Rechtsprechung
   BGH, 13.02.2006 - II ZR 62/04   

Volltextveröffentlichungen (15)

mehr
  • IWW
  • rws-verlag.de

    Pflicht zur Auflösung stiller Reserven zwecks Erfüllung des Abfindungsanspruchs eines ausgeschiedenen Gesellschafters

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Anspruch des an GmbH beteiligten stillen Gesellschafters auf Zahlung des Auseinandersetzungsguthabens - Verbot, stammkapitalminimierende Zahlungen an die Gesellschafter zu leisten, steht Auszahlungsanspruch entgegen - Pflicht der Gesellschaft zur Auflösung stiller Reserven: Beseitigung einer Unterbilanz und Ermöglichung der Abfindung der stillen Gesellschafter

  • Deutsches Notarinstitut

    ZPO §§ 531 Abs. 2, 592; HGB § 230; GmbHG § 30
    Anwendung der GmbH-Kapitalerhaltungsvorschriften auch auf stillen Gesellschafter

  • Institut für Deutsches und Europäisches Unternehmensrecht

    Zur gesellschafterlichen Treuepflicht bei bestehender dauerhafter Unterbilanz ohne insolvenzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsstellung eines an einer GmbH beteiligten stillen Gesellschafters; Pflichten der Gesellschafter bei dauerhafter Unterbilanz

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gesellschaftsrecht - Maßnahmen gegen Unterbilanz

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Analoge Anwendung des § 30 GmbHG auf einen aufgrund der Ausgestaltung seines Gesellschaftsverhältnisses einem GmbH-Gesellschafter gleichgestellten stillen Gesellschafter

  • Betriebs-Berater

    Analoge Anwendung des § 30 GmbHG auf einen aufgrund der Ausgestaltung seines Gesellschaftsverhältnisses einem GmbH-Gesellschafter gleichgestellten stillen Gesellschafter

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Pflicht zur Auflösung stiller Reserven zwecks Erfüllung des Abfindungsanspruchs eines ausgeschiedenen Gesellschafters

Kurzfassungen/Presse (7)

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  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Pflicht zur Kapitalerhaltung auch gegenüber stillen Gesellschaftern

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    HGB § 230; GmbHG § 30; ZPO § 531 Abs. 2, § 592
    Pflicht zur Auflösung stiller Reserven zwecks Erfüllung des Abfindungsanspruchs eines ausgeschiedenen Gesellschafters

  • wgk.eu (Leitsatz und Auszüge)

    Kapitalaufbringungspflicht stiller Gesellschafter, gesellschaftsrechtliche Treuepflicht bei dauerhaf

  • lto.de (Kurzinformation)

    Bei dauerhafter Unterbilanz muss Gesellschaft alles Zumutbare tun, um Abfindungsanspruch des Gesellschafters ohne Verletzung des § 30 GmbHG zu erfüllen

Besprechungen u.ä.

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Pflicht zur Auflösung stiller Reserven für Erfüllung des Abfindungsanspruchs eines ausgeschiedenen stillen Gesellschafters bei dauerhafter Unterbilanz

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 13.02.2006, Az.: II ZR 62/04 (Analoge Anwendung des § 30 GmbHG auf einen stillen Gesellschafter)" von Richter am BGH Prof. Dr. Markus Gehrlein, original erschienen in: BB 2006, 1018 - 1019.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 13.02.2006, Az.: II ZR 62/04 (Auflösung stiller Reserven zur Erfüllung des Abfindungsanspruchs eines ausgeschiedenen stillen Gesellschafters aufgrund Treuepflicht)" von RA Dr. Tobias Tillmann, LL.M., original erschienen in: GmbHR 2006, 533 - 535.

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 12.12.2002 - 90 O 148/02
  • KG, 12.02.2004 - 2 U 16/03
  • BGH, 13.02.2006 - II ZR 62/04

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2006, 760
  • ZIP 2006, 703
  • NJ 2006, 414
  • WM 2006, 691
  • BB 2006, 1018
  • BB 2006, 792
  • DB 2006, 832



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Wird zitiert von ... (21)  

  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 56/06  

    Immobilienanlagen - Rückabwicklung des Darlehensvertrags

    Denn selbst wenn das Berufungsgericht mit der Zulassung dieser Einrede § 531 Abs. 2 ZPO fehlerhaft angewendet haben sollte, kann dieser Fehler mit der Revision nicht geltend gemacht werden (BGHZ 162, 313, 319; 166, 29, 31 Tz. 6; BGH, Beschluss vom 22. Januar 2004 - V ZR 187/03, WM 2004, 1499, 1500 f.; BGH, Urteile vom 2. März 2005 - VIII ZR 174/04, WM 2005, 948, 949 und vom 13. Februar 2006 - II ZR 62/04, WM 2006, 691, 692).
  • BAG, 29.01.2008 - 3 AZR 42/06  

    Überbrückungsversorgung - Neuregelung - Betriebsratsbeteiligung -

    Soweit die Beklagte damit rügen wollen sollte, das Landesarbeitsgericht habe diesen Vortrag entgegen § 67 ArbGG zu Unrecht zugelassen, würde sie sich auf einen Punkt stützen, der im Revisionsverfahren nicht mehr überprüfbar ist (vgl. BGH 13. Februar 2006 - II ZR 62/04 - BB 2006, 792, zu II 2 a der Gründe).
  • BGH, 29.06.2006 - I ZR 168/03  

    Transportrecht - Grenzüberschreitender multimodaler Transport

    c) Wie der Bundesgerichtshof nach Zulassung der Revision entschieden hat, kann eine gegen § 531 Abs. 2 ZPO verstoßende Zulassung eines neuen Angriffs- oder Verteidigungsmittels nicht mit der Revision gerügt werden (vgl. BGH, Beschl. v. 22.1.2004 - V ZR 187/03, NJW 2004, 1458, 1459 f.; Urt. v. 2.4.2004 - V ZR 107/03, NJW 2004, 2382, 2383; Urt. v. 13.2.2006 - II ZR 62/04, NJW-RR 2006, 760, 761).
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  • BGH, 01.03.2010 - II ZR 249/08  

    Gesellschaftsrecht - Zur Haftung eines atypischen stillen Gesellschafters

    Das hat der Senat angenommen für Fälle, in denen der stille Gesellschafter hinsichtlich seiner vermögensmäßigen Beteiligung und seines Einflusses auf die Geschicke der GmbH weitgehend einem GmbH-Gesellschafter gleichgestellt war und deshalb seine Einlage Teil der Eigenkapitalgrundlage der GmbH geworden war (Sen.Urt. v. 13. Februar 2006 - II ZR 62/04, ZIP 2006, 703 Tz. 24 m.w.Nachw.).
  • BGH, 01.03.2011 - II ZR 83/09  

    Gesellschaftsrecht - Feststellungsklage gegen KG-Mitgesellschafter

    Dieses Ziel lässt sich nicht mehr erreichen, wenn das Berufungsgericht neues Vorbringen berücksichtigt hat (vgl. BGH, Urteil vom 2. April 2004 - V ZR 107/03, NJW 2004, 2382, 2383; BGH, Urteil vom 13. Februar 2006 - II ZR 62/04, ZIP 2006, 703, Rn. 14; BGH, Urteil vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06, ZIP 2007, 718 Rn. 19).
  • BGH, 15.11.2007 - V ZB 12/07  

    Immobilien - Zwangsverwaltung: Reichweite der Regelvergütung

    Die Nachprüfung beschränkt sich im Allgemeinen darauf, ob das Beschwerdegericht den Begriff des Missverhältnisses zutreffend erfasst und ausgelegt, alle für die Beurteilung wesentlichen Umstände berücksichtigt sowie die Denkgesetze und Erfahrungssätze beachtet hat (Senat aaO; vgl. auch BGH, Urt. v. 13. Februar 2006, II ZR 62/04, NJW-RR 2006, 760, 762).
  • BGH, 02.02.2010 - VI ZR 82/09  

    Aufnahme eines erstmals im Berufungsrechtszug erhobenen Vorbehalts einer

    Eine fehlerhafte Berücksichtigung von neuem Tatsachenvortrag, der bei verfahrensfehlerfreiem Vorgehen vom Berufungsgericht hätte zurückgewiesen werden müssen, kann mit der Revision grundsätzlich nicht gerügt werden (BGHZ 166, 29, 31; BGH, Beschluss vom 22. Januar 2004 - V ZR 187/03 - NJW 2004, 1458, 1459 f.; Urteile vom 2. März 2005 - VIII ZR 174/04 - NJW-RR 2005, 866, 867; vom 13. Februar 2006 - II ZR 62/04 - NJW-RR 2006, 760, 761; vom 27. Februar 2007 - XI ZR 56/06 - NJW 2007, 3127, 3128 und vom 6. Dezember 2007 - III ZR 146/07 - NJW-RR 2008, 459; MünchKomm-ZPO/Rimmelspacher, 3. Aufl., § 530, Rn. 44 und § 531, Rn. 32; Zöller/Heßler, ZPO, 28. Aufl., § 531 Rn. 38; a.A.: Musielak/Ball, ZPO, 7. Aufl., § 531, Rn. 25).
  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 55/06  

    Überprüfung der Zulassung der Verjährungseinrede im Revisionsverfahren;

    Denn selbst wenn das Berufungsgericht mit der Zulassung dieser Einrede § 531 Abs. 2 ZPO fehlerhaft angewendet haben sollte, kann dieser Fehler mit der Revision nicht geltend gemacht werden (BGHZ 162, 313, 319; 166, 29, 31 Tz. 6; BGH, Beschluss vom 22. Januar 2004 - V ZR 187/03, WM 2004, 1499, 1500 f.; BGH, Urteile vom 2. März 2005 - VIII ZR 174/04, WM 2005, 948, 949 und vom 13. Februar 2006 - II ZR 62/04, WM 2006, 691, 692).
  • BGH, 08.11.2012 - IX ZR 79/12  
    Soweit die Beschwerde meint, dieses Vorbringen habe in Anwendung von § 531 Abs. 2 ZPO nicht berücksichtigt werden dürfen, kann die Revision auf eine solche Rüge nicht gestützt werden (BGH, Urteil vom 13. Februar 2006 - II ZR 62/04, NJW-RR 2006, 760 Rn. 14).
  • OLG Stuttgart, 13.11.2008 - 19 U 115/08  

    GmbH: Anforderungen an eine atypisch stille Beteiligung

    a) Die auf einen GmbH-Gesellschafter zugeschnittenen §§ 30, 31 GmbHG finden auf den stillen Gesellschafter dann Anwendung, wenn dieser hinsichtlich seiner vermögensmäßigen Beteiligung und seines Einflusses auf die Geschicke der GmbH weitgehend einem GmbH-Gesellschafter gleichsteht (BGH Urteil vom 13.02.2006 - II ZR 62/04) bzw. - ähnlich wie dieser - die Geschicke der GmbH bestimmt sowie an Vermögen und Ertrag beteiligt ist (BGH Urteil vom 07.11.1988 - BGHZ 106, 7).

    Beides - Vermögensbeteiligung und Einwirkungsrechte - müssen kumulativ vorliegen und weitgehend dem gesetzlichen Leitbild eines GmbH-Gesellschafters gleichstehen (BGHZ 106, 7 und BGH Urteil vom 13. Februar 2006 - II ZR 62/04; Münchener Kommentar-Ehricke, Insolvenzordnung, Bd. 1, 2. Aufl., § 39 Rz. 42 a.E.).

  • OLG Köln, 04.12.2008 - 18 U 211/07  

    stille Gesellschaft; Kapitalerhaltung

  • OLG Schleswig, 30.10.2008 - 5 U 66/08  

    Keine Haftung des atypisch stillen Gesellschafters einer KG im Außenverhältnis

  • BGH, 28.06.2007 - IX ZR 169/04  

    Rechtsanwälte - Arglisteinwand gegen Verjährungseinrede

  • LG Bonn, 25.08.2006 - 15 O 198/06  

    Prozessfinanzierungsvertrag, Beitreibung einer anwaltlichen Honorarforderung

  • OLG Frankfurt, 31.05.2007 - 16 U 199/06  

    Insolvente GmbH: Abfindungs- und Ausgleichsansprüche eines ausgeschiedenen

  • OLG Hamm, 24.08.2007 - 8 U 8/06  

    Zur analogen Anwendbarkeit der Kapitalerhaltungsregeln der §§ 30 ff. GmbHG

  • OLG Hamm, 11.11.2010 - 28 U 34/10  

    Begriff der Gesetzesumgehung i.S. von § 3a RVG

  • OLG Saarbrücken, 28.06.2011 - 8 U 640/03  

    Pflichten der Depotbank bei verlustreichen Devisentermingeschäften eines Kunden

  • FG Niedersachsen, 21.06.2007 - 10 K 76/07  

    Erfolgsbeteiligung an Schadensersatzprozess als sonstige Einkünfte nach §

  • LG Karlsruhe, 13.06.2008 - 6 O 254/07  

    Urkundenprozess: Zahlungsforderung auf Grund eines komplexen

  • LG Bonn, 29.08.2006 - 15 O 198/06  
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