Rechtsprechung
   BGH, 12.11.1992 - V ZB 22/92   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Alpmann Schmidt

    DDR: NotG § 19, § 23 DDR: VermG § 1, § 4 Abs. 2, Abs. 3 DDR: ZGB § 70 GVG § 13, § 17 a Abs. 4 S. 6

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zivilrechtsweg bei Grundbuchberichtigung nach nichtiger DDR-Beurkundung - Bindung an Zulassung der sofortigen Beschwerde gegen Rechtswegentscheidung des Bezirksgerichts

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 120, 198
  • NJW 1993, 388
  • ZIP 1992, 1783
  • ZIP 1992, 70
  • MDR 1993, 77
  • NJ 1993, 33
  • NJ 1993, 79
  • WM 1993, 26
  • WM 1993, 30
  • DB 1993, 36
  • JR 1993, 147



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Wird zitiert von ... (41)  

  • BVerfG, 08.10.1996 - 1 BvR 875/92  

    Restitution und Vertragsanfechtung

    Außerdem schließe der Bundesgerichtshof in den Entscheidungen vom 12. November 1992 (BGHZ 120, 198 und 120, 204) die Berufung des Betroffenen auf Mängel des Grundstückskaufvertrags, der auf staatlichen Druck zur Ermöglichung der Ausreise aus der Deutschen Demokratischen Republik abgeschlossen worden sei, nicht aus, wenn es sich um einen zusätzlichen Mangel handele, der schon nach dem Recht der Deutschen Demokratischen Republik zur Unwirksamkeit des Erwerbs geführt hätte.

    Eine andere Beurteilung ist nicht deshalb geboten, weil der Bundesgerichtshof in Fällen, in denen ein Rechtsgeschäft nicht nur an einem vom Vermögensgesetz erfaßten Makel, sondern unabhängig davon an einem zusätzlichen, mit dem Unrechtsverhalten der Deutschen Demokratischen Republik nicht zusammenhängenden Mangel leidet, neben dem Restitutionsanspruch auch zivilrechtliche Ansprüche für möglich hält (vgl. etwa die vom Beschwerdeführer angeführten Entscheidungen BGHZ 120, 198 [201] und 120, 204 [211]).

  • BVerwG, 19.01.1995 - 7 C 42.93  

    Restitution bei Treuhandübertragung

    Kennzeichnend für die Unredlichkeit eines Erwerbs ist, wie die Fallgruppen des § 4 Abs. 3 VermG beispielhaft deutlich machen, eine dem Erwerber zurechenbare sittlich anstößige Manipulation beim Erwerbsvorgang (vgl. BVerwG, Beschluß vom 2. April 1993 - BVerwG 7 B 22.93 - NJW 1993, 2002 unter Hinweis auf BTDrucks 11/7831, S. 6; ferner BVerwG, Urteil vom 27. Januar 1994 - BVerwG 7 C 4.93 - BVerwGE 95, 108 [113]; BGHZ 120, 198 [202]).
  • BGH, 29.03.1996 - V ZR 326/94  

    Begründung von Volkseigentum an einem Grundstück durch Ersitzung unter Geltung

    Dies erübrigt sich nur, wenn es die Zulässigkeit des Rechtswegs bejaht und im Falle der Vorabentscheidung keinen Anlaß sähe, die Beschwerde an den Bundesgerichtshof zuzulassen (Senatsurt. v. 9. November 1995, V ZB 27/94, WM 1996, 87, für BGHZ bestimmt; vgl. auch BGHZ 120, 198 und 204).
mehr
  • BGH, 09.11.1995 - V ZB 27/94  

    Rechtsweg für Ansprüche aufgrund besatzungsrechtlicher oder -hoheitlicher

    b) Ist das Oberlandesgericht mit der Rechtswegfrage befaßt, hat es unter den Voraussetzungen des § 17 a Abs. 2 und Abs. 3 GVG grundsätzlich selbst in das Vorabverfahren einzutreten; dies erübrigt sich, wenn es die Zulässigkeit des Rechtswegs bejaht und im Falle der Vorabentscheidung keinen Anlaß hätte, die Beschwerde an den Bundesgerichtshof zuzulassen (im Anschluß an BGHZ 120, 198 und 204).«.

    Der Senat ist an die Zulassungsentscheidung nach § 17 a Abs. 4 Satz 6 GVG unbeschadet des Umstandes gebunden, daß das Oberlandesgericht erstmalig und nicht, wie bei einer erstinstanzlich angebrachten Rechtswegrüge vorgesehen (§ 17 a Abs. 3 Satz 2, Abs. 4 Satz 3 GVG), als Beschwerdegericht entschieden hat (BGHZ 120, 198).

  • BGH, 10.07.2003 - III ZB 91/02  

    Arbeit & Soziales - Abgrenzung Arbeitsverhältnis / Dienstverhältnis

    Da die Zulassungsbeschwerde des § 17a Abs. 4 Satz 5 GVG der Klärung grundsätzlicher Fragen und der Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung dient (vgl. BGHZ 120, 198, 199 f), der letztere Gesichtspunkt aber in wesentlichen Zügen mit der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zusammenhängt, sieht sich der Senat nach § 17a Abs. 4 Satz 6 GVG an die Zulassung gebunden.
  • BGH, 17.03.1995 - V ZR 100/93  

    Ansprüche von einer Enteignung nach dem Baulandgesetz der DDR Betroffener

    Bei der Differenzierung nach Risikokreisen (s. auch Senatsentscheidungen BGHZ 120, 198 und 204; 121, 347; 122, 204; v. 7. Mai 1993, V ZR 99/92, WM 1993, 1291 ) sieht sich der Senat in grundsätzlicher Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 19. Januar 1995, ZIP 1995, 415, 418).
  • BGH, 11.07.1996 - V ZB 6/96  

    Zuständigkeit des Zivilrechtsweges bei Zusammenfallen von zuständigkeits- und

    § 17 a Abs. 4 Satz 5 ergibt im Gegenteil, daß die oberen Bundesgerichte nur noch grundsätzliche Rechtsfragen zu klären haben und die Einheitlichkeit der Rechtsprechung auch insoweit wahren sollen (Senat, Beschl. v. 12. November 1992, V ZB 22/92, BGHZ 120, 198, 199).
  • BGH, 19.02.1993 - V ZR 269/91  

    Nutzungsrechte an beschlagnahmten DDR-Grundstücken

    Die Grenzen des Ausschlusses zivilrechtlicher Ansprüche durch das Vermögensgesetz hat der Senat in zwei Entscheidungen vom 12. November 1992 (Urt. V ZR 230/91, WM 1993, 26 ; Beschl. V ZB 22/92, WM 1993, 30 ; jeweils zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt) abgesteckt.

    Der Senat hat deshalb in Fällen, in denen eine unzuständige Stelle bei der Veräußerung des Miteigentumsanteils des in die Bundesrepublik übergesiedelten Ehemannes mitgewirkt hatte ( V ZR 230/91 oder der Zwangsverkauf an einem Beurkundungsmangel gescheitert war ( V ZB 22/92), neben dem Rückübertragungsanspruch nach §§ 1 Abs. 3, 3 VermG zivilrechtliche Ansprüche zugelassen.

  • BGH, 19.03.1993 - V ZR 247/91  

    Rechtswegprüfung durch Revisionsgericht - Ansprüche aus

    Diese konnte aber, da der Kaufvertrag nur zum Schein abgeschlossen werden sollte, auch nicht zum Eigentumswechsel führen; denn dem Recht der DDR war die Trennung des Verpflichtungsgeschäfts von seinem dinglichen Vollzug fremd (§§ 25, 26 ZGB ; vgl. Senatsurt. v. 12. November 1992, V ZR 230/91, WM 1993, 26, 28; zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).

    Andererseits hat der Senat in zwei weiteren Entscheidungen (Urt. und Beschl. v. 12. November 1992, V ZR 230/91 und V ZB 22/92, WM 1993, 26 und 30; jeweils zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt) ausgesprochen, daß die Berufung auf einen zusätzlichen zivilrechtlichen Mangel, der bereits nach dem Recht der DDR zur Unwirksamkeit des Erwerbs geführt hatte (Auftreten einer unzuständigen Stelle als staatlicher Treuhänder; Beurkundungsmangel), durch das Vermögensgesetz nicht verhindert wird.

  • BGH, 12.11.2002 - XI ZB 5/02  

    Verfahrensrecht - Rechtsmittel gegen Verweisung an andere Gerichtsbarkeit

    b) Der Senat ist an die Zulassung gemäß § 17 a Abs. 4 Satz 6 GVG gebunden, obwohl das Oberlandesgericht erstmalig und nicht als Beschwerdeinstanz in dem Vorabverfahren gemäß § 17 a Abs. 2 bis 4 GVG entschieden hat (BGHZ 120, 198, 199 f.; 131, 169, 170 f.).
  • BGH, 11.07.1997 - V ZR 313/95  

    Keine Rückgabe der Konsum-Grundstücke

  • BGH, 16.04.1993 - V ZR 87/92  

    Rechtsfolgen eines Scheingeschäfts bei Zwangsveräuerung eines DDR-Grundstücks

  • BGH, 11.02.1994 - V ZR 254/92  

    Geltendmachung von Ansprüchen wegen der Unwirksamkeit der von dem staatlichen

  • BGH, 06.07.2000 - V ZB 50/99  

    Rechtsweg bei Vorfinanzierungsvereinbarung in einem Erschließungsvertrag mit

  • BAG, 24.09.2002 - 5 AZB 12/02  

    Umschulungsverhältnis - Zulässigkeit des Rechtswegs

  • BGH, 18.06.1993 - V ZR 47/92  

    Wirksamkeit von Grundstücksverfügungen mit Beendigung staatlicher

  • BGH, 09.07.1993 - V ZR 262/91  

    Ausschließlichkeitswirkung des Vermögensgesetzes bei Grundstücksgeschäft

  • BGH, 21.06.2000 - V ZB 32/99  

    Rechtsweg zu den Zivilgerichten bei Enteignung im Sinne des Vermögensgesetzes

  • OLG Brandenburg, 15.08.1995 - 2 U 88/94  

    Abwesenheitspflegschaft

  • BGH, 03.07.1997 - IX ZB 116/96  

    Rechtsweg gegen Ablehnung einer Amtstätigkeit durch einen Notar

  • BGH, 28.03.2000 - VI ZB 31/99  

    Zuständigkeit der Arbeitgerichte

  • OLG Köln, 08.12.1994 - 18 U 15/94  

    DDR: ZGB § 27, § 28, § 66, § 68, § 295, § 297; VermG § 1

  • BGH, 07.05.1993 - V ZR 99/92  

    Rechtsfolgen eines Scheingeschäfts bei Zwangsveräußerung eines DDR-Grundstücks

  • BGH, 13.12.1996 - V ZR 134/95  

    Rechtsfolgen der Beurkundung eines Grundstücksübertragungsvertrages durch einen

  • BGH, 20.12.1996 - V ZR 296/95  

    Vertretungsmacht des Abwesenheitspflegers zu Zeiten der ehemaligen DDR

  • BGH, 24.06.1994 - V ZR 233/92  

    Beachtlichkeit eines Fehlers bei der Einsetzung des staatlichen Treuhänders durch

  • BGH, 15.11.1994 - VI ZR 2/94  

    Durchbrechung der Rechtskraft arglistig erschlichener gerichtlicher

  • BGH, 15.05.1998 - V ZR 146/97  

    Verdrängung zivilrechtlicher Ansprüche

  • BGH, 28.04.1994 - III ZB 25/92  

    Rechtsweg für Streitigkeiten über die Rückzahlung staatlicher

  • BGH, 29.02.1996 - III ZB 7/95  

    Rechtsweg für eine Klage auf Erstattung von zu Zeiten der DDR gezahlten

  • BGH, 21.11.1996 - V ZB 19/96  

    Rechtsweg für eine Klage eines Grundstückseigentümers gegen die Deutsche Bahn AG

  • BGH, 14.02.1997 - V ZR 114/95  

    Wirksamkeit eines mit dem Bürgermeister einer Gemeinde zu Zeiten der ehemaligen

  • BGH, 12.10.1993 - XI ZB 14/93  

    Rückzahlung von Beträgen im Transferrubel-Zahlungsverkehr

  • BVerfG, 22.01.1997 - 1 BvR 111/94  

    Verfassungsmäßigkeit der Vorschriften des Vermögensgesetzes

  • BVerwG, 10.03.1994 - 4 B 46.94  

    EinigungsV (EV) Art. 19, Art. 41 Abs. 3; VermG § 1

  • BSG, 04.12.1997 - 3 BS 1/97  

    Entscheidung über die Unzulässigkeit des Rechtswegs, Bindungswirkung,

  • BGH, 11.07.1997 - V ZR 64/96  

    Übertragung von Grundstücken der Konsumgenossenschaften in Volkseigentum

  • KG, 21.07.1994 - 12 W 1789/94  
  • OLG Köln, 13.04.1994 - 6 U 152/93  
  • OLG Jena, 22.11.1994 - 3 U 190/93  

    Scheinenteignung

  • VG Schwerin, 28.01.1999 - 3 A 1449/94  
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