, ist zu fragen, ob die Tätigkeit überwiegend auf wirtschaftlichem Gebiet liegt und die Wahrnehmung wirtschaftlicher Belange bezweckt oder aber die rechtliche Seite der Angelegenheit im Vordergrund steht und es im wesentlichen um die Klärung rechtlicher Verhältnisse geht (BGH GRUR 2003, 886, 887 - Erbenermittler; WRP 2005, 330, 332 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater; WRP 2005, 333, 335 - Testamentsvollstreckung durch Banken).

  • OLG Hamm, 07.06.2005 - 4 U 22/05  

    Unlautere Werbung für reduzierten Sonntagsverkauf nach alter und neuer rechtslage

    Zum anderen ist der Klageantrag als in die Zukunft gerichteter Unterlassungsantrag aber auch nach dem jetzt geltenden Recht zu beurteilen (vgl. BGH WRP 2005, 88 -Puppenausstattungen; BGH WRP 2005, 330, 331 -Testamentsvollstreckung durch Steuerberater).
  • OLG Nürnberg, 28.05.2010 - 3 U 318/10  

    Rechtsanwälte - Voraussetzung für die Bezeichnung "Testamentsvollstrecker"

    Zwar ist es auch Steuerberatern und Banken erlaubt, Testamentsvollstreckungen zu übernehmen und dafür Werbung zu machen (vgl. BGH GRUR 2005, 353 - Testamentsvollstreckung durch Banken; BGH GRUR 2005, 355 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater).
  • OLG Hamburg, 22.11.2007 - 3 U 13/06  

    Erlaubnisbedarf für sog. technischen Versicherungsmakler nach Art.1 § 1 RBerG

    1 § 1 RBerG ist auch dazu bestimmt, das Marktverhalten im Interesse der Marktteilnehmer zu regeln; es handelt sich um eine Vorschrift zum Schutz der Rechtspflege (BGH GRUR 2005, 355 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater m. w. Nw.).
  • OLG Düsseldorf, 20.09.2005 - 20 U 213/04  

    Sachverständige - Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz?

    Von Bedeutung ist insbesondere, ob der Auftraggeber im Rahmen der Geschäftsbesorgung eine besondere rechtliche Prüfung des Inhalts des Geschäfts oder der mit diesem verbundenen Risiken ausdrücklich wünscht oder zumindest erkennbar erwartet, wobei sich diese Erwartung im Zweifel nach der Person und Qualifikation des Geschäftsbesorgers, nach den verkehrstypischen Gepflogenheiten und nach den objektiven Maßstäben des jeweiligen Geschäfts richtet (BGH GRUR 2005, 604-607 - Fördermittelberatung; WRP 2005, 330, 332 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater; WRP 2005, 333, 335 - Testamentsvollstreckung durch Banken; GRUR 2003, 886, 887 - Erbenermittler).
  • OLG Düsseldorf, 21.06.2005 - 20 U 40/05  

    Erlaubnispflicht des Art. 1 § 1 RBerG - Geschäftsmäßige Tätigkeit - Zulässige

    Da Art. 1 § 1 RBerG zu den Vorschriften zählt, die dazu bestimmt sind, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln (BGH WRP 2005, 330, 331 - Testamentsvollstreckung durch Steuerberater) ist ein Verstoß gegen § 4 Nr. 11 UWG gegeben, so dass der Kläger nach § 3 UWG Unterlassung verlangen kann.
  • OLG Hamburg, 08.04.2009 - 5 U 169/07  

    Wettbewerbsverstoß: Bandenwerbung für private Glücksspielanbieter; Vergabe von

  • BFH, 07.04.2006 - XI B 64/05  

    NZB: Darlegung von Zulassungsgründen

  • OLG Hamm, 13.12.2005 - 4 U 113/05  

    "Hilfe bei vorbereitenden Maßnahmen zur Schuldensanierung" kein Verstoß gegen das

  • OLG Karlsruhe, 23.12.2010 - 4 U 109/10  
  • OLG Hamburg, 09.06.2010 - 5 U 259/08  

    Unlauterer Wettbewerb: Einordnung der Deutschen Post AG als Normadressat des

  • FG Nürnberg, 13.08.2007 - V 108/05  

    Qualifizierung der Vergütung für eine Testamentsvollstreckung als Einkünfte aus

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