Rechtsprechung
   BGH, 12.06.2008 - IX ZR 100/07   

Volltextveröffentlichungen (8)

mehr
  • IWW
  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Beschränkung des Widerspruchs des Insolvenzverwalters gegen die Anmeldung einer Forderung aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Insolvenzrecht - Forderung aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Kurzanmerkung)

    Insolvenztabelle - Anmeldung einer Forderung aus vorsätzlich unerlaubter Handlung

Sonstiges (3)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 12.06.2008, Az.: IX ZR 100/07 (Kein isolierter Widerspruch des Verwalters gegen Rechtsgrund der vorsätzlichen unerlaubten Handlung)" von Redaktion NJW-Spezial, original erschienen in: NJW Spezial 2008, 661 - 662.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 12.06.2008, Az.: IX ZR 100/07 (Beschränkter Widerspruch des Insolvenzverwalters gegen angemeldete Forderung)" von RA Harald Heinze, original erschienen in: DZWIR 2008, 421 - 423.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Bestreiten der Deliktseigenschaft gem. § 175 II InsO nur durch den Schuldner?" von RiAG Ulrich Schmerbach, original erschienen in: NZI 2008, 534 - 535.

Verfahrensgang

  • AG Göttingen, 29.03.2006 - 26 C 147/05
  • LG Göttingen, 09.05.2007 - 5 S 57/06
  • BGH, 12.06.2008 - IX ZR 100/07

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2008, 3285
  • MDR 2008, 1241
  • NZI 2008, 569
  • WM 2008, 1509
  • Rpfleger 2008, 591



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 16.12.2010 - IX ZR 24/10  

    Insolvenzrecht - Restschuldbefreiung bei nicht (vollständig) erfolgter Anmeldung

    Sofern es sich um eine Feststellungsklage nach § 184 InsO handelt, besteht kein Grund, den Streit über die Rechtsnatur der angemeldeten Forderung auf die Zeit nach Erteilung der Restschuldbefreiung zu verschieben (vgl. BGH, Urt. v. 18. Mai 2006, aaO; v. 18. Januar 2007, aaO Rn. 11; v. 12. Juni 2008 - IX ZR 100/07, WM 2008, 1509 Rn. 7; v. 18. Dezember 2008, aaO Rn. 12).

    Erfolgt eine Anmeldung unter dem Rechtsgrund der unerlaubten Handlung, ist nach dem Widerspruch des Schuldners für den Gläubiger sogleich der Weg zu einer Feststellungsklage nach § 184 InsO eröffnet (BGH, Urt. v. 18. Mai 2006, aaO; v. 18. Januar 2007, aaO; v. 12. Juni 2008, aaO; v. 18. Dezember 2008, aaO S. 314 Rn. 12).

  • BGH, 21.07.2011 - IX ZR 151/10  

    Insolvenzrecht - Restschuldbefreiung und unerlaubte Handlung

    In diesem Sinne hat der Senat in der Vergangenheit in solchen Fällen, in welchen der Gläubiger nach einem Widerspruch des Schuldners die Feststellung begehrte, dass die zur Tabelle angemeldete Forderung aus Vorsatzdelikt begründet sei, eine Urteilsformel gebilligt, durch welche die Eigenschaft als Anspruch aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung festgestellt wird, ohne dies im Tenor ausdrücklich auf die Ausnahme von der Restschuldbefreiung gemäß § 302 Nr. 1 InsO zu beschränken (BGH, Urteil vom 18. Mai 2006 - IX ZR 187/04, ZInsO 2006, 704 Rn. 3, 12; vom 18. Januar 2007 - IX ZR 176/05, ZInsO 2007, 265 Rn. 2, 7 ff; vom 12. Juni 2008 - IX ZR 100/07, ZInsO 2008, 809 Rn. 2, 4 ff; vom 18. Dezember 2008 - IX ZR 124/08, ZInsO 2009, 278 Rn. 2, 5 ff; vom 5. November 2009 - IX ZR 239/07, BGHZ 183, 77 Rn. 2; vom 2. Dezember 2010 - IX ZR 247/09, ZInsO 2011, 41 Rn. 3).
  • OLG Brandenburg, 11.02.2010 - 12 U 164/09  

    Rechtsschutzbedürfnis für eine Klage auf Feststellung der Unbegründetheit eines

    Insoweit ist vielmehr ein Interesse des Gläubigers an einer alsbaldigen Feststellung eines Rechtsverhältnisses im Sinne von § 256 Abs. 1 ZPO und daher auch ein allgemeines Rechtsschutzbedürfnis anzuerkennen, das die Erhebung einer entsprechenden Feststellungsklage gegen den Schuldner bereits vor Abschluss des Insolvenzverfahrens grundsätzlich ermöglichen würde (BGH ZInsO 2008, S. 809).
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