Rechtsprechung
| BGH, 12.11.1984 - II ZR 96/84 |
Volltextveröffentlichungen (2)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1985, 1828
- WM 1985, 89
Wird zitiert von ... (6)
- BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92
Amtshaftung des Notars bei Beurkundung von Grundstückskaufverträgen
Dann bestünde in der Tat eine Gesamtschuldnerschaft auch für die bereicherungsrechtliche Rückgewähr nach Auflösung der Gesellschaft und Verteilung ihres Vermögens (vgl. BGHZ 61, 338, 343 f;… BGH, Urt. v. 16. März 1983 - VIII ZR 346/81, NJW 1983, 1905, 1908; ferner Urt. v. 12. November 1984 - II ZR 96/84, NJW 1985, 1828 f). - BFH, 27.06.1989 - VII R 100/86
Haftung der BGB-Gesellschafter für Umsatzsteuerschulden der Gesellschaft?
Der Senat befindet sich mit seiner Beurteilung im Ergebnis in Übereinstimmung mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung in Zivilsachen zur Gesellschafterhaftung bei gesetzlichen Schuldverhältnissen (vgl. Reichsgericht -RG-, Urteil vom 19. Dezember 1907 VI.178/07, RGZ 67, 260; BGH-Urteile vom 15. Oktober 1973 II ZR 149/71 , BGHZ 61, 338; vom 16. März 1983 VIII ZR 346/81 , NJW 1983, 1905, und vom 12. November 1984 II ZR 96/84 , NJW 1985, 1828), der er sich schon mit seinem Urteil in BFHE 145, 13, BStBl II 1986, 156 angeschlossen hatte. - BGH, 17.01.1995 - XI ZR 225/93
Rückforderung eines wegen Verfolgung eines sittenwidrigen Zwecks unwirksamen …
Das reicht für die Anwendung des § 819 BGB aus, der dem bösgläubigen Empfänger einer rechtsgrundlos erhaltenen Leistung nicht gestattet, sich darauf zu berufen, nicht mehr bereichert zu sein (BGH, Urteil vom 12. November 1984 - II ZR 96/84 -, WM 1985, 89, 90 m.w.Nachw.; vgl. auch BGH, Urteil vom 15. Juni 1989 - III ZR 9/88 -, NJW 1989, 3217, 3218 zu 3. a).
- OLG Hamm, 25.03.2004 - 15 W 412/02
Wohnungseigentum - Ausschluss von Bereicherungsansprüchen durch Jahresabrechnung
Soweit der Bundesgerichtshof den Rechtsgedanken des § 427 BGB entsprechend auf Bereicherungsansprüche gegen die Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts angewandt hat, wenn die Leistung im Rahmen eines nichtigen Vertrages oder zur Begründung eines Vertrages erbracht wurden, und aus der Sicht des Leistenden ein vertragliches Gesamtschuldverhältnis begründet werden sollte (BGH NJW 1985, 1828; 1983, 1905, 1907f), ergibt sich hieraus für die vorliegende Fallkonstellation nichts anderes. - BAG, 26.01.1994 - 7 ABR 27/93
Beschlussverfahren: Bereicherungsanspruch des Arbeitgebers gegen die vom …
Im Urteil vom 12. November 1984 (- II ZR 96/84 - NJW 1985, 1828 f.) hat der Bundesgerichtshof dies bestätigt und in einem obiter dictum darauf hingewiesen, es sei naheliegend, eine unbeschränkte Gesellschafterhaftung auch ohne die Besonderheiten der bisher entschiedenen Fälle allgemein anzunehmen, wenn der Gläubiger rechtsgrundlos eine Leistung in das Gesellschaftsvermögen erbringt. - OLG Dresden, 14.08.1997 - 7 U 361/96
Erbrecht des nichtehelichen Kindes in der ehemaligen DDR
Der Bundesgerichtshof (NJW 1985, 1828 ) bejaht die volle Haftung jedes Gesellschafters, wenn alle oder einer für alle die zur Rückzahlung verpflichtende Leistung entgegengenommen haben; teilweise wird auch eine volle Haftung jedes Gesellschafters nach Auflösung und Verteilung des Gesellschaftsvermögens bejaht, wenn die Leistungen im Zusammenhang mit einem Vertragsverhältnis oder in Erwartung eines später zustande gekommenen Vertrages erbracht worden sind (OLG Hamburg, BB 1984, 14 ).
Für Blogger: