Rechtsprechung
   BGH, 12.01.2010 - VI ZB 64/09   

Volltextveröffentlichungen (9)

mehr
  • verkehrslexikon.de

    Zur nötigen vorherigen Fristenkontrolle vor Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses durch den Rechtsanwalt

  • IWW
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Fristenkontrolle: Unterzeichnung eines Empfangsbekenntnisses

  • NWB SteuerXpert START

    ZPO §§ 85 Abs. 2, 233 Fc, Fd

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zu erfüllende Pflichten eines Rechtsanwalts vor Unterzeichnung und Rückgabe eines Empfangsbekenntnisses

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Rechtsanwälte - Wann darf RA Empfangsbekenntnis zurückgeben?

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das Empfangsbekenntnis und der Fristenkalender des Rechtsanwalts

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Zu den Sorgfaltsanforderungen an Fristenkontrollen in Kanzleien

  • lto.de (Kurzinformation)

    Anwalt darf das Empfangsbekenntnis nur unterzeichnet zurückgeben, wenn die Rechtsmittelfrist im Kalender notiert ist

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 12.01.2010, Az.: VI ZB 64/09 (Kontrollpflichten bei der Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses)" von Redaktion PA, original erschienen in: PA 2010, 47 - 48.

Verfahrensgang

  • LG Baden-Baden, 18.06.2009 - 3 O 376/08
  • OLG Karlsruhe, 14.08.2009 - 1 U 138/09
  • BGH, 12.01.2010 - VI ZB 64/09

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2010, 6
  • NJW-RR 2010, 417
  • MDR 2010, 414
  • FamRZ 2010, 550
  • DB 2010, 2222
  • AnwBl 2010, 294



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 02.02.2010 - VI ZB 58/09  

    Rechtsanwälte - Rückgabe des Empfangsbekenntnisses

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs darf der Rechtsanwalt das Empfangsbekenntnis über eine Urteilszustellung nur unterzeichnen und zurückgeben, wenn sichergestellt ist, dass in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (Senatsbeschlüsse vom 26. März 1996 - VI ZB 1/96 und VI ZB 2/96 - VersR 1996, 1390 und vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64/09 - z.V.b.; BGH, Beschluss vom 30. November 1994 - XII ZB 197/94 - BGHR ZPO § 233 - Empfangsbekenntnis 1 m.w.N.).
  • OLG Koblenz, 30.07.2012 - 1 U 449/12  

    Verfahrensrecht - Pflicht des RA, Rechtsmittelfristen zu überprüfen?

    Die Fristenprüfung obliegt wieder dem Rechtsanwalt selbst, wenn ihm die Akten, z. B. im Zusammenhang mit einer befristeten Prozesshandlung erneut vorgelegt werden (in Anknüpfung an BGH, Beschluss vom 12.01.2010 - VI ZB 64/09 - NJW-RR 2010, 417 = MDR 2010, 414).

    Die Fristenprüfung obliegt wieder dem Rechtsanwalt selbst, wenn ihm die Akten, z. B. im Zusammenhang mit einer befristeten Prozesshandlung erneut vorgelegt werden (in Anknüpfung an BGH, Beschluss vom 12.01.2010 - VI ZB 64/09 - NJW-RR 2010, 417 = MDR 2010, 414).

    Darüber hinaus muss der Rechtsanwalt, bevor er das Empfangsbekenntnis unterzeichnet, dafür Sorge tragen, dass die Rechtsmittelfristen richtig ermittelt und festgehalten worden sind (BGH, Beschluss vom 12.01.2010 - VI ZB 64/09 - NJW-RR 2010, 417 = MDR 2010, 414).

  • BGH, 17.04.2012 - VI ZB 55/11  

    Rechtsanwälte - Organisationspflicht bei Fristeneingabe in EDV-Kalender

    Eine konkrete Einzelanweisung entlastet den Rechtsanwalt aber dann nicht von einer unzureichenden Büroorganisation, wenn diese die bestehende Organisation nicht außer Kraft setzt, sondern sich darin einfügt und nur einzelne Elemente ersetzt (vgl. Senatsbeschluss vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64/09, NJW-RR 2010, 417 Rn. 7; BGH, Beschlüsse vom 23. Oktober 2003 - V ZB 28/03, NJW 2004, 367, 369; vom 25. Juni 2009 - V ZB 191/08, NJW 2009, 3036 Rn. 9; MünchKomm-ZPO/Gehrlein, 3. Aufl., § 233 Rn. 75; Hüßtege in Thomas/Putzo, ZPO, 32. Aufl., § 233 Rn. 43; BeckOK ZPO/Wendtland, § 233 Rn. 28 [Stand: 1. Januar 2012]).
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  • LAG Hessen, 19.01.2011 - 18 Sa 1086/10  

    Versäumung der Berufungsbegründungsfrist - Anforderungen an den Gegenbeweis zur

    Für die Zustellung eines Schriftstücks an einen Prozessbevollmächtigten einer Partei nach § 174 ZPO kommt es jedoch für den Fristbeginn darauf an, wann dieses durch den Prozessbevollmächtigten entgegengenommen wurde, nicht, wann es im Büro einging (vgl. BGH Beschluss vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64/09 - NJW-RR 2010, 417 ).

    Dementsprechend kommt es für die Zustellung eines Schriftstücks nach § 174 ZPO nicht darauf an, welchen Eingangsstempel ein Urteil trägt, sondern unter welchem Datum das Empfangsbekenntnis unterzeichnet wurde ( BGH Beschluss vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64/09 - NJW-RR 2010, 417 ).

  • BGH, 15.05.2012 - VI ZB 27/11  

    Verfahrensrecht - Wie ist ein Wiedereinsetzungsantrag zu begründen?

    Jedoch kann eine konkrete Einzelanweisung den Rechtsanwalt dann nicht von einer unzureichenden Büroorganisation entlasten, wenn diese die bestehende Organisation nicht außer Kraft setzt, sondern sich darin einfügt und nur einzelne Elemente ersetzt, während andere ihre Bedeutung behalten, die bestimmt sind, der Fristversäumnis entgegenzuwirken, dieses infolge eines Organisationsmangels aber nicht bewirken (vgl. Senatsbeschlüsse vom 11. Februar 2003 - VI ZB 38/02, VersR 2003, 1462; vom 4. November 2003 - VI ZB 50/03, VersR 2005, 94, 95; vom 22. Juni 2004 - VI ZB 10/04, VersR 2005, 383 f.; vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64/09, NJW-RR 2010, 417 Rn. 7; vom 13. Juli 2010 - VI ZB 1/10, NJW 2011, 151 Rn. 13; jeweils mwN).
  • VGH Baden-Württemberg, 04.10.2012 - 9 S 859/11  
    Unabhängig hiervon darf ein Empfangsbekenntnis über die Zustellung einer Gerichtsentscheidung von einem Rechtsanwalt erst dann unterzeichnet und zurückgesandt werden, wenn in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert ist (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 03.12.2002 - 1 B 429/02 -, NVwZ 2003, 868, und vom 29.12.2003 - 5 B 218/02 -, Juris Rn. 3; BGH, Beschlüsse vom 12.01.2010 - VI ZB 64/09 -, MDR 2010, 414, und vom 22.06.2010 - VIII ZB 12/10 -, NJW 2010, 3305; OVG NRW, Urteil vom 13.06.2012, a.a.O., Rn. 27; Beschluss vom 24.06.2011, a.a.O., Rn. 61 ff.; OVG Saarland, Beschlüsse vom 24.11.2009 - 1 D 494/09 -, Juris Rn. 4, und vom 31.08.2011, a.a.O., Rn. 9; Nds. OVG, Beschluss vom 29.06.2012, a.a.O., Rn. 7; Greger, in: Zöller , ZPO, 29. Aufl. 2012, § 233 Rn. 23 "Fristenbehandlung").
  • VGH Bayern, 16.10.2012 - 4 B 11.2325  

    Wiedereinsetzung in die Berufungsbegründungsfrist; Delegation der Fristerfassung

    Dieses Fehlen jeder Sicherung bedeutet einen entscheidenden Organisationsmangel (vgl. BGH vom 12.1.2010 MDR 2010, 414 m.w.N.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.07.2010 - 19 B 884/10  

    Befugnis eines Rechtsanwalts zur Verlängerung oder Verkürzung einer mit

    2010 VI ZB 64/09 , juris, Rdn. 9; Urteil vom 18.1.
  • OLG Koblenz, 30.07.2012 - 2 U 449/12  

    Rechtsanwälte - Fristenprüfung ist Anwaltssache!

    Darüber hinaus muss der Rechtsanwalt, bevor er das Empfangsbekenntnis unterzeichnet, dafür Sorge tragen, dass die Rechtsmittelfristen richtig ermittelt und festgehalten werden (BGH, Beschluss vom 12.01.2010 - VI ZB 64/09 - NJW-RR 2010, 417 = MDR 2010, 414).
  • OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 13 U 54/11  

    Wiedereinsetzung: Anforderungen an den Vortrag des Bevollmächtigten, der für die

    Das Fehlen von Sicherheitsvorkehrungen stellt jedenfalls einen entscheidenden Organisationsmangel dar (BGH Beschluss 12.01.2010 in NJW-RR 2010, 417; BGH Beschluss vom 10.10.1991 in NJW 1992, 574).
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