Rechtsprechung
   BGH, 12.10.1987 - II ZR 21/87   

Aufteilung nach Flurbereinigung

§ 51 ZPO, gewillkürte Prozeßstandschaft für den geschäftsführenden BGB-Gesellschafter, § 432 BGB;

§ 139 ZPO

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ermächtigung eines Gesellschafters zur Geltendmachung eines Anspruchs der Gesellschaft im eigenen Namen und auf eigene Rechnung; Offenlegung der Ermächtigung zur Prozeßführung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Gewillkürte Prozeßstandschaft des Gesellschafters bei Geltendmachung eines Anspruchs der BGB-Gesellschaft imeigenen Namen

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1988, 1585
  • NJW-RR 1988, 805 (Ls.)
  • ZIP 1988, 571
  • MDR 1988, 560
  • WM 1979, 366
  • WM 1988, 635
  • DB 1988, 798
  • ZfBR 1989, 185



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Wird zitiert von ... (87)  

  • BGH, 15.01.2003 - XII ZR 300/99  

    BGB-Gesellschaft - Parteiwechsel nötig, weil GbR jetzt parteifähig ist?

    Diese Grundsätze gelten auch, wenn sich die klagende Partei selbst fehlerhaft bezeichnet hat (BGH, Urteil vom 12. Oktober 1987 - II ZR 21/87 - NJW 1988, 1585, 1587 m.w.N.).
  • BGH, 17.10.2006 - VIII ZB 94/05  

    Erbrecht - Erbengemeinschaft ist weder rechtsfähig noch parteifähig

    Ist eine Parteibezeichnung - wie hier - mehrdeutig, ist durch Auslegung zu ermitteln, welche Partei mit der Bezeichnung gemeint ist (vgl. BGH, Urteil vom 12. Oktober 1987 - II ZR 21/87, WM 1988, 635 = NJW 1988, 1585 unter II 3 a m.w.Nachw.).
  • BGH, 07.07.2008 - II ZR 26/07  

    Insolvenzrecht - Verlust der Prozessführungsbefugnis des Insolvenzverwalters

    Es hat vielmehr gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung neuen Vorbringens in der Revisionsinstanz grundsätzlich selbständig festzustellen, ob die Voraussetzungen für die Prozessführungsbefugnis im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung in der Tatsacheninstanz vorgelegen haben (st.Rspr., vgl. BGHZ 125, 196, 201; Sen.Urt. v. 12. Oktober 1987 - II ZR 21/87, ZIP 1988, 571).

    Die Prozessführungsermächtigung muss in den Tatsacheninstanzen offengelegt werden, wenn nicht für alle Beteiligten außer Zweifel steht, dass der Rechtsstreit im Wege gewillkürter Prozessstandschaft geführt wird (BGHZ 125, 196, 201; BGHZ 100, 217, 219; Sen.Urt. v. 12. Oktober 1987 - II ZR 21/87, ZIP 1988, 571; BGH, Urt. v. 7. Dezember 1993 - VI ZR 152/92, NJW 1994, 652; Urt. v. 10. November 1999 - VIII ZR 78/98, NJW 2000, 738).

    Der erstmalige Vortrag zu einer Ermächtigung zur Prozessführung während des Revisionsverfahrens ist zu berücksichtigen, wenn es das Berufungsgericht verfahrensfehlerhaft unterlassen hat, einer Partei durch einen entsprechenden Hinweis (§ 139 Abs. 3 ZPO) diesen Vortrag bereits im Berufungsverfahren zu ermöglichen (Sen.Urt. v. 12. Oktober 1987 - II ZR 21/87, ZIP 1988, 571).

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