Rechtsprechung
   BGH, 12.11.1999 - V ZR 229/98   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatzansprüche wegen vom Nachbargrundstück herüberdringender Niederschläge

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2000, 537



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 23.02.2001 - V ZR 389/99  

    Nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch: Voraussetzungen und Umfang

    Ein nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch entsprechend § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB besteht nach gefestigter Rechtsprechung regelmäßig dann, wenn von einem Grundstück auf ein benachbartes Grundstück einwirkende Beeinträchtigungen zwar rechtswidrig sind und daher nicht, wie im gesetzlich geregelten Falle, geduldet werden müßten, der betroffene Eigentümer jedoch aus besonderen Gründen gehindert ist, solche Störungen gemäß § 1004 Abs. 1 BGB zu unterbinden; der Anspruch setzt voraus, daß der Betroffene hierdurch Nachteile erleidet, die das zumutbare Maß einer entschädigungslos hinzunehmenden Einwirkung übersteigen (Senat, BGHZ 90, 255, 262 f; 111, 158, 163; BGHZ 142, 227, 235; Senat, Urt. v. 12. November 1999, V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537).
  • BGH, 15.02.2008 - V ZR 222/06  

    Immobilien - Eigentumsverhältnisse bei verschachtelter Bauweise

    Inhalt und Umfang des Abwehranspruchs nach § 1004 Abs. 1 BGB im Einzelnen ergeben sich hier nämlich aus der gesetzlichen Regelung des Nachbarrechts (Senat, Urt. v. 12. November 1999, V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537), also aus § 906 BGB.
  • BGH, 04.07.2008 - V ZR 172/07  

    Immobilien - Notleitungsrecht

    Denn das dem Landesgesetzgeber vorbehaltene Wasserrecht überschneidet sich auf dem gesamten Gebiet des Wassernachbarrechts mit den nachbarrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Länder, so dass die Stellung des Eigentümers hier nicht allein durch das Landesrecht, sondern erst durch die Zusammenschau aller sie regelnden gesetzlichen Vorschriften bestimmt wird (BGHZ 114, 183, 186; Senat, Urt. v. 12. November 1999, V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537 f.).

    Dessen Vorschriften verdrängen das allgemeine Nachbarrecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs aber nur, wenn und soweit sie eine bestimmte Materie abschließend regeln (vgl. nur Senat, Urt. v. 12. November 1999, aaO, 538).

mehr
  • BGH, 22.10.2004 - V ZR 47/04  

    Verfahrensrecht - Zur außergerichtlichen Streitschlichtung

    Nur in dem hiernach gegebenen Rahmen kann ein Eigentümer sich gegen eine von dem Nachbargrundstück ausgehende Beeinträchtigung zur Wehr setzen oder verpflichtet sein, diese zu dulden (vgl. Senat, Urt. v. 12. November 1999, V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537 f.; vgl. auch Schmidt, DAR 2001, 481, 482).
  • BGH, 15.07.2011 - V ZR 277/10  

    Immobilien - Kein Ausschluss von § 906 Abs. 2 BGB durch Landesrecht!

    Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach und dringt deshalb Wasser in das benachbarte Haus ein, liegt eine rechtswidrige Einwirkung auf das Eigentum des Nachbarn vor, welche Beseitigungs- bzw. Schadensersatzansprüche (§ 1004 Abs. 1, § 823 Abs. 1 u. Abs. 2 BGB) begründet (vgl. Senat, Urteil vom 12. November 1999 - V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537).

    Er kann daher gegeben sein, wenn (Niederschlags- oder Leitungs-) Wasser von einem Nachbargrundstück übertritt (vgl. Senat, Urteil vom 30. Mai 2003 - V ZR 37/02, BGHZ 155, 99, 103; Urteil vom 12. November 1999 - V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537; Urteil vom 19. April 1985 - V ZR 33/84, WM 1985, 1041).

  • OLG Köln, 14.05.2010 - 19 U 120/09  

    Abweisung der Klage wegen Schäden an Pflanzen eines Gartenbaubetriebes durch

    Diese Regelungen entscheiden deshalb auch darüber, ob eine widerrechtliche deliktische Handlung gemäß § 823 BGB vorliegt (vgl. BGH NJW-RR 2000, 537; NJW 1984, 2207; OLG Köln a.a.O. Rn. 22).

    Nur in dem hiernach gegebenen Rahmen kann sich der Nachbar gegen Beeinträchtigungen zur Wehr setzen (vgl. BGH NJW-RR 2000, 537, 537 f.; Broschei a.a.O. Rn. 10).

  • BGH, 29.06.2012 - V ZR 97/11  

    Nachbarrecht - Abbruch eines Bauwerks ist rechtzeitig anzukündigen!

    Der Eigentümer darf mit seinem Grundstück nach Belieben verfahren, auch wenn dies nachteilige Auswirkungen auf das Nachbargrundstück hat, solange ihm das Nachbarrecht seine Handlung nicht verbietet (Senat, Urteil vom 12. November 1999 V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537; Dehner, Nachbarrecht, 7. Aufl., B § 20 I 1, insbes. Fn. 2).
  • OLG Hamm, 05.03.2012 - 5 U 160/11  

    Nachbarn: Keine Haftung für wild abfließendes Wasser!

    Denn wassernachbarrechtliche Vorschriften bestimmen sondergesetzlich und abschließend, was als unzulässige Einwirkung i.S.v. § 907 BGB anzusehen ist (BGH, Urteil vom 12.11.1999, Az. V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537 sowie unten Ziffer 6.).

    Ein danach fehlender Primäranspruch schließt auch einen darauf aufbauenden nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch aus (BGH, Urteil vom 12.11.1999, Az. V ZR 229/98, NJW-RR 2000, 537).

  • OLG Köln, 25.04.2006 - 24 U 156/05  
    Diese Bestimmungen entscheiden deshalb auch darüber, ob eine widerrechtliche deliktische Handlung gemäß § 823 BGB vorliegt (BGH NJW 1984, 2207; NJW-RR 2000, 537).

    Zu den nachbarrechtlichen Vorschriften zählen diejenigen des sogenannten Wassernachbarrechts, welche die allgemeine Verkehrssicherungspflicht konkretisieren (BGH VersR 1983, 242; NJW-RR 2000, 537, 538).

  • OLG Zweibrücken, 09.07.2012 - 7 U 302/11  

    Verfahrensrecht - Zahlungsklage aus Nachbarstreit: Zuvor Schlichtung notwendig?

    Denn erst durch die Zusammenschau aller gesetzlichen Regelungen des Nachbarrechts, das sich als Bundesrecht im BGB findet (§§ 906 ff. BGB) und in den Rechtsvorschriften der landesrechtlichen Nachbargesetze enthalten ist, werden Inhalt und Schranken der Eigentümerstellung bestimmt (BGH a.a.O.; NJW-RR 2000, 537).

    Nur in dem hiernach gegebenen Rahmen kann ein Eigentümer sich gegen eine von einem Nachbargrundstück ausgehende Beeinträchtigung zur Wehr setzen oder verpflichtet sein, diese zu dulden (BGH NJW-RR 2005, 501; NJW-RR 2000, 537).

  • OLG Koblenz, 17.07.2003 - 5 U 18/03  

    Immobilien - Verantwortlichkeit für Bauschäden am Nachbargebäude

  • LG Karlsruhe, 11.11.2005 - 3 O 135/05  

    Verantwortlichkeit eines Grundstückseigentümers für von seinem Grundstück auf ein

  • OLG Koblenz, 05.01.2006 - 5 U 1172/05  

    Immobilien - Terrassenabstand bei fehlender Sicht zum Nachbargrundstück

  • OLG Saarbrücken, 23.08.2007 - 8 U 385/06  

    Immobilien - Anspruch auf Beseitigung überhängender Äste?

  • OLG Hamm, 18.02.2008 - 5 U 115/07  

    Immobilien - Kein Abwehranspruch gegen natürlichen niveaubedingten Wasserzufluss

  • OLG Düsseldorf, 04.12.2006 - 9 U 76/06  

    Abwehransprüche gegen wild abfließendes Wasser in Nordrhein-Westfalen

  • OLG Brandenburg, 30.07.2009 - 5 U 133/08  

    Nachbarrechtliche Ansprüche wegen Schäden durch Niederschlagswasser

  • KG, 22.04.2005 - 25 U 49/04  

    Immobilien - Nachbarrechtlicher Abwehranspruch

  • OLG Köln, 12.07.2011 - 4 U 18/10  
  • OLG Hamm, 23.11.2009 - 13 U 26/09  
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht