Rechtsprechung
   BGH, 12.03.2008 - VIII ZR 71/07   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • Kanzlei Prof. Schweizer

    BGB §§ 550, 573c
    Schriftformfreiheit der Kellerraumzuweisung [Mietrecht]

  • NWB SteuerXpert START
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Altmietverträge vor 01.09.2001 - Kündigungsfristen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kündigungsfrist eines am 1.9.2001 bestehenden, auf unbestimmte Zeit eingegangenen Wohnraummietverhältnisses; Anforderungen an die Schriftform der Nutzung eines Kellerraums

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mietrecht - Kündigungsfrist bei sich automatisch verlängernden Mietverhältnissen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • info-m.de (Leitsatz)

    Schriftform: Unterliegen auch Absprachen über Nebenräume der Schriftform?

  • info-m.de (Leitsatz)

    Vor-Reform-Zeitmietvertrag mit Verlängerungsklausel: Welche Kündigungsfristen sind maßgebend?

  • t-anwaelte.de (Kurzinformation)

    Mietrecht: Kündigungsfristen bei Altverträgen

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Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Altmietverträge mit Verlängerungsklausel und gestaffelten Kündigungsfristen gemäß § 565 Abs. 2 Satz 2 BGB a.F. (IMR 2008, 149)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Schriftformerfordernis für Größe und Lage von Kellerräumen? (IMR 2008, 152)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2008, 1661
  • MDR 2008, 677
  • NZM 2008, 362
  • ZMR 2008, 608
  • IMR 2008, 149
  • IMR 2008, 152



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 23.06.2010 - VIII ZR 230/09  

    Mietrecht - Mietvertrag: Automatische Verlängerung um 5 Jahre in AGB zulässig!

    Denn bei Mietverträgen, die - wie hier - vor dem Inkrafttreten des Mietrechtsreformgesetzes zustande gekommen sind, ist nach der Übergangsregelung des Art. 229 § 3 Abs. 3 EGBGB die bis dahin geltende Bestimmung des § 565a Abs. 1 BGB aF weiterhin anzuwenden (vgl. etwa Senatsurteile vom 6. April 2005 - VIII ZR 155/04, NJW 2005, 1572, unter II 2 a aa; vom 20. Juni 2007 - VIII ZR 257/06, NJW 2007, 2760, Tz. 8, 10; vom 11. Juli 2007 - VIII ZR 230/06, WuM 2007, 513, Tz. 7; vom 12. März 2008 - VIII ZR 71/07, NJW 2008, 1661, Tz. 17).

    Die Regelung in § 565 Abs. 2 Satz 4 BGB aF ist jedoch nicht auf befristete Mietverhältnisse mit Verlängerungsklausel anzuwenden (vgl. Senatsurteile vom 6. April 2005 - VIII ZR 155/04, aaO, unter II 2 a bb; vom 7. Februar 2007 - VIII ZR 145/06, WuM 2007, 202, Tz. 10; vom 20. Juni 2007, aaO, Tz. 9; vom 12. März 2008, aaO, Tz. 16).

  • BGH, 21.04.2010 - VIII ZR 97/09  

    Wohnungseigentum - Anspruch gegen den Versorger auf moderneren Wasserzähler

    Bei der Bezugnahme auf dieses Gutachten handelt es sich um neuen Tatsachenvortrag, der in der Revisionsinstanz nur ausnahmsweise zu berücksichtigen ist, wenn die zugrunde liegenden Tatsachen nach der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht entstanden sind, sie unstreitig sind und schützenswerte Belange der Gegenpartei nicht entgegenstehen (BGHZ 104, 215, 221; Senatsurteil vom 12. März 2008 - VIII ZR 71/07, NJW 2008, 1661, Tz. 25).
  • OLG Rostock, 10.07.2008 - 3 U 108/07  

    Mietrecht - Kündigung wegen Schriftformmangels trotz Heilungsklausel möglich?

    Zwar hat dies die Rechtsprechung unter Zuordnung eines Leistungsbestimmungsrechts bei Vorliegen mehrerer gleichartiger Kellerräume bei nicht näherer Bezeichnung des mitvermieten Kellers angenommen (BGH, Urt. v. 12.03.2008, VIII ZR 71/07, WuM 2008, 290 = NJW 2008, 1661; OLG Frankfurt, Urt. v. 21.02.2007, 2 U 220/06, ZMR 2007, 532).
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  • OLG Düsseldorf, 29.11.2012 - 10 U 34/12  

    Mietrecht - Schriftformmangel: Muss ein Erwerber an der Heilung mitwirken?

    Anders als ein mitvermieteter Kellerraum mit nur untergeordneter Bedeutung (vgl. BGH, Urt. v. 12.3.2008, VIII ZR 71/07, NJW 2008, 1661) und anders als bei der eingeräumten Mitbenutzung von Freiflächen auf einem Grundstück zu Rangierzwecken (vgl. BGH, Urt. v. 25.10.2000, XII ZR 133/98, NZM 2001, 43) war die hier fragliche Fläche zur Aufstellung von Tischen und Stühlen für den Betrieb der Gaststätte und damit die Nutzung des Mietobjekts essenziell und wesentlich.
  • BGH, 17.12.2008 - XII ZR 57/07  

    Mietrecht - Einhaltung der Schriftform

    Da im Vertrag keine feste Platzzuweisung vereinbart ist und die Parteien eine solche Vereinbarung auch nicht behauptet haben, ergibt sich aus dem schriftlichen Vertrag, dass die Klägerin von den vorhandenen freien Plätzen nach Wahl 12 Plätze nutzen kann (vgl. auch BGH Urteil vom 12. März 2008 - VIII ZR 71/07 - NJW 2008, 1661).
  • BGH, 16.09.2009 - VIII ZR 67/08  

    Mietrecht - Anspruch auf Entfernung einer Satellitenempfangsanlage aus §

    Allerdings können materiellrechtliche Folgen von Umständen, die nach Schluss der mündlichen Berufungsverhandlung eingetreten sind, in der Revisionsinstanz aus Gründen der Prozessökonomie zu berücksichtigen sein, sofern die Tatsachen unstreitig sind und nicht schützenswerte Belange einer Partei entgegenstehen (Senatsurteil vom 12. März 2008 - VIII ZR 71/07, NJW 2008, 1661, Tz. 25; BGHZ 104, 215, 221).
  • OLG Hamm, 16.02.2011 - 30 U 53/10  

    Mietrecht - Zur Schriftform des Mietvertrages: Bestimmbarkeit der Mietobjekte

    Freilich gilt das Schriftformgebot nicht für nur unwesentliche Teile des Mietobjekts, bei denen nach dem Inhalt des Vertrages einer Partei, in der Regel dem Vermieter, ein Leistungsbestimmungsrecht zusteht, etwa bei solchen Kellerräumen, die erkennbar nur nebensächliche Bedeutung haben; dann genügt es unter Umständen, deren Anzahl anzugeben (vgl. BGH, NJW 2008, 1661; Lindner-Figura in: Lindner-Figura/Oprée/Stellmann, a. a. O., Kap. 6, Rn. 29).
  • OLG Hamm, 06.05.2011 - 30 U 15/10  

    Mietrecht - Pachtvertrag über Golfplatz: Anforderungen an Schriftform

    Als grundlegende Bedingungen des Mietvertrages müssen die Mietvertragsparteien, das Mietobjekt, die Miete (Mietzins) einschließlich Nebenkosten und die Mietdauer stets beurkundet werden (BGH NJW 2008, 1661; BGH NJW 2008, 365).Darüber hinaus sind alle Vereinbarungen formbedürftig, die nach dem Willen der Vertragsparteien für sie wegen der erheblichen rechtlichen oder wirtschaftlichen Folgen erkennbar wesentlich sind.
  • LG Berlin, 21.08.2008 - 67 S 147/08  
    BGH, Urteil vom 12.03.2008, VIII ZR 71/07, in WuM 2008, 290, NJW 2008, 1661, ZMR 2008, 608 1.Im Rahmen eines am 1. September 2001 bestehenden Mietverhältnisses über Wohnraum, das auf bestimmte Zeit eingegangen und bei dem formularmäßig vereinbart ist, dass es sich jeweils um einen bestimmten Zeitraum verlängert, wenn es nicht mit einer in Anlehnung an § 565 Abs. 2 Satz 2 BGB a.F. vertraglich vereinbarten, nach Mietdauer gestaffelten Frist gekündigt wird, gilt für den Vermieter unverändert die vereinbarte Kündigungsfrist.
  • OLG Düsseldorf, 12.03.2010 - 25 Wx 82/09  

    Vergütung des Berufsbetreuers; Beginn der Frist für die Geltendmachung des

    Bereits nach der o. g. Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 28.05.2008 (vgl. BGH NJW 2008, 1661) erlöschen Vergütungsansprüche für den ersten Monat der Betreuerbestellung frühestens nach Ablauf von 16 Monaten.
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