Rechtsprechung
   BGH, 13.12.2006 - IV ZR 252/05   

Volltextveröffentlichungen (10)

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  • verkehrslexikon.de

    Zur Verletzung der Aufklärungsobliegenheit in der Kfz-Kaskoversicherung - Airbagauslösung

  • IWW
  • NWB SteuerXpert START

    VVG § 6 Abs. 3; AKB § 7 (I) Abs. 2 Satz 3, § 7 (V) Abs. 4

  • RA Kotz

    Versicherungsfall - Miteilungs- und Aufklärungspflichten des Versicherungsnehmers

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verletzung der Aufklärungsobliegenheit bei Kenntnis des Versicherungsnehmers von zu offenbarenden Umständen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Versicherungsrecht - Für Versicherungsnehmer mitteilungspflichtige Umstände

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse

  • kanzlei-klumpe.de , S. 7 (Leitsatz)

    Aufklärungsobliegenheitsverletzung des Versicherungsnehmers und Beweislast

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Kfz-Kaskoversicherung - Beweislast für Kenntnis des VN bei Verletzung der Aufklärungsobliegenheit

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zu den Urteilen des BGH v. 13.12.2007, Az.: IV ZR 252/05 (Nichtmitteilung der vom Versicherer bewiesenen Kenntnisse des VN...) & v. 12.12.2007, Az.: IV ZR 40/06 (Aufklärungsobliegenheiten..)" von Prof. Dr. Jürgen Prölss, original erschienen in: VersR 2008, 674 - 675.

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 25.03.2003 - 17 O 167/02
  • KG, 04.10.2005 - 6 U 233/03
  • BGH, 13.12.2006 - IV ZR 252/05

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2007, 1126
  • MDR 2007, 653
  • NZV 2007, 186
  • VersR 2007, 389
  • VersR 2008, 673
  • VersR 2008, 674



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 30.04.2008 - IV ZR 227/06  

    Versicherungsrecht - Abgrenzung positive Kenntnis vom bloßen Kennenmüssen

    Insoweit lassen sich die vom Senat im Urteil vom 13. Dezember 2006 (IV ZR 252/05 - VersR 2007, 389 Tz. 10 und 14) für die Aufklärungsobliegenheit aufgestellten Grundsätze sowohl auf die Anzeigeobliegenheit als auch auf das Veränderungsverbot übertragen.

    Die Ausführungen des Berufungsurteils zur Vorsatzvermutung des § 6 Abs. 3 VVG a.F. lassen besorgen, das Berufungsgericht habe bereits diese Verteilung der Beweislast verkannt und die Kenntnis des Versicherungsnehmers vom Eintritt des Versicherungsfalls als ein subjektives Moment der von der Vorsatzvermutung des § 6 Abs. 3 VVG a.F. erfassten Schuldseite zugeordnet (vgl. dazu Senatsurteil vom 13. Dezember 2006 aaO Tz. 15).

  • BGH, 12.12.2007 - IV ZR 40/06  

    Kfz-Kaskoversicherung - Beweislast des VR für Kenntnis des VN bei Verletzung der

    Nach der Rechtsprechung des Senats gehört die Kenntnis der nach Eintritt des Versicherungsfalles mitzuteilenden Umstände zum objektiven Tatbestand der Verletzung der Aufklärungsobliegenheit des § 7 (I) Abs. 2 Satz 3 AKB, den der Versicherer zu beweisen hat (Senatsurteil vom 13. Dezember 2006 - IV ZR 252/05 - VersR 2007, 389 Tz. 13 f.).

    Diese Obliegenheit kann der Versicherungsnehmer bei Unkenntnis schon objektiv nicht verletzen, denn es gibt nichts, worüber er nach seinem Kenntnisstand den Versicherer aufklären könnte (Senatsurteil vom 13. Dezember 2006 aaO Tz. 14).

  • BGH, 16.09.2009 - IV ZR 246/08  

    Keine Verletzung einer Obliegenheit im Versicherungsfall

    Dieses positive Wissen um die die Obliegenheit auslösenden Umstände muss der Versicherer, will er sich auf Leistungsfreiheit wegen Verletzung der Obliegenheit berufen, beweisen (vgl. Senatsurteile vom 13. Dezember 2006 - IV ZR 252/05 - VersR 2007, 389 Tz. 10, 13 f. und vom 30. April 2008 - IV ZR 227/06 - VersR 2008, 905 Tz. 15, 18; Römer aaO § 6 Rdn. 19).
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  • OLG Saarbrücken, 04.02.2009 - 5 U 657/06  

    Auffällige Gestaltung der Belehrung über die Folgen von Falschangaben bei der

    Hierbei handelt es sich um ein objektives Tatbestandsmerkmal der Verletzung der Aufklärungspflicht (BGH, Urt. v. 13.12.2006 - IV ZR 252/05 - VersR 2007, 389).

    24 Bei feststehender Kenntnis von mitzuteilenden Umständen muss der Versicherungsnehmer fehlenden Vorsatz beweisen (BGH, Urt. v. 13.12.2006 - IV ZR 252/05 - NJW 2007, 1126).

  • BGH, 10.11.2010 - IV ZR 122/09  

    Verfahrensrecht - Gehörsverletzung

    Fehlt ihm diese Kenntnis, so kann er die Obliegenheit schon objektiv nicht verletzen, denn es gibt nichts, worüber er nach seinem Kenntnisstand den Versicherer aufklären könnte (Senatsbeschluss vom 12. Dezember 2007 - IV ZR 40/06, VersR 2008, 484 Rn. 4; Senatsurteil vom 13. Dezember 2006 - IV ZR 252/05, VersR 2007, 389 Rn. 10, 13 ff. m.w.N., Anm. Prölss, VersR 2008, 674).
  • OLG Karlsruhe, 05.06.2008 - 12 U 13/08  

    Kaskoversicherung: Darlegungs- und Beweislast des Versicherers hinsichtlich der

    Den Verstoß gegen den objektiven und subjektiven Tatbestand der Strafvorschrift darzulegen und zu beweisen - insbesondere auch die Kenntnis des Versicherungsnehmers oder seines Repräsentanten von dem Entstehen eines nicht nur ganz unerheblichen Schadens an fremden Rechtsgütern -, obliegt dabei dem Versicherer (OLG Saarbrücken zfs 2001, 69, 70; OLG Hamm aaO; Knappmann in Prölss/Martin, VVG 27. Aufl § 7 AKB Rdn. 19; der von Knappmann (aaO) als (mögliche) Gegenansicht angeführten Entscheidung des OLG Oldenburg VersR 1995, 952 f. ist der Bundesgerichtshof bereits im Urteil vom 13. Dezember 2006 - IV ZR 252/05 - VersR 2007, 389 unter II 1 entgegengetreten.).
  • OLG Saarbrücken, 06.10.2010 - 5 U 88/10  

    Arglistiges Verschweigen von Vorschäden in der Fahrzeugversicherung

    Dieses positive Wissen um die die Obliegenheit auslösenden Umstände muss der Versicherer, will er sich auf Leistungsfreiheit wegen Verletzung der Obliegenheit berufen, beweisen (BGH, Urt. v. 16.09.2009 - IV ZR 246/08 - VersR 2009, 1659; BGH, Beschl. v. 12.12.2007 - IV ZR 40/06 - VersR 2008, 484; BGH, Urt. v. 13.12.2006 - IV ZR 252/05 - VersR 2007, 389).

    Er muss sich über die Tatsachen, zu denen der Versicherer berechtigt Auskunft verlangt, gegebenenfalls erkundigen (BGH, Urt. v. 13.12.2006 - IV ZR 252/05 - VersR 2007, 389; BGH, Urt. v. 21.04.1993 - IV ZR 34/92 - VersR 1993, 828).

  • OLG Schleswig, 13.12.2007 - 7 U 86/06  

    Grobe Fahrlässigkeit beim Überholen trotz Gegenverkehrs

    Die Schadensmeldung der Beklagten zu 2. war nicht nur objektiv falsch, sondern - entsprechend der Vorsatzvermutung des § 6 Abs. 3 VVG - ist die objektiv falsche Unfallschilderung auch vorsätzlich erfolgt (vgl. BGH NZV 2007, S. 186 f.).
  • OLG Frankfurt, 26.05.2010 - 7 U 166/09  

    Reiserücktrittskostenversicherung: Unzumutbarkeit der Durchführung der Reise

    In der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist geklärt, dass die Kenntnis der nach Eintritt des Versicherungsfalls mitzuteilenden Umstände zum objektiven Tatbestand der Verletzung der Aufklärungsobliegenheit gehört, den der Versicherer zu beweisen hat (BGH NJW 2007, 1126 f.).
  • OLG Saarbrücken, 12.11.2008 - 5 U 122/08  

    Rechtsfolgen der Verneinung weiterer Unfallversicherungen in der Schadensanzeige

    Die weiterhin zum objektiven Tatbestand der Verletzung der Aufklärungsobliegenheit gehörende und daher vom Versicherer zu beweisende Kenntnis des Versicherungsnehmers von der mitzuteilenden Tatsache (BGH, Urteil vom 13.12.2006 - IV ZR 252/05, zfs 2007, 215 ) ergibt sich daraus, dass der Kläger im Versicherungsantrag vom 25.11.1999 die weitere Unfallversicherung bei der B. Versicherung angegeben hatte, er also um deren Bestehen zunächst wusste.
  • OLG Brandenburg, 14.10.2009 - 3 U 32/09  

    Umfang der gerichtlichen Hinweispflicht

  • LG Nürnberg-Fürth, 04.08.2010 - 8 O 744/10  

    Kfz-Kaskoversicherung: Voraussetzungen und Rechtsfolgen einer

  • BGH, 03.02.2011 - IV ZR 12/10  

    Verfahrensrecht - Unzulässige Nichtzulassungsbeschwerde

  • AG Kehl, 12.12.2007 - 4 C 106/07  

    Haftungsbegrenzung im Automietvertrag: Unterbliebener Hinzuziehung der Polizei

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